Juni

14

Jörg
Martin muss was inspizieren, am denkbar ungünstiges Ort der VAVA-U – an der Mastspitze. „Kulla“ und ich kurbeln ihn verantwortungsvoll hoch.
Als Lohn kommen wir in den Besitz eines künstlerisch absolut wertvollen Fotos mit uns auf dem Deck von ganz oben aus.

von ganz oben

von ganz oben

Am Nachmittag pilgern wir noch ein wenig durch JAX, gehen über die blaue Hubbrücke der Main Street, fahren mit dem SkyTrain quer durch die Stadt und landen schließlich in einem Irish Pub mit 47 Biersorten am Jacksonville Landing direkt am Fluss.

JAX_Stadtplan - Rundweg

JAX_Stadtplan – Rundweg

Sogar bis hierher, über 10 Seemeilen landeinwärts, schwimmen die Delfine.

Wir stellen fest, dass in den USA alles ein wenig umfangreicher ist:

unterwegs in Jacksonville

unterwegs in Jacksonville

Die Höhe der Häuser, die Länge der Güterzüge, das Gewicht der Autos, die Hintern vieler Menschen und die Regenmassen, die sich gerade über der Stadt entladen und uns dazu zwingen, einem mittelmäßig begabten Gitarristen länger zuzuhören, als er es verdient.
Selbst Musikfan Hermann mag nicht mehr. Er lässt sich morgen früh schon um 3 Uhr von einem Taxi an der Marina abholen.

aber lecker Burger... gibts

aber lecker Burger… gibts

Unser großartiger Törn ist nämlich leider zu Ende.

Auch ich werde am frühen Morgen von Bord gehen.
Für mich war es ein unglaublich erlebnisreicher und doch überaus entspannter Urlaub.
Vielen, vielen Dank, Martin!
Ich werde Deinen Weg ab jetzt weiter verfolgen.

Juni

13

Jörg
Jacksonville liegt ähnlich wie Hamburg nicht an der Küste, sondern landeinwärts.
Martin steuert die VAVA-U mit einlaufendem Wasser gemächlich auf dem St. John’s River entlang, vorbei an großen Containerschiffen und schönen Häusern auf Wassergrundstücken.
Wir vermuten, dass jeder Amerikaner mindestens zwei davon besitzt.

Ankerplatz vor der Festung

Ankerplatz vor der Festung

Im St. John River

Im St. John River

Unseren letzten Anlegeplatz hat Martin mal wieder perfekt recherchiert:
Metropolitan Marina, direkt am EverBankField, dem Footballstadion der Jacksonville Jaguars.
Wir haben die gepflegte Marina ganz für uns allein und schauen auf die Skyline mit den Bankhochhäusern.

Metropolitan Marina Jacksonville am Stadion

Metropolitan Marina Jacksonville am Stadion

Als wir gegen Abend die Downtown der flächenmäßig größten Stadt Floridas erkunden, stellen wie allerdings fest, dass es außer Banken, Parkhäusern, grauen Büromenschen und unzähligen Geldautomaten hier nicht viel gibt.

Jacksonville Skiline

Jacksonville Skiline

Wir verkosten in einer authentisch gemachten Brauereigaststätte die Sorten und beschließen, es am nächsten Tag nochmal mit Jacksonville zu versuchen.

Bier, Bier, Bier

Bier, Bier, Bier

Juni

12

Jörg
Ehe erneut Kanonen gegen uns in Stellung gebracht werden, verlassen wir am späten Vormittag freiwillig St. Augustine, die älteste Siedlung der Europäer in USA.
Wir starten in unsere letzte See-Etappe, auf der uns am Nachmittag der Wind leider weitgehend im Stich lässt.

unter Maschine gen Nord

unter Maschine gen Nord

Auf See arbeiten Fischer, Pelikane und Delfine perfekt zusammen.
Mindestens 30 Pelikane fahren auf der Takelage mit und warten stoisch auf den Moment, in dem der Beifang über Bord geht.
Hinter dem Schiff schwimmen ganze Gruppen von Delfinen, die sich die Fische schnappen, die dem Netz entkommen wollen.

Netzfischer

Netzfischer

Kreuzfahrtschiff im St. John River

Kreuzfahrtschiff im St. John River

Mit Motorkraft erreichen wird am Abend die Mündung des St. John’s River.
Die Eindrücke sind gegensätzlich: Links eine Basis der Navi mit furchterregenden US-Kriegsschiffen, rechts unberührte weiße Strände, oben reger Verkehr der Kampfhubschrauber.

Unser Ankerplatz ist aber nahezu unberührt.
Wir machen an einer ruhigen Stelle fest, an der der hier nicht so rege befahrene ICW in den St. John’s River mündet.

Juni

11

Jörg
Morgen fahren wir in die ohne-Wi-Fi-Pampa, deshalb schon jetzt der Blog.

Unser Morgen beginnt bedrohlich. Oben auf der Festung machen sich Soldaten im Befehlston an einer Kanone zu schaffen.
Und tatsächlich: Sie feuern auf uns!! Gott sei Dank nur als Show für Touristen.

VAVA-U unter Beschuss

VAVA-U unter Beschuss

Genial inszeniert verläuft auch unser Besuch in einer alten Destille – eine Mischung aus Führung, Ausstellung, Produktionsbesichtigung und Verkostung.
Dass es in einem Schnapsladen, Gift-Shop mit angrenzender Kneipe mündet, kann nicht groß wundern. Die jungen Leute vermarkten das einfühlsam, genial und geschäftstüchtig.

St Augustine Destillerie

St Augustine Destillerie

Wir kaufen noch Kleinigkeiten ein (Sonntag!) und werden heute Abend erneut übersetzen, um uns weitere Ecken des bildschöne St. Augustine anzuschauen und
um in einem Südstaatenlokal mit typischer Veranda essen zu gehen.

Auf der Veranda

Auf der Veranda

Juni

10

Jörg
Als wir uns in Smyrna Beach in aller Frühe auf den Weg machen, werden wir vom Vollmond, von der aufgehenden Sonne über dem Atlantik und von unserem „Lighthouse“ geleitet.

Anker auf mit der Sonne

Anker auf mit der Sonne

Es wird ein großartiger Segeltag. Ruhige See, konstanter Wind von Ost und herrliche Sonne. Am Ufer wechseln sich Zusammenballungen von Hochhäusern und Wildnis ab.
Nur der Sandstrand ist durchgängig.

schöner Segeltag

schöner Segeltag

Am späten Nachmittag erreichen wir St. Augustine, eine Stadt mit Geschichte und gewachsener Struktur, was in den USA nicht selbstverständlich ist.
Unser Ankerplatz ist ein Traum. Direkt vor der Festung, die für die Piratenabwehr gebaut wurde, und in direkter Nähe zur lebendigen Altstadt, die wir uns sofort anschauen und die mich völlig begeistert.

Ankerplatz vor der Festung

Ankerplatz vor der Festung

Ankerplatz vor der Festung

Ankerplatz vor der Festung

Kneipen, Läden, historische Gebäude, ein Platz in der Mitte und sogar eine Fußgängerzone.
St. Augustine mit seinem historischen Hintergrund übt ganz offensichtlich große Anziehungskraft aus. Hier ist was los.
Auch wenn manches am Rande zum Kitsch ist und kräftig vermarktet wird, mag ich diese Stadt sehr.
Endlich mal keine leeren Luxus-Strandhäuser und keine Reißbrett-Autostadt.

#

St Augustine Impressionen

St Augustine Impressionen

Juni

9

Jörg
Unsere Entdeckung Amerikas geht weiter. Als wir in den Indian River einfuhren, kamen wir am höchsten Leuchtturm Floridas vorbei, den wir uns heute genauer anschauen. Rund um das „Lighthouse“ wurde ein schönes Museum zusammengestellt. Unter den Leuchtturmwärtern finden sich schwedische und russische Auswanderer.

Leuchturm Ponce de Leon

Leuchturm Ponce de Leon

Wir baden gegenüber auf einem Sandstrand mit schönen Muscheln,

BAdestopp

BAdestopp

drehen mit dem Motorboot noch eine langsame Runde durch die Wasserstraßen der undurchdringlichen Sümpfe

Dinghytour

Dinghytour

Dinghytour

Dinghytour

und machen auf der östlichen Seite der Bucht an einer der wenigen öffentlich zugänglichen Stellen fest. Zum Atlantik sind es nur wenige Meter über den Landstreifen durch ein Wohngebiet, in dem die Häuser nicht mehr ganz so perfekt aussehen, wie wir es von den prunkvollen Wassergrundstücken gewohnt waren.

Über die Dünen zum Atlantik

Über die Dünen zum Atlantik

Auf dem Strand der Schock: Er wird in beiden Richtungen von Autos befahren. Es geht zu wie auf einer vielbefahrenen Straße. Neben uns wird gerade ein Unfall protokolliert. Obwohl langsam gefahren wird, kann hier kein ruhiges Strandleben entstehen, wie wir es kennen.

Atlantikstrand in Florida

Atlantikstrand in Florida

Ansonsten stimmt hier alles: Tolle Brandung, breiter Strand, intakte Dünen mit schönen hölzernen Übergängen.

Der Indian River führt Salzwasser und wird von zahlreichen Delfinen bewohnt, die keinerlei Scheu haben und bis auf zehn Meter auch an unser Boot herankommen. Meist sind sie in Gruppen unterwegs. Oben versuchen dann die Pelikane, aufgescheuchte Fische abzustauben.

Juni

8

Jörg
Martin will in den frühen Morgenstunden vorhergesagten Süd-West-Wind nutzen und wirft den Motor zu einer Zeit an, die den Menschenrechten widerspricht.
Nach zwei Nächten am Steg von Port Canaveral geht es weiter Richtung Norden.

Auf gehts nach Nord

Auf gehts nach Nord

Sein Plan geht auf. Bis Mittag haben wir tatsächlich guten Wind, der dann aber dreht und sich gegen uns wendet.
Tapfer stampft die VAVA-U mit Motorkraft durch den immer höheren Wellengang.
Wir können noch lange die Abschussrampen und vor allem die gigantische Montagehalle für US-Raketen sehen.

Cape Canaveral

Cape Canaveral

Nördlich von Cape Canaveral gibt es hinter dem Strand nur noch Sümpfe und Alligatoren.
Die Spanier müssen seinerzeit enttäuscht gewesen sein.

^Wildnis mit Aligator

Wildnis mit Aligator

Unser Wellenritt zieht sich hin, weil wir die nächste Flusseinfahrt erreichen müssen.

Wir erreichen Daytona Beach und machen in einer schönen Bucht fest.

Ankerplatz im ICW

Ankerplatz im ICW

Juni

7

Jörg
Canaveral? Da war doch was?

Bei den Astronauten in Cape CAnaveral

Bei den Astronauten in Cape CAnaveral

Genau: Cape Canaveral, hier schießt die NASA ihre Raketen ab.
Auf dem Kennedy-Space-Center verdient sie sich mit interessierten Touris einige Dollars zur Kostendeckung hinzu.
Wir fahren morgens mit einem fetten Taxi für 45 US$ hin und tauchen für einen Tag tief in die Welt der Raumfahrt ab.

Appolon

Appolon

Ein wirklich großes Erlebnis! Startrampen, die Apollo-Mondrakete, Kontrollzentren, phantastisch inszenierte Animationen und als Höhepunkt sogar der original Atlantis-Raumshuttle mit angeschmorten Kacheln – Eindrücke fürs Leben.

Atlantis

Atlantis

Am Abend gehen wir in die hölzerne Deck-Tiki-Bar zum Essen. Fünf Bildschirme, zwölf Biersorten, verrückte Filme, innen auf gefühlte zwei Grad (minus) klimatisiert, so mag man es hier.

Nachts in Port Canaveral

Nachts in Port Canaveral

Juni

6

Jörg

Weil wir heute eine große Etappe geplant haben, wirft Martin den Motor schon früh an.

Wir verlassen Fort Pierce mit ablaufendem Wasser an einem schönen Morgen.

Außer uns ist nur die Tierwelt schon aktiv. Fische springen todesmutig aus dem Wasser und die Pelikane versuchen sie im Tiefflug zu schnappen.

Gewitterwolke auf dem Weg

Gewitterwolke auf dem Weg

Einen Thunfisch erwischt es. Er wird am Nachmittag Opfer von Martins Schleppangel.

frischer Thun an der Angel

frischer Thun an der Angel

Unser Plan, am Abend in einer Bretter-Bar zu speisen, hat sich damit erledigt.

lecker Fisch

lecker Fisch

Der arme Thun wird nach Müllerinnen-Art zubereitet, und zwar in Port Canaveral, wo wir erstmals in einer Marina anlegen – mit Wi-Fi.

Juni

5

Jörg

Wir verlassen den River St. Lucie und die Bucht der herrlichen, aber menschenleeren Häuser.

Im flachen Wasser suchen Delfine nicht weit von uns nach einem Frühstück. Der Chef-Pelikan sitzt auf dem letzten Schild der Fahrrinne und verabschiedet uns mit strengem Blick. Unser Wind reicht knapp für Fort Pierce. Hier hat der imposante Indian River einen Durchbruch zum Meer, den wir zur Einfahrt in eine ruhige Bucht mit Ankerplatz unweit der Brücke nutzen.

Fort Pierce

Fort Pierce

Wir erkunden noch ein wenig die Reißbrettstadt und probieren an der örtlichen Bretter-Bar drei Biersorten durch – mit Kaffee-, mit Grapefruit- und mit undefinierbarem Nachgeschmack.

Biervielfalt

Biervielfalt

Juni

4

Jörg

Dass die Bars allesamt vollüberdacht sind, hat seinen Grund. Es scheint hier häufiger zu regnen, bei uns schon den zweiten Tag. Ich persönlich finde warmen Regen allerdings besser als klebrige Schwüle.

Kanal-Villen

Kanal-Villen

Martin bleibt tapfer auf seinem Platz am Ruder. Der Intercoastal-Waterway (ICW) wird breiter und weniger spektakulär. Selbst Trumps Golf-Club in Palm Beach kommt unter Wolken vergleichsweise unscheinbar daher. Wir müssen den ICW verlassen, weil die nächste Brücke unbeweglich und zu niedrig ist.

Regen-Wache

Regen-Wache

Erstmals unter Segeln im Atlantik mit einer gewissen Ruhe und Gemächlichkeit. Wir machen in einer restlos ruhigen Bucht am River St. Lucie fest, die von Pelikanen, besonders aber mal wieder von grandiosen Häusern auf Wassergrundstücken mit hochgebockten Motoryachten beherrscht wird. Gewohnt wird aber auch hier nicht.

Dafür zapfen wir WiFi vom Flughafen nebenan – welches wir sofort ausgiebig nutzen.

Juni

3

Jörg

Der Intercoastal-Waterway – warum habe ich davon bloß nie etwas gehört?05

Er verläuft parallel zur Küstenlinie und besteht aus unendlich vielen Klappbrücken (Bascule), phantastischen Häusern am Wasser, Seitenarmen, Motorbooten und unbenutzten Gartenmöbeln. Ein Paradies für Architekten, Immobilienmakler und Gärtner.

Brücken, Brücken, Brücken...

Brücken, Brücken, Brücken…

Die Gartenmöbel warten geduldig auf Benutzung ihrer Besitzer, die aber irgendwo anders gerade ihre luxuriöse Freizeit verbringen.
Eine Villa schöner und gepflegter als die andere, aber außer Personal kein Leben. Jedes Haus ein individuelles gestalterisches Kunstwerk. Deutschland hätte nicht genügend Reiche dieser Preisklasse, um auch nur einen Teil des toten Kapitals aufzubringen, an dem wir mit Motorkraft vorbeifahren. Selbst die Hotels scheinen leer zu sein. Nach gefühlt minimal 30 Bascules mit abweichenden Öffnungszeiten (On Hour and half Hour, on Quarter and Three Quartier Hour, on Demand) und fröhlich winkenden Brückenwärtern ankern wir vor Lake Worth.

Nur eines ist Schlecht: Die hiesige Bretter-Bar kennt kein Wi-Fi.

Juni

2

Jörg

Mindestens 20.000 Menschen schauen aus klimatisierten Hochhäusern sehnsüchtig zu, als wir direkt an der Skyline entlang fahren und den Hafen verlassen.

Good by Miami

Good by Miami

Wind leicht von vorne, Seegang, eine nicht enden wollende Hochhausparade in Miami-Beach.
Als wir in Fort Lauderdale mitten in der Stadt ankern, geht es mir dank Martins Kaugummi wieder besser.

Fort Lauderdale

Fort Lauderdale

Traumhäuser direkt am Wasser, gigantische Jachten in Privatarealen, aber seltsam wenig Menschen an der geordneten Promenade.
Im Likörshop ist Portwein oder Sherry unbekannt.

Aber es gibt Wi-Fi in einer coolen Holzbar am Wasser, deren bauliche Primitivität im Widerspruch zur sonstigen massiven Architektur steht.

Juni

1

Jörg

Pet heißt Petra, kommt aus Vohburg bei Ingolstadt und hat ein Auto gemietet, mit dem wir im Walmart unseren 470-Dollar-Megaeinkauf erledigen. Eine Verkäuferin kann meine Frage nach Portwein nicht beantworten, weil ich sie auf Englisch gestellt habe. 30 Prozent der Einwohner Miamis haben kubanische Wurzeln.
Portwein gibt es nicht, aber unser Ankerplatz bietet eine atemberaubende Sicht auf die Skyline der Stadt. Auf meinen Wunsch hin bleiben wir heute noch hier. Pet geht am Abend nach vier Wochen VAVA-U schweren Herzens von Bord.

Beiboot Taxi

Beiboot Taxi

Ab jetzt reine Männerwirtschaft. Ich beschließe, mich abends als Koch zu betätigen.

Hausmannskost

Hausmannskost

Mai

31

Jörg
Flug von Düsseldorf nach Atlanta
Die Damen von Delta beim Check-In sind sehr an meinen Reisezielen interessiert: „Mit unbekannten Leuten zwei Wochen auf eine Segelyacht? Niemals!“
Der Flug ist nervig lang, aber nicht voll ausgebucht. Tipp: Die freien Plätze sind hinten. Dort mache ich mich breit.
Atlanta
Auch der Immigration-Mann zeigt wenig Verständnis für einen Segeltörn ohne feste Adresse. Er vermutet Arbeitsabsichten als Matrose. Weil sich danach auch der erneute Sicherheitscheck hinzieht, schaffe ich erst in letzter Minute den Anschlussflug nach Miami – reines Glück.
Miami
Kein Geldautomat, kein MobilfunkNetz, keine Orientierung, aber sofort klebrige Klamotten wegen der brutalen Schwüle.
Der Taximann hilft mir mit seinem Telefon, Kontakt zu Hermann herzustellen.
„Wenn ich in meinem Land anrufe, wähle ich immer so“, erklärt er mir. Sein Land ist Kuba. Die Zentrale liegt offensichtlich auch dort. Zumindest spricht man spanisch.
Endlich sehe ich die VAVA-U.

 

Martin, Hermann, der erst drei Stunden da ist, Pet und ich treffen uns in einer Bar am Hafen. Komisches Bier, gigantische Hamburger-Portionen und ein sagenhafter Blick auf Miami.

^Miami bei NAcht

Miami bei NAcht

Mai

29

Törn Zusammenfassung

09-2017 BVI - Miami

09-2017 BVI – Miami

Angelaufene Häfen/Buchten:

Karibik –  BVI, Turks&Caicos,Bahamas
Village Cay Marina Road Town, Tortola
The Bath; Virgin Gorda
Virgin Gorda Gorda Sound,
Auf See, nördlich PuertoRico und Hispaniola
TURKS & CAICOS:
Grand Turk
South Caicos: Cuckburn Harbour-Bucht
Provinciales: Bermudian Harbour-Bucht
BAHAMAS:
EXUMAS: GorgeTown, StockingIsland, RudderCutCay
BigMajorsSpot (PIGs), NormansCay, AllansCay (Leguane)
Nassau-Hafenbucht
Bimini-Nord
Miami – USA
Gesegelte Strecke:  1112 sm, davon unter Segeln: 727 und 385 unter Maschine
Max. Boot-Speed 10,5 Kn
Max Wind 25 Kn

Bemerkungen:
meist ruhige See, max. Wellenhöhe 2m

Wetter:
überwiegend sonnig und warm mit zwei regnerischen Tagen in den T&C, sowie einem bewölktem Tag auf den Bahamas
Temperaturen um die 28-30 Grad, Nord Bahamas und Miami recht schwül
Wasser um die 28-30 Grad

Mai

29

Traumhaft schön

  • Törn im Mai 2017, Seegebiet/Strecke: BVIś bis Miami

Das war der beste Segeltörn meines Lebens. Von Inselhopping mit Entspannung bis zur Langstrecke mit Nachtfahrten war alles drin. Hai, Wrack und Höhlentauchen, einsame Buchten und Großstadtflair haben wir in den 3 Wochen erlebt. Und das auf einem Katamaran der Spitzenklasse mit allem drum und dran wie Wasseraufbereiter, Dieselgenerator, Wasch und Spühlmaschine, und viel Platz zum Entspannen. Immer wieder gab es neue Überraschungen in der Gebieten zwischen den British Virgin Inseln und Miami.
Skipper Martin hat mit seiner langjährigen Praxis und Erfahrung und seiner Segelbegeisterung das Schiff absolut sicher geführt. Als Inhaber des SKS Scheins konnte ich meine Praxis vertiefen und auch Erfahrung mit Nachttörns und Wache gehen machen. Zusammen mit den gesegelten 1112 Seemeilen habe ich jetzt alle Vorraussetzungen für den SSS Schein. Vielen lieben Dank Martin. Bei nächster Gelegenheit komme ich wieder an Bord. Egal wo Du bist, ich werde Dich finden. Herzliche Grüße aus Köln

Helmut

 

Bester Deal, tolle Stimmung, toller und erfahrener Skipper, tolle VAVA-U

  • Törn im Mai 2017, Seegebiet/Strecke: Karibik

Die Ausstattung und das Angebot auf der VAVA-U finde ich fuer dieses Preis- Leistungsverhaeltnis unschlagbar.
Alles da und noch viel mehr was man braucht. Wir waren 7 Leute bei dem Toern und jeder fand sein Plaetzchen zum relaxen. Der Skipper hat alles immer unter Kontrolle. Man fuehlt sich jederzeit gut betreut und er versteht sein Handwerk inn- und auswendig. Wir lernten viel, er ist die Ruhe in Person und backt auch mal lecker Kuchen und frisches Brot fuer uns. Da er auch erkundungsfreudig ist wird viel action geboten und jedes Strand und jedes Schnorchelspot wird erkundet und man kann faul an Bord abhaengen, oder jeden Spass mitmachen.
Welch herrliche und unvergessene Segelwochen mit Martin und der VAVA-U.
Jederzeit und ueberall wieder
DANKE nochmal fuer alles!!!

Mai

23

Noch vorm Frühstück düsen wir mit dem Beiboot zur Barracuda-Bank, wo wir gestern schon geschnorchelt sind. Machen dort an einer der beiden Bojen fest, schnallen uns die Tauchflaschen um und lassen uns bis zum Grund auf knapp 10 Meter „fallen“.
Es ist ganz ruhig, eine leichte Tidenströmung und Wolken mit Sonne im Wechsel. Als erstes begegnet uns unten eine große, fast neugierige Languste. Obwohl uns schon das Wasser im Mund zusammen läuft machen wir nur ein Foto und schweben weiter durch den abwechslungsreichen und bunten Korallenwald mit seinen vielen bunten Fischen.
Der nächste Fotostopp ist bei der Schildkröte, die sich nach dem Luftschnappen unter einen Felsen zurückgezogen hatte. Kurz vor dem Auftauchen nach knapp einer Stunde steht noch ein kapitaler Barrakuda über einem Felsen und lässt sich ebenfalls von uns ablichten.

Tauchgang am Barrakuda Reef

Tauchgang am Barrakuda Reef

Zurück auf VAVA-U wird trotz der morgendlichen Wärme kurz die heiße Dusche genutzt um auch alles Tauchequipment wieder zu spülen.
Dann gehen wir schon Anker auf mit Kurs Nassau. Frühstück gibt’s mal wieder unterwegs beim gemütlichen Vorwindsegeln mit der Genua und knappen 6 Knoten auf unserer heutigen Strecke von ca. 42 Seemeilen.
Viel gibt es unterwegs nicht zu tun, so dass jeder die Fahrt auf seine Weise genießt. Nur kurz unterbrochen von einem kurzen Regenschauer.
Von weitem kann man dann schon Nassau am hohen Atlantis-Hotel erkennen, obwohl es auf der Nordseite auf Paradise Island steht. Bein näher kommen und umrunden um in den Westteil des Hafens von Nassau einzulaufen, lassen wir Paradise Island wie in einem Film an uns vorbeiziehen.


Im Hafen Nassau ist nicht mehr viel lo0s, nachdem schon drei große Kreuzfahrtschiffe kurz vor unserer Ankunft ausgelaufen sind. Wir Ankern dann vor Potters Cay, essen erst mal was und gehen dann auf Stippvisite an Land.

VAVA-U in Nassau vor Anker

VAVA-U in Nassau vor Anker

Bis zur „Kreuzfahrer-Meile“ ist es ein gutes Stück zu Fuß entlang von vielen leeren Geschäften. Im Zentrum schaut es dann schon viel bunter aus, auch wenn schon fast alles geschlossen hat. Nur ein paar Bars locken die Einheimischen an.
Zurück am Dinghydock wird noch schnell das Internet gecheckt, dann geht’s zum Schlummern auf die VAVA-U.

Mai

22

PET

Aufwachen in dieser Kulisse ist schon auch nicht verkehrt. Danach einen Sprung ins Wasser, um anschließend abgefrischt gemütlich frühstücken. Heut muss man auch oft ins Wasser. Wenig Wind, die Luft flirrt und wir sind dankbar für die größte und schönste Badewanne der Welt um uns herum.
Es ist Aktivitätentag. SUPs werden rausgeholt und dann geht der Wasserskimarathon los. Erst Pet, dann Jakob und dann bricht der Kampfgeist aus. Am Ende fuhr dann doch jeder (mehr oder weniger). Jedenfalls war Helmut der einzige mit lässigstem Winken bei der Vorbeifahrt an uns.

Wassersport auf VAVA-U

Wassersport auf VAVA-U

Mittags herum Motoren wir weiter nur 10 sm nördlich zur Allans´s Cay. Diese Zeit wird genutzt für vorkochen und chillen, das wir halt doch noch am besten können. In der Allan`s Cay angekommen werden die vielen Buchten mit den Iguanas erkundet und auch ein kurzer Schnorcheltrip ist noch fällig, bevor wir wieder als hungrige Meute nach Sonnenuntergang über´s Chili con carne, vom Skipper Martin höchstpersönlich zubereitet, herfallen.

Allans Cay

Allans Cay

Wir haben seit Tagen kein Internet und kein Radio. Was passiert da draußen in der Welt eigentlich? Wir wissen es nicht, aber es werden auch nicht allzu viele Gedankengänge für eine Welt außerhalb VAVA-U und Exumas verschwendet. Wir haben alles was wir brauchen, vielleicht sogar viel mehr, da es keine Informationsflut gibt……(an dieser Stelle daher vielen Dank an Michi für das posten der Blogs via Sail mail).
Gaaaanz wichtig noch: Cocktail des Tages heisst „Zwickt´s mi, i glaub i dram“!
Prost an die Welt da draußen.

Prost

Prost

Mai

21

PET
Die Sonne scheint wieder vom wolkenlosen Himmel und uns treibt es schon früh morgens raus aus der Koje. Pet und Jakob hüpfen ins kleine Dhingy und flitzen mit Essensresten und Spielball nochmals schnell rüber zu unseren rosaroten Freunden. Diese haben anscheinend auch noch nichts gefrühstückt, denn der Duft unseres Futtertopfes zieht gleich die ganze Mannschaft an und nach und nach watscheln sie aus den Büschen kommend zu uns. Heut sind wir die ersten und alleine am Strand. Wir spielen ein wenig Ball mit den Jungs, aber 7 : 2 ist auch nicht wirklich fair und Team VAVA-U gibt sich geschlagen.
Auch wenn der mitgebrachte Futterbecher schon leer und ausgewaschen ist, ein Schwein ist ja nicht doof. Wer weiß was da noch so alles im Dhingy versteckt ist. Immer wieder hüpft eines nach dem anderen rein und inspiziert unser Bötchen. Und wer darf die Schweinerei wieder saubermachen?

Schweine-Spass

Schweine-Spass

Wir sagen Tschüss zu diesen netten Gesellen, wir hatten Megaspaß dort, ein wirklich gelungener Stopp, und wenn es immer so ist wie an diesen zwei Tagen kann man das als recht tierfreundlich ansehen.
An Bord sammeln wir schnell Schnorchelzeug zusammen und wir fahren dann nochmals rüber zur Bond-Grotte. Flaches Wasser, angenehme Temperaturen. Alleine so eine Bootsfahrt erzeugt schon immer ein Hochgefühl. Wir ankern unser Speedy (grosses Dhingy) und lassen uns in die Unterwasserwelt gleiten. Auf den Spuren von James. Keine Partikel schweben im Wasser. Schön gewachsene Korallen, viele, viele bunte Rifffische und wir schnorcheln rein, wo wir fasziniert die nach oben geöffnete Grotte bewundern. Auch gibt es verschieden Ausgänge zum rausschnorcheln. Sieht man sich Jakob`s Rücken an, würde ich sagen, er hätte vielleicht doch wieder den „Hauptausgang“ wählen sollen…. Wow Wow Wow! Toller Schnorchelstopp!!!

 

007-Grotte

007-Grotte

Begeistert von all den Eindrücken fahren wir aber jetzt mit hungrigem Magen zurück zur VAVA-U die ruhig in der Morgensonne liegt. Horst hielt die Stellung an Bord und bereitete schon mal den Sonntags-Frühstückstisch vor. Super Horst, so mögen wir das.
Danach segeln wir weiter über flaches Wasser. Bei durchschnittlich 5 – 6 kn entspannt 35 sm Richtung nächster Bucht. Es wird Brot gebacken, Fotos runtergeladen, Blog geschrieben, gelesen und gechillt. Das Leben meint es wieder mehr als gut heut mit uns.
Fortsetzung und Fotos folgen….

 

..
An einem langen einsamen Sandstrand angekommen, ankern wir und schicken erstmal Jakob hoch auf den Mast um Umgebung auszukundschaften und auch für ein paar tolle Luftaufnahmen von den Lagunen und der VAVA-U.

Hoch oben im Masttop

Hoch oben im Masttop

VAVA-U

VAVA-U

Dann satteln wir aber wieder unser Dhingy und wir ziehen los entlang der Insel Richtung nächster großen Lagune. Dort suchen wir wieder einen Flieger. Aber einen etwas größeren. Dank Martin´s GPS haben wir wieder Glück und schnorcheln wie wild drauf los. Klare Sicht, viele freche Fische und ein mit Korallen bewachsenes Wrack, äh, pardon, ein Flieger natürlich. Wrack kann ja jeder….. ??.

 

 

 

 

 

 

Tauchen am FliegerWrack

Tauchen am FliegerWrack

Weiter geht´s wieder zur Erkundungsfahrt und wir finden DEN Strand schlechthin. Wir lassen einfach mal Fotos sprechen. Worte beschreiben diese Naturschönheiten eh nur immer ansatzweise.

Einsam

Einsam

Zur Abendstimmung kommen wir ausgehungert an und freuen uns sehr über das mal wieder genial gelungene Mahl von Lachs und weltbesten Krautsalat à la Sabine. Danach fallen aber den ersten die Augen zu. Ein erlebnisreicher Tag mit unvergesslichen Eindrücken geht zu Ende.

Mai

20

PET
Schwimmen wie die SAU,
Oder: 007, Haie und gesunkene Flieger

Hier ist was los…. Wir kamen in der Major`s Bay völlig entspannt nach einem Segeltörn par exellance an. Guter Wind, guter Speed, wenig Geschaukel und alle Grün-, Türkis- und Blautöne, die die Farbpalette der Natur zu bieten hat. Steuerbord die unzähligen Inselchen der Exumas.

Exumas in Lee

Exumas in Lee

Wir kamen aus dem Staunen und Fotografieren während der Überfahrt gar nicht mehr heraus. Es lagen schon einige Boote in der Bucht. Hier herrscht eine Saustimmung! Die Schweinchen dort sind die Attraktion, aber die Dhingys am Strand halten sich in Grenzen und von Massentourismus kann keine Rede sein. Liegt vielleicht auch an der sich zu Ende neigende Winterhauptsaison?! Wir genießen auf alle Fälle die Abendstimmung. Tom appelliert zum Anliegerbier und wir sehen schon die ersten Vierbeiner Richtung Strand watscheln.

"Schweine-Isel"

„Schweine-Insel“

Wir müssen los, jetzt hält uns nichts mehr an Bord. 2 Dhingys. 2 Teams. Dhingy 1 fährt zu den Schweinchen. Dhingy 2 (mehr Power) schwirrt etwas weiter aus in die nächsten Buchten. Per GPS finden wir einen gesunkenen kleinen Flieger, der dort vor ca. 30 Jahren in die flache Lagune abstürzte. Team 2 schnorchelte dort auch noch später und sah Ammenhaie schlafend unter den Tragflächen.

Fliegerwrack

Fliegerwrack

Wir fahren gemütlich die Buchten weiter ab und sehen im Hafenbecken schwarze große Schatten. Auch hier viele Ammenhaie. Wir schicken Jakob mit der GoPro ins Wasser um Fotos zu schießen und hoffen mal, wir haben die richtige Sorte Haie vom Boot aus identifiziert. Interessant zu sehen, wie sich diese Tiere elegant im Wasser unter unserem Dhingy bewegen. Jakob darf dann auch mal wieder mit vielen Fotos zurück an Bord – alle Gliedmaßen noch dran.

Ammenhaie

Ammenhaie

Und weiter geht´s zur Thunderball Grotte. Wer suchet der findet. James Bond Film wurde hier gedreht. Aber leider sind die Schnorchelsachen noch an Bord, deshalb geht’s Morgen früh erst zur großen Expedition.

007-Grotte Thunderball

007-Grotte Thunderball

Wir müssen auch noch zum Pig Beach. Ein Highlight jagt hier das andere. Ist das Disneyland? Schon sehr amüsant, aber auch skurril mit den rosa gescheckten Grunzern am schneeweißen Strand zu spielen. Zurück an Bord gibt´s erstmal den Cocktail des Tages: Pigs on the rocks. Romantische Abendstimmung. Wir sitzen gemütlich herum, quatschen, genießen das kühle Getränk und lassen es uns einfach gutgehen.
Ein Hai flitzt noch vorbei und Horst und Tom versuchen mit ihm zu schwimmen. Ratet mal, wer schneller war….?! In der Nacht unter einem grandiosem Sternenhimmel erklärt uns Martin ein wenig Navigation anhand der Sterne. Wie kann man die Uhrzeit ablesen usw. Mmmh, interessant, aber gut, dass wir auch Uhren und Handys zur Not haben.
Welch herrlich unbeschwerte unvergessliche Tage.

Abends in den Exumas

Abends in den Exumas

Mai

19

PET
Nach laaaangem erholsamen Schlaf springen wir erstmal in die Fluten, oder schwimmen an den einsamen Strand. Was sind wir doch sportlich alle miteinander.
Dann segeln wir aber los, denn andere Inseln der Exumas müssen erobert werden.
Erst geht´s an der wilden Atlantikseite entlang der Inseln mit raumen Wind und machten die knapp 40 sm ratzfatz.
Mit einer eleganten Halse gings zur Lee-Seite der Inseln wo wir vom Anblick des flachen, türkisen Wasser fast erschlagen wurden. Inseln über Inseln, Buchten, schneeweiße Strände und: kein Mensch.
Wir können unser Glück gar nicht fassen. Hier ist es überall wunderschön. Anker fallen. Hier wollen wir einfach Sein.

Ankern über Sand

Ankern über Sand

Anliegerbierchen muss selbstverständlich nach Tom`s Erinnerung sein und dann nur noch genießen.
Wir holen unsere Dhingyflotte raus und düsen in 2 Teams los um alle Grotten, kleine unbewohnte Inseln und Privatinseln genauer zu beobachten.
Auch David Copperfield`s Insel liegt in Sichtweite entfernt und wir bewundern seinen Postkarten-Strand und hoch oben auf einem Hügel hinter Palmen eine große, leider versteckte, Villa. Tja, zaubern müsste man können…

endlose Weite

endlose Weite

Irgendwann trudeln wieder alle mit vielen Fotos daheim auf der VAVA-U ein. Sabine wachte derzeit brav über den Cat.
Pet mixt uns den heutigen Cocktail des Tages: „Paradise Dream“ um danach Platz in der Küche zu machen, denn wir werden heut von Helmut und Sabine mit Thai-Curry verwöhnt. Mit Inseln beim Sonnenuntergang im Hintergrund genießen wir das leckere Mahl und können unser Glück gar nicht fassen.

Einfach nur so schön

Einfach nur so schön

Kurz zu erwähnen wäre noch, dass P. (Namen wollen wir hier nicht nennen) den Skipper M. 2 x beim Backgammon geschlagen hat.
Belohnt werden wir noch mit einem schier unglaublichen Sternenhimmel,
denn außer auf David´s Insel, auf der ein paar einzelne Lichter brennen, ist hier finstere Nacht und die Sterne leuchten uns den Weg bis in die Kajüte und sind das letzte was wir vorm Augen schließen sehen.
Wir werden sicher schöne Träume haben heute Nacht…..

Mai

18

PET
Frühmorgens sieht die Morgenwache (und Martin natürlich) die ersten Inseln der Exumas.
Wir ankern und Martin fährt los mit dem Dhingi zum einklarieren nach GeorgeTown. No. 1
Dann will die Dame vom Zoll seine Drohne sehen. Er muss sie holen. No. 2
Und dann ist der Kreditkartenautomat zum Zahlen der Permitgebühren out of order – also Bargeld von VAVA-U holen. No. 3
Dann will die Immigration uns alle sehen. No. 4. ;-))
Bei No. 4 haben wir aber schon gefrühstückt und fahren alle mit rüber samt Einkaufstaschen und versorgen uns mit dem Nötigsten.
Für Spaßkäufe vergeht uns bei diesen Preisen die Lust. Aber wir haben ja noch genug. Verhungern muss keiner bei uns.

Markt in GeorgesTown

Markt in GeorgesTown

Wir genießen noch ein wenig WiFi, Bar, die kleine Stadt, ein wenig bummeln und dann geht´s voller Vorfreude auf eine Bucht zurück auf die VAVA-U.
Wir suchen uns gegenüber an den vielen Inseln eine herrliche einsame Bucht, ankern und los geht´s mit dem Spaß.
Planschen und dann ab zur Chat & Chill-Bar ums Eck wo wir natürlich wieder mit 2 Dhingis vorfahren. Wer hat der hat!

Sonne Strand und Bar

Sonne Strand und Bar

Horst kleidet sich erstmal mit einem Insel-Bar-TShirt ein und wir genießen DAS Bahamasbier schlechthin: Kalik.
Es folgen noch ein paar weitere…. aber auch lecker Essen unter Palmen zur Abendsonne.

Barbeque am Strand

Barbeque am Strand

Davor lassen wir uns von Stachelrochen an den Füssen streicheln, versuchen Volleyball zu spielen und genießen dieses coole Fleckchen Erde.

Abendstimmung und Rochen

Abendstimmung und Rochen

Mai

17

PET
Seetag. Wolkig. Wir spielen Backgammon-Marathons, schlafen, lesen und schieben brav unsere Wachen zu jeder Tages- und Nachtzeit.
Martin wacht brav über uns alle und natürlich über seine VAVA-U die ganze Zeit.

Mmmmhhh……wo ist denn nun die Sonne?

unterwegs und angekommen

unterwegs und angekommen

Nicht zu vergessen zu erwähnen: unsere max Geschwindigkeit für kurze Zeit unter segeln von 10 Knoten geht an Helmut und Horst in ihrer Nachtwache. Wir gratulieren!

Mai

16

PET
Es regnet leicht und der Himmel ist grau beim Frühstück.
Ankerlichten ist angesagt um 10.00 Uhr.

Wir suchen die Sonne und versuchen unser Glück auf den Bahamas……

wo ist die Sonne

wo ist die Sonne