Jan.

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Dominik

Heute ist der Tag, an dem die Fähre nach Miami nicht fährt. Das scheint uns am Vormittag noch unverständlich. Die Sonne zeigt sich und der Wind hat etwas nachgelassen. Er wird aber aus westlicher Richtung mit mehr als 30 Knoten Geschwindigkeit zurückkehren.

Davor nutzt die Crew das sonnigere Wetter für Besorgungen und eine Erkundung der Südinsel, zu der eine kleine Fähre Fußgänger bringt. Eine Tour zu den Delphinen ist auch heute nicht möglich.

Das Angebot der vielen kleinen Gemischtwarenläden auf der Insel erweckt bei uns eher gemischte Gefühle, so dass vor allem Resteessen angesagt ist. Aber auch die Hot Dogs, die es in kleinen Buden gibt, können Pet und Kaki begeistern.

Weil noch nicht feststeht, ob wir am nächsten Tag nach Miami segeln können, buchen sich Julia und Gunnar im Hilton für die Nacht auf den Freitag ein, an dem die nächste Fähre fährt. Es ist also heute ihr letzter Abend an Bord der Vava-U. Diesen würdigen wir mit einem Spielemarathon.

Jan.

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endlich die vielen Bolder der letzten Tage hochzuladen.

Viel Spaß beim anschauen.

 

Skipper Martin und Crew

Jan.

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Dominik

Inzwischen sind Ausläufer von Grayson, einem Wintersturm, der schon Tage davor begonnen hat, an der amerikanischen Ostküste für Kälte, Schnee und Blitzeis zu sorgen, in Bimini angekommen. Es ist nicht nur sehr windig, sondern der Wind peitscht uns auch den kalten Regen ins Gesicht – der melodramatische Tonfall muss sein, schließlich haben wir mit drei Wochen Sonnenschein und 28 Grad gerechnet.

Nach mehrmaligem Umankern sind wir nicht nur alle nass, sondern es steht auch fest, dass Vava-Us Anker im Schlick am Grunde der Becken keinen ausreichenden Halt findet. Wir ziehen um in die Marina des Bimini Big Game Clubs in Alice Town.

Hier wird auch Julias und Gunnars Sorge bestätigt, dass ihre Fähre nach Miami am darauffolgenden Tag wegen der widrigen Witterungsverhältnissen nicht fahren wird. Auch an Bord eines Wasserflugzeugs finden sie keinen Platz mehr. Andere haben früher reagiert, obwohl sich auf der Webseite der Reederei kein Hinweis auf die Streichung der Fahrt findet.

Auch die restliche Besatzung der Vava-U stellt sich auf einen längeren Aufenthalt in Alice Town ein. Erst am Freitag solle der Wind nachlassen und aus günstiger Richtung für unsere Überfahrt nach Miami wehen. So haben wir Zeit für Billiardspielen im Big Game Club, viele Inselspaziergänge und um Kuriositäten zu entdecken, wie beispielsweise das Delphinmuseum.

Jan.

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Dominik

In Alaska und Französisch-Polynesien haben sie noch nicht das neue Jahr begrüßt, da klingelt um 2:15 Uhr schon für die ersten Crew-Mitglieder der Wecker. Noch vor halb drei rasselt die Ankerkette auch die anderen kurz wach. Unter Motor brechen wir über teils spiegelglattes Meer nach Bimini auf.

Kaki bleibt auch nach Ende seiner Schicht wach. Endlich wird mit Sonnenaufgang die Angelschnur ausgeworfen. Nachdem es die vergangenen Tage sehr gemüselastig oder wie er sagt „vegetarierfreundlich“ zugegangen ist, möchte er mal wieder Fleeesch. Lange schwimmen die fünf Gummi-Calamari der Vava-U nicht unbemerkt der Vava-U hinterher. Ein Barracuda entwickelt ein ungesundes Interesse für den gelben Nachschwimmer. Leider wird Kakis 30-Sekunden-Angelerfolg noch bevor er die Angelschnur einholen kann zur halben Sache. Ein Größerer – wir vermuten ein Hai – frühstückt den halben Barracuda und damit Kakis Abendessen.

Wir erreichen am Nachmittag die drei Inseln, Ost-, Nord- und Süd-Bimini, die ein Dreieck bilden. Sie schließen Mangroven, Sandbänke und eine schmale Fahrrinne entlang der Nordinsel ein. Diese befahren außer kleinen und großen Yachten auch die Wasserflugzeuge, die Gäste des 5-Sterne-Hotels im Norden der Insel ans US-amerikanische Festland bringen.

Unser Ankerplatz neben dem Anlegesteg der Wasserflugzeuge und der Fahrrinne, die gleichzeitig als Start- und Landebahn dient, bietet viel Abwechslung. Im Cockpit sitzend wird uns nie langweilig. Am späten Nachmittag setzen wir mit dem kleinen Dingi zum Steg über, um die Insel zu erkunden.

Auch auf Bimini sind Golf Carts das primäre Fortbewegungsmittel. Die Einheimischen jagen damit die einzige lange Straße der Insel zwischen Alice Town und dem Ressort im Norden auf und ab. Das macht es leicht für uns in den Süden der Insel zu trampen.

In Alice Town erkundigen wir uns nach Ausflügen zu Delphinschulen, die um Bimini herum leben. Es gibt mehrere Anbieter, die Schwimmen mit den Meeressäugern anbieten. Doch alle sagen uns, dass die Winde aus nördlichen Richtungen am kommenden Tag und eventuell auch die Tage danach die See zu sehr aufwühlen werden. Wir bleiben jedoch hoffnungsvoll.

Jan.

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Hallo

liebe Mitsegler und die die es noch werden wollen,
liebe Blogleser und alle anderen.

Ich wünsche allen ein Gutes und vorallem gesundes neues Jahr und freue mich auf alle die sich schon angemeldet haben um mich und VAVA-U ein kleines Stück auf meiner weiteren Reise zu begleiten.

Für 2018 habe ich auf einigen Törns im Pazifik noch freie Plätze.
Wer weiter planen möchte, der findet auf blu-venture.de jetzt schon die Törnpläne bis Ende 2020.

Also bis bald dann an Bord oder hier beim Lesen im Blog.

Viele Grüße noch von den Bahamas auf dem Weg nach Bimini

wünscht Euch Skipper Martin und VAVA-U