Okt.

8

by Ursel und Steffi

Ein letzter Blick zurück auf die Festung von Astypaleia und weiter gehts wieder Richtung Südwesten.

Rückblick nach Astypaleia

Rückblick nach Astypaleia

Als erstes erblicken wir den östlichen Zipfel, das Kalamos Kap der Kykladen Insel Anafi. Auf der Bergspitze steht einsam eine kleine weiße Kapelle, die wie immer von den Wolken verhüllt ist.

"Kapellen-Berg"

„Kapellen-Berg“

Nach 36,8 Seemeilen haben wir bei einer Maximalgeschwindigkeit von 10,8 Knoten die Hafenbucht, die am Ende eines Tales der steilen felsigen Insel Anafi liegt, erreicht.

Ansteuerung Anafi

Ansteuerung Anafi

VAVA-U in Anafi

VAVA-U in Anafi

Anafi (die Strahlende) soll der griechischen Mythologie zufolge durch ein von Apollon gesandten Strahl für die Argonauten die rettende Insel aus schwerer Seenot gewesen sein. Aus Dank hierfür ist erst ein Opferaltar, dann ein Apollon Tempel und später ein Kloster westlich vom Kalamos Kap gebaut worden.

Bevor wir an Land fahren, stärken wir uns noch mit Steffis leckerem Kuchen, der diesmal mit Pfirsichen statt mit Pflaumen gefüllt ist.

Der gleichnamige Hauptort der Insel thront oben auf den kahlen Felsen. Im Hafen finden wir nach einigen Gesprächen mit der Inselbevölkerung einem Mietverleih, der uns ein Auto für 25 Euro am Tag zum Hafen bringt. Mittlerweile ist es zum ersten Mal in unserem Törn richtig bewölkt und der Wind pfeift aus allen Ecken, aber die Temperatur beträgt immer noch 23 Grad. Der Ort ist wie ausgestorben.

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Anafi Chora

Anafi Chora

 

Die Saison ist zu Ende und die wenigen Tavernen sind schon geschlossen. Aber wir finden noch eine mit Blick aus Meer, in der wir auch wieder alle mit dem Essen zufrieden sind.

Taverne Anafi

Taverne Anafi

Heute ist Vollmond, und so ist die Fahrt mit dem Beiboot ein besonderes Erlebnis, nur leider zu kurz.

Oktober-Vollmond

Oktober-Vollmond

Ein Absacker an Bord und es bleibt nur noch „kali nichta“ zu sagen.

Okt.

7

by Ursel und Steffi

Heute Vormittag ist wieder Ruhetag!!!

Man kann die Bucht abschnorcheln, die Kniebordtechnik verbessern oder einfach nur lesen und die Ruhe in der Bucht genießen.

Schnirchelvorbereitungen

Schnorchelvorbereitungen

 

Kniebord

Kniebord

Auf See bei Astypaleia_6006

Auf See bei Astypaleia

Auf See bei Astypaleia

Wir motoren die sechs Seemeilen nach  Astypalaia und finden einen perfekten Liegeplatz zum Ein- und Ausstieg an der Kaimauer.

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Hafen-Skala_Astypaleia

Hafen-Skala_Astypaleia

Astypalaia, die westlichste Dodekanes Insel, hat eine ähnliche Schmetterlingsform wie Guadeloupe. Inmitten der beiden Flügel liegt der Hauptort Astypalaia. Auf kahlen Hügeln thront eine venezianische Festung oberhalb der Chora und dem Hafen mit den weißen quaderförmigen Häusern, die unverkennbar die Nähe zu der Inselgruppe der Kykladen zeigt. Durch verwinkelte Gassen und Treppen steigen wir zur Festung hinauf.

Gassen in der Chora Astypaleia

Gassen in der Chora Astypaleia

Oben angekommen haben wir einen großartigen Blick auf das spiegelglatte Meer, die vorgelagerten Insel und VAVA-U.

Festung-Skala_Astypaleia

Festung-Skala_Astypaleia

Hafen-Skala_Astypaleia

Hafen-Skala_Astypaleia

Die Chora wirkt fast wie ausgestorben und auch weiter unten im Hafen gibt es außer ein paar Seglern keine Touristen, alles wirkt noch sehr ursprünglich.

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Chora-Skala_Astypaleia

Chora-Skala_Astypaleia

Bei der Auswahl der Taverne ist das Kriterium nicht nur die Lage, sondern auch die Anzahl der Gäste. Die bei uns sehr beliebten griechischen Vorspeisen sind hier, nach Aussage der Chefin, inseltypisch zubereitet. Nicht ganz unser Geschmack. Aber man kann sich ja auch flüssig ernähren und der Hauswein schmeckt gut. Ein Raki zum Abschluss und wir finden sicher zum Boot um dort sofort die elektronischen Geräte in Gang zu setzen.

Okt.

6

by Ursel und Sören

Sören, Ursel und Martin haben schon Entzugserscheinungen, weil sie solange nicht mehr im Meer waren. Also schnorcheln sie schon kurz nach acht zu dem vorgelagerten Felsen.

Ankerplatz Ag-Nikolaos_Kos

Ankerplatz Ag-Nikolaos_Kos

Vor dem Frühstück motoren wir aus der Bucht. Gut gestärkt werden dann die Segel gesetzt. Ursel übt dabei wie immer eine ihrer untergeordneten Tätigkeiten aus: drei Umdrehungen an der Großschot für den Feintrimm.

Ursel auf See Nisyros-Kos887

Ursel auf See Nisyros-Kos

Mit optimal getrimmten Segeln geht die Fahrt mit 7 – 8 Kn gen Westen.

Optimal getrimmte Segel

Optimal getrimmte Segel

Keine Wellen und leichter Wind versprechen einen ruhigen Tag. Die Crew kann sich wo und wie auch immer in der milden Herbstsonne mopsen.

"Mopsen" auf See

„Mopsen“ auf See

Kos war nur ein Zwischenstopp auf unserer Fahrt nach Astypalaia, das 35 sm südwestlich von Kos liegt. In einer einsamen Bucht vor einer der zwei kleinen Inseln, die Astypalia vorgelagert sind, lassen wir den Anker fallen. Ein Kiesstrand am Ende der von hohen Felsen eingerahmten Bucht wird von zwei Seiten vom Meer umspült.

Ankerbucht_bei Astypaleia

Ankerbucht_bei Astypaleia

Das Beiboot wird ins Wasser gelassen. Steffi erprobt sehr gekonnt das Knieboard.

Kniebord fahren

Kniebord fahren

Bei Einbruch der Dunkelheit leuchten in der Ferne die Lichter von Astipaleia und der fast kreisrunde Mond lässt das Meer silbern glitzern.

Heute ist Veggiday: Steffi und Martin bereiten einen leckeren  Gemüse-Kartoffelauflauf.

Abendessen an Bord

Abendessen an Bord

Bei der anschließenden Diskussion über die verschiedenen Musikrichtungen dröhnt aus der Musikanlage auf Ursels ausdrücklichen Wunsch natürlich Helene Fischer mit „ Die Hölle morgen früh…..“

Okt.

5

by Ursel und Sören

Schon früh sind wir mit unserem Mietwagen unterwegs, um den Rest der  Vulkaninsel Nisyros zu erkunden. Bald stehen wir vor einer atemberaubenden Kulisse. Umgeben von hohen Bergen liegt der 330 Meter breite und 30 Meter tiefe Stefanos Krater (Caldera) vor uns.

CAldera_Nisyros

CAldera_Nisyros

in der CAldera Nisyros

in der CAldera Nisyros

Wir steigen hinab in den Krater und sehen und riechen die Schwefelwasserstoffdämpfe, die aus vielen kleinen Löchern austreten. Schön geformte Schwefelkristalle färben den Kraterboden gelb.

Caldera-Nisyros_5791

Caldera-Nisyros

Caldera-Nisyros

Wir fahren weiter nach Nikia, einem Bergdorf oberhalb des Kraters. An dem mit Kieselsteinen gepflasterten Kirchplatz, „neutralisieren“ wir unsere Geschmacksnerven mit Eis.

Nikia-Nisyros

Nikia-Nisyros

 

Schlemmer-EIS

Schlemmer-EIS

 

Nach dem Aufstieg zu einer kleinen Kapelle, erholt sich unsere Bordfotografin Steffi in schwindelerregender Höhe.

Nisyros-Ausflug

Nisyros-Ausflug

Kapelle on Top Nisyrios

Kapelle on Top Nisyrios

Kapelle on Top Nisyrios

Von dem verfallenen kleinen Dorf Emborios werfen wir einen letzten Blick in den Krater und testen kurz die dortige Natursauna. Die liegt in einer kleinen Höhle aus deren Wänden heißer Wasserdampf austritt.

Sauna Emborios_Nisyrios_5860

Sauna Emborios_Nisyrios

Sauna Emborios_Nisyrios

Pünktlich um 14 Uhr sind wir wieder am Schiff.

Zwölf Seemeilen nördlich von Nisyrios liegt Kos, unser heutiges Ziel. Guter Wind, wenig Wellengang und wir kommen mit bis zu 10 Knoten flott voran, aber gegen den Wind und mit Aufkreuzen werden es 25 Seemeilen, bis wir bei Sonnenuntergang Kos erreichen.

Auf See Nisyros-Kos

Auf See Nisyros-Kos

Ankerplatz Ag-Nikolaos_Kos

Ankerplatz Ag-Nikolaos_Kos

Wir ankern im Westen der Insel bei dem Inselchen Ag. Nikolaos in einer Bucht nahe dem Fischerdorf Kamares. Sofort wird in der Bordküche geschnippelt, Sören und Ursel kochen Chili con Carne frei nach Rezept.

Bordköche

Bordköche

Der Rest der Crew bearbeitet seine Hornhaut geschundenen Füße mit dem auf der Vulkaninsel gefundenen Bimsstein.

Bimsstein

Bimsstein

Okt.

5

wir haben es endlich geschafft auch alle Bilder vom letzten Törnblog

Kos-Rhodos im September 2014 hochzuladen – viel Spaß beim Betrachten

 

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