Nach einem leckeren französischen Frühstück haben wir Isabel zum Bahnhof gebracht. Nach zwei gemeinsamen Wochen reist sie heute weiter nach Pforzheim, bevor es für sie am Montag zurück nach Berlin geht.


Danach hab ich ein bisschen frische Sachen auf dem Markt eingekauft und Martin hat den Blog mit Fotos bestückt und online gestellt. Dann hab ich das neue Geländer gleich zum Wäsche aufhängen missbraucht, aber das ist sehr hilfreich, vor allem für die Bettwäsche.

Um halb drei hieß es wieder ganz entspannt Leinen los auf dem historischen Rhein Marne Kanal und kurz darauf ging es schon durch die erste Schleuse abwärts.
Vorher durfte ich Strippen ziehen, um das Signal auszulösen, was auf bestimmten Streckenabschnitten üblich ist. Hier sind die Schleusen auch automatisiert, das bedeutet, dass man meistens gut vorankommt.






Am Ufer sitzen immer wieder Angler und winken uns zu.
Von der felsigen und bergigen Gegend wird es zunehmend ländlicher und ruhiger . Es sind viele Radfahrer auf den schönen Radwegen, den früheren Treidelpfaden, am Kanal entlang unterwegs. Dadurch haben wir in den Schleusen oft Zuschauer und manchmal ergibt sich auch das eine oder andere nette Gespräch.

Hier im Elsaß oder überhaupt in Frankreich darf man an vielen Stellen frei anlegen, was wir auch nach ca 2 Stunden an dem schön gepflegten Liegeplatz Dettwiller gemacht haben. Ruhig gelegen am Kanal, umgeben von viel Grün, sogar feste Liegestühle stehen hier, lädt dieser Ort zum Entspannen ein. Besonders am Abend entsteht hier eine ganz besondere Stimmung, die wir vom Steuerstand aus genossen haben.



Heute blieb die Küche kalt, es gibt ein paar Snacks und Gemüse mit Dips, vielleicht später noch ein Eis für den Kapitän.
Kommentare