Juni

25

Heute war ich mit dem Mofa nach Prevezza unterwegs. Das Ist etwa 20 Km entfernt und liegt am Festland. War eine schöne Strecke entlang der Küste und durch den Tunnel m Ambrakischen Golf.

Mit im Gepäck hatte ich meine Schweißgasflasche, die ich auffüllen lassen wollte. Angekommen am Laden wo das geht, wollte der Chef mich eigentlich wieder los schicken und mir die Flasche übermorgen gefüllt bereitstellen. Ein wenig „Smaltalk“ und der Hinweis auf mein Mofa haben ihn erweicht und er fuhr sofort los um nur meine Flasche füllen zu lassen. Nach 30 Minuten warten hatte ich wieder eine volle Gasflasche – sehr nett!! Vielen Dank!

Juni

23

In einem Baumarkt (Andi bemerkte ja schon, dass dies meine Lieblingsgeschäfte sind) fand ich Niro-Rohre und Eckverbinder um das längst fällige Sonnensegelgestell bauen zu können. Ich habe auch einen Laden gefunden, der die entsprechende Markise dazu nähen wird. Nach anfänglichen „Problemen“ mit der Stofflieferung aus Athen ist es dann doch noch pünktlich fertig geworden und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Sonnensegel_1

Sonnensegel_1

Sonnensegel_2

Sonnensegel_2

Juni

21

„Pünktlich“ zur Verabschiedung von Matthias geht das Olivenöl aus. D.h. einmal können wir aus dem Vorratskanister von Uwe und Jens aus Kreta noch mal nachfüllen. Aber dann wird’s eng und ich muss wohl welches für die Küche besorgen. Aber ich komme um Neues zu holen! Weil es soooooo gut ist!

Olivenoil

Olivenoil

Juni

19

Über die Achterstage und die Backstage kommen sogenannte Wantenschoner aus Kunststoffrohr. Dazu habe ich mit Matthias seiner Hilfe die Terminals geöffnet und dann die Rohre über die Drahtseile geschoben. Nun wird sich wohl die Reibung am Großsegel in Grenzen halten.

Juni

18

Helmut wird heute Mittag mit dem Bus nach Athen losfahren, von wo aus sein Flieger nach Hause geht. Vorher haben wir noch zu Dritt das Großsegel abgeschlagen und zusammen gepackt, damit es zum Segelmacher kann. Fast 10.000 sm hinterlassen Spuren, die beseitig werden müssen.

Dank der Connection von Maria bekomme ich auch gleich einen Termin für die Reparatur.

Großsegel

Großsegel

Juni

17

Hier konnten wir am Steg von der Ionischen-Yacht-Charter festmachen. Die Basisleiterin Maria, die ich von Skippertätigkeiten her kenne hat es möglich gemacht. Also vielen Dank für den Platz, Wasser und Strom und die zahlreichen Tipps und Infos!

Lefkas_1

Lefkas_1

Lefkas_2

Lefkas_2

Lefkas_3

Lefkas_3

Juni

16

Törnzusammenfassung

Mallorca-Lefkas_Juni 2010

Link zum Törnblog: Mallorca-Lefkas_Juni 2010

Angelaufene Häfen/Buchten:
Can Pastilla (Mallorca),
Cabo Boi (Sardinien),
Marettimo und Vulcano (bei Sizilien),
Strasse von Messina,
Fiscardo (Kefallonia), Vathy (Meganissi), Nidry und Lefkas (Lefkas)

Gesegelte Strecke: 934sm
Max. Speed: 8,4Kn
Max Wind: 22Kn
Bemerkungen: bisher „kulinarischster“ Törn mit Chefkoch Matthias

Juni

16

Am Morgen gab es ein  gemeinsames sehr ausgiebiges Frühstück mit unseren polnischen Stegnachbarn. Die haben erst seit ein paar Wochen ihr eigenes Schiff. Gestern hatten Sie ganz selbstverständlich unsere Heckleinen angenommen und so sind wir bei einem Aperitif  am Vorabend ins Gespräch gekommen.

Mittag sind wir weiter in Richtung Nidri („Festland“-Lefkas) gestartet. Vorbei an der Insel Skorpions, die der Reederfamilie Onassis gehört – also haben wir sozusagen einen“ Kollegen“-Besuch abgestattet. Es war aber niemand außer den Sicherheitsleuten da und die wollten wir nicht stören 😉

Nidr_1

Nidr_1

Abends haben wir Matthias eine Ruhepause, sprich Kochpause gegönnt und waren in einer Taverne direkt am Wasser recht lecker essen. Es war auch die einzige, die voll war mit vielen anderen Seglern.

Nidr_2

Nidr_2

Juni

15

In Vathy haben wir nette polnische Nachbarn getroffen, die und wie selbstverständlich die Heckleinen beim Anlegen abgenommen haben.
Da hatte sich dann Matthias nicht lumpen lassen und zum kleinen Umtrunk als Dankeschön gab’s diverse kleine Leckereien.

Vathy_1

Vathy_1

Vathy_2

Vathy_2

Vathy_3

Vathy_3

Juni

14

Heute sind wir ganz gemütlich mit achterlichem Wind unter Blister von Fiscardo nach Vathy auf Meganissi gesegelt.

Vathy_1

Vathy_1

Dort angekommen hatten wir grade das Glück, dass eine andere Segelyacht aus der für uns passenden Lücke abgelegt hat.

Vathy_2

Vathy_2

Nun liegen wir „dick und breit“ zwischen den Flottillenyachten wieder an der Pier direkt vor der Taverne.

POS: 38° 39.82‘N, 020° 47,10’E, heute gesegelt knapp 20 sm

Juni

13

Mit Sonnenaufgang erkennen wir schon die Umrisse von Kefallonia – wir haben noch gut 30 sm bis Phiskardo.

Unser „letztes“ Frühstück auf See, bevor wir in die griechische Inselwelt des Ionischen Meeres eintauchen. Bis Törnende haben wir noch ein paar Tage und werden diese ganz gemütlich ausklingen lassen.

Fiskardo_1

Fiskardo_1

Fiskardo_3

Fiskardo_3

14:00 Ankunft Phiskardo

POS: 38° 27,75’N, 020° 34,73’E, heute zurückgelegte Strecke: 54 sm

Fiskardo_2

Fiskardo_2

Juni

12

Auf See im Ionischen Meer mit Kurs Kefallonia.

Der Wind meint es mal gut mit uns und mit leichter Halbwindbrise setzten wir zum Blister auch noch das Groß und machen ab und an sogar 7 Kn Fahrt bei 10-12 Kn aus SSW.

Mittags wie üblich was leckeres aus der Küche vom Chefkoch Matthias und Mundschenk Helmut, Toast mit Rucocla, Balsamicozwiebeln und Steak à la Jamie Oliver  mit einem Chardonnay Veranza 2009

SAlat mit Steakstreifen

SAlat mit Steakstreifen

Mundschenk

Mundschenk

18:00 POS 38° 13,0’N, 018° 36,8‘E

blu:kat ist „WIEDER DAHEIM“ – in Griechenland!

wieder daheim in GR

wieder daheim in GR

Wir übersegeln die Grenze im Ionischen Meer

Grenze auf See

Grenze auf See

Und auch diesen Abend gab‘s wieder lecker Essen im Cockpit unter dem Sternenhimmel.

Anschließend haben wir uns den Zeichentrickfilm „RATATOUILLE“ angesehen.

POS um 24:00 MOZ: 38° 20’N, 019° 29’E Etmal heute 125sm, Wind max. 12 Kn aus 220°, schnellste FÜG mit Groß und Blister bei HW-Kurs 7,8 Kn.

Juni

11

05:00 Uhr wecken, Kaffee und dann Anker auf, ablegen nach Messina.

Und wir haben Wind, gut 20 Kn, aus WSW, der uns mit bis zu 9 Kn in Richtung Straße von Messina schiebt. Leider weht er nur bis kurz vor dem „Eingang“, dann kommt uns schon ein Südwind entgegen, den uns Anis schon per SMS angekündigt hatte.

Aber wir sind „Pünktlich“ und haben mitlaufenden Strom mit bis zu 3,5 Kn bis ca. 10 sm südlich von Reggio/Calabrien Segel setzten können.

Messina_1

Messina_1

Messina_2

Messina_2

In der Straße von Messina ist viel Schiffsverkehr. Frachter, Fähren und Schwertfisch-Fischer mit ihren Auslegerbooten.

Fähre-Messina

Fähre-Messina

Schwertfischfischer

Schwertfischfischer

Leider ist am Ausgang der Straße der Wind dann eingeschlafen und so Motoren wir die Stiefelspitze entlang.

Aber 2 Stunden vor Sonnenuntergang, am Cap Spartivento, ist er wieder da, der Wind.
Mit gut 15 Knoten aus Südwest  macht „blu:kat“ jetzt unter Blister zwischen 6 und 7 Kn Fahrt – direkt auf die Nordspitze Kefallonia zu.

Und so segeln wir nach dem leckeren Abendessen Ossobucco (Kalbshaxenscheibe in Rotweinsauce) mit Safranrissotto und Salat in die Nacht hin nein.

Ossobucco

Ossobucco

POS 24:00 UTC 37° 59’N; 016° 53’E, heute zurückgelegte Strecke: 122 sm; noch ca. 180 sm bis Kefallonia.

Juni

10

Um 12. Uhr kommt die Insel Vulcano (gehört mit zur Inselgruppe der Liparischen Inseln) in Sicht.

Und um 16.00 Uhr lassen wir den Anker in der Nördlichen Bucht vom Hafen Fallen.

POS: 38° 25,11’N; 014° 57,63’E, Distanz Marettimo bis Vulcano 147sm.

Vulcano_1

Vulcano_1

Und dann machen wir erst mal einen Landgang zur Erkundung.

Vulcano_2

Vulcano_2

So schön und gemütlich wie der Ort und die Insel von außen wirkte ist es nicht. Aber zum Einkauf und einem Tavernenbesuch mit Fischessen reicht es und wir wollen ja ohne hin am nächsten Morgen früh los um den mitlaufenden Strom in der Straße von Messina zu erwischen.

Am Schiff gibt’s noch einen Absacker – Sangria aus Spanien mit Eiswürfeln.

Sangria

Sangria

Kali Nichta

Skipper und Crew!

Juni

9

9.6.10

Nachts gab es anfangs noch Wind und ein wenig Welle an der Mole, am Morgen war es dann schon wieder ruhig. Trotzdem sind wir gleich nach dem üblichen reichhaltigen Frühstück los und haben Segel gesetzt.

Aber unser Opfergaben an Rasmus, Poseidon und Neptun scheinen keine Wirkung gehabt zu haben, denn der Wind spielte den ganzen Tag verrückt.

Opfergabe

Opfergabe

Wind –kein Wind, Segel rauf Segel wieder runter, Wenig Wind Blister rauf, Winddreher Blister wieder runter – so ging es den ganzen Tag und dazu kamen auch noch Winddreher.

Blister

Blister

Scheinbar hat‘s den „Jungs“ nicht geschmeckt und so Motoren wir in die Nacht hinein entlang der Sizilianischen Nordküste mit Ziel VULCANO für morgen  Mittag.

Aber wenigstens hatten wir immer gutes Essen von unserm unermüdlich kochendem Koch Matthias!

Kleiner Mittagssnack und Schweinekotelett vom Sardischen Landschwein am Abend.

Mittagssnack_1

Mittagssnack_1

Mittagssnack_2

Mittagssnack_2

Abendessen

Abendessen

Kurz vor Mitternacht haben wir Palermo querab an STB auf POS 38° 16,0‘ N, 013° 20‘  E

Die Wachen für die Nacht beginnen:
00-03-Skipper; 03-06-Helmut; 06-09-Matthias

Juni

8

Frühstück

Frühstück

Frühstück am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen – aber die gibt’s bei uns ja gar nicht.

Mittags kommt schon Marittimo in Sicht und pünktlich zum Kaffee machen wir an der Mole fest und erkunden den Ort.

Marettimo_0

Marettimo_0

Marettimo_1

Marettimo_1

Alles schön sauber und gepflegt, ein wenig verschlafen aber sehr schön und natürlich haben wir das passende Wetter mit Sonnenschein.

Marettimo_6

Marettimo_6

Marettimo_7

Marettimo_7

Für den Abend haben wir schon einen Tisch reserviert. Eine Karte gibt es nicht denn es kommt nur der frische Fang des Tages in die Pfanne, also „Überraschungsessen“

Es gab verschiedene Gänge:

Sardellennest gefüllt mit einem Teig mit Rosinen und Pistazien auf einer Vinaigrette

Spaghetti mit Rogen vom Seeigel und Crouper? und Pistazien

Thunfischtartar mit Limonenstreifen

und als Hauptgang Fisch im Feigenblatt, welches ein unvergleichliches Aroma ausströmte.

Als „Dolce“ sehr empfehlenswert ist die Sizilianische Torte „Cassata Siciliana“

Fisch im Feigenblatt_1

Fisch im Feigenblatt_1

Fisch im Feigenblatt_2

Fisch im Feigenblatt_2

Inklusive Abschlussfoto mit der Tavernencrew

taverne Marettimo

taverne Marettimo

Von links nach rechts:

Helmut, Skipper Martin, kochender Fischer – Promi und Macho Giovanni, Matthias, Giovannis Tochter welche in Wirklichkeit kochte, seine wirklich nette Schwiegertochter aus den USA und sein Sohn als Bedienung.

Von Sardiniern bis hierher waren es 166sm bei fast Flaute den ganzen Tag.
Pos Hafen Marettimo 37° 58,0‘ N, 012° 04,6‘  E

Juni

7

Wie immer gab’s ein gutes Frühstück an Bord. Danach war Matthias auf Einkaufstour um unsere Küchenbestände bis Sizilien aufzufüllen.

Von Andi versorgt mit einem aktuellen Gribfile für die Wettervorhersage sind wir dann am Mittag wieder los mit direktem Kurs von 118 Grad Richtung „Marettimo“, einer kleiner Insel an der Nordwestseite von Sizilien. Bis dorthin haben wir ca. 160m sm – werden also morgen pünktlich zum Abendessen ankommen.

Marettimo

Marettimo

Unser Koch Matthias hat schon im Vorfeld recherchiert, dass es auf Marettimo eine Fischtaverne „ La Scaletta“ gibt, die auch schon von dem englischen Fernsehkoch Jamie Oliver in seiner Kochsendung vor ein paar Jahren portraitiert wurde. Es soll auch noch eine unverheiratete Tochter des Fischers, dem die Taverne gehört,  geben. An der ist unser Koch „interessiert“ 😉

Knödel

Knödel

Doch heute kocht er erst mal wieder für uns.
Zum Abendessen gibt es ganz deftig ein „Eibauer Schwarzbierfleisch“ mit selbstgemachten Böhmischen Knödeln. Zur Verdauung hatten wir vorher auf Sardinien nach Andis Empfehlung extra noch einen Mirto besorgt, welcher alles hervorragend hinunter spülte.

Eibauer Schwarzbierfleisch

Eibauer Schwarzbierfleisch

Lecker war‘s wie immer!

POS um 24.00 UTC: 38°31.902’N, 010°47.246’E, noch 70 sm bis Marettimo

Juni

6

In der Bucht von Cagliari bekommen wir in den Morgenstunden Besuch von der „Guardia di Finanza“. Sie wollen die Schiffspapiere und Pässe sehen und verschwinden mit einem freundlichen Lächeln nach 5 Minuten wieder.

Wir machen erst mal wieder Frühstück und backen Brot.

10:30: Mani ruft uns an und teilt uns mit, dass die Marina in Villasimius knapp 200 € /Nacht kosten soll. Daher entschließen wir uns direkt vor dem Hotel am Strand zu ankern.

Ankunft in Capo Boi auf POS 39° 07,43‘ N, 009° 27,54’W um 12.30 MESZ nach bisher 336 sm.

Capo Boi

Nachmittags und zum Abendessen am Strand mit karibischem Flair haben wir uns mit Mani und seiner Frau Sabine getroffen.

Abendessen_1

Abendessen_1

Abendessen_2

Abendessen_2

Morgen starten wir dann nach dem Einkauf, der unsere Küche wieder komplettieren soll, in Richtung Sizilien.

Bis dahin

Grüße von Skipper Martin und Crew

Juni

5

Auch heute haben wir oder besser Koch Matthias, uns mangels Wind mehr auf die Küche besonnen.

Heraus kommen immer wieder leckere Spezialitäten die mit passenden Weinen den Weg in unsere „hungrigen“ Mägen finden.

Angefangen haben wir mit einem kräftigen Frühstück nach der „arbeitsreichen Segelnacht“

Seemannsfrühstück

Seemannsfrühstück

Mittags mussten wir uns schon wieder mit Nudelauflauf stärken. Abends dann wie immer pünktlich zum feuerroten Sonnenuntergang bei spiegelglatter See, Gurkenkaltschale und danach Lammkottelets mit Kuskussalat, Kräuterbutter und Minzsauce.

Nudelauflauf

Nudelauflauf

Kus-Kus

Kus-Kus

Und dann kam doch noch Wind aus 330 mit 13 Knoten und sofort haben wir die Segel ausgepackt. Mit knapp 6 Kn ging’s dahin –leider nur für eine kurze Zeit denn der Wind legte sich wieder schlafen als wir die sardinische Küste erreichten.

Tageszusammenfassung: Etmal 120 sm Wind für kurze Zeit 13 Kn, FÜG max. 6Kn,
POS um 24.00 38° 51,4‘ N, 008° 35,3’W noch 46 sm bis Villasimius – dort werden wir wohl pünktlich zum Frühstück ankommen.

Juni

4

Leider immer noch kein Wind und wir Motoren.

Dafür ist es warm, die Sonne scheint und das Thermometer klettert auf über 30 Grad.

Klar Schiff

Klar Schiff

Wir nutzen die Gelegenheit bei der ruhigen Fahrt um alle Polster und das Deck zu schrubben.

Koch Matthias

Koch Matthias

Zwischendurch versorgt uns unser Koch mit Spagetti Aglio a Olio und bereitet für das Abendessen schon mal die Sauce Hollandaise zum Spargel vor.

Spargel

Spargel

Ohne Wind haben wir heute unter Motor 120 sm zurückgelegt und es verbleiben noch  ca. 160 sm bis nach Villasimius auf Sardinien. Wenn es so weiterläuft werden wir am 6.6.10 gegen 08:00 Uhr MESZ  dort ankommen.

Juni

2

Törnzusammenfassung

Benalmadena-Mallorca_Mai2010

Link zum Törnblog: Benalmadena-Mallorca_Mai2010

Angelaufene Häfen/Buchten:
Benalmadena (Spanien), Algier (Algerien),  Cala Portals, Can Pastilla (Mallorca)

Gesegelte Strecke: 607sm
Max. Speed: 16,8Kn
Max Wind: 35Kn
Bemerkungen:
– bisher schnellste gesegelte Geschwindigkeit auf Raumwindkurs (Stand 04.02.2012)

Juni

2

Heute sind auf Mallorca Helmut und Matthias, seines Zeichens Koch, zu gestiegen.

Schon die Menulisten die er mit gebracht hat lassen auf kulinarische Höchstgenüsse während des Törns bis Lefkas schließen.

Menueliste

Menueliste

Andi, Katrin und die Kids konnten nach dem Einkauf im Großmarkt schon die erste Kostprobe (Hühnerschenkel mit Salat und selbstgemachten American-Dressing) genießen. Allerdings mussten sie dann auch schon wieder abmustern, da die Heimat in München nach ihnen rief.

Am Abend auf See, weil wir ja doch auch noch unterwegs sind, gab’s dann mit Mallorca und der untergehenden Sonne im Rücken Meeresfrüchte-Paella mit Sangria.

Paella

Paella

Und gesegelt, mangels Wind leider Motort, sind wir auch noch.
Start ab Malle war am 3.6. um 16.00 Uhr Ortszeit. Entlang der Südküste haben wir bis Mitternacht noch knapp 50 sm in Richtung Südsardinien geschafft.

Dort wollen wir als erstes Ziel Villasimius ansteuern, wo uns Mani vom Atlantiktörn, der dort gerade Urlaub mit seiner Family macht, erwartet.

Juni

2

Hi alle Zusammen,

der letzte Törn war recht aufregend wir haben viel erlebt und gesehen.

Mehr dazu wird der Andi schreiben, der mit dabei war und das viel besser kann als ich.

Also hier nur die „technischen“ Daten vom Törn.

Gestartet sind wir um 05:00 in der Früh am 27.5.2010 in Benlamadena (meiner ersten Station nach der Atlantiküberführung)

Es hatte gleich gut Wind und so konnten wir von Anfang an in Richtung ALGIER segeln.

Zunächst recht moderat mit 18-20 Knoten und dann hat der Wind sich langsam gesteigert bis auf gut 30 Knoten und es entwickelten sich entsprechend hohe kurze Wellen, bis zu 4-5 m hoch und recht kurz. War ich gar nicht mehr gewohnt.

Wir haben dann in Etappen gerefft – bis zum 2.Reff im Groß. Aber „blu:kat“ war immer gut unterwegs bei dem achterlichen Wind den wir hatten. Immer so um die 10 Knoten. Der Rekord war einmal die Welle hinunter mit 16,8 Knoten !!

Leider hat der Wind nicht durchgehalten bis Algier, so dass wir den letzten  Tag motoren mussten.

Bis Algier waren es direkt 360 sm, wir haben einen kleinen „Umweg“ gesegelt und kamen dann auf knapp 400 sm.

Am 31.5. Vormittag sind wir wieder von Algier aus in Richtung Malle gestartet.

Leider kein oder fast gar kein Wind- also Motor und dann gings mit beiden Generatoren auf schnelle Marschfahrt mit 7,5, Knoten, so dass wir nach knapp 24 Stunden und 170 sm den Anker in einer kleinen Bucht südlich von Palma de Mallorca fallen lassen konnten.

Motorboot klar machen für einen kleinen „Ausflug“ die Küste entlang, Baden im „eiskalten Wasser“ -22 Grad! und relaxen.

Am 2.6. haben wir uns 10 sm nach Ca’n Pastilla verholt.

Hier steigen heute am 3.6.  Andi und Familie aus, dafür sind seit gestern Helmut und Matthias an Bord bis nach Lefkas.

So das wars an Infos zunächst, ausfühlicheres folgt in Kürze

Vor Anker

Vor Anker

Euer Skipper Martin und Crew

Mai

26

Törnzusammenfassung

St-Martin-Benalmadena_Mai 2010

Link zum Törnblog: St-Martin-Benalmadena_Mai 2010

Angelaufene Häfen/Buchten:

Gesegelte Strecke: 3599sm
Max. Speed: 13,6Kn
Max Wind: 37Kn
Bemerkungen:
– bisher größtes Etmal von 225sm (Stand 04.02.2012)
– Einhand direkt von St. Martin nach Benalmadena bei Malaga, mit kurzem „Landkontakt“ per Handy bei den Azoren

Mai

26

Die letzten Stunden bis Benalmadena

01:30 berge ich die Segel und nehme Kurs direkt auf Benalmadena, d.h. noch vorbei an der kleinen Untiefe, die dem Hafen mit einem Kardinalen Feuer vorgelagert ist.

Und da stehen sie: Andi und Katrin aus München und warten schon seit ein paar Stunden.
jetzt werden sie gleich meine Leinen annehmen und dann gibt’s erst mal ein schönes freudiges Wiedersehen.

Ankunft Benalmadena_Empfangskommando

Ankunft Benalmadena_Empfangskommando

Ende 27.Tag -26.05.10; POS 03:00(UTC) 36°35,7’N, 004°30,7’W

Fest in der Marina Benalmadena/ Torremolinios (bei Malaga)

Zusammenfassung:

Zeit vom 30.4.10 22:00 UTC bis 26.05.10 03:00 UTC  .- 25 Tage und 5 Stunden

Gesamtstrecke von St. Martin bis Benalmadena 3637 sm

Durchschnittsgeschwindigkeit: 6,01 Kn– schnellste FÜG: 12,6 Kn

Größtes Etmal 221sm, Durchschnitt: 144

größte Windstärke/Richtung: knapp 30 Kn
Tage mit Windstille: 6