Juli

10

Text: Marlene, Fotos: Marina
Am Mittwochnachmittag um 16:00 Uhr beziehen wir das Schiff. Wir marschieren mit allem Gepäck auf den großen Katamaran. Skipper Martin heißt uns gleich herzlich willkommen.

Ankunft

Ankunft


Einweisung

Einweisung

Da wir noch auf die Reparatur des Großsegels warten müssen, starten wir erst am nächsten Tag.

Juli

10

Törnzusammenfassung

04-2013 Lefkas-Lefkas

Link zum Törnblog: 04-2013 Lefkas-Lefkas

Angelaufene Häfen/Buchten:

Ionisches Meer
Start ab Lefkas-Stadthafen
Paxos: Mongonisi, Gaios, Lakka, Ormos Valtou
Korfu: Ag. Stefanou
Inseln Erikousa und Othoni
Ithaka: Kioni, Kastos,
Lefkas: Syvota und Stadthafen,
Meganisi:  Kapali-Bucht

Gesegelte Strecke:  295sm
Max. Boot-Speed: 9,0 Kn
Max Wind: 28Kn

Bemerkungen:
nette, freundliche und hilfsbereite Griechen überall.

Wetter:
übliches Mittelmeerwetter mit wechselnden Winden

Juli

9

Der Tag beginnt geruhsam mit Frühstück und baden. Wir haben unerwarteten Besuch von einem großen Grasshüpfer. Nach einem ausgiebigen Fototermin findet er mit Skippers Hilfe seinen Weg zurück über die Landleine.

Grashüpfer

Grashüpfer

Rund um VAVA-U brodelt es, Elmar hat Fische angefüttert, einige von ihnen haben durchaus Pfannengröße. Gegen Mittag heißt es ankerauf und es geht weiter Richtung Lefkas Stadt, leider auch Richtung Törnende.
Gegen 14.00 erreichen wir den Lefkaskanal von Süd so schließt sich der Kreis unseres Törns.

Lefkas-Kanal

Lefkas-Kanal

Juli

8

Nach einem ausgiebigen Frühstück mit frischen Croissants und knackigem Weißbrot und dem obligatorischen Wifi-Check legen wir ab. Unser Tagesziel, die Kapali-Bucht auf Meganisi, liegt „gleich um die Ecke“.
Ein leichter achterlicher Wind schiebt uns unter Genua durch den Kanal von Meganisi, vorbei an dem Inselchen Thilia. Wie mit dem Lineal gezogen liegt die Windgrenze vor uns, auf Höhe von Vathy/Meganisi bergen wir die Genua, lassen uns treiben und legen einen Badestopp ein. Die Anzahl der Segler, die mit uns unterwegs sind, hat sich in diesem „Binnenrevier“ zwischen Lefkas und Festland im Vergleich zu den vergangenen Tagen mehr als verzehnfacht.
Ormos Kapali ist eine schöne ruhige Bucht im NO von Meganisi, wir liegen mit Buganker und Heckleine am nordwestlichen Ende. Der Rest des Tages vergeht mit Bootsrumpf reinigen, baden, bummeln, angeln und … Elmar hat seinen ersten großen Fang.

Angelerfolg

Angelerfolg

Am Abend verwöhnt uns Elmar mit Salat und Bratkartoffeln, im Backrohr brutzeln Chicken-Wings ala LIDL.

Kapali-Bucht Meganisi

Kapali-Bucht Meganisi

Juli

7

Eine relativ neue Straße führt von unserer Bucht Richtung Hafen.

Langang nach Kastos

Langang nach Kastos

KAstos HAfen

KAstos HAfen

So gehen wir die knapp 1,5 km zu Fuß in den Hauptort. Viele der hübschen alten Natursteinhäuser wurden liebevoll renoviert. Eine verfallene Ölmühle weckt unsere Neugier. In Gedanken bauen wir das alte Haus wieder auf und vermarkten Öl von Kastos.

Kastos_IMG_0899

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Alte Oilmühle KAstos

Alte Oilmühle KAstos

Die alte Hafenmeisterei wurde inzwischen zu einem hübschen Café umgebaut, bei einem Frappé sehen wir den auslaufenden Schiffen zu. Die Ruhe der Insel überträgt sich und wir haben es nicht eilig, weiter zu kommen.
Schließlich geht es aber doch ankerauf. Der anfänglich schwache Wind frischt bald auf 10 bis 14 Kn auf und wir haben eine wunderbare Rauschefahrt mit bis zu 9 Kn am Wind unserem neuen Ziel – Syvota auf Lefkas – entgegen.

Segeln Kastos-Syvota

Segeln Kastos-Syvota

Hier erwartet uns Kontrastprogramm. Der schöne Naturhafen wurde zwischenzeitlich gut ausgebaut und ist bei unserer Ankunft schon dicht belegt. Am Ende eines Schwimmstegs finden wir noch Platz für VAVA-U. Die angebotene Muring können wir jedoch nicht nutzen – VAVA-U ist einfach zu lang 😉 – also fällt wie immer der Buganker.