Juni

18

Wir sind „umgezogen“ und fünf Meilen weiter nach SE zur Insel Ono gesegelt. Hier liegen wir in der E-Bucht vor Nobouwalu Village. Als wir gegen 13:00 Uhr hier ankamen war schon soviel Wasser weg, dass kein Weg ins Dorf über den Strand führte. Also werden wir hier nur übernachten und morgen früh nach Benga aufbrechen und bis dahin die Stille und Kaffee genießen.


Doch am Vormittag zum Hochwasser gegen 09:00 waren wir nochmal bei den Mantas. Leider war die Sicht durch den Seegang recht mäßig und daher konnten wir heute nur zwei verschiedene Mantas sehen. Aber dafür liessen sich mal wieder auch die Nemos ablichten.
Von Luke Gordon, einem Engländer, der für den Manta-Trust arbeitet und dem wir von unseren Mantabegegnungen der drei Tagen Bilder gesendet hatten,
hat uns nun die Namen der gesichteten Mantas mitgeteilt.
Es waren KONTIKI und PANCAKE von vorgestern.
WONKA, BUTTER, OLENA und nochmals PANCAKE von gestern.
Sowie VIOLETTA und MA von heute.

MA hat eine Verletzung, vermutlich von einer Harpune oder so, es wird erwartet dass die Überreste davon sich in den nächsten Monaten ablösen.

Nach gut acht Wochen war mal wieder eine Verjüngung angesagt. Danke Carina für den neuen Haarschnitt.

POS 18.06.2022 06:30 UTC: 18 53,24 S und 178 27,76 E, vor Anker auf 12m WT.

Juni

17

Wir liegen immer noch auf der Leeseite von Vurolevu und seit heute Mittag mit einem australischem Nachbar-Kat.
Am Morgen mit hochwasser, diesmal erst gegen 08:30 sind wir wieder zum Manta-Point gefahren.
Trotz reichlich kabbeligem Seegang wurden wir mit vielen Manta-Begegnungen beswchenkt.
Zum Teil waren bis zu vier Mantas anwesend. Einen haben wir von gestern wieder erkannt, die anderen drei waren heute neu dabei.
Für morgen Früh, wenn das Hochwasser abermals ein wenig später kommt, werden wir wieder Zuschauer sein wenn die Mantas sich um die Putzerstation tummeln.
Weitere Bilder und Berichte findet Ihr bei Carinas und Hannes Blog

Unsere POS: siehe Sailblogs.com


Juni

16

Das Hochwasser, bei dem die Mantas sich an der Putzerstaion bei Vurolevu einfinden war heute schon kurz vor Acht Uhr.
Somit „mussten“ wir schon früher aufstehen und mit dem Dinghy pünktlich vom Ankerplatz aus anzukommen.
Dort angekommen ab ins Wasser und schon war der erste große Manta mit bestimmt 4m Spannweite da und liess sich von den kleinen Putzerfischen „behandeln“. Dabei zog er gemütlich und entspannt kleine Runden um einen großen Korallenblock nahe der Wasseroberfläche. Später gesellten sich noch zwei weitere etwas kleinere Mantas dazu, die sich beim „Zähneputzen“ von uns nicht stören liessen.

Zurück auf VAVA-U gabs Frühsrück und dann haben wir und die 1,5 Meilen zum Ankerplatz hinter die Insel Vurolevu verholt. Dann ist es morgen nur ein paar Meter bei späterem Hochwasser.
Der Sandstrand lud trotz etwas bedecktem Himmel zum Kanufahren und verweilen ein.


Und hier noch ein paar Bilder von unserem gestrigen Dorfrundgang auf Buliya Island, wo wir Papaas und Bananen geschenkt bekommen haben und im kleinen Laden sogar eine Palette frische Eier und Tomatensosse erstehen konnten.

Und hier noch unsere POS, auf der wir auch morgen noch den Tag verbringen werden:
18 51,68 S und 178 30,99 E, vor Anker.

Juni

15

Es war eine ruhige Nacht mit achterlichem Wind und Segeln mit der Genua.

Kurz vor dem Naigori Pass im Osten von Kandavu gab es kleinere Regenschauer und den dazugehörigen Regenbogen.

In der Lagune von Kandavu hatten wir dann noch ein paar Meilen unter Maschine bis nach Buliya Island, wo wir jetzt über Nacht ankern und vorher jedoch noch im Dorf waren um unser SevuSevu abzugeben.

Mehr dau dann morgen, nachdem wir hoffentlich mit Hochwasser um 08:00 MOZ Mantas bestauen können.

Gute Nacht, POS siehe Sailblogs.com

Juni

14

Gestern hatten wir einen erlebnisreichen Tag im Dorf, nachdem wir ja schon am Vorabend besucht worden waren.Los gings mit einer Watt-Wanderung, denn als wir nachdem Frühstück los sind, war es kurz vor Niedrigwasser und so der Zugang zum Dorf direkt per Dinghy nicht möglich.

Im Dorf wurden wir von der Nurse empfangen und es ging dann erst mal zum Chief in Sachen SevuSevu.

Danach wurden wir durchs Dorf geführt – zuerst in die „hohe“ Schule auf dem Hang über dem Dorf. Dort wurden wir gleich vielfach umzingelt und einige Kids erinnerten sich an VAVA-U, die ja im Oktober 2020 schon mal hier war. Ein „Klassenfoto“ vor der Welt war der Hit mit anschließendem kleinen Erdkundeunterricht an der „Tafel“

Danach der Dorfrundgang mit Kirche und Nurse-station Das Dorf liegt an einem Hang mit betonierten Wegen und einm kleinen Fluss über den eine Brücke geht. Recht geruhsam ist das leben hier wie überall in den Fidschi Dörfern.

Dann kamen wir noch bei den Kava-Männern vorbei, die das Kava für den Markt in Suva, wo es verkauft wird, vorbereiteten und trockneten. Das ist anscheinend ein recht gutes Geschäft, denn es gibt einige Steinhäuser und Gasherde an Stelle der sonst üblichen offenen Feuerstellen zum Kochen.

Am späten NAchmittag wurden wir zum Kava trinken eingeladen. Vorallem Marianne und Lucia wollten es ausprobieren, da sie es noch nicht kannten. Ich habe mich etwas zurückgehalten aber HAnnes schien es zu schmecken. Zur Begrüßung gabs für jeden einen Blumenumhang und Babpuder ins Gesicht- eine alte Tradition.

Und zum Abschluss noch ein paar Bilder vom Ankerplatz

Wir sind dann jetzt startklar zu Nachtfahrt nach Kandavu – das sind ca 90 Meilen so dass wir nicht vor Sonnenaufgang ankommen werden und somit dann Tageslicht für die Passdurchfahrt haben.

Positionsangaben und track siehe
sailblogs.com/member/Vava-U

und schaut auch mal wieder beim Blog meiner Mitsegler Hannes und Carina vorbei