Dez.

8

Tag 20 – Do, 08.12.11
POS 00:00 UTC: 14 31,992N und 051 53,951W
Wind 125 12Kn, KÜG 255, FÜG 5,5Kn (Gr + Fo – Schmetterling)
Etmal 136sm

By Rainer
Logbucheintrag Erdenzeit UTC 01:14
Fast ganz ruhig ist die See. Wir machen trotzdem 5 Knoten. Es ist 28 Grad warm und das Wasser hat 29 Grad. Mit der dezenten Brise als Ventilation erreiche ich meine Betriebstemperatur. Ich sage nur danke zum Universum, diese Fahrt auf dem Mikrokosmos Schiff blu:kat machen zu können. Es fällt mir kaum etwas ein, was fehlt. Wir verbrauchen ein wenig Diesel (ca. 25 Liter pro Tag , mit einem 3000 Liter Tank), aber nicht für die Maschine sondern für das erzeugen von Elektrizität durch zwei Generatoren.

Maschinenraum

Maschinenraum

Damit betreiben wir die zwei Schiffselektromotoren, den Wassererzeuger, Gefriertruhen für Lebensmittel, eine Geschirrspülmaschine! auf See, eine komplette PC Ausstattung einschließlich Farbdrucker ! auf See, Funkgerät, Radar und Echolot. Last not least, einen Warmwasserboiler, der den schon beschriebenen Luxus der Deckswarmdusche offeriert. Die Effizienz des Dieseleinsatzes lässt sich nicht steigern! Einfach super durchdacht, Martin! Wann immer ich will lade ich Akkus für Fotoapparate, Notebooks und i Pods. Ein eigener unabhängiger Kosmos dessen Größe sicherlich alle befahrbaren Meeresgewässer der Welt umfasst. Den Panamakanal, die Südsee und …? Stopp, ich segle in die Karibik, thats it. Und jetzt gehe ich an Deck meine Wache zu vollenden. Ziehe mir Paul Kalkbrenner und Paul van Dyk von meinem voll aufgeladenen i Pod rein und tanze im Mondlicht wie auf der love parade 1998 in Berlin. Leben pur!

Musik unterwegs

Musik unterwegs

Für Insider: PS „Aicha“ night fever : UTC 03:38
Ende Logbucheintrag Erdenzeit UTC 01:37

By Michael
Bei Beginn der Reise in Las Palmas ist eine Stunde vor uns die ARC-Flotte mit über 200 Schiffen gestartet. Nun hatten wir die letzten 14 Tage das Gefühl, dass alle die vor uns segelnden Schiffe Schleppangeln ausgelegt haben und den Atlantik leergefischt hatten. Zu mindestens hatte sich bei uns an die Angel kein Fisch verirrt (mit Ausnahme des Tunfisches drei Tage nach Las Palmas). Bis gestern Nachmittag. Nach kurzem, aber heftigem Kampf war uns das Anglerglück hold und wir haben eine Goldmakrele an Bord geholt. Gewicht haben wir mit drei Kilo geschätzt, die Größe könnt Ihr auf dem Foto ersehen. Martin hat den Fisch gleich auf dem Achterdeck filetiert und wir können aus heute auf eine leckere Fischmahlzeit freuen.

Goldmakrele1

Goldmakrele1

Goldmakrele2

Goldmakrele2

POS 12:00 UTC: 14 22,728N und 052 42,218W
Wind 150 10Kn, KÜG 265, FÜG 4Kn (Gr + Ge)
Etmal 116sm

Dez.

7

Tag 19 – Mi 07.12.11
POS 00:00 UTC: 14 49,024N und 049 35,872W
Wind 075 11Kn, KÜG 260, FÜG 5,5Kn (Gr + Ge)
Etmal 147sm

By Michael
Gestern Nachmittag haben wir das Groß ausgerefft und segeln jetzt wieder mit voller Beseglung unter Schmetterlingsformation. Wir ihr oben in der Positionsmeldung lesen könnt, haben wir auch ein anständiges Etmal gemacht. Das Durchschnittsetmal dieser Reise liegt bei ca. 120 sm, so dass wir gestern gut Strecke gemacht haben. 27 sm mehr bedeuten eine um 1 kn erhöhte Durchschnittsgeschwindigkeit. Oder anders ausgedrückt sind wir heute 5 Stunden schneller Richtung Barbados gesegelt. Unter den gegebenen Windverhältnissen können wir damit zufrieden sein.

By Stefan
Zufall fällt einem zu, wenn es „fällig“ ist. Das Leben segelt und wandert, es hält an zum ankern und forschen. Es fällt und richtet sich wieder auf und klopft den Staub ab. Die Wahrheit ist eine Provokation und dazu angelegt, den süß dumpfen Schlaf des Unterbewussten zu stören. Was ist also die Wahrheit? Wenn wir anfangen wahr zu nehmen, dass der einzige Unterschied zwischen uns in unseren Überzeugungen besteht, und diese mit Leichtigkeit kreiert oder dekretiert werden können, dann wird das Spiel um Recht und Unrecht ein Ende haben. Alle Bedürfnisse finden in uns selbst Erfüllung, und wir treffen stets zur richtigen Zeit am richtigen Ort genau die Leute, die es eben zu treffen gilt, auch auf blu:kat.

Crewbild2

Crewbild2

Dieser Zufall, richtig interpretiert, fällt einem zu, weil man es zu seiner Entwicklung braucht. Wir bekommen nicht was wir wollen, sondern was wir brauchen, und darin liegt die Chance zum Wachstum. Von den gemeinsamen Tagen verbleiben uns noch elf mit Barbados, Tobago Cays und St. Lucia.

By Rainer
Logbucheintrag Erdenzeit UTC 06:59
Fast 07:00 heißt nicht, dass die Sonne scheint , sondern ist 04:00 Ortszeit mit viel Dunkelheit. Irgendwie alles Zeitlos. Zeitlos sind auch Delphine, ohne das ich weiß wie lange es sie schon gibt. Um vieles älter als wir sind sie auf alle Fälle. Ihre Intelligenz reicht an den Menschen heran, sie sprechen unterschiedliche Sprachen, können diese auch erlernen, rufen sich beim Namen, jagen abgestimmt mit Strategie und Witz , halten zusammen im Kampf gegen Große und haben ein friedlicheres Sozialverhalten als wir.

Delphine2

Delphine2

Wir der konfliktsuchende, machtgeile, materialhungrige und nimmersatte Mensch. Heute war es soweit, dass uns eine kleine Delphinschule ein wenig (ca. eine Stunde) umkreiste. Für mich ein Grund diese Reise zu machen. Daher habe ich mir auch nach dem entdecken, beim zusehen und verfolgen erst mal nen kleinen Sonnenbrand geholt. Aber ihre Bewegungen, diese Mühelosigkeit im Wasser sind zu schön. Ein paar kleine Sprünge, nen bisschen Formationsschwimmen, ein elegantes Fluke zeigen und ne Drehung im Sprung um ihren weißen Bauch zu präsentieren vor tiefblauen Meeresuntergrund sind genial. Lasst sie uns beschützen! Damit war der Tag wieder ein guter.
Ende Logbucheintrag Erdenzeit UTC 07:26

POS 12:00 UTC: 14 41,420N und 050 45,120W
Wind 075 13Kn, KÜG 265, FÜG 6Kn (Gr + Ge – Schmetterling)
Etmal 137sm

By Michael
Heute Morgen zeigt sich der Atlantik von seiner ruhigen Seite. Platt wie ein Ententeich liegt er da, wenn wir einmal von einer leichten Dünung absehen. Stefan hat berichtet, dass er nach zwei unruhigen Nächten wieder einmal durchgeschlafen hat in einer Freiwache. Wir suchen uns die Schlafzeiten immer zusammen, überwiegend 2 Stunden Schlaf vor der Wache, dann 2 Stunden Ausguck auf dem Achterdeck, dann wieder 5 Stunden Schlaf. Macht auch zusammen 7 Stunden Schlaf. Aber keine Angst, wir haben keine Müdigkeitsringe unter den Augen, wir sehen alle ganz munter aus.

Dez.

6

Tag 18 – Di 06.12.11
POS 00:00 UTC: 15 33,52N und 047 10,821W
Wind 100 21Kn, KÜG 255, FÜG 7-8Kn (GrII + Fo)
Etmal 138sm

By Michael
Das Wetter der vergangenen Nacht hat sich am gestrigen Tage gehalten. Es war kaum die Sonne zu sehen, die eine oder andere Regenfront zog an uns vorbei und brachte böigen Wind. Daher ist auch unsere Besegelung unverändert mit Fock und 2. Reff im Großsegel.
Die See da draußen ist heute Nacht ziemlich bewegt. Wir haben einen konstanten Wind von 18-20Kn, und regelmäßig bauen sich Wellenhöhen von 2,5-3 Meter Höhe auf. Der Wind kommt schräg von achtern und schickt die blu:kat mit rauschender Fahrt von bis zu 9Kn in die Wellentäler, um danach den Wellenkamm unter dem Schiff durchlaufen zu lassen. Deutlich hört man das rauschende Kielwasser und zusammen mit den Windgeräuschen aus der Takelage ist das eine nicht zu überhörende Geräuschkulisse. Aber, wie ich finde schön anzuhören.
So, meine Nachtwache ist gleich zu Ende (0400 UTC), mal sehen, was der heutige Tag so bringt. Wir hoffen ja immer noch auf frischen Fisch …

nasse Schuhe

nasse Schuhe

By Stefan
Unsere Lebensmittelvorräte für den Atlantik Törn haben ausreichend Müll zur Folge. Selbstredend können wir die anfallenden Reste nicht in das Meer werfen. Wir trennen den Müll in Verpackungsmittel, die organischen und nicht organischen Ursprungs sind. Für den organischen Müll steht eine große Schüssel in der Küche bereit, in der wir die Gemüsereste und andere schnell im Meer wandelbare Dinge (Bierdosen etc.) geben. Diese wird regelmäßig geleert und dem Meer übergeben. Dosen beispielsweise gehen unter, und Taschenkrebse erfreuen sich einer Übergangs-Behausung. Das Meer ist stark salzhaltig, so zersetzt sich das dünne Blech in kürzester Zeit.
Für die nicht organischen (Tetra Pack, Plastik etc.) Verpackungsmittel steht ein großer Mülleimer unter der Spüle. Anfallende Verpackungen werden klein gedrückt und dort hineingegeben. Wenn die Tonne gefüllt ist, schließen wir den Sack, und stellen ihn in den Tender von blu:kat. Bei Ankunft im Hafen übergeben wir die Säcke der örtlichen Müllabfuhr.

Müllsammlung

Müllsammlung

Hierzu gehören auch die griechischen Plastikstühle, die Ihr Innenleben preisgegeben haben. Bei starkem Wellengang sind Michael und Rainer in Zeitlupe während des Essens synchron zusammengebrochen. Alle anderen beweglichen Güter an Bord sind solide, diese Bestuhlung gehörte nicht dazu.

By Rainer
Logbucheintrag Erdenzeit UTC 04:32
Wie lange schwimme ich mit blu:kat eigentlich schon auf dem Meer?? Es ist wie in einer Zwischendimension der Zeit. Ein tolles Gefühl! In den ersten Wachen schaute ich aller 15 Minuten auf die Uhr und fragte mich wann ist es Over? Heute bin ich beschäftigt das Nächten. Blogschreiben und Fernglasblick zum Beispiel. Doch auch in solch Zwischendimensionen werden nachts Geschirrspüler ausgeräumt und wieder befüllt, manchmal wird Obst geschnitten für das Frühstückmüsli, Gedanken in das Tagebuch geschrieben und Pläne für ne Bibliothek zu Hause gemacht.

Geschirrspüler

Geschirrspüler

Natürlich wird es einen Bereich für Nautische Literatur geben. Ich denke da an Bücher wie“ Meuterei auf der Bounty“, „Klaus Störtebeker“, “ Sir Francis Drake“, Wolfgang Hausner und „TABOO III“, Segellehrbuch Küste etc. Mann o Mann, heute rollt die blu:kat mächtig mit Wind von Backbordachteraus. Da bleibt mir nur übrig „Kapitän Hornblower“ weiterzulesen. Doch vorher raus an den Steuerstand und der Pflicht nachgehen.
Ende Logbucheintrag Erdenzeit UTC 04:46

POS 12:00 UTC: 15 57,012N und 045 58,104W
Wind 110 18Kn, KÜG 255, FÜG 6Kn  (GrII + Fo)
Etmal 154sm

Dez.

5

Tag 17 – Mo 05.12.11
POS 00:00 UTC: 16 27,924N und 045 01,769W
Wind 120 20Kn, KÜG 255, FÜG 7-8Kn (GrII + Fo)
Etmal 149sm

By Rainer
Logbucheintrag Erdenzeit UTC 02.23
Es sieht zwar aus, als ob ich heute Nacht als erster schreibe, aber ich schreibe als dritter. Daher ist schon alles gesagt. So verwirrend kann das mit Reihenfolge und Zeit sein. Zeit ist das Stichwort, da mein Körper und Geist zurzeit zeitlos sind. Wir leben in der UTC oder auch Universal Time Coordinated genannt. Das ist die Zeit, die auf dem Nullten Längengrad, also in Greenwich, UK gilt. Einfach ausgedrückt, wir sind immer von der Zeit her in Großbritannien. Das versteht aber mein Körper nicht, da draußen 28 Grad herrschen und ich nur noch in Badehose rumlaufe. Aller 15 Grad Länge laufen wir ein Zeitstunde hinterher. Wir haben gerade den 45. Längengrad übersegelt. Das wiederum heißt, dass Ortszeit nicht 02.29 UTC ist sondern 23.29. Das folgert wieder, dass ich das Datum meines Blogeintrages ändern müsste auf weiter Sonntag den 04.12.2011. Aber ich lebe in UTC und das wichtigste ist, ich LEBE pur und rein und spüre es. Damit ist mir die Zeit vollkommen egal und auch ob mein Blogeintrag der erste ist, aber meine Crewfreunde in den folgenden schon das beschrieben haben, was vor meiner Zeit passiert ist. Ein Glück habe ich meinen Gingertee mit Limone neben mir zu stehen :
Ende Logbucheintrag Erdenzeit UTC 02.37

Uhrzeiten

Uhrzeiten

By Stefan
Täglich laden wir Wetterdaten aus Boston vom Hydrographischen Institut, USA auf Kurzwelle mit schredderndem Ton herunter. Nach 14 Tagen sind wir auf klarem West Kurs inmitten dieses endlosen Ozeans und dieselbe Route bedienten die unmenschlichen Europäischen Sklavenhändler vom 16. bis 19. Jahrhundert, um versklavte afrikanische Arbeiter die unmenschlich harte Arbeit auf den Karibischen Zuckerrohr Plantagen verrichten zu lassen. Viele kamen schon beim Transport ums Leben, ihre Knochen übersäten den atlantischen Meeresgrund. Ein düsteres Kapitel in der Geschichte der Karibik.
Mit jeder Seemeile die wir den Subtropischen Inseln näher kommen, in denen es keine Jahreszeiten durch Temperaturunterschiede gibt, steigen die bisherigen trockenen Temperaturen langsam auf konstante 25 – 28 Grad C an. Die Luftfeuchtigkeit hat zugenommen. Ich kann nur noch bei offener Türe und ohne T-Shirt schlafen. Alles verschwimmt zu einer klebrigen Masse, Bett, Gehirn, Himmel, Wasser, Küchengerüche.

Abends legt sich ein feuchtes Tuch über das Schiff, wie abgedeckte Möbel in einem alten Schloss. Bei Sonnenaufgang hängen die dunklen Passat Wolkenfetzen schwer über blu:kat. Der rotorange (bei mir ist der immer gelb morgens. Rainer) Feuerball taucht aus dem Ozean, ein neuer Tag beginnt und entfernt langsam die feuchten Tücher. Mittags erscheinen die Stratos Kumulus Wolken wie leichte, weiße Tupfer die uns auf unserem West Kurs weiter begleiten. Cabora Bassa, bald.

dicke Regenwolken

dicke Regenwolken

By Michael
Da hat es uns heute Nacht aber richtig erwischt. Schon tagsüber konnten wir bei gutem Wind (14-16 kn) zwei Regenfronten ausmachen, die aber an uns vorübergezogen sind. Die Außenpolster waren bereits sicher verstaut, die Angel eingeholt (immer noch kein Fisch gefangen!) und die Luken geschlossen. Gegen 22.30 UTC frischte der Wind merklich auf. Schon bald hatten wir 26 – 28 kn Wind, der in Böen bis auf 34 kn zunahm. All hands an Deck. Wetterjacken an, Lifebelt angelegt und dann haben wir zu zweit die Genua geborgen und auf dem Vorschiff verzurrt. Schoten umgesteckt und die Fock aufgezogen. Danach gleich 2. Reff in das Großsegel. Der Rest der Crew bediente die Winschen, gab lose auf Schoten und Fallen und setzte dann alles wieder durch. Der Regen und die überkommende Gischt hat uns bis auf die Haut durchgenäßt. Das Wasser stand uns in den Schuhen, aber bei 25 Grad Außentemperatur können wir das aushalten. Mit verkleinerter Segelfläche ritten wir die Regenfront ab. Inzwischen (0200 UTC) hat sich alles wieder beruhigt. Der Nachthimmel ist immer noch wolkenverhangen, und die eine oder andere Böe mit Wind um die 20 kn geht durch. Mal sehen, wie das Wetter heute bei Sonnenaufgang aussehen wird. Vielleicht können wir das Reff wieder ausstecken und die Genua setzen. Wir wollen ja vorwärts kommen gen Westen.

2-Reff im Gross und Fock

2-Reff im Gross und Fock

POS 12:00 UTC: 15 57,012N und 045 58,104W
Wind 100 20Kn, KÜG 245, FÜG 6-7 Kn (GrII + Fo)
Etmal 139sm

Dez.

4

Tag 16 – So 04.12.11
POS 00:00 UTC: 17 05,470N und 042 32,966W Wind 090 12Kn, KÜG 265, FÜG 4Kn (Gr + Ge) Etmal 122sm

By Rainer
Logbucheintrag Erdenzeit UTC 00:26
Nur der halbe Mond erleuchtet den Himmel wie nen 10.000 Watt Strahler. Ich freue mich auf die Zeit des Vollmonds. Auch freue ich mich heute besonders über die modernen Kommunikationsmittel. Die, wenn gezielt und passend eingesetzt, durchaus ein Bereicherung des Lebens darstellen. Wir sitzen hier Tag und Nacht mit runter geklapptem Gefühlsvisier unserer Eindrücke auf dem großen blauen Wasser mit 5 km Tiefe und schreiben Blogeinträge. Da wir selbst nur über Kurzwelle Nachrichten senden oder empfangen, hat uns heute die Zusammenfassung der Blogkommentare seit 22.11. erreicht.
(Danke an Michi, nicht nur dafür- Martin) Einen dicken Knutscher für alle die einen Eintrag geleistet haben: Mareike, Alexander, Danny, Ursel, Uschi und Laura :-). Es gab eine öffentliche Lesestunde mit Lachen und Freude. Wir fordern ALLE Leser auf, mal das Fensterchen zu öffnen und nen Kommentar abzugeben. Kann ja nicht schwer sein, oder? Ich bin einsam, alleine und muss ein schweres Los mit viel Schlaf, Essen, Sonne und Arbeit ertragen. Das schwere Los ergibt sich dadurch, dass ich durch den Ozean fahre und nicht einfach mal rein springen kann. Geschwindigkeit im Durchschnitt 5 Knoten sind gleich 8 km/h damit würde blu:kat verschwinden, und den Schwimmer zurücklassen. Jetzt wieder raus an den Steuerstand und den Halbmond genießen.
Ende Logbucheintrag Erdenzeit UTC 00:54

zweiter Advent

zweiter Advent

By Stefan
Lieber Rainer, wer nicht übertreibt kann nicht anschaulich schildern. Kennst du die Geschichte mit dem Skorpion und dem Frosch?
Der Skorpion fragt den Frosch, ober er Ihn über den Fluss bringen könne. Daraufhin antwortet der Frosch, ja gerne, aber nur wenn du mir versprichst, dass du mich nicht stichst. Der Skorpion versprach es. Daraufhin bringt der Frosch den Skorpion über den Fluss. Mitten auf dem Fluss sticht der Skorpion den Frosch. Dem Uuntergehen nahe fragt der Frosch, warum hast du das getan ? Ich bin ein Skorpion, ich kann nicht anders.
Und die Moral von der Geschicht`…

… Franz ist immer noch auf der Suche nach Zuckerersatz:

Zuckerersatz

Zuckerersatz

By Michael
Es war eine ruhige Nachtwache (064-08 UTC). Der Wind bläst mit 12-14 kn, nur die Beständigkeit der Windrichtung läßt zu wünschen übrig. Von Zeit zu Zeit schlägt die Genua back und die Rudermaschine ist wie wild am arbeiten, um das Schiff auf dem richtigen Kurs zum Wind zu halten. Der Autopilot leistet dabei hervoragende Arbeit. Die verbleibende Distanz bis nach Barbados ist inzwischen auf unter 1.000 sm gesunken. Und das heißt wiederum, unser angekündigtes ETA in Bridgetown ist nach wie vor 11.12.2011. Das hört sich doch gut an, oder?

POS 12:00 UTC: 16 41,937N und 043 46,969W Wind 085, 14Kn, KÜG 255, FÜG 6-7 Kn Passatbesegelung (Gr + Ge) Etmal 132sm