Sep.

27

Der Tag beginnt wie üblich mit W-LAN und Frapee.
heutiges Bordbüro malerisch gelegen neben Netzten und Fisccherbooten

Panormou auf Tinos_3

Panormou auf Tinos_1

Panormou auf Tinos

Panormou auf Tinos

Bordbüro

Bordbüro

Ormos Korthiou auf Andros ist ein weißer Fleck auf der Seekarte von VAVA-U. So starten wir gegen Mittag zu einem kurzen Schlag Richtung Norden auf die nur durch den schmalen Stenon Dysvaton von Tinos getrennte Insel.

Der stille Fischerort Ormos Korthiou liegt in einer tief eingeschnittenen Bucht, rundum terrassierte Hänge. Wir sind das einzige Segelboot im Hafen. Kaum festgemacht, werden wir besichtigt, es gibt kurze Gespräche, Fragen nach dem Woher und Wohin, bald wird es wieder ruhig auf der Mole.

Hafen Kurthiou auf Andros

Hafen Kurthiou auf Andros

Ein Spaziergang im Ort und der Umgebung verstärkt den Eindruck, dass hier schon alles im Winterschlaf liegt.

Martin wie wir ihn kennen

Kurthiou auf Andrso_1

Kurthiou auf Andros

Spaziergang Kurthiou auf Andros

Spaziergang Kurthiou auf Andros

Auf dem Rückweg zum Schiff rätseln wir über den Sinn üppig verteilter, durchbohrter Ablagen, die an den Bänken auf der Mole und in den Nischen der Hafenmauer angebracht sind.

Bald haben wir des Rätsels Lösung gefunden, wir liegen wohl an der Partymeile von Korthiou, die Ablagen sind Glas- und Flaschenhalter.

Lochbretter in Kurthiou

Lochbretter in Kurthiou

Nach einem üppigen Abendessen an Bord – Spaghetti mit Scampi – geht es bald in die Koje. Der Wecker wird früh klingeln, die Mondfinsternis wartet nicht. Wir sind pünktlich, allerdings hat der Mann im Mond den Wolken-Vorhang zugezogen. So sehen wir uns den Blutmond beim Frühstück im Internet an.

Mondaufgang

Mondaufgang

Sep.

26

Schon wieder Ormos Panormos, diesmal allerdings auf Tinos. Der kleine ursprüngliche Fischereihafen besteht aus nicht mehr als drei Straßenzeilen, am Wasser locken viele Tavernen mit den klassischen Gerichten. Griechenland, wie wir es seit vielen Jahren kennen und lieben.

Am Nachmittag machen wir einen Ausflug nach Pirgos. Nach 4 km und einigen Höhenmetern erwartet uns ein hübsches Kykladendorf mit weißen kubischen Häusern und engen Gässchen – die Platia wie ein Wohnzimmmer.

IMG_0885

IMG_1508

WP_20150926_16_37_29_Rich

Pirgos auf Tinos

Pirgos auf Tinos

Pirgos ist bekannt durch seine Marmorbrüche und die Verarbeitung des Steins. Ein modernes, mit viel Liebe gestaltetes Museum führt informativ durch die Geschichte der Marmorgewinnung und -verarbeitung.

IMG_1497

IMG_1499

IMG_1501

Marmormuseum in Pirgos auf Tinos

Marmormuseum in Pirgos auf Tinos

Und weitere Dorfansichten

WP_20150926_16_34_50_Rich

MArmordorf Pirgos

MArmordorf Pirgos

Sep.

25

Nach Frühstück und dem morgendlichen Bad im Meer starten wir Richtung Mykonos.

Sonnenaufgang in Naousa

Sonnenaufgang in Naousa

Der Süd schiebt uns sanft durch die Straße von Delos, vorbei an der unverwechselbaren Waterfront von Mykonos Stadt.

Segeln wie am Stachus

Segeln wie am Stachus

Hier geht Aiolos kurzfristig die Puste aus und wir nehmen den Motor zur Hilfe. Trotz Flaute gibt es reichlich Welle von den in kurzem Abstand kreuzenden Katfähren, Yachten und Motorbooten. Ein Münchner hätte gesagt, „hier geht es zu, wie am Stachus“.

Weiter Richtung Norden können wir wieder Segel setzen und kurze Zeit später fällt der Anker in Ormos Panormou. Eine ruhige Bucht im Norden der Insel, einige versprengte Häuschen am Hang, im Scheitel der Bucht Sandstrand ohne Taverne. So gibt es am Abend nach einem kräftigen Sundowner die neben Geburtstagskuchen und Leberkäs im Vielfliegergepäck geschmuggelten Wienerle von Metzger Simeth an Rheinischem Kartoffelsala

Sundowner

Sundowner

t.

 

Der Abend im Cockpit wird lang, die Gespräche drehen sich um den bevorstehenden Blutmond mit anschließendem Weltuntergang. Wir stellen to do Listen auf und hoffen, alles noch vor Ende zu schaffen. Ein riesiger Schwarm Krähen überfliegt VAVA-U von links nach rechts … ein Zeichen?;) Mit wohligem Gruseln kriechen wir in die Kojen.

Leben auf dem Mond

Leben auf dem Mond

Sep.

24

Nach einer ruhigen Nacht beginnt der Tag mit einem Sprung ins wunderbar warme Meer und einem ausgiebigen Frühstück. Danach ist Shopping angesagt, Lebensmittel müssen gekauft, Vorräte ergänzt werden. Kür für zwei Frauen.

Der Skipper lässt sich beim Designer Frisör noch einen feschen Haarschnitt verpassen, anschließend bummelt er mit seiner Damencrew durch die Gassen der Altstadt von Paroikia.

IMG_1454

Paroikia

Paroikia

In einer bezaubernden Bar gibt es … natürlich … Frappé und WLAIMG_1477

Frappe in Paroikia

Frappe in Paroikia

N.

 

Am frühen Nachmittag ist auch der Wind aufgewacht und es geht anker auf zu einem kurzen Schlag in den Norden der Insel.

Der derzeit vorherrschende Südwind erlaubt uns, in Ormos Plastiri vor Naousa, zu ankern. Kurze Zeit nach uns lässt auch die SeaCloud ihren Anker in der Bucht fallen.

SeaCloud

SeaCloud

Wir machen uns landfein und bummeln, wie auch die Gäste der SeaCloud und viele, vorwiegend griechische Touristen durch die verwinkelten Gässchen der Altstadt. Naousa ist Bilderbuch pur. Die alten Häuser sind liebevoll restauriert, gut gefüllte Lokale und Bars locken, ebenso die zahlreichen Boutiquen mit Angeboten, die so auch in Italien oder auf Ibiza zu finden sind. Die Krise scheint hier nicht angekommen.

WP_20150924_18_52_42_Rich

Naousa bei Nacht

Naousa bei Nacht

Sep.

23

Sanfte Landung in Athen … drei Stunden Wartezeit bis zum Weiterflug nach Paros. Die Koffer sind bereits nach Paros durchgecheckt, es bleibt viel Zeit für ein erstes Frappé.

So der Plan, doch dann blinkt uns die Anzeige entgegen „ Athen_Paros cancelled“.

Auch beim zweiten Hinsehen ändert sich daran nichts. Zwei Stunden später sind wir mit wieder gefundenem Gepäck und Fährtickets im Bus X96 Richtung Piräus unterwegs. Wir genießen die vierstündige Fährfahrt als Verlängerung des Urlaubs und werden von Martin im Hafen von Paroikia bereits mit dem Beiboot erwartet.

Kurze Zeit später sind Gepäck und Crew an Bord von VAVA-U verstaut und mit einem Absacker im Cockpit geht ein langer Tag zu Ende.