Okt.

2

Auch heute geht alles siga siga. Nach einem morgendlichen Bad kommt das SUP wieder mal zum Einsatz.

SUP-Kurs

SUP-Kurs

SUPPEN

SUPPEN

Am späten Vormittag heißt es Anker auf für einen kurzen Schlag nach Methana. Auffallend die vielen Segelyachten, die Richtung Athen unterwegs sind. Wahrscheinlich ist morgen, am Samstag, für die meisten von ihnen Törnende. Schön, dass uns noch etwas mehr Zeit bleibt.

Segeln nach Vathy auf Methana

Segeln nach Vathy auf Methana

Methana ist eine Insel mit mehreren inaktiven Vulkanen und vielen Quellen von Schwefel über Kohlensäure bis Radon. Vielleicht finden wir darunter auch einen Jungbrunnen, man soll nichts unversucht lassen.

Ein Spaziergang am Nachmittag bietet einen wunderbaren Blick über die Bucht zum nahe gelegenen Festland.

Spaziergnag auf Methana

Sonnenuntergang in Vathy auf Methana

Sonnenuntergang in Vathy auf Methana

Den Abend verbringen wir in der Taverne to Limanaki, direkt am Hafenbecken gelegen.

Samstag-Badetag

Freitag ist Fischtag_1

Freitag ist Fischtag

Freitag ist Fischtag

Die Bedienung ist sehr freundlich, das Essen gut und zum Abschied erhält „der Herr“ am Tisch noch eine Flasche Inselwein, für die Damen gibt es hübsche, mit Muscheln gefüllte Organzasäckchen.

Gastgeschenk

Gastgeschenk

 

Die ruhige Nacht wird nur kurz unterbrochen von den auslaufenden Fischern, dann schlafen wir ungestört weiter bis uns die Sonne weckt.

Okt.

1

Heute gehen wir es langsam an. Nach einem späten Frühstück füllen wir die Vorräte auf. Ganz wichtig, auch Eisvorräte werden angelegt.

Martin checkt den Motor, schraubt hier ein bisschen, klebt da etwas.

Motorinspektion

Motorinspektion

Anke hat ihre Backstube eröffnet. Am frühen Nachmittag verholen wir uns in eine Bucht am östlichen Ausgang des Poros Kanals.

Poros - RussianBay

Poros – RussianBay

Der Anker fällt direkt vor einer Mini-Insel mit kleiner Kapelle.

Russian Bay

Russian Bay

Schwimmen, Kaffee trinken, Kuchen essen, lesen, schlafen … so geht Urlaub.

Lazy Skipper

Lazy Skipper

Nach dem Abendessen werden die Eisvorräte getestet, 6 der 46 Sorten sind an Bord und alle sind sooo gut …

Sep.

30

Nach dem Frühstück geht es Anker auf, Tagesziel ist das 45 sm entfernte Poros. Noch in der Bucht setzen wir Segel, ein zweites Reff wird eingebunden, die Genua gegen die Fock getauscht.

Draußen erwarten uns 30 Kn Wind, zwischenzeitlich hat sich auch eine satte Welle aufgebaut. Trotz der kleinen Besegelung machen wir bis zu 10 Knoten Fahrt bei halbem Wind und hängen mühelos die mitsegelnden Einrumpfyachten ab.

Schnelle VAVA-U

Schnelle VAVA-U

Doch plötzlich werden wir in Lee überholt. Zwei Delphine springen an Backbord aus dem Wasser, schwimmen vor, schauen uns an als wollten sie sagen „da geht doch noch was“, lassen sich zurückfallen, dann beginnt das Spiel von neuem. Fast zwanzig Minuten begleiten und die Beiden.

Delphine neben VAVA-U_2

Delphine neben VAVA-U

Delphine neben VAVA-U

Am frühen Nachmittag erreichen wir Poros. Seit Tagen träumt die halbe Crew von Zitroneneis, so suchen wir einen Ankerplatz nahe der Eisdiele. „Mania“ bietet 46 Sorten, das sollte reichen.

Eis in Poros_2

Eis in Poros - sehr lecker

Eis in Poros – sehr lecker

Obwohl Ende September, ist der Hafen von Poros dicht belegt. Hauptsächlich vollbesetzte Charteryachten mit oft junger Crew sind noch unterwegs.

Nach zwei W-LAN freien Tagen nehmen wir die Verbindung zur Welt begierig wieder auf. Wir checken Martins Passwortsammlung und finden ein Café gegenüber, dass sein Passwort seit dem letzten Poros-Besuch von VAVA-U nicht geändert hat.Poros auf Poros_4

Poros auf Poros_1

Hafenmole Poros

Poros auf Poros

Poros auf Poros

Nach einem Bummel durch den Ort geht es zu „Dimitris“. Die hübsche Taverne liegt malerisch am Hang und ist allein schon wegen des wunderbaren Blicks über die Bucht eine Empfehlung.

Dimitris Taverne in  Poros

Dimitris Taverne in Poros

Sep.

29

Für die kommenden Tage ist Meltemi angesagt, Wind bis zu 35 Knoten. Um zu Törnende nicht in Zeitnot zu geraten beschließen wir, die restlichen Tage den Saronischen Golf zu erkunden. Nach einem gemütlichen Frühstück und dem obligatorischen WebCheck heißt es Leinen los, Tagesziel ist heute Kythnos.

Bei 28 Kn Wind und moderater Welle erreichen wir nach 4 schönen Segelstunden Ormos Kolona auf Kythnos.

Segeln Tinos-Kythnos_1

Segeln Tinos-Kythnos

Segeln Tinos-Kythnos

Satte Welle

Satte Welle

Die große Bucht im Nordwesten der Insel bietet guten Schutz gegen den Meltemi. Besonderheit ist eine starke, fast 40 Grad heiße Quelle, die am Strand aus dem Fels tritt. Auch das Wasser in der Bucht ist beheizt und ist fast 5 Grad wärmer als anderswo.

Bei Ankunft teilen wir uns den Platz mit zwei weiteren Ankerliegern. Gegen Abend treffen weitere Schiffe ein und zwei Charteryachten sorgen für großes Hafenkino.

Ormos Kolona auf Kythnos

Ormos Kolona auf Kythnos

Das Abendessen kocht heute der Skipper, es gibt Spaghetti Bolo – ein Klassiker.

Wir verbringen eine ruhige Nacht, der Anker hält perfekt und nur die Böen, die im Rigg pfeifen zeigen, dass der Meltemi nicht schläft.

Sep.

28

Durch die Enge von Dysvaton geht es zurück in den Süden, Tinos Stadt ist heute unser Ziel. Hinter uns eine Duftwolke, Anke backt Käsekuchen mit Streusel und beschwipsten Rosinen.

Konditorei auf VAVA-U_2

Konditorei auf VAVA-U

Konditorei auf VAVA-U

Konditorei auf VAVA-U

Tinos Stadt ist bald erreicht, der quirlige Ort ist Kontrastprogramm zu unserem gestrigen Liegeplatz.

Hafen Tinos am Morgen

Hafen Tinos am Morgen

Ein Muss ist hier der Besuch der Wallfahrtskirche Panagía Evangeliístria. Am 15. August soll der Ort überquellen von Pilgern, aber auch heute stehen am Abend viele Gläubige und Besucher am Eingang zum Kirchenraum, ein jeder will die wundertätige Marienikone berühren.

Wallfahrtskirche Panagía Evangeliístria auf Tinos_C

Wallfahrtskirche Panagía Evangeliístria auf Tinos_B

Wallfahrtskirche Panagía Evangeliístria auf Tinos

Wallfahrtskirche Panagía Evangeliístria auf Tinos

Wir bewundern die kostbaren Weihrauchgefäße und die überall hängenden Votivtäfelchen, die von den großen und kleinen Sorgen der Kirchenbesucher berichten.

Anschließend wenden wir uns weltlicheren Dingen zu. In einer der Nebengassen finden wir eine gemütliche Taverne mit lokalen Gerichten. Ein Novum bei den Vorspeisen – Salat aus grünen Kapern – köstlich.

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Gassen-Taverne Tinos

Gassen-Taverne Tinos