Dez

10

Irene und Thomas

Wir genießen die erste Nacht ohne Nachtwachen und schlafen einfach aus. Das erste Frühstück an Land ist schnell verspeist, wir plündern dazu den Obstkorb der ARC.

Frühstück in Rodney Bay

Frühstück in Rodney Bay

Danach macht sich eine Gruppe auf zum Markt in der Hauptstadt Castries, der Rest bleibt am Boot bzw. erledigt Einkäufe im lokalen Supermarkt.

Die Fahrt nach Castries mit dem Minibus ist ein Erlebnis, wir sind die einzige Europäer unter den Passagieren.

Im Bus nach Castries

Im Bus nach Castries

Der Markt ist überwältigend, es herrscht lebhaftes Treiben und das Sammelsurium von tropischen Früchten, Gemüsen, Gewürzen, Soßen und Kakao ist unglaublich.

Markt in Castries

Markt in Castries

 

Wir gönnen uns zuerst einmal eine frische Kokosnuss, bevor erste Mitbringsel erstanden werden.

Cocosnuss-Drink

Cocosnuss-Drink

Danach schlendern wir über den Markt und die Stadt, ratschen mit Standfrauen und entern schließlich erschöpft eine Bar. Das kalte Bier baut uns sofort wieder auf.

Pitton-Bier

Pitton-Bier

Nach Markteinkäufen bringen wir unsere Beute ans Schiff und verbringen den Nachmittag mit Nichtstun auf dem Boot.

frisches Obst u d Gemüse vom Markt

frisches Obst u d Gemüse vom Markt

Die Mädels gehen noch kurz in die Mall, finden zwar keine Souvenirs, dafür aber eine Eisdiele. Eine wirklich schöne Krippe erinnert uns daran, dass in Kürze Weihnachten ist.

Weihnachtskrippe

Weihnachtskrippe

Abends wollen wir Pizzaessen, ein Teil der Herren setzt sich vorher Richtung Badestrand ab.

Badestrand Rodney Bay

Badestrand Rodney Bay

 

Wir treffen in einer sehr schönen Cocktailbar mit dem bezeichnenden Namen „Delirius“ wieder.

Im Delirium

Im Delirium

 

Danach teilen wir uns vier wirklich leckere Pizzen und sind danach pappsatt.

Pizza Pizza^

Pizza Pizza

Der Rückweg trennt die Gruppe, ein Teil bleibt erneut im „Delirius“ hängen und feiert anschließend in der Marina beim Reggae-Fest weiter. Die Nacht wird lang, sehr lang… Es wird mit den anderen Crews gefachsimpelt, gelacht und gescherzt und wir haben richtig Spaß. Nein, es gibt keine Bilder!!!

vergnügter Abend

vergnügter Abend

Dez

10

Wieder mal ausgeschlafen ;-))

Alles gut und es gibt ab sofort auch die Bilder zu unserem Blog seit der Abfahrt am 20.11. in Las Palmas.
Viel Spaß beeim Betrachten und bis die Tage – wir machen jetzt daann mal Urlaub ;-))

VAVA-U und Crew

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ZUSAMMENFASSUNG zur Atlantikfahrt:
Gesegelte Seemeilen insgesamt: 2932
Durchschnittsgeschwindigkeit: 6,3 Kn
Max Speed: 15,6 Kn
Max Seegang: max 4-5 m am letzten Tag vor St. Lucia aus NE
Max Wind: 33 Kn in einem Squal am 8.12.16 gegen 23.00 MOZ
Wetter allgemein: meist sonnig mit Regenabscchnitten und kleineren Schauern, Temperaturen von 24 Grad auf den Kanaren steeigend bis 32 Grad in der Karibik
Wassertemperaturen 24 Grad auf den Kanaren, 30 Grad in der Rodney Bay

Kurz vor St. Lucia

Kurz vor St. Lucia

Dez

9

Die Vava’u ist in Saint Lucia gelandet.

Dez

9

Irene und Thomas

Die Nacht hat sich nicht von ihrer besten Seite gezeigt: Es war windig, stürmisch und nass, wir mussten mehrfach durch kurze Squalls mit über 30 Kn Wind hindurch.

Nachts im Regen

Nachts im Regen

Morgens werden die Angeln eingeholt; der Thunfisch hatte seine Chance. Immerhin sind wir nur noch 40 Sm vom Ziel entfernt.
Den ganzen Vormittag lauert die Crew am Vorschiff und schaut, ob Land zu sehen ist. Leider ist es zu diesig in der Ferne um etwas zu sehen.
Dafür passieren wir zwei Fischerboote. Es gibt also doch noch Leben außer uns! Und karibische Musik im Radio.

Fische von St-Lucia

Fische von St-Lucia

Mehr von Heute und unserer Ankunft dann später.
VAVA-U und Crew.

FORTSETZUNG…

Wir gleich sind da!

Um 11:20 Uhr ist es soweit: Karsten schreit „Land in Sicht“ und tatsächlich, im Dunst tauchen die ersten Umrisse und Hügelketten von Saint Lucia auf.

St-Lucia im Dunst

St-Lucia im Dunst

Wir köpfen eine Flasche Sekt und stoßen an, per Selbstauslöser wird das Ereignis auch festgehalten.

Prost - Land in Sicht

Prost – Land in Sicht

Die Spannung steigt, wir holen den Spinnaker ein und setzen dafür die Genua, um gut um das Cap zu kommen und mit entsprechender Leinwand eindrucksvoll das Ziel zu überfahren.

Segel bergen

Segel bergen

Endlich ist es soweit: Zuerst taucht ein Fotografenboot auf, das uns von allen Seiten knipst, dann sehen wir die gelbe Boje und das Zielboot, die unsere Ziellinie markieren. Wir rauschen mit neun Knoten über die Ziellinie.

ARC-Zielboot

ARC-Zielboot

Schnell werden Genua und Groß eingeholt und die Fender für die Marina vorbereitet, dann fahren wir, vorbei an schönen Villen, in den Marinakanal ein.

Einfahrt in die RodneyBay Marina

Einfahrt in die RodneyBay Marina

Alle, die uns sehen oder in Dinghis entgegengekommen, klatschen, hupen und beglückwünschen uns; es ist ein wirklich beeindruckender und schöner Empfang.

Am Steg angelegt empfängt uns ein ARC-Team mit Geschenkkorb (endlich wieder Bananen!) und Rum Punches und mit einem Rastamann mit Steelband-Trommel im Gefolge.

Empfangsteam

Empfangsteam

Ankunftsfoto

Ankunftsfoto

Geschenkekorb

Geschenkekorb

Die Atmosphäre in der Marina ist unglaublich; wir knüpfen erste Kontakte zu unseren Stegnachbarn und erkunden die Anlage.

Abends geht es aufs Straßenfest, wir verspeisen Thunfisch und Dorade an einem typischen Stand. Sehr lecker! Nach einem Rum Punch verziehen sich die ersten in die Koje, schließlich wollen wir am Morgen ein bisschen die Insel erkunden.

Grillfisch

Grillfisch

Dez

8

Irene und Thomas
Die Nacht hatte keine besonderen Überraschungen parat, wir sind nach wie vor gefühlt ganz alleine auf dem Atlantik. Schlafen ist schwierig, es ist heiß, die Dünung zu hoch, um die Luken zu öffnen.
Den ganzen Tag über hatten wir sehr kräftigen Wind, der uns dem Ziel entgegengeblasen hat. Ein paar Wölkchen begleiten uns stetig.
Die Schattenplätze sind nach wie vor gefragt und wir dösen oder schlafen, wann immer es möglich ist.
Die Spannung steigt, so oft wie nie steht jemand vor dem Computer und schaut sich Restmeilen, Geschwindigkeit und Route an. Es kristallisiert sich eine Favoritengruppe von Markus, Oliver und Irene bzgl. unserer Ankunftswette heraus. Unsere ETA wird voraussichtlich zwischen 14 und 16 Uhr Bordzeit am 9.12. sein.
Mittags haben wir ein feines Resteessen, abends dann Nudeln mit Krabben, da noch immer kein verflixter Thunfisch angebissen hat.

Reste-Essen

Reste-Essen

Die Zeit zwischen den Mahlzeiten überbrücken einige mit dem restlichen Kuchen von gestern.

Kaffeepause

Kaffeepause

POS 24:00 UTC: 14 37N 058 40W
Kurssdaten: KÜG um die 260, mit SPI-190 und GrII mit durchschnittlich FÜG 8,1 Kn
Etmal: 00:00 bis 24:00 192 sm
Wind und Wetter: Vormittag sonnig mit einzelnen Passatwolken, Seit Nachmittag dunkle Haufenwolken, Luft 33 Grad, Wasser 29,6 Grad, Wind um die 14-18 Kn aus ± ENE

Dez

7

Irene und Thomas
Die Nacht ist bei gutem Wind einigermaßen ruhig, auch wenn wir, da die Luken geschlossen bleiben müssen, nicht wirklich gut schlafen. Es ist viel zu heiß in der Kajüte.
Ein sehr schöner Sonnenaufgang treibt die ersten schläfrigen Gesichter an Deck.

immer schön - Sonnenaufgang

immer schön – Sonnenaufgang

Die Frühschicht wechselt dann, unterstützt von den Frühaufstehern, die Segel. Die Genua wird eingeholt, das Groß im zweiten Reff gesetzt und der „kleine“ Spi mit nur 190 qm Segelfläche gesetzt. Diese Besegelung soll uns beim prognostizierten Wind bis Saint Lucia führen.

Segelwechsel

Segelwechsel

Den ganzen Tag haben wir konstant guten Wind und kommen gut voran. Nachmittags nimmt die Dünung auf teilweise vier bis fünf Meter zu.

Abendstimmung

Abendstimmung

Karsten sorgt für unser Abendessen, es gibt Schweinemedaillons à la Karsten an Tomatensugo mit Käse überbacken. Dazu säuberlichst geschälte Kartoffeln.

POS 24:00 UTC: 15 22,5N 055 31,5W
Kurssdaten: KÜG um die 250, in der ersten Nachthälfte unter Gr + Ge, seit dem Morgen dann mit SPI-190 und GrII mit durchschnittlich FÜG 7,2 Kn
Etmal: 00:00 bis 24:00 169 sm
Wind und Wetter: meist sonnig mit einzelnen Passatwolken und dunklen Haufenwolken, Luft 32 Grad, Wasser 29,3 Grad, Wind um die 13-17 Kn aus ± E

Dez

6

Irene und Thomas
Der erste Teil der Nachtwache bekommt wieder einmal eine Dusche ab. Es regnet kurz und heftig, hört aber auch schnell wieder auf. Immerhin weht auch der Wind stetig zwischen 15 und 20 Knoten und wir machen gut Fahrt.
Am Morgen dann große Überraschung: Der Nikolaus war da und hat uns Schokolade gebracht! Wir müssen wirklich sehr brav gewesen sein, wenn er extra über den Atlantik fliegt.

Nikolaus

Nikolaus

Nach dem Nikolaus dann wieder ein sehr gerne gesehener Besuch, die Delfine, die wir seit Tagen vermissen, sind zurück. Eine ganze Schule schwimmt mit unserem Boot mit und hat Spass.

Spielende Delphine

Spielende Delphine

Ansonsten sieht unser Programm in der Hitze nicht anders aus. Wir schlafen, lesen und machen Faxen.

Isabel relaxt

Isabel relaxt

Martin relaxt

Martin relaxt

Auch Thomas hängt gemütlich ab und Karsten macht sich schon vor dem Mittagessen über den restlichen Kuchen her.

Thomas relaxt

Thomas relaxt

Spassvogel

Spassvogel

Zum Mittagessen gibt es aufgewärmte Hausmannskost, die fast noch besser schmeckt als frisch gekocht.

Hausmannskost

Hausmannskost

Nachmittags wird der Wind noch mehr und wir kommen in ein paar Schlechtwetterfronten mit kräftigen Regengüssen. Diese werden von einigen sofort für eine Decksdusche benutzt, während andere sich mit Regenzeug ausstatten.

Regendusche

Regendusche

Skipper im REgen

Skipper im REgen

Karsten beschäftigt sich dagegen mit sinnvollen Dingen und macht uns einen hervorragenden Raindowner, einen Lime Daiquiri.

Raindowner_prost

Raindowner_prost

Raindowner

Raindowner

In der Dämmerung beißt wieder einmal ein Fisch an, ein richtiges Kaliber, der aber leider den Köder ohne den Haken schnappt. Wir sind uns nicht sicher, es könnt ein sehr großer Thunfisch gewesen sein. Schade!
Zum Abendessen gibt es den Fang von gestern, der wieder hervorragend schmeckt.
Danach entscheidet unser Skipper, den Spi einzuholen und das Groß und die Genua zu setzen, da der Wind weiter auffrischt und ein bisschen nördlich dreht. Das erspart uns eine Nachtaktion wie vor zwei Tagen.

POS 24:00 UTC: 15 24N 052 49W
Kurssdaten: KÜG um die 260, bis Abends unter SPI-220 dann mit Gr + Ge bei durchschnittlich FÜG 6,6 Kn
Etmal: 00:00 bis 24:00 158 sm
Wind und Wetter:  teilweise sonnig mit einzelnen Passatwolken und Regenschauern, Luft 30 Grad, Wasser 29 Grad, Wind um die 10-14 Kn aus ± E, ab Sonnenuntergang zunehmend und nord drehend

Dez

5

Irene und Thomas
Der Sternenhimmel, der die Nachtwachen begleitet, weicht einem unglaublich schönen Sonnenaufgang. Schon morgens ist klar, dass der Tag sehr heiß werden wird, die Crew plant so wenig Bewegung wie möglich und die Schattenplätze sind wieder sehr begehrt.

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Für die Morgenwache gab es einen Hallo-Wach-Effekt: Es knallt heftig und die gesamte Angelschnur schnalzt zurück an Deck. Es musste nur noch aufgerollt werden Ein vermutlich sehr großer Fisch hat das Vorfach abgebissen und schwimmt jetzt mit unserem Lippenpiercing inklusive Plastiktintenfischköder durch den Atlantik.
Der Wind will noch immer nicht auffrischen, wir liegen also im Schatten mit Buch, Kopfhörern oder einfach zum Schlafen.
Am Nachmittag haben wir doch noch einmal Anglerglück. Eine stattliche Goldmakrele, die DRITTE!, hängt am Haken!

Frischer Fang

Frischer Fang

Beim Zerlegen dann stellte sich heraus, dass sie kurz zuvor einen fliegenden Fisch gefressen hatte. So ist das mit der Gier, mal in Richtung unserer Gummibärenvertilger angefügt
Martin duscht die Spuren des Kampfes mit unserem nächsten Abendessen dann direkt an Deck ab.

Fisch-Dusche

Fisch-Dusche

Wieder ist es ein schöner Sonnenuntergang, der uns in den Abend schickt. Wir genießen die Kühle.

Der Sonne entgegen

Der Sonne entgegen

Danach gab es, mitten auf dem Atlantik, zünftige deutsche Hausmannskost: Fleischpflanzerl/Frikadellen/Bulletten/Fleischküchle mit Kartoffelbrei und Apfelrotkraut bzw. Apfelblaukraut. Wir sind ja international!

Hausmannskost

Hausmannskost

POS 24:00 UTC: 15 53N 050 11W
Kurssdaten: KÜG um die 260, den ganzen Tag unter SPI-220 mit durchschnittlich FÜG 4,8 Kn
Etmal: 00:00 bis 24:00 115 sm
Wind und Wetter: sonnig mit einzelnen Passatwolken, Luft 35 Grad, Wasser 29 Grad, Wind um die 4-7 Kn aus ± E

Dez

4

Irene und Thomas
Die Sonne ist zurück und wie! Zum Frühstück haben wir bereits 34 ° im Cockpit und die Frage ist nicht mehr, was wir anziehen, sondern was wir noch ausziehen können.
Wir verspeisen dieses Mal eine Hälfte der letzten Honigmelone, es gibt wie immer 5:15-Minuten-Eier und alle bleiben unter Vermeidung jeglicher Bewegung auf den Schattenplätzen.

Relaxen auf Deck

Relaxen auf Deck

Auch der Wind bewegt sich leider nicht mehr, sodass wir mit deutlich weniger Knoten, sprich Seemeilen pro Stunde, unterwegs sind. Wir dümpeln den ganzen Tag gemütlich gen Saint Lucia.
Rings herum regnet es, wie sehen einen sehr schönen Regenbogen, und zwar doppelt was nicht am Sundowner liegt!

Regenbogen

Regenbogen

Zum Abendessen machen Karsten und Thomas mit sehr viel Liebe eine ganz köstliche Lasagne, von der nicht wirklich viel übrig bleibt.

Küchenchefs

Küchenchefs

Ein schöner Sonnenuntergang schickt uns gut in die Nacht.

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

POS 24:00 UTC: 15 58N 048 12W
Kurssdaten: KÜG um die 264, den ganzen Tag unter SPI-220 mit durchschnittlich FÜG 5,3 Kn
Etmal: 00:00 bis 24:00 127 sm
Wind und Wetter: sonnig mit einzelnen Passatwolken, Luft 35 Grad, Wasser 29 Grad, Wind um die 5-8 Kn aus ± E

Dez

3

Irene und Thomas

Der Wind nimmt bereits während der ersten Nachtwache weiter zu; Sterne sind nicht mehr zu sehen und die Nacht ist pechschwarz nach dem Neumond.
Wir fahren mit Spinnaker, der Wind kommt von achtern und wir müssen genau Kurs halten. Kurz vor dem Wachwechsel um 3:00 morgens kommen wir in eine kleine Schlechtwetterfront. Es regnet heftig und der Wind dreht plötzlich. Der Spinnaker flattert, schlägt und fällt ein. Unser Skipper springt aus dem Bett, bringt das Boot wieder auf Kurs und entscheidet, den Spi sofort einzuholen. Bei über 20 Knoten Wind und wolkenbruchartigem Regen ein durchaus anspruchsvolles Unterfangen. Nachdem an Deck alles taghell wird und gefühlt eine Elefantenherde dort oben trappelt, ist die nächste Schicht vor dem Wecken wach.
Zu dritt holen unsere Herren in einem Kraftakt den Spinnaker runter und bringen ihn ins Cockpit. Wir setzen die Genua und nutzen den Wind aus. Während die erste Nachtwache sich verdientermaßen ins Bett verkrümelt, versucht die zweite Nachtschicht erst sich selber und dann das Cockpit trocken zu bekommen. Schietwetter, aber immerhin tropisch warm.

Lifebelts und SPI

Lifebelts und SPI

In der ersten Morgendämmerung dann Anglerglück: Die nächste Goldmakrele/Mahi-Mahi wird an Bord geholt, mit feinem Alkohol ins Nirwana geschickt und dann sofort küchenfertig gemacht. Sie ist sogar größer als die letzte!

Mahi-Mahi Filets

Mahi-Mahi Filets

An unserer anderen Angelschnur fehlte wieder einmal der Haken samt Köder, die Leine wurde vermutlich von einem sehr Großen abgerissen. Insgesamt haben wir also sechs Fischbisse zu vermelden, drei Meeresbewohner haben unsere Köder abgebissen, einer ist in letzter Sekunde noch vom Haken gehüpft. Da wir jetzt keine Köder mehr haben, probieren wir es mit selbstgebastelten Alufischchen. Mal schauen…
Am frühen Vormittag setzen wir, der Wind scheint stabiler und die Schlechtwetterfront durch, wieder den Spinnaker.

und ACTION

und ACTION

Der ganze Tag bleibt warm, aber wolkenverhangen und vergleichsweise düster. Karsten behält die Wetterkapriolen gut im Auge.

Wetterfront

Wetterfront

Isabel backt dieses Mal Kirschkuchen, der im Nu vertilgt ist.

Kirschkuchen

Kirschkuchen

Den Sundowner funktionieren wir kurzerhand zum Raindowner um, Karsten ist großzügig mit Sahne und Rum bei der Pina Colada.

Prost Mädels

Prost Mädels

Nach einem spektakulären Sonnenuntergang gibt es dann den frischen Fisch mit Gemüse und Reis. Ein wahrhaft köstliches Mahl!

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

 

POS 24:00 UTC: 16 11N 045 00W
Kurssdaten: KÜG 265, den ganzen Tag unter SPI-220 mit bis zu FÜG 10,7 Kn
Etmal: 00:00 bis 24:00 162 sm
Wind und Wetter: bewölkt mit einzelnen Regengebieten, Luft 30 Grad, Wasser 28,5 Grad, Wind um die 13-17 Kn aus E bis ESE

Dez

2

Irene und Thomas
Seit gestern haben wir richtig guten Wind. Wir genießen ein hervorragendes Frühstück mit Schinken und Melone und den üblichen Köstlichkeiten.

Frühstück mit Schatten

Frühstück mit Schatten

Es geht den ganzen Tag mit Rauschefahrt gen Westen.

Rauschefahrt

Rauschefahrt

Martin hat Kursautomatik eingestellt, mit minimalen Steuerungsbewegungen kommen wir gut voran.

Windanzeige

Windanzeige

Wer nicht Wache hat, döst vor sich hin und lässt die Seele baumeln.
Der nachmittäglichen Hungerattacke beugt Karsten mit Pfannkuchen vor.
Der Wind bleibt konstant und legt kontinuierlich leicht zu. Die Dünung erreicht dann am späten Nachmittag gut drei Meter.
Wir sind gespannt, was die Nacht bringt!

POS 24:00 UTC: 16 26N 043 15W
Kurssdaten: KÜG 255, den ganzen Tag unter SPI-220 FÜG 7,7 Kn
Etmal: 00:00 bis 24:00 187 sm
Wind und Wetter: Vormittags sonnig, ab Nachmittag bewölkt, Luft 30 Grad, Wasser 28,5 Grad, Wind um die 13-17 Kn aus ENE

Dez

1

Irene und Thomas
Die Nächte sind mittlerweile so mild, dass wir nicht einmal mehr Jacken oder Schuhe brauchen.
Kurz nach Sonnenaufgang kommt endlich der Wind zurück und wir hissen den Spinnaker.

Spi Segeln

Spi Segeln

Danach darf die Morgenwache das erste Türchen vom Adventskalender aufmachen. Schon ein bisschen surreal, so mitten am Atlantik bei morgendlichen 30 Grad.
Wir genießen ein ausgiebiges Frühstück und versammeln uns dann auf dem Vorschiff, lassen die Korken knallen und feiern bei einem/zwei Glas Sekt unser „Bergfest“, das irgendwann in der vergangenen Nacht war.

Prost Bergfest

Prost Bergfest

Die Hälfte der Strecke ist geschafft, unglaublich. Beim gestrigen Abendessen wurden die Wetten zu Ankunft und erster Landsichtung abgegeben. Die Tipps gehen vom 8. – 10. Dezember, die Landsichtungen jeweils ein paar Stunden vorher. Jeder ist sehr an einem Sieg interessiert, schließlich hat Martin als Prämie die ARC-Fahne, die Gran Canaria-Fahne und sogar unsere Startplakette mit der Nummer 88 ausgelobt.
Den ganzen Tag, bis weit in den späten Nachmittag, begleitet uns ein kapitaler Thunfisch, der konstant „gelangweilt“ neben dem Boot herschwimmt.

Thunfischbegleitung

Thunfischbegleitung

Wir versuchen, ihn mit allen verfügbaren Mitteln zu angeln. Leider will er, egal welchen Köder wir ihm vor die Nase halten, nicht anbeißen.

Angelversuch

Angelversuch

Es kommt uns so vor, als würde er uns im übertragenen Sinn die Stinkeflosse zeigen…
Am Nachmittag nähert sich von Südost schnell ein 250m großer Frachter. Unser Skipper ändert vorsichtshalber leicht den Kurs, so dass der Tanker eine knappe Meile vor uns durchgeht.

Tanker

Tanker

Unser Abendessen besteht mangels Thunfisch aus Karstens hervorragenden Spaghetti Carbonara. Aber auch gut!

POS 24.00 UTC: 17 16N 040 08W aus
Kurssdaten: KÜG 255, seit dem Morgen unter SPI FÜG 6,4 Kn
Etmal: 00:00 bis 24:00 153 sm
Wind und Wetter: sonnig , Luft 28-32 Grad, Wasser 28,5 Grad, seit den Morgenstunden 7-8 Kn aus NE bis zum Abend um die 12 Kn aus E