Aug.

22

Romy und Crew

Für heute ist eine Bora Bora Inselrundfahrt geplant, statt drei Tweezy´s, bekamen wir drei Twizy´s (französisches Elektrofahrzeug mit Raumschiff Orion-Türen).

Die Dorfhunde sind irritiert, weil sie nichts hören und die Einheimischen verwechseln uns mit Schuhmacher.

Zwischendurch bei einem der vielen Stopps  unternehmen wir eine kleine Wanderung zu einem schönen Aussichtspunkt, die negative Seite, hier stehen noch Kanonen von den Amerikanern aus dem 2. Weltkrieg.

Weiter auf der Küstenstraße, in jeder Kurve ein anderer schöner Blick auf das Riff. Zum Mittag ein Stopp im Lucky House, Fotostopp am Pearl-Beach (ein traumhaft schöner Sandstrand) und zum Nachtisch Halt beim Italiener mit seinem köstlichem Eis.

Völlig kaputt-gerüttelt kommt die Crew am Schiff an, weil wir fast hinter jeder Kurve einen Fotostopp einhielten und die Kraxelei aus dem hinteren Teil der Twizys einem akrobatischem Akt gleichkamen. Und dann kam auch noch die Meldung von Martin: das ging auch schon mal schneller……….wir mädels waren halt schon gymnastisch gefordert……

Aber viel Spaß hats gemacht.

Aug.

21

Romy und Crew

Noch vor dem Frühstück sind wir mit Schnorchel und Flossen los, wir wollten unsere Nachbarn die Mantas besuchen.
Leider waren sie ausgeflogen, nur die Untermieter, die vielen kleinen bunte Fische waren zu Hause.

Nach dem Frühstück sind wir in Richtung Bora Bora gestartet. Kurz nach dem Pass hat uns ein Delfin von Maupiti verabschiedet.

Mit 16-18 Knoten Wind sind wir dann max. 9,2 Knoten Kurs 90 Grad (am Wind-Kurs) in Richtung Bora Bora gesegelt. Bei guter Welle und kühlem Wind waren wir hier schon um 13 Uhr angekommen.

Ein herrliches Panorama empfängt uns, ein hoher schroffer Berg, in der Mitte des Atolls, bewachsen mit Palmen, ragt in er Mitte empor. Ringsum verstreut die palmenbewachsenen Motus. Ein kurzer Regenguss wäscht unser Boot noch schnell, bevor ein Teil der Crew in die Stadt zum auskundschaften mit dem Dinghy entschwindet.

Für morgen sind drei Tweezy´s für unsere Inselrundfahrt reserviert.

Noch ein kurzer Stopp im Aloe-Cafe, dann geht es per Dinghi-Ritt zurück auf´s Boot.

Schon von weitem können wir die leckere Bolognese von Iris riechen.

Es gibt keine Zeit zu verlieren, der Sonnenuntergang steht bevor – Zeit für den täglichen Sundowner.

Zum Tagesausklang werden jetzt noch Pläne für die morgige Tour ausgearbeitet.

 

Aug.

20

Die Crew

Nicht per Boot, sondern per Velo sind wir heute früh gestartet.

Die Fahrräder haben wir pünktlich morgen halb 9 am Dorfplatz übernommen.

Dort tobte das Leben. Kleine Stände mit Obst- und Baguetteverkäuferinnen, die Schlange am Postamt und die Dorfhunde.

Erster Stopp am Souvenirstand.


Weiter entlang der Küstenstraße, die von Mango-, Papaya und Pampelmusenbäumen gesäumt war. Mit gepflückten Mangos besserten wir unseren Proviant auf.

Auf dem Höhepunkt unserer Inselstraße haben wir noch Pampelmusen gekauft. Dort bot sich uns ein traumhafter Blick über die Lagune und die Motus.

Schneller als gedacht hatten wir die Inselrunde geschlossen. Zurück am Schiff sind wir gleich zum schnorcheln aufgebrochen.

Am Außenriff haben wir nochmal einen Hotspot gefunden.
Bei heftiger Strömung statteten wir den Igelfisch und gelben Artgenossen einen Besuch ab.

Igelfisch

Aug.

19

Die Crew

Um 5.55 Uhr krähte unser schweizer Bordhahn (Barbara).
Um 6.30 Uhr ging der Anker auf und wir starteten in Richtung Maupiti, 50 Seemeilen, leider ließ uns der Wind in Stich.

Unter Motor erreichten wir 15 Uhr unseren Ankerplatz in der traumhaften Lagune, das Wasser türkisfarben, wie wir es noch nie gesehen hatten, die Motus mit Palmen bewachsen.

Wir haben sofort eine Erkundungsfahrt zu einem der vielen Sandstrände mit dem Dinghi gestartet. Dort wurde ein Platz mit Palmenblättern und Blumen für eine Hochzeit zum Sonnenuntergang geschmückt. Martin hatte seine Drohne dabei und hat für uns einmalige Bilder von der Lagune von oben eingefangen.

Noch ein kurzer Abstecher ins Dorf, dort habenwir für uns für morgen früh Fahrräder für eine Inselrundfahrt reserviert.

Aug.

18

Die Crew

Zum Frühstück gibt es frische Croissants, Barbara war beim Bäcker.

Danach gehen wir noch frisches Obst einkaufen. Für den restlichen Vormittag war privates Shopping angesagt.

Am Nachmittag verlegen wir die VaVa-U zum Außenriff für relaxen, schnorcheln und paddeln.

Und wieder ein grandioser Sonnenuntergang.

Aug.

17

Die Crew

Früh um vier Uhr ist es noch ganz schön dunkel, meint Barbara, und am Heck hat es mehr geregnet als am Bug, sagt Iris.

Ich (Romy) habe dann sechs Uhr die Sonne aufgezogen, alle anderen sind zu Langschläfern mutiert.

Halb neun ist Abfahrt,
wir haben 9.00 Uhr einen Termin mit den Turtels beim Hibiscus-Hotel, nur dürfen die nicht mehr da sein. 2013 wurde leider die Farm auf behördliche Anweisung geschlossen. Die Anzahl der freilebenden Tiere haben sich seitdem drastisch reduziert erzählt uns der Besitzer Leo.
Schade auch.

Dafür haben wir Bananenstaude geschenkt bekommen, nur Martin hält die Staude verkehrt herum und alle fallen ab.

Wir fahren zurück nach Raiatea und ankern wieder für einen Badestopp in einer türkisblauen Lagune.

Martin hat extra für Barbara den kleineren Motor ans Dinghi montiert weil sie immer so rast, damit machen wir zwei Mädels einen Ausflug (mit Vollgas, 2,5 PS) ins Städtchen für Kaffee und Kuchen während der Rest der Crew an Bord relaxte und die weitere Törnplanung in Angriff genommen hat.

Am Abend wurden noch schnell Limetten gekauft und mit der restlichen Minze zu einem leckeren Mojito zu Sundowner verarbeitet.

Die Crew ist sich einig: heute gab es das letzte mal Mr. Wong, weil Andreas immer gewinnt.

Aug.

16

Barbara, Andreas & Romy

Der Tag begann mit bedeckten Himmel und leichtem Regen. Vier der Crewmitglieder starteten dennoch nochmals in den Korallengarten zum schnorcheln. Die Sonne ließ uns nicht im Stich und wir starteten unseren Strömungsschnorchelgang, diesmal mit Kamera durch den Korallengarten.

Wir hatten Brot mitgebracht und gleich waren wir umlagert von einem bunten Fischeschwarm. Rippenfalterfische machten den anderen das Futter streitig. Die blauen Trompetenfische waren eher zurückhaltender. Der Oktupus wartete auch schon auf uns auf seiner Koralle, binnen Sekunden änderte er seine Farbe und war kaum noch von seiner Umgebung zu unterscheiden. Wir hoffen, dass dieses Paradies noch lange besteht

Weiter ging es mit der VAVA-U.
Noch ein Besuch auf einer Perlenfarm und ein Badestopp am Außenriff (mit kühlem Wind) bevor wir hier in der Baie Haamene an einer Boje fest gemacht haben.

Zum Abendessen kreierte uns Barbara ein leckeres Hühnercurry mit Ananas. Und weil das Papaya-Zitronen-Vanille-Eis noch nicht gefroren war, wurde zum Dessert noch schnell eine kalorienreiche Baileys-Schokoladen-Creme gezaubert. Wer sich für die Rezepte der Schiffsküche interessiert kann sich gerne per Mail bei Martin melden ? (aber eigentlich wollen wir sie gar nicht verraten).

Wir wünschen allen eine gute Nacht.

Aug.

15

Barbara, Andreas & Romy

Nach dem Frühstück starteten wir drei Frauen mit dem Dinghi auf Erkundungstour.

Zuerst statteten wir dem Palmenstrand einen Besuch ab, dann ging es weiter in das nächstgelegene Dorf. Dort entdeckten wir die polynesische Schweinehaltung, die arme Sau steckte in einer Holzkiste über dem Wasser und begrüßte uns mit freudigem grunzen.

Ein weiblicher Mann weihte uns in das Binden der Kopfkränze ein und zeigte uns nebenbei Tanzschritte mit Hüftschwüngen während es in Strömen goss.

Zurück an Bord hieß es Anker auf und weiter Richtung Norden von Tahaa.

Hier ließen wir nicht weit von einer Hotelanlage mit Wasserbungalows den Anker fallen und machten uns mit dem Dinghi zu einem Schnorchelgang  in den Korallengarten zwischen die Motus auf.

Wir ließen uns, begleitet von vielen bunten Fischen, mit der Strömung durch die Korallen treiben. Auch der Oktupus konnte sich mit seiner Tarnung nicht vor uns verstecken. Und weil es so schön war, gleich noch eine zweite Runde.

Den traumhaften Sonnenuntergang genossen wir mit Blick auf die Motus und Bora Bora bei einem Mojito (mit frischer Minze aus dem Dorf).

Zum Abendessen hat uns Martin leckere Entercotes gegrillt.

Aug.

14

Gesamte Crew

Am frühen Morgen starten Barbara, Andreas & Romy zur Stammpatisserie zum Einkauf (ein kleines Frühstück fällt für uns schon ab), dann noch in die Markthalle frisches Obst fassen und dann waren noch die zwei Fische (die sind jetzt im Ofen, mal sehen, ob die was taugen).

Danach suchten wir Frank von Hertz-Autovermietung und fuhren in die falsche Einfahrt. Frank hat aber sein Auto wiederbekommen und hat uns zur Werft zurückgebracht.

Die VAVA-U war schon wieder zurück in ihrem Element.
Ein kurzes Frühstück und dann Leinen los, auf nach Tahaa.

Nur wenige Meilen trennen diese beiden Inseln in einem gemeinsamen Saum-Riff.
Nach kurzer Fahrt ankern wir in türkisblauen Wasser (schon wieder ??).

Die Sonne brennt, das Thermometer zeigt 38 Grad, kein Wind. Schwitz! Ab ins Wasser!

Martin macht das zweite Dinghi für uns seeklar.
Nach einer kurzen Einweisung werden begeistert schon die ersten Manöver gefahren und Kokosnüsse aus Seenot gerettet.

Dann gibts mediterranes Mittagessen (griechischer Salat und Zaziki) wird eine Siesta eingelegt.

Später brechen Barbara, Andreas & Romy zu einem Ausflug mit dem Dinghi ins nächste Dorf auf. Wir entdeckten einen gut sortierten Dorfladen, nur leider hatten wir kein Geld eingesteckt.
Pünktlich waren wir wieder zurück zu Kaffee und Leckereien aus der Patisserie.

Und schon ging die Sonne unter – Zeit für einen Sundowner.

Heute Abend gehen wir ins Kino, die Tickets sind schon vorreserviert, es läuft „Hidden Fingers“ mit Poppkorn.

Aug.

13

Barbara, Uli & Romy

Für ein kurzes Facelifting verbringt die VAVA-U einen Tag an Land in der Werft auf Raiatea.

Und wir haben ein Auto gemietet für eine Inselrundfahrt und beginnen dies in Uturoa in der Patisserie Bon Appetita mit knusprigen Croissants und Cappuccino.


Eine kurze Shoppingtour in Uturoa bevor es weiter zur Perlenfarm geht.

Unser nächstes Ziel die älteste Ausgrabungsstätte Mare Taputapuatea im Südosten der Insel.


Der folgende Weg zur Vanillefarm erwiess sich als Irrweg – er endete als Naturstraße vor einem Tabu-Schild.

Buchen Sie VAVA-U Adventure Tours – jeden Tag ein neues Abenteuer.
Die Straße an der Westküste verlief größtenteils am Meer, gesäumt von Palmen, und immer wieder ein traumhafter Blick übers Aussenriff nach Bora Bora.

Und so hatten wir, schneller als erwartet die Inselrunde geschlossen, doch leider zu spät zum Mittagessen.
Deshalb endete unsere Tour wo sie begonnen hatte, in der uns schon bekannten Patisserie.

Die Nacht verbrachten wir auf der aufgebockten wackelfreien VAVA-U.

Aug.

12

Romy und Crew

Wir verlassen Huhaine unter Segel mit raumen Wind und 4-5 Knoten Fahrt in Richtung Raiatea, getragen von der Pazifikwelle.
Hinterm Pass zur Einfahrt in die Lagune hängt sich ein breit grinsender Polynesier in seinem Einer-Kanu in unsere Heckwelle und paddelt, die inzwischen 6,5 Knoten, locker mit.

Raiatea empfängt uns mit leichtem Regen.
Ein Badestopp hinterm Außenriff, frecherweise an einer Mooring von Dreamyacht, ein deftiges Mittagessen, danach frisch gebackene Muffins mit Kaffee.

Iris bereitet uns ein leckeres griechisches Moussaka (ein herzliches Dankeschön an unsere geniale Bordköchin), das wir jetzt hier bei tropischen Dauerregen und aufgehendem Mond (hinter dicken Wolken) genossen haben.

Barbara, unsere VAVA-U Adventure Managerin hat uns für morgen früh ein Auto reseviert.
Dann erkunden wir weitere Naturstraßen auf Raiatea, die wieder einmal irgendwo mit Tabu enden.

Mit einem Verteilerle (sagt Iris) lassen wir den Abend ausklingen.

Aug.

11

Romy und Crew

Heute Abfahrt 8.30 Uhr mit dem Dinghi, die Mopeds sind für 9 Uhr reserviert.
Wir Frauen freuen uns auf die Perlenfarm, die Männer träumen von einem Biergarten am Strand.

Nach den ersten Kilometern an der Küstenstrasse und vorbei an anriken Plätzen wurden wir mit einem kleinen Boot zur Perlenfarm abgeholt, und haben fleißig eingekauft, nachdem uns die Perlenzuchtprozedur ausführlich an vielen Beispielen erklärt wurde.

Wir Frauen sind jetzt glücklich, die Männer müssen immer noch aufs Bier warten.

Weiter ging es mit VAVA-U Adventure-Tours.
In jedem Dorf wurden wir herzlich begrüßt, jeder winkt und lächelt uns zu. Kleine bunte Häuschen mit ihren Gärten, das Grün wuchert in jedem Farbton.
Jede Bucht erwartet uns mit einem schöneren Ausblick auf das türkisblaue Riff.

Auf dem Weg zum Restaurant hatten wir noch ein Treffen mit den heiligen Ohrenaalen mit den blauen Augen und hatten das Glück einer Fütterung beizuwohnen.

Ein Stop zum Essen im Restaurant Chez Tara direkt am Strand, leckeren Fish oft the day – natürlich mit Vanille-Soße.

Auf Wunsch von Barbara hat Martin noch einen Moto-Cross am Meer entlang eingebaut.


Ordentlich durchgeschüttelt haben wir dann noch die Happy Hour in der Beach-Bar (ohne WLan) mitgenommen.

Aug.

10

Die gesamte Crew

Landausflug, wir besuchen einen Pareo-Künstler und danach die Ausgrabungsstätte Marae Anini, diese einst bedeutente Kultstätte war dem Gott Hiro geweiht.

Auf dem Heimweg wird Barbara von einem Huhn „angegriffen“.

Wir verlegen die VAVA-U nach Fare im Norden von Huahine, genießen den Sonnenuntergang mit einem Sundowner und lassen den Abend bei einem leckeren Essen ausklingen.

Danach wird die Crew endlich mit Mister Wong infiziert.
Und wer hat gewonnen? Natürlich Barbara, unsere zukünftige Weltumsegelerin.

Aug.

9

Romy und Uli

Ankunft um 9.30 Uhr auf Huahine.

Martin hat uns ins Paradies geführt. Jetzt liegen wir hier in einer traumhaften Bucht umgeben von türkisfarbenen Wasser.

Barbara und Martin fahren gerade an Land, wenn sie mit einem Passwort zurückkommen dann gibt es Bilder.

Mit dem Dinghi fuhren wir ins nahegelegene Dorf und wurden von sehr freundlichen Einwohnern willkommen geheißen. Wir machten noch einen Abstecher zum Durchgang am Außenriff und surften mit der Welle zurück.

Am Abend besuchten wir eine Tanzshow mit wohlgebauten Polynesierinnen die ihre Hüften zum Takt der Trommeln kreisen ließen.

Das dazugehörige Büfett war sehr reichlich und lecker. Nach einem Absacker an Bord war Zapfenstreich.

Aug.

8

Romy und Uli

Wie der vorherige Tag geendet hat, so hat der Neue auch gleich wieder begonnen.

Haie zum Frühstück. Uli war sehr begehrt bei den Rochen, er konnte sich ihrer kaum erwehren.

 

Den Rest des Tages verbrachten wir mit faulenzen.

Zum Abschluss noch ein Drink an der Beach-Bar bevor es 17 Uhr „Anker auf“ hieß, zu unsere Nachtfahrt nach Huahine.
Bei Stürmischen Wind machten wir um die 7 Knoten Fahrt. Unter Deck ein Höllenritt, auf Deck war es auszuhalten.Leider mussten sich 2 Crewmitglieder (die unerkannt bleiben wollen) von ihrem Essen trennen, was den heimischen Fischen zu Gute kam ?.

Aug.

7

Uli & Romy

Unser früh morgendliches Treffen mit den Locals (Rochen + Haien) fiel dem Wetter zum Opfer.
Wir haben im Bett den Regen abgewettert.

Planänderung: Wanderung zum Aussichtspunkt Belvedere – 350m über NN. Grandiose Aussicht in die zwei Buchten von Moorea.

Barbara ging lieber fremd – zur Körpermassage ins Hilton SPA (immer die Schweizer)!

Nachmittags dann doch noch Ausflug zum Stingray-Water, also schnorcheln mit den Rochen und Haien.
Einfach überwältigend.


Weil es so schön war, morgen gleich noch mal.

Aug.

6

Romy & Uli

Noch mal einkaufen, Auto abgeben und VAVA-U auftanken.

Der kunstvoll ganzköpfig tätowierte Tankwart erklärte uns, was VAVA-U auf marquesisch bedeutet: „Wäsche aufhängen“.

Und dann Leinen los Richtung Moorea.

Zuerst unter Motor, dann der ruhige Moment zum Segel setzen, Kuchen backen, Knotentraining und, man glaubt es nicht, Wale beobachten.

Moorea mit seiner grandiosen Kulisse begrüßt uns beim ankern.

Ein erstes Bad im Pazifik, einen Sundowner bevor es ein frisches Thunfisch-Curry und ein gutes Glas Wein zum Abendessen gibt.
Wir sind im Paradies und vollgefressen (sagt Barbara).

Aug.

5

Uli & Romy

Die Crew hat beschlossen, Tahiti zu umrunden per SUV aus der Volksre-publik China.

Erster Stopp an einer heiligen Stätte der Polynesier (Marae Arahurahu ) mit einem fast Zusammenstoß mit einer Brotbaumfrucht
(die Frauen sind in heiliges Teritorium vorgedrungen, die Strafe der Götter folgte auf den Fuß) die einen halben Meter vor Uli zu Boden fiel (Glück gehabt Keith Richard).

Weiter zum Aussichtspunkt auf Tahiti Iti (Bilder folgen irgendwann, das Internet ist miserabel), bezaubernde Landschaft und bizarre Berge.

Die VAVA-U Adventure Tours führte uns ins Tabu-Land von Tahiti über Schotterpiste und Schlaglöchern von ca. 1 Meter.
Es bleibt nur nicht genügend Zeitum noch mehr zu sehen, um 6 Uhr wird es schon dunkel.

Morgen heißt es Leinen los, Goodbye Tahiti, auf nach Moorea.

Aug.

4

Romy & Uli

Wir sind da.Wir die neue Crew, Uli & Iris, Babara (die alte Weltumseglerin von der Vorgänger-Crew), Andreas & Romy.

Martin hat uns sehr herzlich empfangen und gleich auf Einkaufstour geschickt.

In Papeete im Carrefour findet man fast alles, was das Herz begehrt aber nicht ganz billig.
Fünf Einkaufswägen voll Lebensmittel und Getränke sind gebunkert.

Zum Tagesausklang waren wir in der Marina neben einer Hochzeitsgesellschaft noch lecker essen, ein netter Schweizer aus Bern wurde von uns adoptiert und mit zum Essen genommen.

Aug.

3

Petra

So, das war es also mit unserem/meinem Südseetraum! Nachdem wir heute nochmal Wale beobachten konnten (Wunschliste ist jetzt komplett abgehakt) und das Wetter eher trübe war, fällt der Abschied erstaunlicherweise gar nicht sooo schwer.

Es waren wunderbare 6 Wochen, die ich sicherlich nie vergessen werde, aber es ist genauso wunderbar, wieder nach Hause zu kommen (wobei mir gerade die Hitzewelle in Europa einfällt, hm, vielleicht doch verlängern.

Was ich vermissen werde: morgens direkt nach dem Aufstehen ins Meer zu hüpfen, Fische füttern (ok, ist politisch wohl nicht korrekt, macht aber Spaß!), die unglaublich tollen Farben, Formen und Lebewesen über und unter Wasser, das „in-den-Schlaf-schaukeln“ und nicht zuletzt überall auf wirklich außerordentlich freundliche Menschen zu treffen, die hilfsbereit und großzügig sind, ohne (in unseren Maßstäben) selbst etwas zu besitzen.

Ich sage „tschüß“ und freue mich, bald wieder etwas zu erfahren über die Vava-U und ihre Crew.

Aug.

2

Petra

Heute, an unserem vorletzten Tag, steht noch einmal „Stingray-City“ auf dem Plan, mein Highlight vom ersten Törn.

Vorher passiert aber etwas, das ich nicht zu hoffen gewagt hatte – WALE!
Direkt vor unseren Augen (natürlich vor dem Riff) sehen wir einige Tiere, ihre Fontänen und das elegante Abtauchen mit den gut sichtbaren Fluken, ein echtes Erlebnis! Ich hätte nie gedacht, dass diese Tiere so nah an einer Insel zu sehen sind, wir alle sind begeistert.

Dann fahren wir zu den Rochen und den Haien, und die Restcrew, die ja gar nicht so recht wissen, was auf sie zukommt, ist zunächst etwas verblüfft, einige sogar doch beunruhigt, aber dann tummeln sich alle im Wasser und bestaunen Anzahl, Größe und Eleganz der Tiere.

Danach fahren wir noch ein Stückchen weiter zu einer Bar und genießen nochmal wunderbares Südseeflair bei Eis und Cocktails, herrlich!

Als Sundowner gibt es dann noch ein Tässchen Sekt und der Skip serviert uns himmlischen Kaiserschmarrn mit frischem Apfel-Mango-Mus, heute bleiben wirklich keine Wünsche offen!

Ein bisschen „Wizzard“ rundet diesen wunderschönen Tag ab, und morgen heißt es schon Abschied nehmen von Stefanie und Jörg und auch Rolf und ich verbringen morgen unseren letzten Abend hier.
Da wir aber so viele außergewöhnliche Eindrücke hier auf den Gesellschaftsinseln, auf den Tuamotos und auf den Marquesas gesammelt haben, fällt der Abschied zwar schwer, aber eigentlich fehlt nichts mehr auf unserer persönlichen Südseetraumliste.

Aug.

1

Petra

Heute wollen wir es jetzt mal wirklich!!
krachen lassen – nach einem Ausruhprogramm für die Eine (mich) und einem Ausflug für die anderen (zum Belvedere-Aussichtspunkt, da waren wir schon auf dem ersten Törn, wirklich sehr schön ist mit Ananasfeldern, einem kühlen Waldweg und einer wunderschönen Aussicht auf die zwei großen Buchten)

geht es abends ins Hilton-Hotel, da gibt es eine Veranstaltung mit einer Vorführung polynesischer Tänze.

Ich persönlich bin jetzt kein großer Freund solcher, wie soll ich es nennen, „Touristenbelustigung“? Da wir aber die wirklich authentischen Tänze auf Hiva Oa verpasst haben und wir auch mal wieder so ein kleines bisschen Abwechslung benötigen kommt der Abend ganz gelegen.

Da ich ja eigentlich auch ganz wertfrei sein möchte, berichte ich also von einer buntgeschmückten Truppe einheimischer Männer und Frauen, die tanzten und sangen und am Strand noch schöne Feuerspielchen zeigten, dazu ein kühler Drink und ein schönes Hotel, für mich noch Postkarten! UND Briefmarken (wahrhaftig keine Selbstverständlichkeit hier), Herz, was willst Du mehr….
Ah, eins muss ich aber noch loswerden: da sitzt frau also in der wunderschönen Südseenacht und plötzlich dringt da eine Melodie ins Ohr, die wahrscheinlich wohl hierhergehört, aber dann wohl in Deutschland gekl….(sorry, „gecovert“ nennt man das ja heute), wurde – „Schöne Maid“??????

Der Rückweg in tiefdunkler Nacht über die einsame Inselstraße sorgt dann wieder für eine Beruhigung der Sinne und wir fallen wieder müde in die Kojen.

Juli

31

Petra

Heute morgen machen wir erneut eine Expedition ins Innere der Insel, aber diesmal mit dem Dinghi entlang eines Flusses.

Wir nehmen noch die beiden Kajaks und ein Sup mit, Barbara setzt sich gleich in ein Kajak und läßt sich ziehen.

Ich komme mir vor wie auf dem Amazonas, rechts und links üppigstes Grün, tiefhängende Zweige, viele Vogelstimmen.
Am Flußufer begrüßt uns mal wieder ein sehr freundlicher Einheimischer und bietet uns an, seinen Garten anzuschauen.
Da wir eh noch Bananen benötigen, gehen wir an Land und schauen uns hier an, wie eine Falle für Hähne gebaut wird und wie Kokosnüsse mit einem langen Bambusrohr von den Palmen gestoßen werden.
Wir bekommen Lychees, meinen geliebten Ingwer, Kurkuma, Kokosnüsse und eine große Staude Bananen von dem stolzen Gartenbesitzer, der hier sicherlich auch viel schuften muss, um einen guten Ertrag zu bekommen, denn bekanntlich wächst auf einem solch fruchtbaren Boden eben nicht nur das Gewünschte, sondern auch ganz viel und immer wieder „Wildes“.

Auf der Rückfahrt muss Barbara unbedingt nochmal testen, ob so ein Kajak wirklich nicht umkippt und kommt zu einem sehr verblüffenden Ergebnis: es kann! Umkippen!

Danach legen wir ab in Richtung Mo’orea, unserem vorletzten Ziel, noch einmal Nachtwache mit wunderschönem Sternenhimmel und Sternschnuppen, das nächtliche Unterhaltungsprogramm auf polynesisch.

Juli

30

Petra

Heute machen wir eine Inselrundfahrt (na, soo viele Straßen gibt es hier gar nicht und in den Westen sind wir gar nicht gekommen, aber so genau wollen wir das jetzt nicht nehmen). Rolf hatte uns einen englischsprachigen Guide (und Taxifahrer) besorgt, damit Barbara nicht die ganze Zeit übersetzen muss.

Bevor es losgeht, strebt die ganze Crew nochmal in die „City“, da gibt es Juweliere, Bankautomaten (mit laaangen Schlangen davor) und andere Geschäfte, die gerne und willig unsere polynesischen Francs in Empfang nehmen.

Um 10 Uhr geht es dann los in Richtung Kultstätte, Vanilleplantage, Vulkankrater und diversen Aussichtspunkten. Unser Guide erklärt viel und gern.
Mir hat die Vanilleplantage, die eigentlich ein wunderschöner Garten ist, am besten gefallen.


Ein Amerikaner ist vor über 40 Jahren hier mit seinem Boot na, vielleicht nicht gestrandet aber irgendwie hängengeblieben und hat hier einen echten Garten Eden geschaffen, zumal er ein sehr bibelfester und gläubiger Mensch ist.
Außer diversen Gemüsen, Früchten und natürlich den Vanillepflanzen hält er noch Bienen und betreibt eine meteorologische Station, deren Meßdaten er jeden Tag nach Tahiti meldet.


Wir probieren viele Kräuter und Früchte, die wir bisher noch nicht kannten, aber leider gibt es keine Vanille zu kaufen, denn zum Fermentieren gibt er die Schoten weiter. Jede einzelne Blüte wird tatsächlich von Hand bestäubt und benötigt 9 Monate zum Reifen, da ist es kein Wunder, wie teuer echte Vanille ist.

Die Kultstätte ist sehr lebendig, denn in jedem Jahr werden hier für 3 Tage die alten Riten wiederbelebt, selbst die Hütten werden dafür neu gebaut.
Leider reicht die Zeit nicht, alle Informationen zu lesen, so lassen wir einfach nur die Magie der Steine und der heiligen Bäume auf uns wirken und fotografieren, was das Zeug hält.

Dann gibt es noch jede Menge Aussichtspunkte zu bewundern und uns wird ein wunderbarer Baum gezeigt, der zumindest auf den Gesellschaftsinseln ein Teil des Abfallproblems lösen könnte: zwei Blätter werden ineinander gesteckt und formen einen wunderbaren Teller, außerdem können die Blätter als Toilettenpapier verwendet werden und die Rinde als sehr zugfestes Seil zum Hausbau.

Wieder an Bord gibt es ein paar wunderbare Kuchenstückchen von der nahe gelegenen Patisserie, es geht uns wie immer gut!


Dann machen wir uns noch auf in die 7 Meilen entfernte Faaroa Bay, weil es hier für Morgen einen Urwaldfluß zu befahren gibt.

Juli

29

Petra

Nachmittags gegen 14 Uhr legen wir am Stadthafen von Uturoa an, sehr komfortabel, weil wir kein Dinghi benötigen.

Endlich mal wieder urbanen Flair genießen, von weitem lockt eine Patisserie, wir haben uns schon bezüglich des Restaurantangebotes schlau gemacht, wieder haben wir Phantasien von eisgekühlten alkoholischen Getränken, einem wunderbaren Abendessen und finden – nichts!!! Die Stadt ist quasi geschlossen, überall heruntergelassene Rolläden, kein Verkehr, keine Menschen….

Tja, das war mal wieder nix, wir leben hier dermaßen gesund, dass es kaum noch zum Aushalten ist! Also heißt es gleich wieder einen Essensplan ausarbeiten, inzwischen unter erschwerten Umständen wegen schmelzender Vorräte.

Nach dem kleinen Stadtrundgang fahren wir noch zu einer kleiner Insel, wo die Einheimischen gerade ihr Sonntagspicknick beenden (mmmm, was die wohl so gezaubert haben…).Das Wasser ist wieder glasklar, wir müssen eigentlich nur eine Armlänge hinausschwimmen und schon gibt es wieder wunderschöne Korallen und sogar ein großer Rochen „fliegt“ gemächlich vorbei.

Wir verlassen das Inselchen bei untergehender Sonne, die die Palmen und den Strand in dieses wunderbare goldgelbe Abendlicht taucht, ich weiß, ich wiederhole mich, aber es ist einfach wunderbar.

Hinter mir in der Kombüse braten die „Jungs“ gerade Kartoffeln mit Speck, Eiern und Würstchen (hatte ich vorhin etwas von gesund leben geschrieben ??)?), dazu gibt es Erbsen aus der Dose. Wenn ich da an den „Poisson Cru“ und den Fisch mit Vanillesauce denke, aber morgen können wir ja wieder einkaufen gehen und unsere Vorräte aufstocken.

Heute Abend hoffe ich auf ein zünftiges Kartenspiel, nach zwei Nächten auf See lädt so ein Abend „an Land“ auf jeden Fall zu geselligen Aktivitäten ein, zumal wir ja morgen ausschlafen können.