Mai

26

Die erste Nacht für Ruth und Joki auf dem Hausboot. Sie haben gut geschlafen trotz der Wärme. Aber die haben wir ja extra für die Gäste bestellt. Für das Frühstück holte ich noch frische Sachen vom Bäcker. Kurz vor neun kamen Maria und Stefan zum gemeinsamen Frühstück auf dem Vlinderdeck . Es gab frische Croissants und Brot, Kaffee, Obst, Marmeladen, Käse und alles, was zu einem gemütlichen Start in den Tag dazugehört. Zusammen wurde erzählt, gelacht und geplant, bevor es schließlich zum Besuch auf das Chateau Haut Barr losging. Alle waren sehr begeistert vom Auge des Elsass, wie die Burg aus dem 12. Jhd. auch genannt wird.
Hoch oben zwischen den Felsen bot sich wieder dieser beeindruckende 360 Grad Rundumblick über die Vogesenlandschaft und über die Elsässische Weinstraße. Bei schönem Wetter und guter Sicht kann man sogar die Spitze des Straßburgers Münster sehen. Die alten Mauern, die Brücken zwischen den Felsen und die besondere Atmosphäre fanden die Gäste sehr beeindruckend.

In der Nähe von Haut-Barr befinden sich auf demselben Bergrücken im Westen die beeindruckenden Überreste der Burgruinen (Großes und Kleines) Geroldseck. Die wurde noch auf dem Rückweg besichtigt.


Zurück auf der Vlinder bereitete ich noch eine kleine, leichte, herrlich erdbeerige Erfrischung zu – genau passend für die heißen Temperaturen . Lange blieb allerdings keine Ruhe, denn die Gäste wollten unbedingt noch eine Runde Wizard spielen, bevor Martin nach Straßburg aufbrechen musste. Dort holt er seine langjährige Freundin Ursel ab, die extra aus Berlin anreist.
Maria, Ruth, Stefan und Joki schauten sich derweil das romantische Städtchen Saverne an.
Als alle wieder zurück an Bord waren, kam auch Martin mit Ursel an. Es blieb nur kurz Zeit für ein Hallo, da wir heute unser Abendessen beim
Libanesen genießen wollen.
Die Portionen waren reichlich und einfach mal geschmacklich was ganz anderes.


Wieder auf der Vlinder angekommen, probierten wir ein neues Spiel von Maria aus. Außer Ursel , die war von der langen Anreise doch ein wenig erschöpft, setzten wir uns noch an Deck. Das Spiel hieß Hitster….da muss man Songs, die Interpreten und die Jahreszahl, wann der Song veröffentlicht wurde, erraten. Wenn etwas falsch war, bekamen die anderen einen Punkt. Das war echt lustig, weil wir alle viel geraten haben.


Gegen halb zwölf musste sich die Männergruppe zum zweiten Mal von uns geschlagen geben.
Danach ging es müde in die Kabinen und für Stefan und Maria ins Womo namens Gustav, zurück.