Sep.

14

Ursel

Der Abschied von Moorea fällt schwer.

Bei einem letzten Schnorchelgang entdecken wir noch ein schönes Korallenfeld.

Um 12.30 heißt es Segel setzen. Gerhard und Michael geben wie immer ihr Bestes und so machen wir mit Großsegel und Genua gut Fahrt.

… und sichten unterwegs sogar noch Wale in der Ferne.

In der Ferne verschwinden die sonnenbeschienenen Berge von Moorea und vor uns liegt das wolkenverhangene Tahiti.

Wir machen in der Marina Taina, zehn Kilometer westlich von Papeete, mit Buganker und Heckleine fest. Wer will kann jetzt nochmal mit dem Bus nach Papeete fahren. Zum Abend treffen wir uns alle zum Abschiedsessen in einem Lokal mit Meeresbrise in der Marina.

Eine Runde Wizzard und der ereignisreiche und harmonische Törn ist leider fast zu Ende.

Sep.

13

Ursel

Wir bleiben noch einen Tag in Moorea, verlegen aber unseren Ankerplatz auf die Ostseite der Insel. Die Crew ist begeistert. Die Lagune zeigt sich wieder von ihrer schönsten Seite. Die Sonne scheint und die flachen türkisen Flächen sind scharf abgegrenzt von den tieferen dunkelblauen und dahinter wie immer die rauschende Brandung. Hierzu die Bergkulisse von Moorea, die hier ganz anders aussieht als auf der Nordseite.

Auf gehts zur Beachbar des gegenüberliegenden Hotels. Getränke und Schnorcheln in der Lagune!

Hier treffen wir auch Daria und Balbina, die begeistert von ihrer Inselrundfahrt mit einer einheimischen Führerin berichten.

Zum Abend gibt es von Ursel zubereitete Bananencocktails und Reste Essen von Martin. Letzteres riecht und schmeckt so lecker, dass selbst die“ Nichtesser“ angelockt werden.

Die Revanche im Wizzard steht an. Daria spielt heute wieder mit und Gerhards Glückssträhne kehrt zurück.

Fünf oder vier Personen, mit oder ohne Taktik, wie wird man Sieger?

Taktik und Glück, wie so immer im Leben!

Sep.

12

Ursel

Michael setzt heute sein Sportprogramm fort und erforscht die Baie de Cook mit dem Kajak. Wir Anderen machen mit dem Zodiak eine Spritztour durch die tief eingeschnittene Bucht. Ob sie die schönste der Südsee ist, weiß ich nicht, aber die 800 Meter hohen Vulkangipfel, die uns umgeben, sind schon beeindruckend.

Im Scheitelpunkt der Bucht ist eine kleine Ortschaft mit Snack, bei dem es leckere Teilchen und Bananenkuchen gibt.

Eine Kirche mit tahitianischen Wandmalereien steht in exponierter Lage direkt am Meer.

Wir fahren noch eine Weile mit dem Zodiak in und außerhalb der Lagune. Es macht immer wieder Spaß so über das Wasser zu gleiten. Unsere Fahrt endet in der Champagnerbar gegenüber unserem Ankerplatz. Hier trifft nach einer Weile auch der schon verloren geglaubte Michael ein.

Ein Teil der Crew entdeckt dann neben der Champagnerbar noch einige Geschäfte an Land und so kann man den Tag bis zum Abend hier verbringen.

Die Revanche beim Wizzard entfällt, da der Landausflug zu anstrengend war.

Sep.

11

Ursel

Nicht nur Gerhard, sondern auch Michael erprobt sich heute beim Sport. Er wandert circa neun Kilometer zum Aussichtspunkt Belvedere. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick auf die beiden tief eingeschnittenen Buchten und die umliegenden Berge. Dann geht es auf gleichem Weg zwischen Obstplantagen zurück.

Wir anderen fahren mit dem Zodiak zur sogenannten Stingray City. Mitten in der Lagune werden Stingrays und Haie angefüttert. Sobald das erste Motorengeräusch zu hören ist, schwimmen Schwarzspitzenhaie und Stachelrochen in reichlicher Menge in ein Meter Tiefe um uns herum. Aber auch kleinere Meeresbewohner, wie Doktorfische und kleine Thunfische, umkreisen uns.

Am Nachmittag motoren wir durch die Lagune Richtung Osten um nahe bei der Baie de Cook einen neuen Ankerplatz zu finden. Um uns herum ist türkisblaues Wasser und in der Ferne rauscht die Brandung. Vor uns liegen die Berge mit der palmengesäumten Uferstraße.

 

Der Skipper ist heute wieder in der Küche gefordert. Auf allgemeinen Wunsch gibt es Kaiserschmarren mit und ohne Rosinen und natürlich selbstgekochtem Rum-Apfelbananenkompott.

Sep.

9

Ursel

Um 16.00 verlassen wir Huahine durch den gleichen Pass, durch den wir auch in die Lagune rein gesegelt sind.

Auf dem Weg dorthin begleitet uns ein polynesisches Kanu bei 7 Knoten.

Dann geht es 90 Seemeilen Richtung Südwesten nach Moorea, d.h. wir motoren ungefähr 18 Stunden über den Südpazifik.

Die erste Nachtwache beginnt um 21.00 Uhr und dann alle zwei Stunden Wechsel.

Die Sterne leuchten trotz einiger Wolken und das Schiff gleitet ruhig durch die Nacht.

Außer einem Kreuzfahrtschiff, das noch rechtzeitig ausweicht, gibt es keine besonderen Vorkommnisse.

Um 6.00 Uhr ist es schon fast hell und Moorea liegt vor uns. Gegen 9.00 Uhr fahren wir durch den Pass in die Lagune, aus der Moorea mit mehreren Vulkangipfeln herausjagt.

In einer geschützten Bucht im Norden, nahe dem kleinen Ort Papetoai, lassen wir den Anker fallen.

Jetzt wird erst einmal gefrühstückt. Dann erforschen wir unsere neue Umgebung. Schnorcheln Richtung Außenriff, Kajakfahren Richtung Hotel, wo wir uns später alle zum Cocktail treffen.

Die abendliche Spielrunde wird heute wieder durch Heimkino ersetzt, wobei nur der Skipper bis zum Ende durchhält.