Mai

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Liebe Blogleser,
es ist wieder soweit. Unsere dritte Saison mit der Vlinder auf den französischen Kanälen hat begonnen. Wenn ihr Lust habt auf spannende, alltägliche Hausbootgeschichten, dann lade ich euch ein, bei uns im Blog zu mitzulesen oder uns vielleicht auch mal persönlich ein Stück auf der Vlinder zu begleiten . Dann erlebt ihr selber, wenn es von Kapitän Martin heißt „ Leinen los“.


Am 03. Mai ging es mit vollbepacktem Auto und Martins Schwester Isabel los Richtung Niderviller, dem Winterplatz der Vlinder – ein Moment, auf den wir uns nach der tollen Segelsaison in French Polynesien sehr gefreut haben. Martin war vorher schon zweimal auf dem Boot und hat einiges vorbereitet und ein zweites Geländer angeschweißt. Ich war erst skeptisch, aber es sieht richtig toll aus. Wie jedes Jahr hieß es aber zuerst: putzen, lüften, sortieren und weitere kleine Renovierungsarbeiten, wie eine Sitzbank vorne am Bug , erledigen. Nach der langen Winterpause gab es einiges zu tun, bevor wieder echtes Bordleben einkehren konnte.


Während draußen schön die Sonne schien, standen die fleißigen Bienchen Martin und Isabel mit Putzlappen, Farbeimer und Werkzeug an Deck parat und langsam nacheinander wurde das Boot wieder zu einem Zuhause auf dem Wasser hergerichtet. Ich hab mich nochmal zu einem verlängerten Wochenende nach Hause verabschiedet, da mein großer Enkel einen tollen Aufritt in einem Projektzirkus hatte und den ich nicht verpassen wollte. Ich war aber auch fleißig daheim und hab ein paar Sachen genäht und fürs Boot vorbereitet.
Am Sonntagabend war ich wieder zurück und begutachtete, was Martin und Isabel in der Zwischenzeit vollbracht haben.