Seit dem Nachmittag sind wir wieder komplett. Es gilt die Vorbereitungen für die ca. 1300 Seemeilen lange Strecke von Cairns nach Darwin zu organisieren.
Bei Kaffee und Muffins besprechen wir die Route und den nötigen Einkauf. Dann gehts zum Abendessen – wir finden eine Griechische Taverne in Cairns und sind sofort begeitert.
Drinnen ist eine tolle Stimmung, die Frauen tanzen Sirtaki, der Wirt schmeist Teller auf den Boden und wir haben dutzende kleine Vorspeisenteller auf dem Tisch und trinken Retsina. Es ist fast wie „daheim“ in alten Zeiten. Ein toller Törnanfang.
In den letzten zwei Tagen machten wir uns einmal auf den Weg nach Süden, in das kleine Dorf Yungaburra und dann nach Norden nach Port Douglas.
Der Weg nach Yungaburra (750m ü.NN) führte über eine traumhafte Passstraße. Auf dem Weg dort hin hielten wir an einem Nationalpark um riesige tropische Bäume zu bestaunen. Im Ort selbst machten wir und auf die Suche nach einem Café, diese schließen bloß leider alle um 15 Uhr, was wir nicht bedacht haben. Wir fanden ein Büchergeschäft, an dem angeschrieben war, es gäbe Kaffee. Die Frau am Tresen teilte uns mit, dass sie aber leider keine Milch mehr habe, aber wir können zum Supermarkt um die Ecke gehen, Milch besorgen. Gesagt, getan! Somit kamen wir doch noch an einen Kaffee. Daraufhin spazierten wir noch an einem Fluss entlang zurück Richtung Auto und entdeckten auf einer Lichtung ein paar Kängurus.
Jetzt gehts nach Port Douglas, über eine sehr schöne Küstenstraße in Richtung Norden. Auf halber Strecke machten wir halt an einem Krokodil Park. Dort besichtigten wir einige Krokodile und nahmen an einer kleinen Bootsfahrt teil. In Port Douglas selbst spazierten wir an einem endlos langen Strand entlang und dann über einen Hügel und durch die Stadt zurück zum Auto.
Heute ging es in der Früh mit einem alten Zug Richtung Kuranda, ein nordwestlich von Cairns liegendes Bergdorf. Der Zug durchquerte Regenwälder und wir fuhren durch 15 Tunnel und über zahlreiche Brücken vorbei an Wasserfällen. In Kuranda selbst spazierten wir am Fluss entlang und besuchten einen Park mit Koalas und Kängurus.
Jetzt haben wir tatsächlich nach einer Woche eine australische Flagge gefunden, die es bisher nirgendwo gegeben hatte. Fündig wurden wir in einem kleinen Souvenirshop in Cairns der uns seine beiden letzten Flaggen zum Sonderpreis von 10 Dollar verkauft hat.
Die brauchten allerdings noch ein Bändsel, aber dann wurde sie auch gleich hochgezogen.
Und in einem speziellen Nautik-Laden habe ich dann auch gleich noch die Flaggen für die nächsten Länder besorgt:
Seychellen – Malaysia – Thailand
Malediven gabs noch nicht. Die werden wir aber sicher auch noch auftreiben.
Marina Denarau – Waya Island – Naviti Island – Denarau Marina (Fidschi) Noumea Moselle Marina (Neukaledonien) Mackay Marina – Withesunday Islands, SawmillBay und ButterflyBay – Hinchinbrook Cannel – Dunk Island – Marlin Marina Cairns (Australien
Gesegelte Strecke: 2160 sm Max. Speed: 11,9Kn Max Wind: 35Kn Bemerkungen: Tradewind auf den langen Etappen von Fidschi nach Neukaledonien und weiter nach Australien, jedoch mit kurzen „Windlöchern“ in denen wir den Motor benutzt haben. An der Australischen Küste S-SSE Winde mit bis zu 35 Kn, kurze steile See innerhalb der Great Barrier Reef, sowie heftige Regenschauer im Bereich von Cairns.
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