Juni

2

Am nächsten Morgen war das Wasser nicht nur immer noch kristallklar, sondern auch spiegelglatt und lud zum Wasserski fahren ein.

Wasserski-Start

Wasserski-Start

Später am Mittag kam der passende Wind und dann ging‘s mit bis zu 10 Knoten in Richtung Ithaka. Dort fanden wir unseren „Stammplatz“ noch nicht belegt und lagen vor Buganker und Heckleinen im Hafen von Kioni.

Segel setzten

Segel setzten

Juni

1

Heute ging‘s nach Meganisi in die Ambelike Bucht.

Das schöne kristallklare und Türkis schimmernde Wasser lud gleich zum Baden ein.

Badenixe auf VAVA-U

Badenixe auf VAVA-U

Um die Ecke in der Nachbarbucht war die Taverne gut besucht. Eine englische Flottille belegte die Hälfte der Tische, aber wir wurden bevorzugt bedient und hatten keine lange Wartezeit

Mai

31

Den nächsten Tag haben wir komplett relaxt in der Bucht von Lygia verbracht.

Ankerplatz Lygia

Ankerplatz Lygia

Erst ein gemütlich Frühstück am Ankerplatz, dann ein kleiner Einkauf in Lygia’s Minimarkt, Faulenzen und Baden bis zum Abend und wiederum ein leckeres Essen bei fast schon Freunden in der Taverne am Strand

Taverne am Strand

Taverne am Strand

Mai

30

Lygia Taverne Seven Islands

Lygia Taverne Seven Islands

Erst am späten Nachmittag kam der Flieger aus Stuttgart in Prevezza an.

Nach einer kurzen Taxifahrt bis Lygia, dem ersten kleinem Ort hinter Lefkas Stadt, ging‘s dann auf die VAVA-U, die hier am Süd-Kanalende vor Anker lag.

In der griechisch-holländisch geführten kleinen Taverne Seven Islands, direkt am Strand hatten wir nicht nur einen schönen Ausblick sondern auch ein tolles und preiswertes Fischessen.

Mai

30

Sicher erinnern sich viele Blogleser an unseren Behördenärger in Kroatien im letzten Jahr.

Wir wurden von der Coast Guard aufgebracht und sollten wegen Grenzverletzung eine Strafe von knapp 1000 Euro zahlen

Ich habe hier im Blog darüber berichtet >>> klick zum Artikel

Nun erreicht mich heute eine Mail von Herrn Beständig, der den Kroatienreiseführer „888 Häfen und Buchten“seit vielen Jahren herausgibt, daß dieses Jahr schon wieder eine Segelcrew wegen des gleichen „Deliktes“ aufgebracht wurde. Nun hat sich aber die Strafe um ein vielfaches erhöht! Also ACHTUNG liebe Segler in Kroatien!


 

Mail von Herrn Beständig vom 30.5.2015:

Hallo Herr Ranft,
am 26 Mai 2015 wurde eine siebenköpfige Crew in Sibenik wegen zweimaliger Grenzverletzung (abgelaufen ähnlich wie bei Ihnen)
zu einer Geldstrafe von umgerechnet 4700 € (!!) verurteilt.
Die Höhe der Strafe wird nun damit begründet, das seit Kurzem nicht nur der Skipper,
sondern auch jedes Crewmitglied einzeln zur Kasse gebeten wird.Haben Sie inzwischen wegen des (möglicherweise noch unbezahlten) Bußgeldes zwischenzeitlich etwas aus Kroatien gehört.

     Herzliche Grüße
Karl-Heinz Beständig

Anmerkung von Herrn Beständig zur Aktualisierung seines Reiseführers „Kroatien- 888 Häfen und Buchten“:
Liebe Leser,
seit fünf Jahren schon dümpelt die kroatische Wirtschaft kraftlos in einer Flaute,
und eine frische Brise, die neuen Schwung ins Land bringen könnte, ist noch immer nicht in Sicht.

Für den Stillstand gibt es teils schwierig zu beseitigende Ursachen. Das kostet Zeit.
Sogar die einst boomende Nautikbranche stagniert.
Allerdings könnte gerade in diesem Wirtschaftszweig mit gutem Willen und etwas mehr Engagement die Talfahrt rasch gestoppt werden.
Doch die Maßnahmen der vergangenen Jahre werden eher das Gegenteil bewirken,
denn weitere Preiserhöhungen und wachsender Dirigismus sind in der jetzigen Situation mehr Gift als Medizin.
Qualifizierten externen Fachfirmen durch hohe „Schutzgebühren” den Zugang in die Marinas zu erschweren ist äußerst fragwürdig und
könnte im Falle einer von Nicht-Spezialisten unsachgemäß ausgeführten Reparatur böse Folgen haben.
Frustrierend ist es für Gäste auch, wenn sie von unmotivierten oder überforderten Hafenmitarbeitern missachtet oder verjagt werden.
So wurde einem Eigner im vorigen Jahr nach einem Blitzeinschlag in seine Yacht ein Travelllift-Termin zur Inspektion des Unterwasserschiffs
arrogant und ohne eine Begründung verweigert.
Unsere Gastgeber in Kroatien werden vielleicht bald erkennen:
Dort, wo mündige Menschen zu Melkkühen und zu Bittstellern degradiert werden,
bleibt die Aussicht auf eine bessere Zukunft nur eine Illusion.

Herzliche Grüße

gez. Karl-Heinz Beständig