Sep.

19

Nach dem netten Abend gestern in Paroikia ist heute leider schon der Törn vorbei.

Wie zwei andere Katamaran-Crews müssen Heike und Daniel schon früh raus um zum Flughafen zu kommen.

Während es draußen noch dämmert und sich so langsam der Morgentau auflöst ist dann schon pünktlich um sieben das Taxi da.

Also dann bis zum nächsten Mal

Paroikia auf Paros am Morgen

Paroikia auf Paros am Morgen

Skipper MArtin und die VAVA-U

Sep.

18

by Dominik

Heute ist Heikes und Daniels letzter Tag.
Ankerplatz bei Insel Diplo

Ankerplatz bei Insel Diplo

Paros ist die letzte Insel, die wir auf diesem Törn ansteuern.
Die wenigen Seemeilen in den Hafen von Paroikia motoren wir wieder.
Rauschefahrt

Rauschefahrt

Nach dem Frühstück haben die beiden Souvenire
in der Bucht emporgetaucht und Daniel hat sein Meilenbuch
auf den neuesten Stand gebracht.
Martin, Corinna und ich sind nochmal mit Motorboot in den Hafen
von Antiparos gefahren.
Noch einmal sind wir die Einkaufsgasse entlang flaniert,
haben Mitbringsel für uns selbst erworben und
gemütlich Frappé beziehungsweise Smoothie getrunken.
Smoothie

Smoothie

In Parikia angekommen kümmern sich Heike und Daniel
um ihre Taxifahrt am nächsten Tag zum Flughafen.
Die Dieseltanks werden wieder befüllt und
wir tanken Energie für unseren ersten Rundgang beim Resteessen.
Tanken in Paroikia

Tanken in Paroikia

Vorbei an einer byzantinischen Basilika finden wir unseren Weg
in die Haupteinkaufsgassen der kleinen Hafenstadt.
Viele Läden sind geschlossen und es ist Nachmittagsruhe eingekehrt.
Wir kühlen uns mit einem hausgemachten Eis ab und schlendern weiter.
Dabei kommen wir an einer Burg aus der Zeit fränkischer Herrschaft vorbei,
bevor sich uns der Blick auf das Meer
durch die Arkaden einer Kapelle hindurch eröffnen wird.
Paroikia auf Paros_4
 Paroikia auf Paros_3
 Paroikia auf Paros_6
 Paroikia auf Paros_5
 Paroikia auf Paros
Paroikia auf Paros

Paroikia auf Paros

Am Abend gibt es zunächst ein großes und
vor allem vorzügliches Abschiedsessen.
Auf dem Weg dorthin gibt es als Abschiedsgeschenk
noch einen wunderbaren Sonnenuntergang über dem Meer.
Sonnenuntergang auf PAros

Sonnenuntergang auf PAros

Später dann machen Kalamari, vegetarische Souvlakispieße,
Fava und Feta in würziger Tomatensoße uns glücklich.
Taverne in Paroikia Kalamari
Taverne mit Kalamari und Vorspeisen

Taverne mit Kalamari und Vorspeisen

Im Anschluss an unser Abendessen
spazieren wir alle noch gemeinsam durch Paroikia.

Eine sehr schöne Reise geht zu Ende,
aber sicher werden die Eindrücke bleiben.


Sep.

17

So wie gestern Abend der Sonnenuntergang war, sehen wir am Morgen den Aufgang – immer wieder schön und auch immer noch wolkenlos.

Sonnenaufgang bei Despotiko

Sonnenaufgang bei Despotiko

Unser Ziel heute am vorletzten Tag des Törns von Kos nach Paros ist die kleine, „karibische“ Bucht hinter der Insel Diplo im Norden von Antiparos.

Mit achterlichem Wind gehen wir Anker auf bis zur Südspitze von Antiparos.

Segeln nach Antiparos

Segeln nach Antiparos

Dann „nähen“ wir per Zick-Zack-Kurs Paros und Antiparos „zusammen“. Immerhin kommen acht Wenden zustande, die jedes Mal besser und damit Regattaverdächtig werden.

Die letzte Meile vorbei an den Kitern und der Engstelle vorm Hafen Antiparos lassen wir den Motor arbeiten und nehmen die Segel runter.

Zick-Zag-Kurs

Zick-Zag-Kurs

Dann fällt der Anker im ruhigen und türkisenen Wasser auf 2-3m Tiefe und wir lassen uns den leckeren Pfirsichkuchen schmecken, den Isa und Enkel Armin während der Fahrt gebacken hatten.

Kuchen backen

Kuchen backen

Kuchen servieren

Kuchen servieren

Bis zum Abend vertrödeln wir die Zeit mit „Nichtstun“ wie Baden, Schnorcheln, Strandwandern und Wäsche waschen lassen von der Waschmaschine, während nebenbei der Wassermacher läuft, damit wir „unendlich lang“ Duschen können.

Nach dem Borddinner, schon wieder bei fast kitschigem Sonnenuntergang, lassen wir das Beiboot zu Wasser und machen eine kleine Spritztour in den Hafen von Antiparos.
Eis und Cocktails haben es uns in einer der vielen kleinen Kaffees und Bars angetan.

Cocktails auf Antiparos

Cocktails auf Antiparos

Korrekt beleuchtet findet dann die Rückfahrt bei zunehmendem Mond und sternenklarer Nacht zurück zu VAVA-U satt.

Nachtfahrt

Nachtfahrt

Sep.

16

Wir genießen noch die Stille in der Bucht nach dem Frühstück bei Sonnenschein und nach dem Baden.

Ormos Kalando auf Naxos

Ormos Kalando auf Naxos

Dann gehen wir Anker auf mit Ziel Despotiko, um dort in der Südbucht zum Baden zu stoppen.
Bis zum SE-Kap auf Naxos weht nur ein leichtes Lüftchen aus Süd. Doch auf der Kimm sind schon die Schaumkronen zu sehen die vom Nordwind der durch den Paros-Naxos-Kanal weht, entstehen.

Wir haben noch dass 2. Reff im Groß und setzen am eck noch die Fock dazu. Schon mit der ersten Bö aus Nord zieht VAVA-U an und springt auf acht Knoten. Dann wird der Wind konstanter und wir haben einen schnellen Ritt über die etwa 1-,15m hohen Wellen mit durchschnittlich über 9 Knoten. Da kann selbst die 12m Regatta-Yacht nicht mithalten – wir ziehen vorbei, ebenso an einer Bavaria, die wir vor 30 Minuten noch auf der Kimm sahen.

überholte Segelyacht

überholte Segelyacht

In Luv, etwa vier Meilen entfernt, kommt die „SEACLOUD“ unter Rahsegeln auf uns zu. Leider hat sie vor dem Rendezvous die Segel gestrichen und geht auf Nordkurs nach Naxos.

Seacloud

Seacloud

Unterwegs bei 30 Kn Wind

Paros-Naxos-Kanal bei 30 Kn Wind

Paros-Naxos-Kanal bei 30 Kn Wind

Nach knapp 3 Stunden fällt der Anker auf Despotiko zum Badestopp.
Hier füttern wir eine Möwe mit Tomatenscheiben – den Mozzarella wollten wir nicht hergeben ;-).

Mövenfütterrung

Mövenfütterrung

Am Abend verholen wir uns in die sichere Bucht südlich Antiparos und erleben erneut einen wunderschönen Sonnenuntergang beim Abendessen im Cockpit.

Sonnenuntergang bei Despotiko

Sonnenuntergang bei Despotiko

Sep.

15

by Dominik

Katapola wacht früh auf. Bereits um sechs sind die Cafés am Hafen gut besucht. Die Crew schläft noch und so bleibt das Wolkenband über der Insel noch unbeachtet.

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus hoch zur Chora.

Chora Amorgos

Chora Amorgos

Chora Amorgos_1

Chora Amorgos

Chora Amorgos

Viele bunte Türen – ja nicht nur blaue – kleine Gassen und blumenbewachse Laubengänge werden wir aber erst später bewundern.

Wir wollen zum Kloster Chozoviotissa.

Kloster Chozoviotissa Amorgos

Kloster Chozoviotissa Amorgos

Es liegt an der Nordküste oberhalb von Agia Anna und unterhalb der Chora. Ist der Ab- und Aufstieg zum Kloster geschafft, belohnt uns ein atemberaubender Blick über Steilklippe und anbrandendes Meer. Auch im Kloster will man uns den Aufenthalt versüßen. Es gibt Psimini und Rosenwasser-Loukoumi. Psimini ist eine Spezialität von Amorgos, ein Likör mit Honig und Zimt. Auch das Kloster selbst ist interessant, wie es sich an den Felsen schmiegt. Enge Treppen und noch engere Türen führen uns in holzvertäfelte, ikonenbehangene Räume. Die Luft riecht würzig-süßlich nach Weihrauch und Bienenwachs.

Weg zum Kloster Amorgos_4

Weg zum Kloster Amorgos_2

Weg zum Kloster Amorgos_3

Weg zum Kloster Amorgos

Weg zum Kloster Amorgos

Aufstieg im Kloster_1

Aufstieg im Kloster

Aufstieg im Kloster

Klosterrausblick

Klosterrausblick

Viel Zeit haben wir aber nicht mitgebracht. Wieder an der salzigen Höhenluft eilen wir zum Bus, um uns den Aufstieg zur Chora zu sparen, nachdem wir ja schon so sportlich abgestiegen sind. Oben zerstreut sich die Crew wieder in den vielen kleinen Gassen und auf den schön bepflanzten Plätzen.

Chora Amorgos_2_1

Chora Amorgos_2

Chora Amorgos

Chora Amorgos

Kafenion Chora Amorgos_2

Kafenion Chora Amorgos

Kafenion Chora Amorgos

Am frühen Nachmittag fahren wir zurück nach Katapola und legen zeitnah mit Ziel Naxos ab.

Zwischen Amorgos und Keros beschert uns der Nordwind erst wieder hohe Wellen, im Lee von Keros dann bis zu zwölf Knoten.

Winsch

Winsch

Beim Zurückblicken sehen wir ein graues Wolkenband. Darunter liegt Amorgos. Wir fahren aber in die Sonne. Angekommen in unserer Bucht suchen wir die „warme Quelle“ auf und lassen uns anschließend von der Sonne verwöhnen.

Ormos Kalando auf Naxos

Ormos Kalando auf Naxos

Es ist wieder Sommer in Griechenland.