März

17

By Ursel
Sa, 17.3.12
Nachdem wir unsere Obstvorräte aufgefüllt haben, motoren wir gegen 10.00 aus der Bucht. Später setzen wir die Segel und gleiten ruhig bei nur 10 Knoten Wind über das Meer. Es geht entlang der wenig besiedelten Nordwestküste Tortolas und dann kreuzen wir gen Osten. Um uns herum gibt es viel Meer und wenig Land. Wir haben geringen Seegang und, wenn es keinen Ruf zum Segelmanöver gibt, kann man lesen, angeln oder die Seele baumeln lassen.

Segeln zum Gorda Sound1052

Segeln zum Gorda Sound1052

 

Fahrt zum Gorda Sound-672

Fahrt zum Gorda Sound-672

Zwischendurch wird in einer Gemeinschaftsaktion der Kartoffelsalat für den Abend vorbereitet. Nach 25 sm ist unser Ziel, der Gorda Sound, in Sicht. Um 19.00 lassen wir den Anker fallen, die Sonne ist bereits untergegangen, aber der von Matthias mit frischer Minze!! zubereitete Mojito schmeckt auch jetzt noch.

März

16

By Ursel
Fr, 16.3.12 – Tag 2
Heute verbringen wir den Tag in der Cane Garden Bay, da ein Software Problem bei der Motorsteuerung die Weiterfahrt verhindert.

Cane Garden Bay-1110799

Cane Garden Bay-1110799

Die Männer sind glücklich, da sie sich mit diesem Problem beschäftigen können!!!

Software-Probleme-669

Software-Probleme-669

Renate und Ursel lesen und erschnorcheln die Bucht.

Schildkröte am Morgen-1110797

Schildkröte am Morgen-1110797

Allerdings müssen die Männer auch bei so wichtigen Aufgaben bei Laune gehalten werden. Passend zum Sonnenuntergang sind sie fertig und wir servieren den Sundowner. Das heute ganz besondere Schauspiel am Himmel haben wir natürlich auch extra bestellt.
Der Kalorienverbrauch bei der anstrengenden Tätigkeit wird durch unser bewährtes Chili con Carne wieder ausgeglichen.
Während Ursel schon im Cockpit auf der Bank schläft, backt Martin noch Brot.

Cane Garden Bay-1110802

Cane Garden Bay-1110802

März

14

By Ursel
Mi, 14.3.12 – Tag 0 – Törnbeginn
Die neue Crew, Matthias, Ingo und Reinhard kommen über Paris und St. Martin nach Tortola.

Gegen 23.00 holt Martin alle mit dem Schlauchboot vom vereinbarten Treffpunkt in der Marina ab.

Ein Begrüßungsdrink an Bord und dann müssen alle schlafen.

März

14

By Ursel
Mi, 14.3.12 – Tag 14 – Törnende
Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück bringt uns Martin mit dem Zodiak nach Road Town. Während er „Klar Schiff“ für den nächsten Törn macht, unternimmt die Crew noch einen gemeinsamen Ausflug in den Mount Sage National Park. Der größte Teil der bergigen Insel ist von Buschwerk bewachsen und der Mount Sage ist der höchste Berg (543m) auf Tortola. An einigen Stellen findet man auch noch Regenwald.

Regenwald-Wanderung auf Tortola-1110786

Regenwald-Wanderung auf Tortola-1110786

Ansonsten gibt es auch immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die vorgelagerten Inseln.

Regenwald-Wanderung auf Tortola-1110787

Regenwald-Wanderung auf Tortola-1110787

Später bringt das Taxi Anita und Thomas zu ihrem Hotel in der Cane Garden Bay und Renate und Ursel fahren für einen weiteren Törn zurück zum Schiff.

blu-kat Crew-1110785

blu-kat Crew-1110785

März

13

By Ursel
Di, 13.3.12 – Tag 13
Das Meer ist ruhig und Anita nimmt die Gelegenheit wahr eine Abschiedsrunde auf den Wasserskiern zu drehen.

Wasserski in Bluff Bay_Beef Island-1210176

Wasserski in Bluff Bay_Beef Island-1210176

Danach kommt das übliche Kommando „Anker lichten“ und jeder geht an seine Position: Thomas in den Ankerkasten, Anita an den Mast, Ursel an die grünen und roten Taster für das Bugstrahlruder und Renate bleibt jetzt noch ganz ruhig. Das Manöver selbst gestaltet sich heute etwas kompliziert, weil sich die beiden Ankerketten über Nacht durch drehende Winde vertörnt haben. Aber mit Skipper Martins Erfahrung wird das Problem schnell gelöst. Durch den wie üblich unermüdlichen Einsatz von Anita und Renate an den Seilen ist die Genua schnell gesetzt und wir segeln mit der Genua vor dem Wind nach Sea Cow Bay, westlich von Road Town auf Tortola. Die Bucht soll ein einziger Korallengarten sein! Bis auf einige große Weichkorallen haben die Riffe leider ihre Schönheit verloren.
Nach einem Mittagssnack verholen wir nach Road Town Reede, wo wir gegen 15.00 ankern. Road Town ist die Hauptstadt und der Verwaltungssitz der British Virgin Islands.

Road Town Tortola-1210191

Road Town Tortola-1210191

 

Road Town Tortola-1210195

Road Town Tortola-1210195

Bei einem Spaziergang durch die Main Street finden wir nicht nur die bunten Karibikhäuser sondern auch Pusser‘s Pub, wo wir, da es gerade regnet, schon mal einen Sundowner mit Original Pusser‘s Rum trinken.

Road Town Tortola-1210197

Road Town Tortola-1210197

März

12

By Ursel
Mo, 12.3.12 – Tag 12

Norman Island-1210114

Norman Island-1210114

Norman Island und auch die weiteren Inseln, die am Sir Francis Drake Channel liegen, erinnern in ihrem Aussehen eher an Mittelmeerinseln. Es gibt kaum Palmen und die gesamte Pflanzenwelt sieht etwas ausgetrocknet aus.

Norman Island-1210123

Norman Island-1210123

Nach der kleinen Inselwanderung machen wir uns auf Schatzsuche, denn Norman Island ist angeblich die sagenhafte Schatzinsel des gleichnamigen Romans. Am südlichen Treasure Point erschnorcheln wir zwei Unterwasserhöhlen. Kein Schatz, aber schöne Krustenanemonen und zwei Barsche. Mit Speed geht es zurück zu blu:kat.
Unser nächstes Ziel ist die RMS- Rhone, ein gesunkenes britisches Postschiff. Es liegt vor Salt Island, wo es 1867 durch einen Hurrikan in zwei Teile zerbrach und sofort mit 125 Personen unterging. Das Wrack liegt in 10 – 20 m Tiefe, sodass wir es schnorchelnd erforschen konnten. Vor Jahren diente es als Kulisse für den Film „Die Tiefe“.
Wir motoren noch etwas weiter nach Nord bis zur Bluff Bay auf Beef Island, einem Anhängsel im Osten von Tortola.

Fahrt nach Beef Island-1210141

Fahrt nach Beef Island-1210141

März

11

By Ursel
So, 11.3.12 – Tag 11
Bevor wir unsere Bucht unter Wasser erforschen, machen wir einen Bootsausflug zum Great Harbour, dem „Westindies Zentrum“ auf Jost van Dyke.

Great Bay_Jost van Dyke-1210043

Great Bay_Jost van Dyke-1210043

Great Bay_Jost van Dyke-1210050

Great Bay_Jost van Dyke-1210050

Ein magischer Anziehungspunkt bei Tag und Nacht ist Foxy‘s Bar. Foxy; Musiker und insulares Showtalent, war aufgrund seiner operierten Knie nicht voll im Einsatz.

Great Bay_Jost van Dyke-1210045

Great Bay_Jost van Dyke-1210045

 

Great-Bay_Jost-van-Dyke-1210047

Great-Bay_Jost-van-Dyke-1210047

Wir motoren in südöstlicher Richtung, bis wir vier aus dem Wasser ragende Felsen, die von Segelbooten umgeben sind, sehen. The Indians, ein beliebtes Schnorchel- und auch Tauchrevier wird sofort von uns erforscht. Nach Umrundung der Felsen sind alle begeistert und dies kann jetzt nur noch durch den Bananenkuchen, verfeinert mit Rum-Sahne, getoppt werden.

The Indians-1210070

The Indians-1210070

In der Ferne sehen wir schon Norman Island, eine auch nach einem Piraten benannte unbewohnte Insel, wo wir in der Bucht „The Bight“ ankern.

The Bigth-NW_Norman Island-1010337

The Bigth-NW_Norman Island-1010337

Auch heute lockt uns keine Stellband-Musik in die Bar, daher geben wir uns mit Martins Musikbox zufrieden und spielen Uno. Auch Renate beherrscht jetzt bestens die verschärften Regeln und tauscht bei Abwurf einer Null eifrig ihre Karten mit dem jeweiligen potentiellen Gewinner.

März

10

By Ursel
Sa, 10.3.12 – Tag 10
Ursel erkundet schon vor dem Frühstück die Korallenriffe von Anegada, aber leider ist das Wasser zu aufgewühlt.
Um 10.00 gehen wir Anker auf nach Jost van Dyke. Wir segeln mit wenig Wind unter Großsegel und Genua gen Südwesten.
Bei der ruhigen See können wir mit vereinten Kräften Bananenkuchen mit Rum backen. Gut gelungen!
Das Highlight des Tages sind acht Delphine, die uns über einen längeren Zeitraum vor dem Bug begleiten.

Delphine auf dem Weg nach Jost van Dyke-1110750

Delphine auf dem Weg nach Jost van Dyke-1110750

Delphine auf dem Weg nach Jost van Dyke-1110775

Delphine auf dem Weg nach Jost van Dyke-1110775

Delphine auf dem Weg nach Jost van Dyke-1200981

Delphine auf dem Weg nach Jost van Dyke-1200981

Delphine auf dem Weg nach Jost van Dyke-1200986

Delphine auf dem Weg nach Jost van Dyke-1200986

Nach 30 sm erblicken wir die von Palmen umgegebenen Buchten der Insel. Nach einer Legende ist der Namenspatron ein holländischer Pirat aus dem 17.Jahrhundert. Wir ankern im Westen, in der White Bay.

White Bay_Jost van Dyke-1010313

White Bay_Jost van Dyke-1010313

Rasch begibt sich Skipper Martin in die Küche, da wir uns später in das Nachtleben stürzen wollen. Er fabriziert Kartoffelauflauf mit in Rotwein ersoffenem Thuna an Gemüse und überbackenem Käse, welcher von der Crew mit Begeisterung gegessen wird.

Kartoffelauflauf-1210042

Kartoffelauflauf-1210042

Voller Vorfreude fahren wir mit dem Zodiak zum Strand. Ziel ist die Soggy Dollar Bar, denn hier wurde der Painkiller erfunden. Kurz bevor wir unser Ziel erreichen, werden die Lichter gelöscht. Vermutlich gab’s tagsüber gute Geschäfte mit Tagestouristen.
Ohne die Original Painkiller-Erfahrung vergnügen wir uns wieder an Bord bei Anitas Drinks.

März

9

By Ursel
Fr, 9.3.12 – Tag 9
Anita, Ursel und Thomas erkunden bei einem Spaziergang Mosquito Island, eine Insel am Eingang zum Gorda Sound. Nach schönen Landeindrücken wird natürlich auch die Unterwasserwelt, hier ein Weichkorallengarten, erschnorchelt.

Spaziergang auf Moskito Island-1200820

Spaziergang auf Moskito Island-1200820

 

Spaziergang auf Moskito Island-1200842

Spaziergang auf Moskito Island-1200842

Zurück auf blu:kat sprechen die folgenden Bilder für sich!

Wasserski im Gorda Sound-1200885

Wasserski im Gorda Sound-1200885

 

Wasserski im Gorda Sound-1200890

Wasserski im Gorda Sound-1200890

Gegen Mittag segeln wir gen Norden nach Anegada, von Kolumbus „das versunkene Land“ genannt. Der höchste Punkt der Insel ist nur 8,5 m über dem Meeresspiegel.

Segeln nach Anegada-1200902

Segeln nach Anegada-1200902

 

Pomato Point_Anegada-1200910

Pomato Point_Anegada-1200910

In Anegada soll es die besten Lobster von den BVI geben, also erkunden wir die bunt gestrichenen Strandlokale.

Setting Point Village_Anegada-1200918

Setting Point Village_Anegada-1200918

Setting Point Village_Anegada-1200924

Setting Point Village_Anegada-1200924

Dann wollen alle schnell zurück an Bord, da wir einen guten Sonnenuntergang erahnen. Dazu Anitas Cocktails, das sind sowieso die Besten.

Sonnenuntergang auf Anegada-1200949

Sonnenuntergang auf Anegada-1200949

Später fahren wir mit dem Zodiak direkt bis zum Steg des Ocean Side Restaurants, wo wir mit festlicher Beleuchtung erwartet werden. Wir sitzen direkt vorne am Meer, und der Lobster schmeckt wirklich köstlich.

Lobster Trap_Anegada-1110735

Lobster Trap_Anegada-1110735

 

Lobster-Dinner_Anegada1200960

Lobster-Dinner_Anegada1200960

März

8

By Ursel
Do, 8.3.12 – Tag 8
Nach dem Frühstück und dem üblichen kurzen warmen Schauer motoren wir entlang der Westküste von Virgin Gorda gen Norden.

Auf See Gorda Sound-1200694

Auf See Gorda Sound-1200694

Kolumbus erinnerte die Silhouette der Insel an eine auf dem Rücken liegende fette Frau, daher soll der Name Virgin Gorda kommen. Seine Gedanken können wir nicht ganz nachvollziehen, aber vielleicht hat es mit der höchsten Erhebung der Insel, dem Virgin Gorda Peak (414m) zu tun.

Bootsausflug im Gorda Sound-1200717

Bootsausflug im Gorda Sound-1200717

Unser Ziel ist der Gorda Sound. Es ist eine riesige Bucht, die von allen Seiten von Inseln umgeben ist. Es ist ein kleines grün türkises Paradies!

Saba Rock im  Gorda Sound-1200744

Saba Rock im Gorda Sound-1200744

 

Saba Rock im  Gorda Sound-1200742

Saba Rock im Gorda Sound-1200742

Niedriges Buschwerk bedeckt die Inseln bis hinunter zu den kleinen von Palmen umsäumten Buchten. Bei einer Rundfahrt mit dem Zodiak durch den Gorda Sound legen wir eine Pause im Saba Rock Island Resort ein.

Tarpune im  Gorda Sound-1200756

Tarpune im Gorda Sound-1200756

 

Tarpune im  Gorda Sound-1200759

Tarpune im Gorda Sound-1200759

Außer der Fischfütterung der Tarpune gab es nun für alle Happy Hour mit Painkiller. Der viele Rum hat nicht die Schmerzen gekillt, sondern unser Wahrnehmungsvermögen war etwas getrübt.
….
Ursel traf es besonders hart: Chili con Carne kochen und den Blog schreiben, während sich andere auf der Bank „mopsen“ konnten. Das Chili schmeckte auch ohne Mais und dank der Schärfe waren jetzt alle wieder fit.

März

7

By Ursel
Mi, 7.3.12 – Tag 7
Die restlichen Pfannkuchen schmecken auch zum Frühstück noch gut. Anschließend fahren wir alle mit dem Zodiak an Land. Martin geht wieder zum Einklarieren, wir gehen shoppen und füllen unsere Vorräte auf.

Virgin Gorda gehört zu einer Inselgruppe, der Kolumbus wegen ihrer Schönheit und Unberührtheit den Namen Ursulinen gab. Wer kennt nicht die Geschichte von der Märtyrerin Ursula und ihren Jungfrauen, die in Köln von den Hunnen umgebracht worden sein sollen. Unter englischer Herrschaft wurden die Inseln in Virgin Islands umbenannt. Die Nationalflagge der BVI weist heute noch auf die Namenspatronin Ursula, die aus England kam, hin.

Virgin Gorda-P1050088

Virgin Gorda-P1050088

Das Wahrzeichen von Virgin Gorda sind „The Baths“. Es ist ein sehr schöner Strandabschnitt umrahmt von riesigen Granitblöcken. Innerhalb der Blöcke haben sich Gänge und kleine Salzseen gebildet. Wir erforschen zuerst die faszinierenden Steinformationen und dann die Unterwasserwelt. Diesmal gibt es fast intakte Korallenblöcke und auch größere Fische wie Barakuda und Zackenbarsch.

The Baths_Virgin Gorda-1010121

The Baths_Virgin Gorda-1010121

 

The Baths_Virgin Gorda-1010124

The Baths_Virgin Gorda-1010124

 

The Baths_Virgin Gorda-1010124

The Baths_Virgin Gorda-1010124

Mit Speed fahren mit dem Zodiak zum Boot zurück.
Später verwöhnen uns Renate und Anita wieder mit Putencurry. Da alle noch etwas schlapp von der letzten Nacht sind, wird der Abend früh beendet.

März

6

By Ursel
Nachtfahrt von Di, 6.3. auf Mi, 7.3.12 – Tag 6/7
Nach einer Einweisung von Skipper Martin setzen wir gegen 18.00 die Segel. Die Sonne geht unter und das Abenteuer beginnt.
Vorher stärken wir uns noch mit Pfannkuchen (leicht und ohne Alkohol).

Um 20.00 beginnt meine Nachtwache. Der Himmel ist bewölkt. Viel Wind, Wellen und kein Land in Sicht. Nach und nach klart es auf, Mond und Sterne kommen hinter den Wolken hervor. In zwei Tagen ist Vollmond.

Es ist mittlerweile 1.30 und meine zweite Wache beginnt. Es gibt ab und zu kurze warme Schauer und der Himmel ist leider wolkenverhangen.
Ich beobachte den Kurs, die Windstärke und eventuell auftauchende Schiffe. Ansonsten genieße ich die Stille und die Unendlichkeit des Meeres. Ein letzter Blick auf das glitzernde Meer, die Wolken haben sich verzogen, und ich gehe wieder in meine Koje.
6.30: Die Sonne ist aufgegangen, wir haben schon die Südspitze von Virgin Gorda umsegelt und motoren jetzt nach Spanish Town.
Um 7.00 lassen wir den Anker außen vor der Marina fallen.

Es war eine schöne Nacht in der „Sombrero-Passage“, dem Meeresteil zwischen Atlantik und Karibischer See.

Nachtfahrt nach Virgin Gorda

Nachtfahrt nach Virgin Gorda

Distanz 73 sm, Wind bis zu 32Kn aus 060, Wellenhöhe um die 4m, GrII und Fo, max. Speed 12,2Kn

März

5

By Ursel und Anita
Mo., 05.03.12 – Tag 5
Nach dem Frühstück machen wir bereits den ersten Schnorchelgang in der Little Bay, einem Marinepark direkt nördlich neben der Crocus Bay gelegen. Eine Schildkröte war die Hauptattraktion.

Schildkröte1040263

Schildkröte1040263

Gegen 11.00 segeln wir gen Westen zu einem weiteren Naturparadies. Die Prickly Pear Cays sind drei kleine Inseln, auf denen man sich wie Robinson Crusoe fühlt. Nach einem Rundgang auf „unserer“ Insel, Prickly Pear East, stürzen wir uns in die sooooo türkise Lagune und schnorcheln am Riff entlang. Bei einigen Steinkorallen kann man erste Ansätze für neues Wachstum erkennen.

Prikly Pears Island-1200456

Prikly Pears Island-1200456

 

Prikly Pears Island-1200480

Prikly Pears Island-1200480

Am Nachmittag segeln wir bei gutem Wind mit Fock und Groß entlang der Nordwestküste von Anguilla nach Road Bay zurück.

Segeln nach RoadBay-1200512

Segeln nach RoadBay-1200512

Die flache von langen Sandstränden umgebene Insel hat der Erzählung nach ihren Namen von Kolumbus erhalten. Anguilla ist das spanische Wort für Aal.

Segeln nach RoadBay-1200542

Segeln nach RoadBay-1200542

Nach Sonnenuntergang und dem üblichen, dazugehörendem Sundowner, stürzen wir uns in das Nachtleben von Sandy Ground Village. Vier Lokale haben wir zur Auswahl. An sich wollten wir in das alte „Pumphouse“ der Salzlagune, die mittlerweile zum Restaurant umgebaut worden sein soll. Wir „schaffen“ es aber nur bis zur „Sandbar“ wo reichlich verschiedene Tapas nach karibischer Art auf der Sandpapier-Karte stehen. Sehr Lecker!

Sandbar_Essen-1200564

Sandbar_Essen-1200564

 

Sandbar_Essen-1200563

Sandbar_Essen-1200563

März

4

By Ursel
So., 04.03.12 – Tag 4
Road Bay ist nicht nur der Hauptankerplatz von Anguilla sondern auch der Einklarierungsort der Insel. Also macht sich Martin noch vor dem Frühstück auf den Weg.

RoadBay_Anguilla-1200292

RoadBay_Anguilla-1200292

Heute ist Schnorcheln und Faulenzen angesagt. Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir Sandy Island, eine tropische Insel nördlich von Anguilla wie aus dem Bilderbuch. Sechs Palmen, eine kleine Inselbar und eine türkisblaue Lagune durch ein Korallenriff begrenzt! Leider sind die Korallen durch schwere Stürme zerstört, aber es gibt immer noch viele tropische Fische im glasklaren Wasser.

Sandy Island-1200369

Sandy Island-1200369

 

Sandy Island-1200394

Sandy Island-1200394

 

Sandy Island-1200400

Sandy Island-1200400

Nach einem kleinen Imbiss machen wir noch einen weiteren Schnorchelausflug außerhalb der Lagune, wo wir Weichkorallen und auch einen mittelgroßen Rochen sowie Schildkröten im Wasser sehen können. Wir motoren noch eine kurze Strecke und lassen dann in der Crocus Bay, die nordöstlich von Road Bay liegt, den Anker fallen.
Rechtzeitig zum Sonnenuntergang serviert Anita eine neue Cocktailkreation.

März

3

By Ursel
Sa., 03.03.12 – Tag 3
Der Tag beginnt schon früh mit frischem Baguette und karibischem Obstsalat.
Um 09:30 heißt es Anker auf nach Anguilla mit der Genua vor dem Wind bis zur Südspitze Anguillas, dann hoch am Wind Richtung Road Bay, wo wir gegen 15:30 den Anker fallen lassen.

RoadBay_Anguilla-1200291

RoadBay_Anguilla-1200291

Martin zieht eine neue Flagge auf, denn die Insel hat seit 1976 eine eigene Verfassung.

Flagge Anguilla

Flagge Anguilla

Blau wie das Meer, weiß wie die Strände und immer noch ein wenig abhängig von Großbritannien.
Beim Landgang in Sandy Ground Village führt uns unser Weg bald in eine der Beachbars, wo wir zur Happy Hour unsere ersten Erfahrungen mit dem „Painkiller“ machen.

RoadBay_Anguilla-1200312

RoadBay_Anguilla-1200312

 

RoadBay_Anguilla-1200299

RoadBay_Anguilla-1200299

Zurück auf blu:kat kocht Skipper Martin Spaghetti Bolognese, es schmeckt allen sehr lecker.

März

2

By Ursel
Fr., 02.03.12 – Tag 2
Unser Tagesprogramm begann heute mit der Erkundung von Marigot, der Hauptstadt des französischen Teils von St. Martin. Ein kleiner Spaziergang bringt uns zum Fort Louis, eine Wehranlage aus dem 17.Jahrhundert, als sich die Machtverhältnisse zwischen Briten, Franzosen und Holländern ständig änderten. Heute sieht man nur noch einige Mauerreste und alte Kanonen.

Fort Louis

Fort Louis

 

Fort Louis Kanone

Fort Louis Kanone

Aber man hat einen herrlichen Blick auf die Marina mit unzähligen Segelbooten und die Simson Bay Lagoon.

Marigot-1200197

Marigot-1200197

Auf dem malerischen Markt füllen wir unsere Obst- und Gemüsevorräte auf.

 Markt Marigot

Markt Marigot

 

 Markt Marigot

Markt Marigot

An der Marina Port La Royale fühlt man sich fast an die französische Riviera versetzt .Wir beenden unseren Stadtbummel mit kleinen Ananas- und Apfeltartes in einer französischen Bäckerei.

Leckereien in Marigot

Leckereien in Marigot

Gegen Mittag motoren wir weiter gen Norden zu der Baie Grand Case, dem gastronomischen Zentrum von St. Martin. Aber wir sind noch nicht hungrig, sondern machen einen größeren Schnorchelausflug zu dem Felsen Rocher Creole. Das Wasser ist türkisblau, die Wassertemperatur beträgt 27°C und wir sehen Hirnkorallen, Fächerkorallen, Papageifische, Doktorfische und Blaustreifenschnapper.
Beim abendlichen Landgang bekommen wir den ersten Eindruck von der karibischen Lebensweise. Pittoreske Häuser mit Gingerbread Balkonen im Westindienstil prägen das Straßenbild. Es gibt gute französische Lokale mit Pariser Preisen und die urtypischen Restaurants mit kreolischer Küche, die sogenannten LOLO’S, wo wir zum Essen waren.

GingerbreadHouse

GingerbreadHouse

 

bei den LOLOs

bei den LOLOs

März

1

By Ursel
Do., 01.03.12 – Tag 1
Nach dem Frühstück macht sich Martin auf den Weg um Ausklarieren, da wir später vom holländischen in den französischen Teil segeln.
Um 11.30 segeln wir mit Genua auf Raumwindkurs gen Westen entlang der mit Buschwerk bewachsenen Küste. An der Baie Longue, einer schönen Bucht mit kleiner Hotelanlage im französischen Teil von St. Martin, machen wir einen Bade- und Schnorchelstopp.

Baie Longue-3143

Baie Longue-3143

 

Reede Marigot-1200177

Reede Marigot-1200177

Gegen 17.30 erreichen wir die Baie de Marigot. Mit der fachkundigen Hilfe von Thomas ist das Ankermanöver schnell beendet und wir können den Sonnenuntergang bei einer Pina Colada genießen.

Sundowner-1110719

Sundowner-1110719

Die kreolische Küche gibt es heute von Anita und Renate nach dem Rezept von Frau Poletto zubereitet an Bord.

Bordessen one-1110721

Bordessen one-1110721

Die erste Nacht unter freiem Himmel bei leichtem Wind wird um fünf Uhr durch einen kurzen Regenschauer unterbrochen.

Feb.

29

By Ursel
Mi., 29.02.12 – Tag 0 – Törnbeginn
Die neue Crew ist gelandet, Anita und Thomas aus München über New York sowie Renate und Ursel aus Berlin über Paris. Treffpunkt mit Skipper Martin war die Pier in der Great Bay in Philipsburg im niederländischen Teil von St. Martin.

St-Martin_St-Maarten

St-Martin_St-Maarten

Nach kurzer Besichtigung des frisch gestrichenen Katamarans erfolgt der übliche Großeinkauf.
Die Crew ist aufgrund der Zeitdifferenz von fünf Stunden etwas ermattet, daher fahren wir bald mit dem Zodiak ins touristische Treiben von Philipsburg und probieren kreolisches Essen. Lecker! Es gibt noch einen Absacker auf blu:kat, und wir fallen ermattet in unsere Kojen.

erster Abend Philipsburg-1200102

erster Abend Philipsburg-1200102

Feb.

29

By Crew
Mi., 29.02.12 – Tag 14 – Törnende ;-((
Nach einem nicht so ausgedehnten Frühstück machten wir uns auf an Land um noch einige Mitbringsel zu kaufen. (Rum, Zigarren, etc.)
Wieder am Kat angekommen packten wir unsere restlichen Sachen zusammen und gönnten uns mit Martin noch ein kühles Pils…

Abschiedsbier

Abschiedsbier

… während Andrea noch fleißig war…

Blogschreiberin Andrea

Blogschreiberin Andrea

Um 13:00 Uhr fuhr uns Martin ein letztes Mal mit dem Beiboot an Land. Von dort aus suchten wir uns ein Taxi, das uns zum Flughafen brachte.
Wir bedanken uns bei Martin für den unvergesslichen Urlaub in der Karibik und können diese Art von Urlaub nur jedermann/frau weiterempfehlen.
Viel Spaß wünschen euch die lustigen Bayern 🙂

Stefan und Stefan, Barbara und Andrea sowie Johann

Feb.

28

By Crew
Di., 28.02.12 – Tag 13
Am Morgen „erwischen“ uns heftige Regengüsse, die aber schnell vorüberzogen und die heiße Sonne wieder zum Vorschein kam.
Inzwischen liegen wir hier ganz allein und können in Ruhe nach dem Frühstück Schnorcheln und mit den Schildkröten schwimmen.

An Strand von Tintamarre-156

An Strand von Tintamarre-156

Am Strand hieß es dann nach ausgiebigen Sportlicher Betätigung (Fußball, Beach-Volleyball und Wasserball) dann endlich „Poolbau“. Schnell waren die 2 m³ Sand ausgehoben und wir konnten uns suhlen.
Zurück an Bord stärkten wir uns mit Kaffee und Kuchen vor der Abfahrt nach Philipsburg.

Kaffeezeit auf blu-kat

Kaffeezeit auf blu-kat

Um 14:30 Uhr starteten wir mit der Genua nach Philipsburg.

Ankunftsparade für blu-kat

Ankunftsparade für blu-kat

Um 17:00 Uhr fällt der Anker in der Graet Bay bei Philipsburg auf Sint Maarten, wo schon 5 große Kreuzfahrtschiffe liegen, die aber am Abend alle auslaufen werden.
Dann haben wir die Bucht (fast) für uns allein.

Reede Philipsburg_0283

Reede Philipsburg_0283

Jetzt geht’s erst mal zum Landgang. Wir haben eine gemütliche Strandkneipe gefunden in der wir uns ein super Abschluss-Abendessen gegönnten.
Zurück an Bord gönnten wir uns noch einen Absacker.

Feb.

27

By Crew
Mo., 27.02.12 – Tag 12
Nach dem Frühstück haben wir Himalaja der Karibik bezwungen und genossen von schwindeliger Höhe die Aussicht.
Danach gingen wir noch Schnorcheln und besichtigten ein Wrack am Strand.

Wanderung auf Ilet Fourchue-1952

Wanderung auf Ilet Fourchue-1952

Wanderung auf Ilet Fourchue-2011

Wanderung auf Ilet Fourchue-2011

Wanderung auf Ilet Fourchue-2035

Wanderung auf Ilet Fourchue-2035

Anschließend segelten wir bei 5m hohen Wellen, 20 Kn Wind mit Groß im 2. Reff und der Fock zur Insel Tintamarre im NE von St. Martin.
Mit uns ankert nur ein weiterer Kat auf dieser einsamen Insel
Vor dem Essen ging es in eine weitere UNO Zockerrunde.

UNO-Spiele-40

UNO-Spiele-40

Danach brachen wir auf um den einsamen Strand einzunehmen.

An Strand von Tintamarre-114

An Strand von Tintamarre-114

Abendmenü: Rindgeschnetzeltes mit Pilzen an Rotwein-Sahnesoße mit Rahmspinat und gewürfelten Kräuter Bratkartoffeln, dazu natürlich noch ein gemischter Salat.
Der Sundowner wird heute ein „Absacker“ bei dem wir uns die bisher über 1000 Bilder vom in einer Diashow unter dem Sternhimmel ansehen.

Sundowner

Sundowner

Feb.

26

By Barbara und Stefan
So., 26.02.12 – Tag 11
Heute begannen wir den Tag mit einem späten Frühstück, da von gestern noch alle ziemlich müde waren.
Nach der Müllentsorgung in St. Barth starteten wir per Motor zur Inselbucht Fourchue (5sm) in der wir gegen 13:00 Uhr an der Boje festmachten.
Dort angekommen wurde gleich das Schnorchel-Zeug gepackt und es ging ins kühle Nass. Babsi entdeckte bald die erste Schildkröte, doch das sollte nicht die Letzte an diesem Tag bleiben. Stefan G. konnte seine dritte Rochen-Begegnung auf unserer Reise verbuchen. Natürlich gab es noch jede Menge anderer Dinge unter Wasser zu bestaunen. Darunter Korallenformationen, Muscheln und Fische in allen erdenklichen Farben. Doch das gehört für uns schon fast zur Tagesordnung, so schnell ist man nach ein paar Tagen in der Karibik verwöhnt.

auf zum schnorcheln

auf zum schnorcheln

 

Wasserspass

Wasserspass

Nach einer kleinen Verschnaufpause zockten wir die Herrn bei UNO und Kniffel ab. (gut das die Stefans verlieren können ;))
Am Nachmittag wurden wir kreativ in der Küche und backten zusammen mit Martin Kuchen und Brot, wobei wir die „Handlangertätigkeiten“ übernahmen.
Den Sundowner gönnten wir uns heute mit Blick auf das Wrack am Strand.

Cocktails

Cocktails

Der Mond bandelt heute mit dem Jupiter an, gestern war schon die Venus dran 😉 – dabei entstehen bizarre Lichterscheinungen um die Wolken, die die Phantasie anregen.

Untergehender Mond

Untergehender Mond

Feb.

25

By Stefan, Johann und Andrea
Sa., 25.02.12 – Tag 10
Um 04:30 Uhr kamen wir recht durchgeschüttelt in Shell-Beach auf St. Barth (Gustavia) an. Da allen die Nachtfahrt in den Knochen lag, gönnten wir uns ein anständiges Nickerchen.
Nach dem Frühstück schlenderten wir durch die Straßen von St. Barth um unsere Vorräte aufzufüllen, uns einzuklarieren und ein Restaurant für den Abend zu suchen.
Am Nachmittag wurde fleißig geschnorchelt, gechilled und die illegalen Glücksspiele an Bord gingen in eine neue Runde.

Würfelspile-1110701

Würfelspile-1110701

Vor dem Ausritt ins Restaurant fanden wir es an der Zeit, einen leckeren Cocktail zu uns zu nehmen.
Gerade im Hafen angekommen kamen uns fünf Amerikaner entgegen, die uns aufgelöst erzählten, dass Ihr Tank schon auf dem Weg in den Hafen leer war und sie die letzten Meter schon per Paddel bewältigen mussten. So saßen Sie in St. Barth fest und konnten nicht mehr zurück auf Ihr Schiff, das außerhalb geankert hatte. Hilfsbereit wie wir sind, konnten wir das Angebot der „Amis“ nicht ausschlagen und verkauften Ihnen unsere 2 Liter Reserve Sprit für knackige 50 $.
Während unseres Abendessens ging ein heftiger Schauer nieder. (Gut das wir im Trockenen saßen).

Essen-St-BArth-967

Essen-St-BArth-967

 

Essen-St-BArth-968

Essen-St-BArth-968

Zur Vorspeise ließen wir uns mit kreolische Spezialitäten verwöhnen, weiter ging es mit Mahi-Mahi (Goldmakrele), Chicken und Pizza auf kreolische Art.

Mahi-Mahi

Mahi-Mahi

Feb.

24

By Barbara und Johann
Fr., 24.02.12 – Tag 9
Heute haben wir mal ausgeschlafen (bis 9:00 Uhr), nach unserem legendären Frühstück ging es zum „Landausflug“ mit dem Zodiac durch die Codrington Lagoon zum Ausklarieren.

Beibootfahrt Barbuda-1110710

Beibootfahrt Barbuda-1110710

 

Lagoone-Barbuda

Lagoone-Barbuda

Dort mussten wir zweimal durch die „Stadt“ um alle Behördengänge zu erledigen. Beim Warten auf Martin sprach uns spontan ein junger Mann am Dorfplatz an, wie es uns gehe, woher wir sind etc. – ein wirklich netter Smalltalk. Dass zeigt uns wieder dass diese Menschen hier eine ganz andere Mentalität haben, als wir zuhause…. einfach viel lockerer und offener.

Codrington-Barbuda-2394

Codrington-Barbuda-2394

 

Codrington-Barbuda-2405

Codrington-Barbuda-2405

Beim Getränke kaufen haben wir dann erfahren, dass unser „Prime Minister“, Wulff, zurückgetreten ist. Einfach unglaublich, dass wir das in so einem kleinen Dorf mitten im Nirgendwo der Karibik erfahren.
Auf dem Weg zurück zu unserem Katamaran setzte Martin zwei von uns am Strand ab. Während der Rest wieder mit dem Beiboot durch die Mangrovenwälder zurück fuhr, kürzten die „Ausgesetzten“ über Land ab. Im Endeffekt waren wir zur selben Zeit wieder zurück am Katamaran.

Strandwanderung-Barbuda

Strandwanderung-Barbuda

 

LowBAy Barbuda-7385

LowBAy Barbuda-7385

Zum Nachmittagssnack gab’s Kürbiskernsuppe vom Vortag und frisch gebackenes Brot.
Als Ausklang des Aufenthalts an diesem wunderschönen, kilometerlangen Sandstrand mit seinem türkisfarbenen Wasser, drehten unsere Wasserskiverrückten Hansi und Stefan noch große Runden vor dieser traumhaften Kulisse.

Wasserski-Barbuda

Wasserski-Barbuda

 

Wasserski-Barbuda

Wasserski-Barbuda

Pünktlich um 18:00 mit Sonnenuntergang legten wir ab zur Nachtfahrt nach St. Barth.
Damit wir gestärkt unseren Dienst an Deck antreten konnten, aßen wir noch unsere Lasagne mit gemischtem Salat.
Die Nachtwache wurde unter unseren Jungs im Zwei-Stunden-Rhythmus aufgeteilt. Bis auf ein paar „fliegende Fische“ die vor und auf unserem Katamaran rum sprangen gestaltete sich die Nacht sehr ruhig – kein Gegenverkehr und konstanter Wind (Groß im 1. Reff und Fock, Wind 080 18-20 Kn), aber riesige Wellen!
Nach turbulenten 10 Stunden kamen wir recht durchgeschüttelt am Ziel an.

Feb.

23

By Andrea und Johann
Do., 23.02.12 – Tag 8
Heute ging es für die Segler auf nach Barbuda, um 08:30 Uhr hieß es Anker auf. Mit Wind aus Ost (15 Kn.) und dem Groß- und Genuasegel machten wir 6-7 Kn. Fahrt.

Segeln nach Barbuda-2320

Segeln nach Barbuda-2320

Währenddessen wurde wieder frisches Brot gebacken und Kürbiskernsuppe für den Nachmittagssnack aufgesetzt.
Um 14:30 Uhr erreichten wir Barbuda -Low Bay.
Nach der leckeren Suppe ging es mit dem großen Beiboot zum Strand, wo wir Muscheln suchten und bodysurften. Durch die hohe Brandung konnten wir mit dem Zodiak nicht am Ufer landen, sondern mussten etwa 20m vom Strand entfernt ankern und somit bis zum Strand schwimmen. Als uns Martin wieder einsammeln wollte, erfasste uns unerwartet eine große Welle. Dabei wurden wir stark umher gewirbelt und unsere Utensilien samt Kamera gingen „baden“.

LowBAy Barbuda-7361

LowBAy Barbuda-7361

 

LowBAy Barbuda-7365

LowBAy Barbuda-7365

Auf den Schrecken gönnten wir uns anschließend einen Sundowner.
Zum Abendessen bereiteten wir eine Gemeinschafts-Lasagne, die wir nur zur Hälfte schafften. Somit war die abendliche Mahlzeit für den nächsten Tag gesichert.

LowBAy Barbuda-2384

LowBAy Barbuda-2384

Den Abend verbrachten wir mit einigen Runden UNO und Sterne schauen (Mond, Venus und Jupiter mit Mond).