Dez.

6

Irene und Thomas
Der erste Teil der Nachtwache bekommt wieder einmal eine Dusche ab. Es regnet kurz und heftig, hört aber auch schnell wieder auf. Immerhin weht auch der Wind stetig zwischen 15 und 20 Knoten und wir machen gut Fahrt.
Am Morgen dann große Überraschung: Der Nikolaus war da und hat uns Schokolade gebracht! Wir müssen wirklich sehr brav gewesen sein, wenn er extra über den Atlantik fliegt.

Nikolaus

Nikolaus

Nach dem Nikolaus dann wieder ein sehr gerne gesehener Besuch, die Delfine, die wir seit Tagen vermissen, sind zurück. Eine ganze Schule schwimmt mit unserem Boot mit und hat Spass.

Spielende Delphine

Spielende Delphine

Ansonsten sieht unser Programm in der Hitze nicht anders aus. Wir schlafen, lesen und machen Faxen.

Isabel relaxt

Isabel relaxt

Martin relaxt

Martin relaxt

Auch Thomas hängt gemütlich ab und Karsten macht sich schon vor dem Mittagessen über den restlichen Kuchen her.

Thomas relaxt

Thomas relaxt

Spassvogel

Spassvogel

Zum Mittagessen gibt es aufgewärmte Hausmannskost, die fast noch besser schmeckt als frisch gekocht.

Hausmannskost

Hausmannskost

Nachmittags wird der Wind noch mehr und wir kommen in ein paar Schlechtwetterfronten mit kräftigen Regengüssen. Diese werden von einigen sofort für eine Decksdusche benutzt, während andere sich mit Regenzeug ausstatten.

Regendusche

Regendusche

Skipper im REgen

Skipper im REgen

Karsten beschäftigt sich dagegen mit sinnvollen Dingen und macht uns einen hervorragenden Raindowner, einen Lime Daiquiri.

Raindowner_prost

Raindowner_prost

Raindowner

Raindowner

In der Dämmerung beißt wieder einmal ein Fisch an, ein richtiges Kaliber, der aber leider den Köder ohne den Haken schnappt. Wir sind uns nicht sicher, es könnt ein sehr großer Thunfisch gewesen sein. Schade!
Zum Abendessen gibt es den Fang von gestern, der wieder hervorragend schmeckt.
Danach entscheidet unser Skipper, den Spi einzuholen und das Groß und die Genua zu setzen, da der Wind weiter auffrischt und ein bisschen nördlich dreht. Das erspart uns eine Nachtaktion wie vor zwei Tagen.

POS 24:00 UTC: 15 24N 052 49W
Kurssdaten: KÜG um die 260, bis Abends unter SPI-220 dann mit Gr + Ge bei durchschnittlich FÜG 6,6 Kn
Etmal: 00:00 bis 24:00 158 sm
Wind und Wetter:  teilweise sonnig mit einzelnen Passatwolken und Regenschauern, Luft 30 Grad, Wasser 29 Grad, Wind um die 10-14 Kn aus ± E, ab Sonnenuntergang zunehmend und nord drehend

Dez.

5

Irene und Thomas
Der Sternenhimmel, der die Nachtwachen begleitet, weicht einem unglaublich schönen Sonnenaufgang. Schon morgens ist klar, dass der Tag sehr heiß werden wird, die Crew plant so wenig Bewegung wie möglich und die Schattenplätze sind wieder sehr begehrt.

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Für die Morgenwache gab es einen Hallo-Wach-Effekt: Es knallt heftig und die gesamte Angelschnur schnalzt zurück an Deck. Es musste nur noch aufgerollt werden Ein vermutlich sehr großer Fisch hat das Vorfach abgebissen und schwimmt jetzt mit unserem Lippenpiercing inklusive Plastiktintenfischköder durch den Atlantik.
Der Wind will noch immer nicht auffrischen, wir liegen also im Schatten mit Buch, Kopfhörern oder einfach zum Schlafen.
Am Nachmittag haben wir doch noch einmal Anglerglück. Eine stattliche Goldmakrele, die DRITTE!, hängt am Haken!

Frischer Fang

Frischer Fang

Beim Zerlegen dann stellte sich heraus, dass sie kurz zuvor einen fliegenden Fisch gefressen hatte. So ist das mit der Gier, mal in Richtung unserer Gummibärenvertilger angefügt
Martin duscht die Spuren des Kampfes mit unserem nächsten Abendessen dann direkt an Deck ab.

Fisch-Dusche

Fisch-Dusche

Wieder ist es ein schöner Sonnenuntergang, der uns in den Abend schickt. Wir genießen die Kühle.

Der Sonne entgegen

Der Sonne entgegen

Danach gab es, mitten auf dem Atlantik, zünftige deutsche Hausmannskost: Fleischpflanzerl/Frikadellen/Bulletten/Fleischküchle mit Kartoffelbrei und Apfelrotkraut bzw. Apfelblaukraut. Wir sind ja international!

Hausmannskost

Hausmannskost

POS 24:00 UTC: 15 53N 050 11W
Kurssdaten: KÜG um die 260, den ganzen Tag unter SPI-220 mit durchschnittlich FÜG 4,8 Kn
Etmal: 00:00 bis 24:00 115 sm
Wind und Wetter: sonnig mit einzelnen Passatwolken, Luft 35 Grad, Wasser 29 Grad, Wind um die 4-7 Kn aus ± E

Dez.

4

Irene und Thomas
Die Sonne ist zurück und wie! Zum Frühstück haben wir bereits 34 ° im Cockpit und die Frage ist nicht mehr, was wir anziehen, sondern was wir noch ausziehen können.
Wir verspeisen dieses Mal eine Hälfte der letzten Honigmelone, es gibt wie immer 5:15-Minuten-Eier und alle bleiben unter Vermeidung jeglicher Bewegung auf den Schattenplätzen.

Relaxen auf Deck

Relaxen auf Deck

Auch der Wind bewegt sich leider nicht mehr, sodass wir mit deutlich weniger Knoten, sprich Seemeilen pro Stunde, unterwegs sind. Wir dümpeln den ganzen Tag gemütlich gen Saint Lucia.
Rings herum regnet es, wie sehen einen sehr schönen Regenbogen, und zwar doppelt was nicht am Sundowner liegt!

Regenbogen

Regenbogen

Zum Abendessen machen Karsten und Thomas mit sehr viel Liebe eine ganz köstliche Lasagne, von der nicht wirklich viel übrig bleibt.

Küchenchefs

Küchenchefs

Ein schöner Sonnenuntergang schickt uns gut in die Nacht.

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

POS 24:00 UTC: 15 58N 048 12W
Kurssdaten: KÜG um die 264, den ganzen Tag unter SPI-220 mit durchschnittlich FÜG 5,3 Kn
Etmal: 00:00 bis 24:00 127 sm
Wind und Wetter: sonnig mit einzelnen Passatwolken, Luft 35 Grad, Wasser 29 Grad, Wind um die 5-8 Kn aus ± E

Dez.

3

Irene und Thomas

Der Wind nimmt bereits während der ersten Nachtwache weiter zu; Sterne sind nicht mehr zu sehen und die Nacht ist pechschwarz nach dem Neumond.
Wir fahren mit Spinnaker, der Wind kommt von achtern und wir müssen genau Kurs halten. Kurz vor dem Wachwechsel um 3:00 morgens kommen wir in eine kleine Schlechtwetterfront. Es regnet heftig und der Wind dreht plötzlich. Der Spinnaker flattert, schlägt und fällt ein. Unser Skipper springt aus dem Bett, bringt das Boot wieder auf Kurs und entscheidet, den Spi sofort einzuholen. Bei über 20 Knoten Wind und wolkenbruchartigem Regen ein durchaus anspruchsvolles Unterfangen. Nachdem an Deck alles taghell wird und gefühlt eine Elefantenherde dort oben trappelt, ist die nächste Schicht vor dem Wecken wach.
Zu dritt holen unsere Herren in einem Kraftakt den Spinnaker runter und bringen ihn ins Cockpit. Wir setzen die Genua und nutzen den Wind aus. Während die erste Nachtwache sich verdientermaßen ins Bett verkrümelt, versucht die zweite Nachtschicht erst sich selber und dann das Cockpit trocken zu bekommen. Schietwetter, aber immerhin tropisch warm.

Lifebelts und SPI

Lifebelts und SPI

In der ersten Morgendämmerung dann Anglerglück: Die nächste Goldmakrele/Mahi-Mahi wird an Bord geholt, mit feinem Alkohol ins Nirwana geschickt und dann sofort küchenfertig gemacht. Sie ist sogar größer als die letzte!

Mahi-Mahi Filets

Mahi-Mahi Filets

An unserer anderen Angelschnur fehlte wieder einmal der Haken samt Köder, die Leine wurde vermutlich von einem sehr Großen abgerissen. Insgesamt haben wir also sechs Fischbisse zu vermelden, drei Meeresbewohner haben unsere Köder abgebissen, einer ist in letzter Sekunde noch vom Haken gehüpft. Da wir jetzt keine Köder mehr haben, probieren wir es mit selbstgebastelten Alufischchen. Mal schauen…
Am frühen Vormittag setzen wir, der Wind scheint stabiler und die Schlechtwetterfront durch, wieder den Spinnaker.

und ACTION

und ACTION

Der ganze Tag bleibt warm, aber wolkenverhangen und vergleichsweise düster. Karsten behält die Wetterkapriolen gut im Auge.

Wetterfront

Wetterfront

Isabel backt dieses Mal Kirschkuchen, der im Nu vertilgt ist.

Kirschkuchen

Kirschkuchen

Den Sundowner funktionieren wir kurzerhand zum Raindowner um, Karsten ist großzügig mit Sahne und Rum bei der Pina Colada.

Prost Mädels

Prost Mädels

Nach einem spektakulären Sonnenuntergang gibt es dann den frischen Fisch mit Gemüse und Reis. Ein wahrhaft köstliches Mahl!

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

 

POS 24:00 UTC: 16 11N 045 00W
Kurssdaten: KÜG 265, den ganzen Tag unter SPI-220 mit bis zu FÜG 10,7 Kn
Etmal: 00:00 bis 24:00 162 sm
Wind und Wetter: bewölkt mit einzelnen Regengebieten, Luft 30 Grad, Wasser 28,5 Grad, Wind um die 13-17 Kn aus E bis ESE

Dez.

2

Irene und Thomas
Seit gestern haben wir richtig guten Wind. Wir genießen ein hervorragendes Frühstück mit Schinken und Melone und den üblichen Köstlichkeiten.

Frühstück mit Schatten

Frühstück mit Schatten

Es geht den ganzen Tag mit Rauschefahrt gen Westen.

Rauschefahrt

Rauschefahrt

Martin hat Kursautomatik eingestellt, mit minimalen Steuerungsbewegungen kommen wir gut voran.

Windanzeige

Windanzeige

Wer nicht Wache hat, döst vor sich hin und lässt die Seele baumeln.
Der nachmittäglichen Hungerattacke beugt Karsten mit Pfannkuchen vor.
Der Wind bleibt konstant und legt kontinuierlich leicht zu. Die Dünung erreicht dann am späten Nachmittag gut drei Meter.
Wir sind gespannt, was die Nacht bringt!

POS 24:00 UTC: 16 26N 043 15W
Kurssdaten: KÜG 255, den ganzen Tag unter SPI-220 FÜG 7,7 Kn
Etmal: 00:00 bis 24:00 187 sm
Wind und Wetter: Vormittags sonnig, ab Nachmittag bewölkt, Luft 30 Grad, Wasser 28,5 Grad, Wind um die 13-17 Kn aus ENE