Mai

14

PET

Um 7 a.m. wird der Anker hochgezogen und wir tuckern über schier endlos türkises Meer mit max. 5 m Tiefe 43 sm Richtung Provinciales. Trotz modernster Technik heißt es oft Augen auf und auf Steine aufpassen. Gemütliches frühstücken auf See. Delfine sahen wir auch, die Pet dank ihrer tollen Locktechnik (klopfen gegen Bug) sofort erfolgreich verscheuchte.

unendliche turkise Weite

unendliche turkise Weite

blau,blau,blau

blau,blau,blau

Und VAVA-U nebst Skipper und Crew wünschen allen Mamis dieser Welt einen wunderschönen Muttertag!

Fortsetzung folgt…

…..und mitten im schier endlosen Türkis haut der Martin einen Badestopp für uns rein. Wir hängen aber dankbar ins Wasser reingelassene Seil, da der Cat sich mit der Strömung dann doch fortbewegt. Tolle Idee, Skipper!

Baden im Türkis

Baden im Türkis

Wir knabbern uns so durch den Nachmittag, essen Reste auf und lassen unsere Gedanken in die Ferne schweifen. Provo (so heißt es hier unter uns Insidern) kommt immer näher. Wir ankern vor einem langen weißen Strand mit seeeehr teuren weißen Häusern.

PROVO Ankerplatz

PROVO Ankerplatz

Mit dem Dhingi geht`s in einen Kanal in eine Sackgasse. Aber wir sahen Flora und Fauna. Die doch recht tote Marina lud dann auch nicht zum Verweilen ein und 100 US für ein Taxi für eine 10-minütige Fahrt – nicht mit uns! Also wieder zurück, wir fahren weiter zur South Side Marina, verholen dort in einer Bucht und erobern hier Marina No. 2. Doch wenigstens bestellen die Leute dort Pizzen für uns die Jakob mit 20-Dollar Chauffeur abholt.

Pizzabäcker

Pizzabäcker

Mai

13

PET

Aaaaah, was für ein Morgen. Nur Türkise endlose Weiter vor uns. Ein paar packen die Fahrräder ins Dhingi No.1 und brausen an Land um das Inselchen zu erkunden. Ein Teil genießt faulen Bordleben. Tom flitzt später mit Dhingi No. 2 nach und will sich auch noch ein wenig sportlich betätigen. Derweilen fährt Dhingi No. 1 wieder zurück und stürzt sich zum Schnorcheln in die Fluten. Denn lustigerweise ankern nirgends Boote, nur nahe bei uns 3 Schnorchler-, Taucherboote. Haben also zufällig besten Spot dafür ausgewählt. Ist aber auch echt schön mit vielen bunten Rifffischchen an der Riffkante und dem Barrakuda Harry. Mittags heißt es Anker lichten und wir schaukeln gemütlich gerade 22 sm rüber zu den Caicos nach Cockburn Harbour.
Sonnen. Lesen und sich auf die nächste Insel freuen.

Grand Turk

Grand Turk

Fortsetzung folgt…


Nächste Insel mit kostenlosem Ankerplatz in der Marina. Ist ja toll! Oder? Hätte uns eigentlich schon in alert setzen sollen.
War dann halt so ein verlassener Hafen, mit verrostetem Wrack am Jetty und ein paar Hütten.
Haben dann gleich scharf die Kurve gemacht >>> raus Richtung schönen 3 m flachen Ankerplatz.
Beim 30 Grad warmen Megapool und glasklarer Sicht Unmengen an Conches gesehen. Helmut war dann auch wieder wach nach durchschlafenem Tag (die Nacht vorher war nicht die beste) und schnorchelte zusammen mit Sabine und Tom. Jakob und Horst erforschten das extrem flache Gewässer, wir sahen Rochen und Pet machte mal derweilen „klar Schiff“, aber nur getränketechnisch, und fand diverse Flaschen die zum Rumpunsch-Mixen geboren wurden.

South Caicos

South Caicos

Es gab köstlichen „Stringray-Bay-Sundowner“.
Köstlich! Aber auch Martin war nicht ganz untätig  und köchelte uns was Feines zusammen. Cocosreis + scharfes Gemüse = keine Ahnung wie man es betitelt, aber schmeckte yammi.

Mai

12

Pet

Zur Mitternachtsstunde zieht der erste Ami-Bomber, die „Carnival Sunshine“ an uns vorbei. Hell erleuchtet Kurs Turks wie wir. Ob die uns noch ein paar Souvenirs übriglassen, denn wir kommen ja ein paar Stunden später an. Genua ist unten, zu wenig Wind und wir Motoren angenehm leise gemächlich über das schier endlose Blau. Tom genießt als einziger springende Delphine in der Morgenstunde und wir sehen Möwen kreisen. Wir sind schon aufgeregt in ein paar Stunden Land zu sehen.

Turks und Caicos

Turks und Caicos

Unser Mini-Atlantik-Crossing super gemeistert, noch nicht ganz aber in 4 Stunden!!!

POS 12:00 MOZ: 21 20N und 070 52W

Fortsetzung folgt…


Unser Super-Skippy backt Brot und lecker schmecker Obstkuchen. Wer als erster Land sieht bekommt das erste Stück. Helmut ist der Glückliche und wir anderen stürzen uns aber gleich danach auf das Leckerchen. Somit genießen wir ohne Unterzucker die doch etwas trickreiche Einfahrt. Überall glitzert das Meer in satten Türkisfarben. Das Kreuzfahrtschiff, dass uns nachts überholt hat sieht man schon vor den Inseln und legt auch genau ab, als wir einlaufen. Gut so. Wir wollen Ruhe und Stille. Es wird fix einklariert und wir suchen uns an der Westseite der Turks in der schier endlosen Lagune einen Platz zum ankern.
Nach tagelanger Seefahrt lockt das Land. Rein ins Dhingi und los geht´s. Welch skurile Inseln. Schräge, aber sehr nette und lustige Typen, kaum Touris, Esel jagen wild durch die Straßen, gefolgt von Hunden, Pferden und Kühen.

Eselrennen

Eselrennen

Wir kommen aus dem Staunen und Lachen nicht mehr raus. Treffen auch eine deutsche Barbesitzerin. Da müssen wir abends nochmal hin. Nach Mahi-Mahi-Sterne-Menü an Bord düsen wir alle nochmal rüber in die lässige Bar.

Fischessen

Fischessen

Eine Band, die mit Säge und Schraubenzieher Musik macht? Jaja, das ist Turks ??. Die Hälfte tanzt, die andere Hälfte steckt die Köpfe über das Handy. Endlich mal wieder WiFi. Wir rauschen über das flache Wasser heim zur VAVA-U und genießen eine leise Nacht, leider für manche mit Moskitos….

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Immeer wieder schön

Immeer wieder schön

POS 24:00 MOZ: 21 28N und 071 09W, Vor Anker bei Grand Turk

Mai

11

Pet

Heute spielen wir erstmal „Heimat“ und beißen herzhaft ins frischgebackene Vollkornbrot rein.
Tagesablauf ansonsten: s.o. Heißt: chillen, lesen, wieder Mahi-Mahi fangen (noch ein größerer Brocken als gestern, der auch wieder schnell und sanft dank Martin´s Fischschnapps in den Fischhimmel geschickt wird) etc.
Naja, es gab doch noch einen Unterschied zu gestern. Delfine haben wir noch gesehen. Sabine sah sie. Schrie laut. Und schon sprangen sie brav auf dem Wasser wie dressiert. Haben wir uns alle gefreut wie die Kinder. Ist halt doch immer wieder einfach nur schön.

Guten Appetit

Guten Appetit

POS 12:00 MOZ: 20 35N und 068 34W

FORTsetZUNG folgt

..
Der Alltag hält auch hier Einmarsch. Wäsche waschen ist angesagt und der natürliche Trockner (Wind) erledigt den Endvorgang ganz fix. Da wir frischen Fisch haben, bereiten wir abends Fleischpflanzerl, alias Bouletten, alias Frikadellen (hat es jetzt jeder verstanden?) zu. Wie jetzt?! Jaja, wir sind hier Gourmets geworden und essen doch nicht 2 Tage hintereinander das Gleiche. Fisch muss 1 Tag warten. Fleischpflanzerl unter Vollmondschein. Yeap, gibt Schlimmeres.

POS 24:00 MOZ: 20 59N und 069 25W

BILDER FOLGEN

Mai

10

Pet
Wir genießen den Vollmond, der eine silberne Glitzerstraße auf dem Wasser hinterlässt und einen ersten fantastischen Sonnenaufgang mit 360 Grad Wasser um uns herum. Nach und nach kriechen alle etwas verschlafen aus den Kojen.

Vollmond Wachwechsel

Vollmond Wachwechsel

Der eine mit mehr, der andere mit etwas weniger Schlaf im Gesicht. Aber Helmut`s Power-Smoothie und Horst`s Kärtner Salami versüßen uns den Morgen bei mehr Wind.
Deshalb: Spinnaker hoch und wir gleiten bei 8 – 10 kn über das tiefblaue Wasser. Jetzt aber auch Angel raus und auch kurz gleich darauf kracht die Büchse zu Boden. Fischalarm! Mahi-Mahi an der Angel. Was sind wir doch wieder stolz wie Oskar und freuen uns jetzt schon auf frische Fischfilets am Abend.

frisch gefangen

frisch gefangen

Was gibt´s an solchen Tagen noch zu tun, außer zu genießen? Essen, Trinken, chillen, lesen.
Stressfaktor gen Null.

Unter SPI

Unter SPI

POS 12:00 MOZ: 19 23N und 066 06W

 

Abends zelebrieren wir unseren frischen Fang lecker zubereitet mit Vollmondbeleuchtung im Hintergrund. Vorher eine entspannte Abendstimmung, die wir vorne im Netz genießen. Der Postkarten-Sonnenuntergang darf natürlich nicht fehlen. Wir schmelzen dahin vor so viel Natur, soviel Weite und so viel Einsamkeit. In der Ferne ziehen mal 2 Frachter vorbei. Es gibt noch Leben da draußen ??, das aber gerade niemand vermisst.
22.10 Uhr: Außer Skipper und Wachdiensthabende schlafen alle. Plötzlich reißt das Spinaker. Ach du liebe Zeit! Schnell versuchen wir den sofort halb ins Meer gezogene SPI aus dem Wasser zu ziehen und ins sichere Säcklein zu stopfen. Gar nicht so einfach alles mitten in der Nacht bei Wind und Welle. Wenigstens haben wir natürliche Beleuchtungshilfe von oben und schaffen es natürlich. Die Genua wird alternativ gehisst und weiter geht´s, als wär nichts gewesen. Naja, a bissal langsamer, aber hey, der Weg ist das Ziel.

Sonnenuntergang auf See

Sonnenuntergang auf See

POS 24:00 MOZ: 19 44N und 067 00W