Schon in der Nacht fing es an in Strömen zu regnen. Das Wetter war ja schon für gestern angesagt, aber heute hat es uns richtig erwischt. Sollte aber bis Mittag besser werden.
Auf der Mosel und hier auf der Saar begegnen uns immer wieder riesige Frachter und auch Passagierschiffe. Aber alles in allem ein freundliches Miteinander, auch mit den Schleusenmitarbeitern.















Der Regen hat aufgehört und es blinzelt sogar ab und zu die Sonne durch. Wir passierten einen großen Steinbruch in der sonst überwiegend grünen Gegend. Unser Ziel heute war Mettlach. Nie gehört vorher. Ihr??? Aber jeder kennt doch Villeroy &Boch. Hier in Mettlach ist die große Manufaktur und es gibt auch ein Outlet dazu. Da weiß ich schon, wo ich den Nachmittag verbringen werde. Wir legten zuerst steuerbord an einer hohen Kaimauer kurz vor der Schleuse an. Martin funkte diese an und fragte , ob wir hier über Nacht liegen bleiben können. Das ging leider nicht. Wir sollten vorne bei den Passierschiffen festmachen. Da der Platz für die beiden Schiffe“Saarstern und Maria Croon“ reserviert war, waren wir uns nicht sicher, ob das möglich war. Also lief ich vor und fragte einfach. Die Jungs von der Maria Croon waren total nett und haben mir gezeigt, wo es am Besten passt. Da war sogar eine Tür im Zaun. Also zurück aufs Boot, Martin wendete einmal und ein Stück weiter oben nochmal und wir legten backbord gegen die Strömung an. Der Platz war gar nicht schlecht, mitten im Ort. Gegenüber war das Schloss Saareck, heute ein Hotel.








Wir mussten noch ein paar Sachen einkaufen, deswegen gingen wir zu Fuß zum nächsten Supermarkt. Martins Auto war ja noch in der Werkstatt. Benno und Martin machten sich mit den Rädern auf zum nächsten Anleger Richtung Merzig um zu schauen, wie dort die Lage ist. Marlene und ich ratschten ein bissel im Steuerstand bei einem Gläschen Wein. Abends spazierte ich noch durch das Städtchen, wo sich ein Outlet an das andere reihte. Vielleicht ist morgen früh noch Zeit, jetzt waren die Geschäfte leider
(oder gottseidank für den Geldbeutel) schon geschlossen.
Nach dem Abendessen, es gab Würstel mit Kartoffelsalat, spielten wir nochmal das „grässliche“ Spiel, laut Bennos Aussage. Wir haben viel Spaß gehabt beim Wizard. Danach kniffelten Marlene, Martin und ich noch zwei Runden. Benno zog sich zum Lesen in den Salon zurück.
So ging wieder ein schöner Tag zu Ende.























































































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