Es gab’s nochmal eine Gelegenheit für frische Croissants vom Bäcker in Lutzelburg. Wieder konnten wir ein gemütliches , gemeinsames Frühstück auf dem Deck der Vlinder genießen.
Es ist einfach das savoir vivre in Frankreich. Das entschleunigte Reisegefühl auf einem Hausboot.
Nach dem Frühstück fuhren Maria, Ruth, Stefan und Joki und Martin mit Ursel im Auto auf die schöne Lutzelburg. Sie hatten einen wunderschönen Blick auf die Vlinder von oben. Martin rief mich an , ich soll mal aufs Deck gehen. Dann haben wir uns gegenseitig zugewunken und Fotos gemacht. Das war witzig.




Kurz vor Mittag hieß es Leinen los.
Die Schleusen haben heute mit den beiden CoMatrosen Stefan und Joki wieder hervorragend und völlig problemlos funktioniert. Alles lief ruhig und ohne Zwischenfälle – so darf es gerne bleiben. Nach dem Schleusenmarathon legten wir am Nachmittag direkt unterhalb des Schräglifts an. Dort herrschte reger Betrieb – der Lift war praktisch im Dauerbetrieb und ständig gab es etwas zu beobachten und immer wieder Hafenkino mit den Freizeitkapitänen. Inzwischen saßen wir mit Kaffee und frischem Rhabarberkuchen an Deck und grinsten heimlich. Das Schiffshebewerk ist ein Teil des Rhein Marne Kanals und seit dem 27. Januar 1969 in Betrieb.
Es ersetzt eine Reihe von 17 Schleusen, die sich 4 km lang aufeinanderfolgten, was damals einen ganzen Tag Schiffahrt erfordete.
Stefan und Joki machten sich mit den Rädern auf den Weg zum Schräglift, um sich die beeindruckende Technik im Maschinensaal einmal genauer anzuschauen. Später radelten Martin und Joki sogar noch zurück nach Lutzelburg, um die Autos zu holen.
Gegen 18 Uhr kam dann endlich Tinka und Sandro mit ihrer MS Cookie den Lift herunter. Nach unglaublichen drei Stunden Wartezeit waren sie sichtlich erleichtert. Souverän parkte Sandro mit einer Leichtigkeit seine Cookie hinter der Vlinder ein. Stefan war voll beeindruckt nach all den anderen Helden am Steuer vom Nachmittag. Für Tinka hatte ich extra ein Stück Rhabarberkuchen aufgehoben und zu einem Aperol sagte sie auch nicht nein.

Am Abend gab es ein leckeres Hühnchencurry und für Maria eine vegane Variante mit Tofu. Danach begann der gemütliche Teil des Tages: Eine Runde Wizard durfte natürlich nicht fehlen. Ursel und ich bildeten diesmal ein Team – und tatsächlich haben wir gewonnen .

Als es schließlich zu dunkel zum Kartenspielen wurde, holte Maria noch Hitster hervor. Es wurde viel gelacht, begleitet von unzähligen „Äääähh, das kenn ich doch!“ oder „Was ist das denn? Hab ich ja noch nie gehört!“ Einfach herrlich lustig. Dieses Mal hatten die Männer Glück und gewannen.
Später wurde es dann doch ziemlich frisch draußen. Also verschwanden wir nach und nach in den Kojen, denn der Kapitän möchte morgen früh zeitig los
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