Juli

22

22.07.2022 20:00 MOZKein Ranger, kein Guide weit und breit – nur in der Ferne ein Auslegerkanu beim Fischen.
Macht aber nix, die Sonne scheint und es ist windstill und glatt. So fahren wir also allein an Land und schauen uns mal um.
Es gibt ein recht großes festes Holz-Haus, das sicher für Gäste und Führungen gedacht ist. Aber vermutlich nach zwei Jahren Corona Pause muss erst wieder alles so ganz langsam anlaufen.
Auf der einen Seite der Halbinsel ist ein schöner Strand und auf der anderen Seite ganz viel Mangroven. Und es gibt einen Feldweg der zumindest mal vor einiger Zeit auch mt einem LKW befahren wurde. Die Reste vom LKW, dh. der verosstete RAhmen mit platten Räder steht im Gebüsch und der Motor rostet in einer Ecke am Ufer vor sich hin. Schöne Stilleben ;-).
POS 22.07.2022 09:00 UTC: wie gestern ;-).

Juli

21

21.07.2022 19:00 MOZ

Wir ankern im Naturschutzgebiet der Crab Bay auf Malekula. Natürlich hatten wir uns wie gewünscht bei der Touristinfo in Luganville angekündigt und den Aufenthalt genehmigt bekommen. An sich sollte sich ein Ranger melden um die Ankergebühr von 1500 Vatu, knappe 15 €, entgegen zu nehmen und uns außerdem ggf. eine Tour durch das Gebiet hier anzu bieten. Aber bisher kam niemand.
Vielleicht dann morgen.

Bis hier her hatten wir frischen Wind und mussten Hoch am Wind mit zwei Wendehalsen segeln um hier nach 20 Meilen anzukommen.
Drinnen in der Crab Bay ist es sehr ruhig im Gegensatz zur Küste, wo es doch recht kabbelig war.Das hat aber dem schon heute früh angesetztem Hefeteig für frische Brezen nix ausgemacht. Und die gab es dann frisch aus dem Backofen mit Butter als Mittagssnack.
Sehr Lecker.

Zum Kaffee haben wir die zweite Hälfte vom gestriegen Strudel aufgewärmt.
Mal sehen was wir dann morgen alles so entdecken. Eine Schildkröte hatte sich schon mal am Heck gezeigt. Es soll aber hier im Schutzgebiet auch viele große Fische geben und Dugongs. Die haben wir jedoch noch nirgends zu Gesicht bekommen.
POS 21.07.2022 08:00 UTC: 16 10,0 S und 167 32,0 E, vor Anker auf 5m WT.

Juli

20

In der Früh nach dem Frühstück hatten wir eine Verabredung mit Eleisabeth, nach der gleichnamigen englischen Königin und ihrem Mann Charles, der uns ja gestern schon begrüßte.
Elisabeth kam mit ihrer kleinen dreijährigen Enkelin zu uns ans Beboot und dann ging es rüber zur Nachbarinsel, wo sie geboren wurde.

Dort hat sie uns herumgeführt und so manche Geschichten erzählt sowie eine Menge unserer Fragen beantwortet.
Wir kamen vorbei an einigen kleinen Dörfern, Copratrockenstationen und Mystischen Plätzen an denen früher Rituale abgehalten wurden. Das ganze immer mitten durch den Dschungel, der auch auf dieser kleinen Insel dicht bewachsen ist.

Ausser den üblichen Früchten wie Banane, Mango, Pomelo und Papaya gibr es natürlich Kokusnüsse, Tamanonüsse und einige dicke fette Banjambäume, neben einer speziellen Baumart, die sie nur für ihre Einbaum-Kanus verwenden.

Ein sehr interessanter kleiner Ausflug. Am Nachmittag waren wir dann noch ein wenig Schnorcheln, denn außer vor dem Dorf gibt es fast ringsherum ein Riff mit sehr klarem Wasser.
POS: immer noch wie gestern vor dem Dorf auf Wala.

Juli

19

Genau zur Hochwasserzeit sind wir los von der Oysterbay durch die Riffpassage und dann Kurs SE nach Wala Island, wo es früher wie fast überall auf Vanuatu und im Pazifik Kanibalismus gab.

Aber heute, so erklärte uns Charles der uns mit seinem Kanu begrüßte, gibt es das nicht mehr „wir sind ja jetzt alle Christen“

Die Fahrt hierher war etwas wechselhaft mit anfänglichem passendem Wind, dann eine Stunde Flaute, die recht prubt von einem kleinen Squal abgelöst wurde und dann hatten wir die letzten vie Stunden eine rasante Fahrt bei 20 Kn Halbwind und teilweisen guten 10 Knoten Fahrt. Sowaren wir dann auch schon kurzz nach 14:00 bei Wala Island.

Nach der üblichen Kaffeepause auf VAVA-U sind wir an Land wo uns Chrles mit seiner Frau Elisabeth schon in Empfang nahmen um uns die Insel mit dem Dorf und der „historical site“ zu zeigen. Die besteht aus einem großen Platz mit alten Tamtans und großen Felsplatten auf Korallen, die wie ein Tisch aussehen. Das waren wohl Opferplatten für diverse Zeremonien und in heutiger Zeit der Platz für kulturelle Tänze, wenn dann mal wieder ein Kreuzfahrtschiff in der Bucht Ankert und seine biszu 3000 Kreuzfahrer auf der Insel ablädt. Aber seit 2013/14 kam wohl kein Schiff mehr vorbei und auch wir sind mit der VAVA-U jetzt nach Corona und den zwei Jahren geschlossenen Grenzen wieder die ersten die hier Ankern.

Man sieht schon den Unterschied im Dorf mit vielen gemauerten Häuserwänden, die mit dem verdiehnten Geld vom Tourismus bezahlt wurden. Aber sonst ist alles noch recht ursprünglich. Auch die Kids, die gegenüber auf Malekula in die Schule gehen müssen bei ruhiger See selber mit den Auslegerkanus in der Früh rüber paddeln. Nur wenn es etwas bewegt ist kommt ein kleines Motorboot das dann aber auch ziemlich überladen ist.

Für morgen haben wir uns mit Elisabeth verabredet, die uns die Nachbarinsel Rano zeigen will, weil sie auch von dort stammt.

Wir genießen die Ruhe hier am Ankerplatz und verschwinden alle recht früh in den Kojen.

POS 19.07.2022 07:00 UTC: 15 58,6 S und 167 22,4 E, vor Anker.

Juli

18

Wir haben uns mal wieder in eine neue Bucht verholt und liegen jetzt in der Oyster Bay im Osten von Santo.

Von hier aus gibt es zwei Flüsse die ins Meer münden und an deren obere Ende jeweil sogenannte Blue Holes sind.Eines davon hatten wir gestern zu Fuss vom Ufer aus besucht. Eine fast vierspurige „Strasse“ führte durch den Busch dorthin. Vermutlich Überreste vom 2. Weltkrieg bei dem die USA hierr einen großen Marine Stützpunkt hatten.
Schon von weitem empfing uns laute Musik von Einheimischen die ein sonntägliches Fest feierten.
Wir genossen das tiefblaue und klare Süßwasser sowie den Weg dorthin und retour.

Heute gings dann noch per Kanu rund um die Bucht und mit dem Dinghy ein wenig den Fluss hinauf.

Morgen mit Hochwasser um 08:00 werden wir Santo gen Süden wieder verlassen und die Ostseite von Malekula anstuern.

POS 18.07.2022 08:30 UTC: 15 27,6 S und 167 13,3 E vor Anker.