Dez.

10

Wieder mal ausgeschlafen ;-))

Alles gut und es gibt ab sofort auch die Bilder zu unserem Blog seit der Abfahrt am 20.11. in Las Palmas.
Viel Spaß beeim Betrachten und bis die Tage – wir machen jetzt daann mal Urlaub ;-))

VAVA-U und Crew

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ZUSAMMENFASSUNG zur Atlantikfahrt:
Gesegelte Seemeilen insgesamt: 2932
Durchschnittsgeschwindigkeit: 6,3 Kn
Max Speed: 15,6 Kn
Max Seegang: max 4-5 m am letzten Tag vor St. Lucia aus NE
Max Wind: 33 Kn in einem Squal am 8.12.16 gegen 23.00 MOZ
Wetter allgemein: meist sonnig mit Regenabscchnitten und kleineren Schauern, Temperaturen von 24 Grad auf den Kanaren steeigend bis 32 Grad in der Karibik
Wassertemperaturen 24 Grad auf den Kanaren, 30 Grad in der Rodney Bay

Kurz vor St. Lucia

Kurz vor St. Lucia

Dez.

9

Die Vava’u ist in Saint Lucia gelandet.

Dez.

9

Irene und Thomas

Die Nacht hat sich nicht von ihrer besten Seite gezeigt: Es war windig, stürmisch und nass, wir mussten mehrfach durch kurze Squalls mit über 30 Kn Wind hindurch.

Nachts im Regen

Nachts im Regen

Morgens werden die Angeln eingeholt; der Thunfisch hatte seine Chance. Immerhin sind wir nur noch 40 Sm vom Ziel entfernt.
Den ganzen Vormittag lauert die Crew am Vorschiff und schaut, ob Land zu sehen ist. Leider ist es zu diesig in der Ferne um etwas zu sehen.
Dafür passieren wir zwei Fischerboote. Es gibt also doch noch Leben außer uns! Und karibische Musik im Radio.

Fische von St-Lucia

Fische von St-Lucia

Mehr von Heute und unserer Ankunft dann später.
VAVA-U und Crew.

FORTSETZUNG…

Wir gleich sind da!

Um 11:20 Uhr ist es soweit: Karsten schreit „Land in Sicht“ und tatsächlich, im Dunst tauchen die ersten Umrisse und Hügelketten von Saint Lucia auf.

St-Lucia im Dunst

St-Lucia im Dunst

Wir köpfen eine Flasche Sekt und stoßen an, per Selbstauslöser wird das Ereignis auch festgehalten.

Prost - Land in Sicht

Prost – Land in Sicht

Die Spannung steigt, wir holen den Spinnaker ein und setzen dafür die Genua, um gut um das Cap zu kommen und mit entsprechender Leinwand eindrucksvoll das Ziel zu überfahren.

Segel bergen

Segel bergen

Endlich ist es soweit: Zuerst taucht ein Fotografenboot auf, das uns von allen Seiten knipst, dann sehen wir die gelbe Boje und das Zielboot, die unsere Ziellinie markieren. Wir rauschen mit neun Knoten über die Ziellinie.

ARC-Zielboot

ARC-Zielboot

Schnell werden Genua und Groß eingeholt und die Fender für die Marina vorbereitet, dann fahren wir, vorbei an schönen Villen, in den Marinakanal ein.

Einfahrt in die RodneyBay Marina

Einfahrt in die RodneyBay Marina

Alle, die uns sehen oder in Dinghis entgegengekommen, klatschen, hupen und beglückwünschen uns; es ist ein wirklich beeindruckender und schöner Empfang.

Am Steg angelegt empfängt uns ein ARC-Team mit Geschenkkorb (endlich wieder Bananen!) und Rum Punches und mit einem Rastamann mit Steelband-Trommel im Gefolge.

Empfangsteam

Empfangsteam

Ankunftsfoto

Ankunftsfoto

Geschenkekorb

Geschenkekorb

Die Atmosphäre in der Marina ist unglaublich; wir knüpfen erste Kontakte zu unseren Stegnachbarn und erkunden die Anlage.

Abends geht es aufs Straßenfest, wir verspeisen Thunfisch und Dorade an einem typischen Stand. Sehr lecker! Nach einem Rum Punch verziehen sich die ersten in die Koje, schließlich wollen wir am Morgen ein bisschen die Insel erkunden.

Grillfisch

Grillfisch

Dez.

8

Irene und Thomas
Die Nacht hatte keine besonderen Überraschungen parat, wir sind nach wie vor gefühlt ganz alleine auf dem Atlantik. Schlafen ist schwierig, es ist heiß, die Dünung zu hoch, um die Luken zu öffnen.
Den ganzen Tag über hatten wir sehr kräftigen Wind, der uns dem Ziel entgegengeblasen hat. Ein paar Wölkchen begleiten uns stetig.
Die Schattenplätze sind nach wie vor gefragt und wir dösen oder schlafen, wann immer es möglich ist.
Die Spannung steigt, so oft wie nie steht jemand vor dem Computer und schaut sich Restmeilen, Geschwindigkeit und Route an. Es kristallisiert sich eine Favoritengruppe von Markus, Oliver und Irene bzgl. unserer Ankunftswette heraus. Unsere ETA wird voraussichtlich zwischen 14 und 16 Uhr Bordzeit am 9.12. sein.
Mittags haben wir ein feines Resteessen, abends dann Nudeln mit Krabben, da noch immer kein verflixter Thunfisch angebissen hat.

Reste-Essen

Reste-Essen

Die Zeit zwischen den Mahlzeiten überbrücken einige mit dem restlichen Kuchen von gestern.

Kaffeepause

Kaffeepause

POS 24:00 UTC: 14 37N 058 40W
Kurssdaten: KÜG um die 260, mit SPI-190 und GrII mit durchschnittlich FÜG 8,1 Kn
Etmal: 00:00 bis 24:00 192 sm
Wind und Wetter: Vormittag sonnig mit einzelnen Passatwolken, Seit Nachmittag dunkle Haufenwolken, Luft 33 Grad, Wasser 29,6 Grad, Wind um die 14-18 Kn aus ± ENE

Dez.

7

Irene und Thomas
Die Nacht ist bei gutem Wind einigermaßen ruhig, auch wenn wir, da die Luken geschlossen bleiben müssen, nicht wirklich gut schlafen. Es ist viel zu heiß in der Kajüte.
Ein sehr schöner Sonnenaufgang treibt die ersten schläfrigen Gesichter an Deck.

immer schön - Sonnenaufgang

immer schön – Sonnenaufgang

Die Frühschicht wechselt dann, unterstützt von den Frühaufstehern, die Segel. Die Genua wird eingeholt, das Groß im zweiten Reff gesetzt und der „kleine“ Spi mit nur 190 qm Segelfläche gesetzt. Diese Besegelung soll uns beim prognostizierten Wind bis Saint Lucia führen.

Segelwechsel

Segelwechsel

Den ganzen Tag haben wir konstant guten Wind und kommen gut voran. Nachmittags nimmt die Dünung auf teilweise vier bis fünf Meter zu.

Abendstimmung

Abendstimmung

Karsten sorgt für unser Abendessen, es gibt Schweinemedaillons à la Karsten an Tomatensugo mit Käse überbacken. Dazu säuberlichst geschälte Kartoffeln.

POS 24:00 UTC: 15 22,5N 055 31,5W
Kurssdaten: KÜG um die 250, in der ersten Nachthälfte unter Gr + Ge, seit dem Morgen dann mit SPI-190 und GrII mit durchschnittlich FÜG 7,2 Kn
Etmal: 00:00 bis 24:00 169 sm
Wind und Wetter: meist sonnig mit einzelnen Passatwolken und dunklen Haufenwolken, Luft 32 Grad, Wasser 29,3 Grad, Wind um die 13-17 Kn aus ± E