Feb.

17

17.2.10 ST. PIERRE nach PORTSMOUTH (Dominica) 15° 34,8’ N, 061° 27,8‘ W (60sm)

Rührei mit Speck, als „Katerfrühstück“ nach dem Faschingstreiben. Dann noch mal an Land und einen kleinen Bummel durch die Stadt, mit Mailcheck und kleinem Einkauf.

Dann geht’s los, Anker auf und ab nach PORTSMOUTH.

Wir erwischen wieder einmal einen super Segeltag – Halbwind von STB mit 17 Kn – da kommt „blu:kat“ so richtig in Fahrt. Knapp über 10 Knoten waren es diesmal.

In der Mitte der Überfahrt hissen wir schon mal die Flagge von DOMINICA.

Flagge Dominica

Flagge Dominica

Und dann gibt’s wieder lecker Essen. Toma steigert sich von Tag zu Tag. Diesmal Nudelauflauf mit Lauch, Bratenstücken, Karotten Zwiebeln und dann das ganze mit Tomatenstücken und Käse überbacken:

Nudelauflauf

Nudelauflauf

(… waren wohl schon mal die Mäuse dran…)

Zwei Stunden bevor wir PORTSMOUTH erreichen geht die Sonne unter. Na klar wie jeden Abend in einem – vielen! – tollen Rot Tönen, aber heute ganz ohne Wolken.

Sonnenuntergang auf See

Sonnenuntergang auf See

Der Anker in der Bucht von PORTSMOUTH fällt gegen 21.00 Uhr Ortszeit.

Noch einen Absacker – Cola-Rum mit Eis – und wir sind fit für die Nacht und den nächsten Tag.

Feb.

16

16.2.10 FORT DE FRANCE nach ST. PIERRE (Martinique) 14° 44,2’ N, 061° 107‘ W (15sm)

Eine kurze Strecke ist es bis St. Pierre – unter halb Mount PELEE (Vulkan, der im Mai 1902 die Stadt verschüttete).

Wir haben fast achterlichen Wind mit 20 Kn und segeln nur mit großer Fock gut 7 Knoten.

Auf der Strecke begegnet uns eine der Schnellfähren mit über 30 Knoten, die hier die Inselverbindungen aufrechterhalten

Katfähre

Katfähre

Bald  haben wir St. Pierre voraus, gut auszumachen am PELEE.

Mount PELE

Mount PELE

Wir gehen nah am Strande vor Anker und hören schon die Trommeln des nahenden Faschingsumzuges.

Reede-St-Pierre_1

Reede-St-Pierre_1

Reede-St-Pierre_2

Reede-St-Pierre_2

Auch hier ist die „Hölle“ los. Fast noch intimer und kleiner als in FDF.

Alle im Rhythmus der Musik und lauten tiefen Bässe. Man kann gar nicht anders als sich mitreißen zu lassen. Auch hier ist erst spät in der Nacht wieder Ruhe.

Fasching-St-Pierre_1

Fasching-St-Pierre_1

Fasching-St-Pierre_2

Fasching-St-Pierre_2

In einer kleinen Faschingspause zwischendurch sieht man die Sonne im Meer versinken.

Reede-St-Pierre_3

Reede-St-Pierre_3

Also Gute Nacht und bis zum nächsten Mal.

Morgen wollen wir nach DOMINICA aufbrechen. Etwa 60 sm werden es sein.

Feb.

15

15.2.10 FORT DE FRANCE (Martinique)14° 36,0’ N, 061° 04,1‘ W

Heute war ein kleines Mittagsschläfchen von Nöten, bevor es uns in den Faschingstrouble am späten Nachmittag zog.

Hochzeit war das Faschingsthema: Männer als Frauen und Frauen als Männer verkleidet!

Fasching-FDF_1

Fasching-FDF_1

Fasching-FDF_2

Fasching-FDF_2

Riesen Trouble auf den Straßen, Musik aus Trommel, dass einem die Ohren wegfliegen –

und alle im gemeinsamen Rhythmus. Dazwischen auch mal andere Motive.

Fasching-FDF_3

Fasching-FDF_3

Fasching-FDF_4

Fasching-FDF_4

Pausen müssen auch mal sein, wenn man Stunden durch die Gassen tanzt.

Fasching-FDF_5

Fasching-FDF_5

Fasching-FDF_6

Fasching-FDF_6

Spät abends gehen wir an Bord zurück um auszuschlafen, denn morgen wollen wir noch das Faschingstreiben in St. Pierre verfolgen.

Feb.

14

14.02.10 HILLSBOROUGH nach FORT DE FRANCE (Martinique)14° 36,0’ N, 061° 04,1‘ W (130 sm)

Wie immer ein gutes Frühstück und dann geht’s auch schon los – anker auf  und ab nach Martinique mit Kurs auf Fort de France.

Der Wind ist gut, er bläst mit gut 20 Knoten aus ESE und so können wir mit Halbwind dahinrauschen. Zwischen den Inselpassagen frischt es erfahrungsgemäß immer etwas auf, also haben wir das Groß im 2. Reff und die kleine Fock. Falls wir doch höher ran müssen (an den Wind), läuft „blu:kat“ dann besser. Gute 7 Knoten!

Segeln_3

Segeln_3

Als es dunkel wird sind wir schon an St. Vincent vorbei und segeln durch den St. Vincent Channel direkten Kurs auf Martinique vorbei an St. Lucia mit seinen beiden Pitons, die wir aber in dieser dunklen Neumondnacht nicht ausmachen können.

Segeln bei Nacht

Segeln bei Nacht

Sonnenaufgang ist heute um 10.28 UTC, also gegen halb 7 Uhr – unsere geplante Ankunftszeit in der von Riffen übersäten „Baie de Fort de France“. Die können wir aber bei Tageslicht dann gut ausmachen.

Feb.

13

13.02.10 HILLSBOROUGH 12° 29,0’ N, 061° 27,7‘ W

Vor dem Frühstück mit Eiern du Speck schnell noch in Bad im türkisenem Wasser, dann wollen wir an Land und alles erkunden.

Reede Hilsborough_1

Reede Hilsborough_1

Reede Hilsborough_2

Reede Hilsborough_2

Eine nette kleine Insel, die noch mit zu Grenada gehört – wir werden mit Musik an der Pier empfangen und fragen uns durch wann hier irgendwelche Karnevalsumzüge sind. Leider bekommen wir von jedem eine andere Aussage zu Zeit und Ort und auf den Plakaten steht dazu auch keine Angabe.

Also machen wir erst mal einen kleinen Inselrundgang. Sehr bunt, wie überall in der Karibik und saftiges Grün, dazu weiße Sandstrände – das ist Karibik pur!

Carriacou_1

Carriacou_1

Carriacou_2

Carriacou_2

Carriacou_3

Carriacou_3

Carriacou_4

Carriacou_4

Am Abend ist Quens-Wahl im Stadion. Die Schönen der Insel sollen sich versammeln. Und wahrlich viele hübsche „aufgebrezelte“ junge Damen. Doch leider entpuppt sich die Misswahl als Werbeveranstaltung von Telefonanbieter Digicel. Schade, also bleiben wir nicht lange und beschließen morgen früh nach Martinique zu segeln.

Kali Nichta, Euer Skipper Martin