Okt.

23

Ute

Bei klarer, regenfreier Luft legen wir ab. Die Stimmung ist gut, denn es geht wieder auf See. Nach einem Morgenkaffee, gibt es Frühstück auf See.

Unterbrochen durch „action“ an Deck. Der Spinnacker wird gesetzt, denn der Wind weht bis zu 18 Kn aus achtern. Mit FÜG bis 9,8 Kn zischen wir bei Patras unter der Brücke hindurch.

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Brüke Patras unter SPI_5

Brüke Patras unter SPI_3

Brüke Patras unter SPI_1

Brüke Patras unter SPI

Brüke Patras unter SPI

Brüke Patras unter SPI_4

Schnelle Fahrt unter Segeln

Schnelle Fahrt unter Segeln

VAVA-U ist so groß, das man sich an langen Segeltagen auf Vordeck bei einem Spaziergang die Beine vertreten kann. Ganz im Gegensatz zu der kleinen Fuga Marina, auf der Martins Schwester Isabel, Martin und ich einen Überführungstörn von Athen nach Cypern gemacht haben. Das Schiff war damals so lang wie der Kat breit ist. Hi Isabel!!

Wir segeln heute noch bis VAthy auf Ithaka, wo wir nach knapp 10 Stunden ankommen und zwischenzeizlich über 11Kn Fahrt durs Wasser gemacht hatten.

Vathy auf Ithaka bei Nacht

Vathy auf Ithaka bei Nacht

Okt.

22

Ute

Die Gewitter und der Platzregen halten den ganzen Tag an. Keine Eile aufzustehen. Wir frühstücken spät und lang. Martin und Stefan nutzen den faulen Tag, um mit der Navigationstechnik zu „spielen“. Auch sonst genießen die beiden die gemeinsame Zeit, um Pläne für Optimierungen der VAVA-U, zu besprechen.

Die Aichingers haben Back Gammon für sich entdeckt, liefern sich ein Duell nach dem anderen.

Back Gammon

Back Gammon

Zwischendurch ist es während der Gewitter auch in der Koje saugemütlich, wo man durch die Luke Mast und Blitze sehen kann. Überhaupt hatte ich an diesem Tag ein Sommer-Ferien-Zelt-Gewitter-Gefühl. Was mich an meine Kindheit erinnerte. Abends gingen wir in einem kleinen regenfreien Zeitfenster in die Nachbartaverne. Zuhause an Bord, diesmal zum 1. Mal drinnen im Salon, muss ich ja nicht schreiben, was wir wieder machtenJ…… genau….. Uno spielen!

Okt.

21

Ute

Nach dem morgendliches Bad, frühstücken wir ewig lang, drehen noch eine Runde mit dem SUP, bevor wir weiter segeln. Wir segeln in der Sonne im Zick-Zack zur nächsten Insel.

Segeln unter Vollzeug_5

Segeln unter Vollzeug

Segeln unter Vollzeug

Im kleinen beschaulichen Hafen von Trizonia ankern wir. Andreas und ich wandern erst einmal den Berg hoch, um danach noch durch die kleine „Piazza“ des Ortes zu spazieren. Die ist so schmuck, dass ich mir wie in Las Vegas vorkomme, als wenn sie in einem Casino einen kleinen griechischen Ort nachgebaut hätten.

Piazza Trizonia

Piazza Trizonia

Unsere Pantry bleibt heut kalt, wir gehen wieder einmal in die Taverne zum Essen. Im Platzregen laufen wir nachts zurück. Während der Nacht regnet und stürmt es, aber herrlich so im Bett hin und her geschaukelt zu werden, wenn der Regen aufs Deck prasselt.

Enten füttern

Enten füttern

Okt.

20

Ute

Fischer in Itea

Fischer in Itea

Warten auf den Bus nach Delphi

Warten auf den Bus nach Delphi

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Linienbus nach Delphi, vorbei an Olivenhainen, hoch in die Berge. Beeindruckend ist es immer wieder an so einem historischen Ort zu stehen; im Hintergrund der Nebel in den Bergen gibt auch eine schöne Kulisse ab. Tristan hat im Kunstunterricht gut aufgepasst und kann mir so einiges erzählen. Drei Stunden Ruinen bestaunen sind dann aber auch genug.

Delphi

Delphi

Delphi_1

Delphi_2

Delphi und der Nabel der Welt

Delphi und der Nabel der Welt

Nach einem kalten Frapee an der Bar fahren wir mit dem Bus zurück und los geht’s wieder auf See. Wir segeln und Motoren nach Kallithea, dem Sonnenuntergang entgegen. Ankern in der Bucht, baden und suppen eine Runde, bevor wir Spaghetti Carbonara essen. Nach unserer obligatorischen wilden Runde Uno ruft die Koje.

Okt.

19

Ute

Obwohl Frachter in der Nähe lagen, nahmen wir unser Morgenbad und schwammen eine Runde, frühstückten in der Sonne am Kanal. Nach kurzen Formalitäten durften wir als Erstes durch den Kanal fahren. Imposant und schmal ist der Kanal von Korinth.

Korint-Kanal_2

Korinth-Kanal_2

Korinth-Kanal_1

Korinth-Kanal

Korinth-Kanal

Im Golf Motoren wir erst einmal, später Segeln wir mit allen Segeln – erst Groß und Genua, später dann auch noch SPI.

Spi-Segeln

Spi-Segeln

Lesen mit leichtem Schaukeln auf Vordeck macht müde, somit müssen sich die Augen hin und wieder schließen.  Abends legen wir im Hafen von Itea an. Zum Captains Dinner am Captains Table gibt es heute Backofen-Fischplatte. Nach einem kleinen Spaziergang auf der Suche nach Eis, spielen wir zurück an Bord wieder Karten und trinken noch einen kleinen Absacker.

 

Okt.

18

Ute

Web-Check

Web-Check am Morgen auf Agnistiri

Web-Check am Morgen auf Agnistiri

Morgens ging es weiter zu den Diaporioi Inseln, wo wir einen Badestopp einlegten. Obwohl kaum auf See, das Gehirn auf Urlaubsmodus eingestellt ist, hatte ich an diesem Tag ein Sonntagsgefühl. Das lag vielleicht an den Delfinen, an den Thunfischen, die raussprangen, der Weite, am Blau des Meeres und an der „weiß-blauen„ Mahlzeit. Nachdem ich eine Runde auf dem SUP gedreht hatte, gab es lecker bayerischen Leberkäs, Sülze und Würstel aus Bayern, das die männliche Crew schon zubereitet hatte. Gesponsert von Anke aus Bayern.

Segeln unter Vollzeug

Segeln unter Vollzeug

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WAssersport auf VAVA-U

WAssersport auf VAVA-U

Wohnhaft in Kiel, aber aus München stammend, freue ich mich nicht nur über bayerisches Essen, sondern auch über den bayerisch sprechenden Stefan. Gegen Nachmittag ging es mit dem Spinnaker nach Korinth.

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Spi-Segeln

Spi-Segeln

Wir ankerten am Kanal. Es gab Spaghetti Rabiata aus eigener Pantry. Wildes Kartenspiel mit verschärften Regeln mit den harmlosen Karten des Uno Spiels.

Ankerplatz am Korint-Kanal_2

Ankerplatz am Korint-Kanal

Ankerplatz am Korint-Kanal

Okt.

17

Ute

Morgens sofort nach dem Aufstehen ins Wasser springen, um eine Runde zu schwimmen, finde ich persönlich einfach supertoll, einfach nur belebend. Der Katamaran, VAVA-U kommt mir wie ein Ferienhaus auf dem Wasser vor. Der Garten ist das Meer.

Ankerplatz Russian BAy am Morgen

Ankerplatz Russian BAy am Morgen

 

Bis nachmittags tobten wir uns bei herrlichem Wetter, angenehmen Temperaturen, blauem Himmel auf den unterschiedlichsten Brettern aus; manche schraubten sich allerdings auch ins Wasser.

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WAssersport auf VAVA-U

WAssersport auf VAVA-U

Nachmittags segelten wir zur nächsten Insel: Agnistiri. Dort aßen wir mit Meeresblick die ganze Vorspeisenkarte rauf und runter. Alles war superlecker.

Segeln unter Vollzeug

Segeln unter Vollzeug

An Board zurück spielten wir noch eine Runde Karten und nach einem Gläschen Ouzo ab in die Koje.

Hafen Agnistiri

Hafen Agnistiri

Okt.

16

Ute

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Und so war das erste Morgen unseres Urlaubes. Herrlich ausgeschlafen, mit einer Tasse Kaffee bewaffnet, konnten wir gleich den ersten malerischen Sonnenaufgang im Hafen bewundern. Zum Frühstück sind wir in eine Badebucht gefahren.

Frühstück an Deck

Frühstück an Deck

Und danach gings‘ los. SUP, Wasserski, Wakeskate, Wasserski, Schnorcheln, Knieboard, Motorboot fahren; das volle Programm. Unsere Jungs waren glücklich.

WAssersport

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WAssersport auf VAVA-U_01

WAssersport auf VAVA-U_02

WAssersport auf VAVA-U_07

Wassersport auf VAVA-U

Wassersport auf VAVA-U

Nachmittag ging es zum Eis essen nach Poros; die gesamte Crew flog mit dem kleinen Motorboot zu dem Ort der Insel.

Ausflug nach Poros_3

Ausflug nach Poros_2

Ausflug nach Poros

Ausflug nach Poros

Abends gab es noch ein herzhaftes Grillen.

Grillen auf VAVA-U_1

Grillen auf VAVA-U

Grillen auf VAVA-U

Okt.

15

Ute

Darf ich vorstellen: wir sind die Aichingers.

Die Aichingers

Die Aichingers

Ute und Andreas mit Tristan und Finn aus Kiel, und Stefan, ein guter Freund von Martin aus München, was sage ich München, nein Pfaffenhofen, bilden die nächste Crew.

Vor 30 Jahren war ich, Ute, mit Martin als Skipper auf meinem ersten Törn in der Türkei. Schon damals, war Martin ein erfahrener Segler, auf den man sich 150%ig verlassen konnte.

Jedenfalls freue ich mich jetzt mit meiner Familie hier zu sein. Zwei Wochen Sonne, Segeln, Weite, nette Gespräche, schwimmen, sporteln, faulenzen und gutes Essen.

Athen-Glyfada_2

Athen-Glyfada

Athen-Glyfada

Nach kurzer Einweisung sind wir auch schon losgesegelt und in den kleinen kuscheligen Hafen Perdikia auf der Insel Aigina gefahren, um in eine der kleinen Tavernen unser erstes griechisches Abendessen, zu genießen.

Perdikia bei Nacht

Perdikia bei Nacht

Okt.

14

Carolin und Haiko

Gästekommentar Athen-Athen 20115

Gästekommentar Athen-Athen 20115

 

Ein Törn mit viel Spaß, Abwechslung und lustiger Crew

  • Törn im Oktober 2015, Seegebiet/Strecke: Athen – Athen

Schönes Schiff mit allem Drum und Dran. Viel Platz ist auch vorhanden, sodass man sich durchaus auch mal in einer Ecke verkrümeln kann.
Martin der Skipper hat jederzeit alles unter Kontrolle, so dass man sich nie sorgen machen muss, auch wenn der Wind mal ein bisschen heftiger pfeift und die Wellen ein bisschen höher gehen. (bis zu 40 Kn)
Als Binnensegler kann man durchaus auch einiges lernen und abgucken, wie präzise Durchsagen bei Segelmanövern sein müssen, damit sie präzise ausgeführt werden können.
Gerne wieder mal.

 

Hier bekommt jeder sein ganz persönliches Segelerlebnis

  • Törn im Oktober 2015, Seegebiet/Strecke: Saronischer Golf und Kykladen

Wie immer war alles dabei von Flaute bis zum zweiten Reff, von Regen bis Sonnenbrand, von Chillen bis Wasserski. Eigentlich sollte ich das hier nicht so gut bewerten, führt nur zu weniger Platz 🙂
Die VAVA-U bietet wirklich reichlich Platz auch bei voller Belegung. Vorkenntnisse im Segeln sind nicht notwendig aber hilfreich.

 

VAVA-U ist sehr zu empfehlen. Top Schiff und Top Ausstattung.
  •  Törn im Oktober 2015, Seegebiet/Strecke: Griechenland – Kykladen

Eine Mitfahrt auf Vava-U ist immer wieder ein tolles Erlebnis. Egal ob Seemeilen oder Inselhopping. Dieser Törn führte von Athen-Glyfada durch die Kykladen und wieder zurück nach Glyfada.
Martin ist ein ausgezeichneter Skipper, der immer die Übersicht bewahrt. Geduldig beantwortet er alle Fragen so, das sie auch wirklich jeder versteht.
An Bord gibt es genügend Möglichkeiten den Tag zu gestalten, sei es Wasserski, Kneeboard oder Stand Up Paddel. Alles in allem eine tolle Erfahrung! Sehr zu empfehlen.
Nick

 

Okt.

14

Haiko

Das letzte Bordfrühstück gerät gemütlicher als üblich, deshalb setzt uns Martin erst am späten Vormittag in der Marina ab. Dort verabschieden wir Christian Richtung Flughafen, die drei übrigen Crewmitglieder nehmen die Straßenbahn in die entgegengesetzte Richtung Innenstadt.

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Ausflug nach Athen

Ausflug nach Athen

Die Wetterberichte aus der Heimat lassen uns das spätsommerliche Wetter bei einem Stadtrundgang umso entspannter genießen, außerdem gilt es noch den daheim gebliebenen die oft gestellte Frage zu beantworten: „Was machen Die Griechen mit den ganzen Milliarden?“

Also, was sollen wir sagen? Die Akropolis ist erst im Rohbau! Aber gewerkelt wird fleißig daran 😉

Sonnenuntergang in Glyfada

Sonnenuntergang in Glyfada

Ankerplatz Glyfada

Ankerplatz Glyfada

Okt.

13

Haiko

Nach dem Frühstück setzen sich Martin, Christoph und Haiko mit dem unverfänglichen Hinweis „…sind mal eben Sprit holen!“ im Beiboot nach Poros-Stadt ab, um sich noch einen Frappé im Skipper-Café zu genehmigen.

Der Morgen auf Poros

Der Morgen auf Poros

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Russian Bay bei Poros

Russian Bay bei Poros

Danach geht’s im Chill-Modus heimwärts, bei tollem Sonnenwetter treibt uns leichter aber recht stetiger Wind wieder zurück nach Athen und schläft dann pünktlich kurz vor dem Ziel- und Startpunkt Glyfada ein.

Segeln nach Glyfada

Segeln nach Glyfada

Ansteuerung Glyfada

Ansteuerung Glyfada

Zum Abschiedsessen geht’s natürlich auf Landgang, einen Schaufensterbummel durch das noble Glyfada (schluck, teuer!) hängen wir auch noch dran, dann heißt es auch schon die Schweizer (Aron und Christoph) zu verabschieden, denn deren Rückflug am nächsten Morgen erfordert Aufstehen zu unchristlicher Zeit.

Okt.

12

Christoph und Aron

 

Im Morgengrauen schlich jemand Draußen herum
Es war der Christian, nicht nackt, aber stumm.

Später gab’s wie immer Eier
jedes Mal dieselbe Leier
Sind sie hart oder weich
Jedes Mal der gleiche Seich.

Nick bestand die Prüfung mit Bravour
Er hatte unter Kontrolle die Uhr
Die Eier waren wachs-weich-hart
Ganz nach Martins Art.

Riese, Zwerg und Kapitän
hatten einen großen Plan
Auf der Suche nach Benzin
Hörten sie den Muezzin.

Letztes Schwimmen, letztes Paddeln
Dann lass ich mich zum Seemann adeln.
Noch einmal Anker lichten und Meerjungfrauen sichten
Die Segel werden gesetzt, was der Wind noch nicht zerfetzt
So entkommen wir den Fliegen, bevor sie uns bekriegen.
Suchen Lichter über Athen
Machen landfein was möglich
Können an Land kaum gehen
Trinken hässlichen Bitter.

Umarmungen und Küsschen beenden den Tag
Manch einer der Piraten im Bette schon lag.

 
(jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen wäre rein zufällig – ebenso handelt es sich bei den „Tatsachenberichten“ um mögliche Mutmaßungen)

Und hier noch die Bilder des Tages:

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ein TAg in der Russian Bay bei Poros

ein TAg in der Russian Bay bei Poros

Okt.

11

Christian & Nick

Nach einer böigen Nacht stellt sich unser Schiff frisch gespült von einem Spätsommer Regen den Dingen die da kommen, und es kommt so einiges an diesem Tag. Aber zunächst dürfen wir noch einmal das Flair dieses Ortes genießen, dessen Potenzial für Abenteuer & Club Romantik nun noch klarer zu erahnen ist.

MegaLeivadi auf Serifos am Morgen_1

MegaLeivadi auf Serifos am Morgen

MegaLeivadi auf Serifos am Morgen

Unsere Überfahrt nach Poros beginnt unscheinbar unter Fock und einfach gerefftem Groß. Für die 53 sm haben wir etwa 7 h geplant, aber wir werden es unterbieten. Nach anfänglichen 20 kn Wind aus Süd dürfen wir uns zunehmend mehr und mehr über Grüße Poseidons freuen. Selbst Gesänge konnten ihn nicht beruhigen und er steigerte sich auf bis zu 40kn. Die Sonne tat ihr bestes die zwischenzeitlich minütlichen Meerwasser-Duschen in wohliges Gefühl zu verwandeln.

Segeln nach Poros

Heckwelle bei 3-4 Meter Welle

Heckwelle bei 3-4 Meter Welle

In Anbetracht von 16,3 kn max Speed durchs Wasser (14,3 kn über Grund) hat Martin sich dann spontan entschlossen das zweite Reff zu setzen, was bei diesem Wind durchaus als Abenteuer für Landratten zu bezeichnen ist. Nachfragen weniger erfahrener Crew-Mitglieder, ob diese Situation noch normal sei, konnten selbst Vielsegler unvermittelt verneinen, was weiteres Nachfragen erübrigte.

Auch die folgenden zwei Stunden pflügten wir durchs Meer dem Peleponnes entgegen, in dessen Abdeckung sich der Wellengang legte, was zur Normalisierung einiger Gesichtsfarben führte. Die Sonne tat ihr übriges, die durchnässte Kleidung zu trocknen.

Ankunft Poros

Ankunft Poros

Nach einem sehr professionellen Anlege-Manöver hatte die Crew Landgang und die Waschmaschine gut zu tun. Die Crew verschwand in den Gassen und Tavernen der Stadt und traf sich zum Abendessen in der Taverne Platanos. Ein Teil der Crew machte danach noch einen kleinen Hafenrundgang, während der Rest schon alsbald ins Reich der Träume verschwand.

Taverne Platanos auf Poros_2

Taverne Platanos auf Poros

Taverne Platanos auf Poros

Okt.

10

Aron und Christoph

Uns begrüßt ein wundervoller Sonnenaufgang begleitet mit einem engelsgleichen Stakkato des Dieselmotors eines eingeborenen Fischers. Seine Frau war auch dabei.
Die Frühaufsteher haben sich die Ohren im mit warm durchfluteten Meerwasser gewaschen.

Morgenstunden

Morgenstunden

Die heiße Quelle in Ormos Kolona diente wahrscheinlich auch den anwesenden blaublütigen Briten zur Genesung steifer Gelenke. Die Crewmitglieder haben sich ordentlich an der Quelle gelabt.
In der Zwischenzeit versuchte Christoph mit dem Stand-Up Paddelbord am menschenleeren, aber ziegenreichen Strand Brötchen zu besorgen. Er war leider erfolglos und betrat das Schiff demütig.

SUPpen-2

SUPpen

SUPpen

Nick hat außer Schnorcheln nichts Sinnvolles gemacht. Dann, ur-plötzlich, regnete eine Armada von lüsternen Fliegen auf uns ein, die auf brutalste Art niedergeschlagen werden mussten. Die Verluste auf Seiten der Fliegen waren allerdings wesentlich höher.

Bis auf die letzten zwei Seemeilen mussten wir den Motor zur Beihilfe nehmen, weil die Crew nicht rudern wollte. In Mega Leivadi angekommen, regnete es. Dies passte wunderbar zur wild-westlichen Stimmung der Bucht, die sich wie eine ausgestorbene Mexikaner-Cowboy-Siedlung ansehen lässt.

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Mega Leivadi auf Serifos

Mega Leivadi auf Serifos

Okt.

9

Aron und Christoph

Der Zwerg (Christoph) und der Riese (Heiko) mit seiner Magd (Caro) haben am Morgen beim Bäcker frisches Brot und weihnachtliche Kekse geholt. Alle waren begeistert. Aber Aron war entgeistert, weil er sich nach dem Frühstück beim Wasserski einen kleinen Hexenschuss geholt hat. Christoph ist sogar einhändig wie ein Beinamputierter auf dem Kniebrett durchs Wasser gesaust.

Wasserski und Kniebord auf VAVA-U_6

Wasserski und Kniebord auf VAVA-U

Wasserski und Kniebord auf VAVA-U

Nach einer Motortour kam Wind auf und der Spinnaker konnte zum kreischenden Crew-Vergnügen gehisst werden.

Südkap Kea

Südkap Kea

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SPI-segeln bei Kea

SPI-segeln bei Kea

Leider musste der SPI nach dem nächsten Cap geborgen werden, da der Wind sich gedreht hat.

Unter normal-Besegelung liefen wir in Ormos Kolona auf Kythnos ein. In der heißen Quelle, gleich beim Strand, vergnügten wir uns sichtlich (Nick wurde der Stinkefinger gezeigt, weil er die Quelleninsassen mittels Fernglas beobachtete).

Badespass

Ormos Kolona auf Kythnos

Ormos Kolona auf Kythnos

Dann war Grillabend bei einem herrlichen Sonnenuntergang angesagt und das Schiff ist glücklicherweise nicht abgebrannt. Der Tag endete wie immer mit einem Gutenachtschnaps (von irgendwelchen Mönchen auf irgendeiner Insel und dann hat es dort auch noch so Weihnachtsgewürze drin, aber schmeckt ganz gut).

Grillen auf Kythnos_1

Grillen auf Kythnos_3

Grillen auf Kythnos

Grillen auf Kythnos

Grillen auf Kythnos

Grillen auf Kythnos

Grillen auf Kythnos

Okt.

8

2.Tag, 8.10.15 Kap Sounion nach Ormos Vourkari auf KEA

Carolin und Haiko

Nach morgendlichem Frühschwimmen und Frühstück folgt der Kulturteil, wir erklimmen den Berg des Poseidon-Tempels. Die Hälfte der Crew gibt sich am Ticket-Schalter als Studenten aus, das schont die Bordkasse und geht sogar durch (stimmt angeblich auch). Gut, dass wir Haiko dabei haben. Er fungiert für uns oben am Tempel als Selfie-Stick, sodass dieses schöne Bild von uns entsteht.

Selfi am Poseidontempel

Selfi am Poseidontempel

Poseidontempel am Kap Sounion

Poseidontempel am Kap Sounion

Martin führt uns in die griechische Mythologie ein und erzählt eine recht freie Version von König Aegeos und warum die Ägäis Ägäis heißt.
Wir haben nur weiße Segel dabei, die ziehen wir jetzt hoch und schippern nach KEA (wer hat hier IKEA gelesen?)

Am Poseidontempel

Am Poseidontempel

Gebete am Kap_2

Gebete am Kap

Gebete am Kap

Abends beginnen wir das Wassersportprogramm, je nach Begabung, mit Wasserski oder Knieboard.

Wasserski und Kniebord auf VAVA-U_2

Wasserski und Kniebord auf VAVA-U_3

Wasserski und Kniebord auf VAVA-U_4

Wasserski und Kniebord auf VAVA-U

Wasserski und Kniebord auf VAVA-U

Der Landgang führt uns dann quer über die Bucht in eine gemütliche Taverne, auf dem Rückweg bleiben wir nachts mit leerem Tank mitten auf dem Wasser liegen. Die Crew will schon die Badehosen anlegen, aber dann findet Martin doch noch den Reservekanister.

Sonnenuntergang auf Kea

Sonnenuntergang auf Kea

Okt.

7

Carolin und Haiko

Ein Teil der neuen Crew (Nick, Carolin und Haiko) hat sich bei Martin eine Urlaubsverlängerung erschlichen und ist schon einen Tag früher (gestern) eingefallen. Carolin ist zum ersten Mal dabei und wird so in den traditionellen LIDL-Raubzug eingeführt. Drei Einkaufswägen später, aber keine Schuhe gekauft, wird das Taxi zum Hafen zurück bestellt.

Einkauf beim LIDL in Glyfada

Einkauf beim LIDL in Glyfada

Haiko, 207 cm lang, passt nicht mehr ins Auto, also fährt er mit dem Klapprad durch den griechischen Verkehr zurück. Nachdem der Taxifahrer mit einem ordentlichen Trinkgeld schwerer und drei „Einkaufswagen“ leichter im Kofferraum weg düst, liegt schließlich VAVA-U 10 cm tiefer im ägäischen Meer.

Die restliche Crew trudelt im Laufe des Nachmittags ein, Wiederholungstäter Christian hat sich etwas verspätet, aber wenigstens auf die Schweizer ist noch Verlass, Aron und Christoph sind pünktlich, bringen uns aber nicht die erhoffte Schokolade mit.

Anker auf Richtung Kap Sounion, der legendäre Sonnenuntergang fällt für uns aber aus, wir kommen erst in der Dunkelheit an. Da ist uns der schön kitschig beleuchtete Poseidon-Tempel auch recht.

Segeln

Segeln

Wir überzeugen Martin, dass der Captain zum Captains-Dinner natürlich selbst kochen muss, es gibt die legendären „schmeckt-immer“ Spaghetti Bolo.

Chef-Koch

Chef-Koch

P.S.: Martin möchte jeden Tag etwas zum Segeln geschrieben haben, hier also noch der Hinweis, dass wir unter Segeln angekommen sind.

Okt.

6

Gästebucheintrag Paros-Athen 09-2015

Gästebucheintrag Paros-Athen 09-2015

Okt.

6

Im September 2015 auf der Fahrt von Kythnos nach Poros

DELPHINE vrom BUG

Sep.

19

Gästebucheintrag Kos-Paros 2015_3

Gästebucheintrag Kos-Paros 2015

Gästebucheintrag Kos-Paros 2015

Per Mail vom 6.10.15

Hallo Lieber Martin!

Endlich schaffen wir es, unseren versprochenen Gästebucheintrag zu schreiben.

Wir möchten uns noch einmal bei dir und deiner Familie für die schöne Zeit bedanken. Wir haben die Zeit genossen und denke mit Wehmut an das schöne Wetter, das leckere Essen und die tollen Ausflüge zurück. Du hast dir wirklich große Mühe gegeben, uns den Urlaub so angenehm wie möglich zu gestalten. Wir haben sehr viel gesehen, sind sehr schöne Buchten zum schnorcheln und Wassersport angelaufen und dank deiner Hilfe haben wir immer tolles Essen bekommen. Auch sind wir dir für deinen Abholservice sehr dankbar, denn wer weiß ob wir sonst bei dir angekommen wären. Die Zeit verging leider wie im Fluge. Wir können jedem nur empfehlen eine Fahrt mit dir zu machen, der seinem Urlaub mal etwas anders und außergewöhnlich haben möchte.

Also dann noch allzeit gute Fahrt.
Viele Grüße aus Torgau

Heike und Daniel

 

aus HgK

Großes, komfortables Schiff und sehr erfahrener Skipper

  • Törn im September 2015, Seegebiet/Strecke: Kos-Paros

Unser Segeltörn begann in der Marina von Kos und führte uns nach Parikia auf Paros. Ich war das erste Mal beim Segeln und alle meine Erwartungen wurden positiv übertroffen. Die erste Überraschung: Es ist so viel Platz an Bord der Vava-U und sie bietet allerhand Komfort. Die Kabinen sind großzügig geschnitten und wer nicht gerade mit sperrigen Trolleys reist, hat dort richtig viel Raum. Die Küche ist vollausgestattet bis hin zur Spülmaschine und zum Kaffeevollautomaten. Die gekochten Gaumenfreuden ließen wir uns im geräumigen Cockpit schmecken. In kühleren Gefilden ist der ebenfalls große Salon sicher eine gute Alternative.
Segeln mit Martin machte mir von Anfang an Spaß. Er hat jederzeit die Situation unter Kontrolle und reagiert gegebenenfalls routiniert. Wenn es mehr Hände braucht wie zum Segelsetzen, Anlegen oder Wendefahren, erklärt Martin ruhig und geduldig auch öfter jedem einzelnen, was zu tun ist.
Die zweite große Überraschung war, wie vielseitig doch Griechenland ist. Martin kennt nicht nur schöne Buchten, sondern er kennt sich an Land auch gut aus und führte uns viele schöne Ecken der kleinen Inseln. Er ist ist auch nicht um Restauranttipps verlegen, die den Landgang kulinarisch beschließen lassen.
Kurz: eine rundum gelungene Segelreise.
Dominik aus München

Sep.

18

by Dominik

Heute ist Heikes und Daniels letzter Tag.
Ankerplatz bei Insel Diplo

Ankerplatz bei Insel Diplo

Paros ist die letzte Insel, die wir auf diesem Törn ansteuern.
Die wenigen Seemeilen in den Hafen von Paroikia motoren wir wieder.
Rauschefahrt

Rauschefahrt

Nach dem Frühstück haben die beiden Souvenire
in der Bucht emporgetaucht und Daniel hat sein Meilenbuch
auf den neuesten Stand gebracht.
Martin, Corinna und ich sind nochmal mit Motorboot in den Hafen
von Antiparos gefahren.
Noch einmal sind wir die Einkaufsgasse entlang flaniert,
haben Mitbringsel für uns selbst erworben und
gemütlich Frappé beziehungsweise Smoothie getrunken.
Smoothie

Smoothie

In Parikia angekommen kümmern sich Heike und Daniel
um ihre Taxifahrt am nächsten Tag zum Flughafen.
Die Dieseltanks werden wieder befüllt und
wir tanken Energie für unseren ersten Rundgang beim Resteessen.
Tanken in Paroikia

Tanken in Paroikia

Vorbei an einer byzantinischen Basilika finden wir unseren Weg
in die Haupteinkaufsgassen der kleinen Hafenstadt.
Viele Läden sind geschlossen und es ist Nachmittagsruhe eingekehrt.
Wir kühlen uns mit einem hausgemachten Eis ab und schlendern weiter.
Dabei kommen wir an einer Burg aus der Zeit fränkischer Herrschaft vorbei,
bevor sich uns der Blick auf das Meer
durch die Arkaden einer Kapelle hindurch eröffnen wird.
Paroikia auf Paros_4
 Paroikia auf Paros_3
 Paroikia auf Paros_6
 Paroikia auf Paros_5
 Paroikia auf Paros
Paroikia auf Paros

Paroikia auf Paros

Am Abend gibt es zunächst ein großes und
vor allem vorzügliches Abschiedsessen.
Auf dem Weg dorthin gibt es als Abschiedsgeschenk
noch einen wunderbaren Sonnenuntergang über dem Meer.
Sonnenuntergang auf PAros

Sonnenuntergang auf PAros

Später dann machen Kalamari, vegetarische Souvlakispieße,
Fava und Feta in würziger Tomatensoße uns glücklich.
Taverne in Paroikia Kalamari
Taverne mit Kalamari und Vorspeisen

Taverne mit Kalamari und Vorspeisen

Im Anschluss an unser Abendessen
spazieren wir alle noch gemeinsam durch Paroikia.

Eine sehr schöne Reise geht zu Ende,
aber sicher werden die Eindrücke bleiben.


Sep.

15

by Dominik

Katapola wacht früh auf. Bereits um sechs sind die Cafés am Hafen gut besucht. Die Crew schläft noch und so bleibt das Wolkenband über der Insel noch unbeachtet.

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus hoch zur Chora.

Chora Amorgos

Chora Amorgos

Chora Amorgos_1

Chora Amorgos

Chora Amorgos

Viele bunte Türen – ja nicht nur blaue – kleine Gassen und blumenbewachse Laubengänge werden wir aber erst später bewundern.

Wir wollen zum Kloster Chozoviotissa.

Kloster Chozoviotissa Amorgos

Kloster Chozoviotissa Amorgos

Es liegt an der Nordküste oberhalb von Agia Anna und unterhalb der Chora. Ist der Ab- und Aufstieg zum Kloster geschafft, belohnt uns ein atemberaubender Blick über Steilklippe und anbrandendes Meer. Auch im Kloster will man uns den Aufenthalt versüßen. Es gibt Psimini und Rosenwasser-Loukoumi. Psimini ist eine Spezialität von Amorgos, ein Likör mit Honig und Zimt. Auch das Kloster selbst ist interessant, wie es sich an den Felsen schmiegt. Enge Treppen und noch engere Türen führen uns in holzvertäfelte, ikonenbehangene Räume. Die Luft riecht würzig-süßlich nach Weihrauch und Bienenwachs.

Weg zum Kloster Amorgos_4

Weg zum Kloster Amorgos_2

Weg zum Kloster Amorgos_3

Weg zum Kloster Amorgos

Weg zum Kloster Amorgos

Aufstieg im Kloster_1

Aufstieg im Kloster

Aufstieg im Kloster

Klosterrausblick

Klosterrausblick

Viel Zeit haben wir aber nicht mitgebracht. Wieder an der salzigen Höhenluft eilen wir zum Bus, um uns den Aufstieg zur Chora zu sparen, nachdem wir ja schon so sportlich abgestiegen sind. Oben zerstreut sich die Crew wieder in den vielen kleinen Gassen und auf den schön bepflanzten Plätzen.

Chora Amorgos_2_1

Chora Amorgos_2

Chora Amorgos

Chora Amorgos

Kafenion Chora Amorgos_2

Kafenion Chora Amorgos

Kafenion Chora Amorgos

Am frühen Nachmittag fahren wir zurück nach Katapola und legen zeitnah mit Ziel Naxos ab.

Zwischen Amorgos und Keros beschert uns der Nordwind erst wieder hohe Wellen, im Lee von Keros dann bis zu zwölf Knoten.

Winsch

Winsch

Beim Zurückblicken sehen wir ein graues Wolkenband. Darunter liegt Amorgos. Wir fahren aber in die Sonne. Angekommen in unserer Bucht suchen wir die „warme Quelle“ auf und lassen uns anschließend von der Sonne verwöhnen.

Ormos Kalando auf Naxos

Ormos Kalando auf Naxos

Es ist wieder Sommer in Griechenland.

Sep.

14

By Dominik

Ganz leise hatten die Wanten uns in den Schlaf gesungen, bevor auch der Nordwind in der Nacht einschlief. Wir haben mit Isabels Mousaka im Magen ebenfalls sehr gut geschlafen.

Morgens lugt die Sonne schon immer wieder zwischen den Wolken hindurch. Beim Frühstück liegt die VAVA-U alleine in der Bucht und vor ihr die verlassene Strandbar. Es ist ein bisschen ein unwirkliches Bild, das sich uns da bietet.

Doch macht es uns auch neugierig. Von der Aussicht Ziegen streicheln zu können motiviert schwimmen Corinna und ich an Land und gehen den schmalen Weg hoch zu einer kleinen Kapelle, die über die Bucht wacht. Die Ziegen eilen aber schneller über Stock, Stein und Thymiansträucher als wir, sodass uns als Belohnung nur der schöne Ausblick bleibt.

Strandwanderer

Bucht auf Nikouria_2

Bucht auf Nikouria

Bucht auf Nikouria

Zurück auf dem Schiff bereiten wir alles für die Weiterfahrt vor. Der Wind gibt sich heute eher lethargisch. Daher müssen wir mit Motorkraft zur Nachbarinsel fahren.

Motoren nach Katapola

Motoren nach Katapola

Die Hafenstadt Katapola auf Amorgos ist schon touristenleer und umwirbt uns mit ihrem Kleinstadtcharme. Nach dem Anlegen zerstreut sich die Crew in die vielen Restaurants und Cafés wenige Meter vom Schiff entfernt. Nachmittags brechen Corinna und ich noch zu einer kleinen Radtour auf. Die drei Stadtteile an Nord-, Ost- und Südseite der Bucht lassen sich mit den Klapprädern schnell erkunden. Landeinwärts bedeutet aber immer bergauf.

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Katapola auf Amorgos_3

Katapola auf Amorgos_1

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Katapola auf Amorgos

Katapola auf Amorgos

Deshalb beschränken wir uns auf die Uferpromenaden und einen kleinen Abstecher zu einer Bio-Gärtnerei.

Bio-Gemüse

Bio-Gemüse

Das nächste Mousaka kann also bald bereitet werden.

Kapern-Salat am Abend

Kapern-Salat am Abend

Sep.

13

by Dominik

Hinter den Hügeln Schoinousas und schnell vorbeiziehenden Wolkenbergen geht die Sonne auf. Die Wolken werden vom Nordwind getrieben, der uns heute auch noch nach Nikouria bringen wird.

„Da wird es wahrscheinlich ein bisschen spritzen“, hat der Skipper gestern schon verlauten lassen. Aber erst einmal muss der Sonnenaufgang vorne im Netz und ein wieder opulentes (Sonntags-)Frühstück hinten im Cockpit genossen werden.

Es stellt sich schon eine gewisse Wasserscheue bei Teilen der Crew ein. Knapp über dreißig Grad Außentemperatur sind zu wenig. So sind nur Wasserratte Armin, seine Oma, Corinna und ich mit Flossen unterwegs in der malerischen Bucht. Unter Wasser sieht man erstaunlich bunte Fische und ein abgerissenes Unterseekabel. Über Wasser wartet klischeeträchtiges Griechenland mit Fischerbooten, Kapelle, Häusern, die sich an dem Hang schmiegen, und einer Aquarobicgruppe auf, die wohl eigentlich für den Rettungsschwimmerschein trainiert.

Gegen Mittag setzen wir Segel. Der Nordwind ist immer noch sehr stark.

Überfahrt nach Amorgos

Überfahrt nach Amorgos

Bis Keros ist das Meer relativ zahm. Auf den zehn Seemeilen zwischen Keros und der Spitze von Nikouria spritzt es dann aber, wie es bereits angekündigt worden ist. Völlig unerschrocken wird in der Küche hantiert. Isa und Heike machen Buchteln oder wie wir in Bayern sagen Rohrnudeln.

Davon erholt sich Heike dann beim Lesen unter Deck, während draußen sich die Wellen bis zu vier Meter hoch türmen. Mein Magen ist heute zwar stabil, aber derart herausfordern möchte ich ihn nicht. Unser Sonntagsausflug führt uns in eine kleine Bucht mit Strandbar, wo wir ankern.

Bucht auf Nikouria

Bucht auf Nikouria

Bucht auf Nikouria

Ehe Großsegel eingepackt und die Ankerkette mit Hahnepott versehen ist, ist schon Tisch für das gemütliche Kaffeetrinken gedeckt. Die Buchteln munden allen. Die Kalorien der Vanillesauce will sich aber so schnell niemand wegschwimmen.

Buchteln oder Rohrnudeln

Buchteln oder Rohrnudeln

28 Grad, Wind und Wolken erinnern an gemütliche Wintersonntage in Deutschland. So verwundert es alle, dass Martin ins Meer steigt. Eine „warme Quelle“ sprudele unter dem Schiff. Im Kühlwasser des Generators geht dann trotzdem nur er baden. Wie an einem Wintersonntag in Deutschland wird Backgammon und Schach gespielt, man liest und erinnert sich an das Erlebte der letzten Tage. So schonen sich die Lebensgeister für Erkundung von Amorgos morgen. Dort werden dann wieder viele neue Eindrücke gesammelt.