Zweiter Versuch, die Mantas zu sehen. Christine und ich schwärmten kurz nach sieben quasi als Vorhut aus. Christine vom Wasser aus und ich vom SUP. Eine gute halbe Stunde kreisten wir um die Korallen, wo sie sich putzen lassen. Leider war wieder nichts zu sehen.

Martin meinte, das war zu früh. Ok, dann frühstückten wir erst, dann bin ich eine halbe Stunde später nochmal los. Ich musste auch erst wieder ein bisschen schauen, bis ich einen großen schwarzen Schatten unter dem SUP schweben sah. Ich fuchtelte mit dem Paddel, wedelte mit den Armen und rief , aber von der Crew rührte sich nichts. Dann hängte ich das SUP an die Boje und suchte die Mantas. Zwischendurch rief ich wieder nach der Crew, aber keiner reagierte. Endlich hab ich sie entdeckt, wie graziös sie unter mir schwammen. Inzwischen, vielleicht von meinem Lärm angelockt, kamen immer mehr Touriboote. Endlich sah ich das Schlauchboot kommen und deutete auf die Stelle unter mir. Martin blieb im Schlauboot sitzen und ließ Annemarie, Christine, Isabel, Ludwig und Hartmut raus springen. Gottseidank konnten sie alle die beiden Mantas sehen. Christine und Annemarie machten sogar noch schöne Videos und Fotos, bevor sich die Mantas wieder in tiefere Gewässer zurück gezogen haben.


Alle freuten sich über das Highlight und kamen gutgelaunt wieder aufs Boot zurück. Isabel hat einen Kuchen gebacken, die anderen tauschten Fotos aus und sonst wurde bei strahlendem Sonnenschein gechillt und endlich das tolle Wasser und Wetter genossen in der schönen Lagune. Hartmut versuchte sich auf dem SUP und machte dabei gar keine so schlechte Figur.


Martin und ich fuhren mal ganz langsam die Lagune ab auf der Suche nach dem bei dem Sturm verloren gegangenen Paddel. Leider haben wir es nicht mehr gefunden, obwohl das Wasser und die Sicht glasklar war. Zurück auf dem Boot wollte ich mit dem SUP auf das kleine Motu Pitiahe, dann meldete sich Annemarie, sie würde auch gerne mit auf die Insel kommen.

Hartmut und Isabel auch. Also packten wir auf die beiden SUPs jeweils zwei Leute und los ging’s. Wir wollten einfach nur ein bisschen laufen, entdeckten aber immer neue Sache und so umrundeten wir fast die ganze Insel.












Wir machten recht lustige Fotos und kamen bei der Dschungeldurchquerung bei den Dackelbesitzern wieder raus. Er fragte uns, ob wir genügend zu trinken hätten ……. auf dem Boot ja, aber jetzt nicht. Da hat er uns gleich eine Kokosnuss zum trinken aufgeschlagen und hat uns ein Kokosherz zum probieren gegeben.







Martin kannte das und meinte, das schmeckt wie süßes Styropor. Wir paddelten zurück und auf dem Boot gab es Kaffee und Isabels leckeren Birnenstreuselkuchen. Bis um fünf war Pareowaschtag. Die Farbe musste noch im Salzwasser fixiert werden und danach wurden die Pareos rund um die Reeling zum Trocknen aufgehängt. Ich hab schon gewartet, ob einer kommt und fragt, was die Pareos kosten😂.





Die waren ja schnell trocken und um fünf fuhren wir mit dem Dinghi in unser Highlight, zum Sundowner ins Papahani.





Leider haben wir noch soviel zum Essen an Bord, dass übrigens der Skipper schon alles geschnippelt hat, dass wir leider das schöne Buffet hier ausfallen lassen mussten. Aber die Crew war total begeistert von diesem tollen Platz und es gab sogar sogar noch einen mega Sonnenuntergang.







Leider müssen wir auch von hier für heuer unseren Abschied nehmen. Die Sonne hat es sich nicht nehmen lassen und sich am letzten Tag von ihrer besten Seite gezeigt. So wie überhaupt der letzte Tag auf Maupiti.


Isabel bereitet das Abendessen zu, das Martin schon hergerichtet hat . Es gab Resteessen, Hackfleischgemüse Pfanne mit Kartoffelbrei. Es war super lecker und es wurde fast alles aufgegessen. Ich hab noch einen Kuchen für morgen gebacken und Christine hat einen Thunfisch für die lange Überfahrt gemacht. Martin hat gemeint, wir müssen spätestens um sechs los und wir brauchen bestimmt 8 Stunden für die 50 Seemeilen.. Irgendwie war nach dem heißen Tag heut die Luft raus und die Crew hat auf der Flybridge oben bei einem Plausch den Tag Revue passieren lassen. Eine Runde Wizard ging dann doch noch.
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