Jan.

18

Heute war es endlich soweit. Pünktlich um 9.45 Uhr holte uns das Taxi ab in die Marina. Wir konnten gleich aufs Boot. Die stellvertretende Leiterin kam und für Martin begann auch sofort die Einweisung.

Eigentlich wollten wir noch ein bisschen was einkaufen, weil sonntags haben die Läden nur bis mittags offen. Damit wir wenigstens ein paar Getränke und Lebensmittel für das Frühstück an Bord haben und wir dann gemütlich am Montag alle gemeinsam einkaufen können. Ich schaute auf die Uhr und beschloss, dass ich alleine zum Supermarkt gehe. Mit dem langen Einkaufszettel füllte ich einen Einkaufswagen um den anderen. Ich hatte ja nur noch 45 Minuten Zeit. Die vollen Wägen stellte ich an die Kasse und die netten Verkäufer packten mir schon mal alles in Taschen. Pünktlich um halb zwölf stand ich mit meinem Einkauf vor dem Supermarkt und die Rollos gingen runter. Die Ladies haben gesagt, Taxi kommt gleich. Martin hat mir geschrieben, dass die ersten Gäste schon an Bord sind. Katrin und Götz wollten um eins kommen. Tja, und nun stand ich da mutterseelenallein auf der Hauptstraße und wartete aufs Taxi, aber es kam keins. Wie in dem bekannten Schlagersong….jetzt hab ich wieder einer Ohrwurm…30 min später hielt ein kleiner Bus und fragte, ob ich ein Taxi brauche. Dankbar belud ich mit dem freundlichen älteren Herrn ohne Zähne das Fahrzeug. Er unterhielt sich mit seiner Schwester und machte sich glaub ich , über den großen Einkauf lustig.


In der Marina mussten wir alles wieder ausladen, da kamen aber schon die netten Helferlein von der Crew und halfen fleissig mit. Jetzt muss erst mal nach Stauraum und Platz gesucht werden. Wir kriegten gut alles unter. Mittlerweile kamen auch die beiden Berliner an Bord. Jeder brauchte jetzt ein bisschen Zeit um sich zu orientieren und seine Sachen zu verstauen. Um drei gab es Kaffee und Kuchen und jeder erzählte so ein bisschen. Martin zeigte dann der Crew das Schiff und machte auch gleich die Sicherheitseinweisung.

Die Zeit verging und plötzlich war es schon kurz nach sechs. Martin reservierte im Snack Tonoi. Das hatte ich noch vom letzten Jahr in Erinnerung mit kleinen Portionen und das Essen war nicht wirklich gut. Es war leider das einzige Restaurant, dass am Sonntag Abend geöffnet hat. Matthias und ich gingen zu Fuß und der Rest der Crew kam mit dem Taxi. Unterwegs wurden wir von zwei recht aggressiven Hunden attackiert. Die hatten uns schon fast an der Wade, aber wir gingen mutig weiter und ließen uns von den Kläffern nicht beeindrucken. , Im Restaurant sassen wunderschön am Wasser. Und wir wurden echt positiv überrascht. Die Portionen waren üppig und das Essen war super lecker.


Mit dem Taxi ging es zurück aufs Boot und Matthias und Norbert holten das Ankerbier nach. Wir saßen noch ein bisschen zusammen, aber nach dem aufregenden Tag gingen alle zeitig in die Koje.

Jan.

19

Der erste Morgen auf dem Boot war ganz chillig. Ich ging früh in die Stadt um Baguette und Croissants zu holen und als ich zurück aufs Boot kam , sind so nach und nach alle aus den Kojen gekommen. Während dem Frühstück besprachen wir dann den Einkauf, wer für was zuständig ist. Mit vielen leeren Taschen gingen wir los. Nur Norbert lag leider mit Fieber flach und blieb noch in der Koje und Martin hatte noch einige Mängel entdeckt, die die Mannschaft von der Marina vor dem Start ausbessern musste. Jeder hatte seinen Part von der Einkaufsliste abfotografiert und so schoben wir die Einkaufswägen, die sich langsam füllten durch die Gänge. Waltraud ging gleich in die Getränkeabteilung. Das war der größte Teil von der Liste. Götz und Katrin kümmerten sich um die Küchenutensilien und Matthias schaute nach Konserven und half noch der Waltraud. Ute fand man in der Knabberabteilung, sie suchte nach Nüssen usw. Ich schwebte durch die Kühlregale und schlug beim Obst und Gemüse zu. Nach und nach konnte ich in der Liste fast alle Haken setzen. An der Kasse halfen die netten Mitarbeiter beim Einpacken. Vor dem Laden wurden alle Lebensmittel deponiert und es wurde aufs Taxi gewartet. Ich machte mich zu Fuß auf den Weg und war sogar noch vor dem Taxi in der Marina. Gemeinsam luden wir alles aus. Nun war unser Skipper, das Verstaugenie gefragt. Nach einer Stunde war alles an einem geeigneten Platz untergebracht.

Ich musste nochmal in die Stadt, weil ich den Sekundenkleber vergessen hatte. Zurück auf dem Boot machten sich so langsam alle für das Ablegen fertig und ich schob noch schnell einen Birnenkuchen in den Ofen, damit zum Kaffee der Kuchen fertig‘ ist. Die Crew von Dream Yacht Charter hat den Katamaran langsam aus der Marina gefahren und übergab dann Martin das Steuer. Jeder suchte sich sein Plätzchen , wo man die Brise und die tollen Farben des Wassers genießen konnte. Wir fuhren unter Motor ca 6,5 Meilen Richtung Norden. Pünktlich zum Kaffee fiel der Anker. Der Birnenkuchen war noch warm , aber ein bisschen dunkel. Ein kleiner Hai und ein größerer Fischschwarm kreisten ums Boot, was ein bisschen Panik auslöste. Aber es gingen dann doch alle ins Wasser. Martin kontrollierte das Boot unten vom Wasser aus und entdeckte dort ebenfalls noch Mängel.


Zurück auf dem Boot genossen alle die Sonne und Martin checkte am Kartentisch das Wetter und die Route für den nächsten Tag.
Langsam machte sich Hunger bemerkbar und ich fing an, die Soße für den Thuna vorzubereiten. Waltraud bot sich an, den grünen Salat zuzubereiten. Der Reis kochte langsam vor sich hin und Martin machte sich an dem Thunfisch. Am Tisch haben schon alle Platz genommen und warteten auf den Fisch. Der hat allen sehr gut geschmeckt. Ums Boot kreisten wieder einige Haie in freudiger Erwartung auf Reste vom Abendessen. Leider blieben nur zwei Löffel Reis übrig.


Da es ein aufregender Tag war , bekamen einige doch ziemlich bald eine Bettschwere und verabschiedeten sich bald in die Koje

Jan.

20

Die Sonne ist weg und wir haben leider Sturmwarnung. Martin hatte das schon auf seinem Bordequipment vorausgesehen und wurde von der Basis angewiesen, einen sicheren Ankerplatz zu suchen.

Der Skipper entschied, mittags in die gegenüberliegende Bucht zu fahren.
Inzwischen wollte er den Generator laufen lassen, aber der zuckte nur. Martin ging auf die Suche, mittlerweile kennt er fast jede Ecke auf und unter Deck. Es dauerte nicht lange und er hat den Fehler gefunden.

Götz ging noch schnorcheln und alle anderen beschäftigen sich mit lesen, dösen und das Wetter beobachten. Es wechselte zwischen Sturmböen, Wind und Regen. Es war einfach nur grau. Am Tisch wurde der Essensplan für abends diskutiert. Es sollte bunten Reissalat, den ich schon in der Früh gemacht hab, Hühnchen und eine große Schüssel grünen Salat mit Avocado geben. Um die Mittagszeit , nachdem der Generator fertig war, hieß es Anker auf. Die Jungs, dick eingepackt in ihre Regenjacken, holten den Anker ein bei strömenden Regen und wir fuhren unter Motor in die Bucht. Es lagen schon Segelyachten hier und es sollten noch einige mehr werden. Da der Boden nicht so gut war und durch die vorausgesagten Wetterbedingungen musste der Anker auch zweimal gesetzt werden. Endlich saß er fest und die armen Jungs konnten endlich aus den nassen Regenjacken.


Danach gabs dann erst mal einen frisch gebackenen Kuchen und Kaffee – so lässt sich auch mal ein Regentag in der Südsee aushalten.

Irgendwann am Nachmittag entdeckte Norbert, dass sich irgendwie Wasser in seinem Schrank angesammelt hatte, seine ganzen Shirts und Hemden waren nass. Hilfe, das musste alles erstmal aufgehängt werden. Nur wohin mit den feuchten Sachen, es kamen ja immer wieder starke Regenschauer. Also wurde alles vorerst im Salon über die Polster gehängt. Martin ging wieder auf Ursachensuche. Er vermutete, dass es mit der Salzwasserpumpe, die nicht funktionierte, zu tun hatte. Aber genau wusste er es auch nicht. Er kontaktierte die Basis, die hatten wir immer 1000 Ausreden, wollten trotzdem für den nächsten Tag in der Früh ein Boot mit Mechanikern vorbei schicken.


Wie ließen uns erstmal Kaffee und den Mandarinenkäsekuchen schmecken. Es blieb wie schon an den anderen Tagen kein Stück übrig.
Es hatte ein bisschen aufgehört zu regnen. Martin bot an, für alle ein Dinghitraining zu machen. Matthias und ich wollten an Land und uns ein bisschen die Beine vertreten. Der Ort war ja nicht groß, aber die Vegetation war wie im Dschungel. Üppig wachsende Ixorapflanzen, Hibiskusse, Krotone und Palmen in allen Größen und Variationen. Am Straßenrand fühlten sich die großen Krabben durch uns gestört und schlüpften ganz schnell in ihre Löcher zurück. Ein Gewusel links und rechts. Am Ende vom Dorf war ein Supermarkt. Dort haben wir kurz durchgeschaut und noch eine Plastikschüssel für Teig, Obstsalat usw gekauft. Dann setzten wir uns an so einen einheimischen Foodtruck und tranken noch was. Martin wollte uns um sechs wieder abholen. Mittlerweile übten die anderen Dinghi fahren.


Zurück an Bord wurde so langsam das Abendessen vorbereitet. Waltraud übernahm das Hühnchen und Katrin machte den grünen Salat mit Avocado. Der Reissalat mit Ananas und Paprika war schon fertig.
Bis auf den letzten Krümel wurde alles aufgegessen.
Den Abwasch erledigten Katrin und Matthias.
ENDLICH konnten wir einige Mitsegler für unser Wizard gewinnen.
Martin erklärte kurz das Spiel und die Regeln und nach einer kurzen Proberunde ging’s los. Zu sechst gingen die 10 Runden schnell vorbei und unsere Mitspieler schlugen sich wacker. Die erste Runde gewann zwar noch Martin, aber die zweite Runde ging schon an Götz und Waltraud.
Vielleicht gibt’s ja morgen schon eine Revanche.

Jan.

23

Nachdem wir zwei Tage Zwangspause in der Ha‘amene Bucht einlegen mussten wegen dem Sturm, konnten wir heute endlich weiter und in die Bucht segeln, in der sich die Farm von André befindet. Dieses Mal hatte der Anker gleich richtig gefasst – in der letzten Bucht mussten Martin und die Crew einige Versuche starten, bis der Anker hielt. Und in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag haben Martin und ich zur Sicherheit noch eine Ankerwache gehalten.

Da hatten wir Sturmböen bis 40 Knoten. Eigentlich hätten wir gerne am Mittwoch eine polynesische Show angeschaut und am Donnerstag die Vanilla Tour mitgemacht, doch der Folklore Abend sowie der Ausflug mit Vanilla Tours fiel buchstäblich ins Wasser. Aber das können wir noch nachholen, daher ist die Crew immer noch gut gelaunt, wir können es ja eh nicht ändern. Dafür gabs zur „Abwechslung“ mal wieder einen leckeren Kuchen.


Am Nachmittag war der Himmel nicht ganz so dunkel, so konnte Martin und die Crew mit dem Dinghi zu André s Farm fahren. Schon die Fahrt durch eine Flussmündung ist recht abenteuerlich.

Martin kennt Andre schon von früheren Törns aus den Jahren 2018/19 und auch letztes Jahr haben wir ihm mit den beiden Crews einen Besuch abgestattet. Dort bekommt man oft frisches Obst und Gemüse.
André zeigte stolz sein Grundstück suchte zusammen, was reif war.

Gegenüber liegt ein kleiner botanischer Garten, da konnten sich die Gäste mal die Beine vertreten.

Auf der Rückfahrt hat sie dann doch noch ein Regenschauer erwischt. Katrin und ich blieben an Bord.
Abends übernahm Katrin das Kochen und Waltraud putzte den Salat. Es gab Rührei mit Shrimps, frisch gebackenes Brot und Salat.


Danach erzählte Martin ein bisschen über die Tuamotus und die Marquesas, die Waltraud und Norbert nach dem Törn noch bereisen . Katrin und Goetz wollten auch noch einiges wissen, da die beiden danach auch noch einige Zeit hier verbringen werden.
Der eine oder andere fing an zu gähnen und verabschiedete sich in die Koje. Der harte Kern blieb noch auf ein Wizzardspiel, das Martin für sich entscheiden konnte, dicht gefolgt von Matthias.

Jan.

24

Heute hieß es gleich nach dem Frühstück Anker auf Richtung Huahine. Der Sturm hat Gottseidank etwas nachgelassen und die Sonne ließ sich auch öfter blicken. Trotzdem mussten wir alles gut Wetter und Wellenfest verstauen. Die letzten drei Tage war die Crew ja schon sturmerprobt. Kaum raus aus der Bucht wurde das Großsegel und die Fock gesetzt.

Uns erwartete ein richtiger Wellenritt. Martin gab den Kurs an und Waltraud, Norbert, Götz und Matthias wechselten sich am Steuer ab.


Mit Wind aus NE zwischen 15 und 25 Kn segelten wir im 2 Reff und 50%-iger Genua bei 2-3m Wellen ziemlich hoch am Wind.

Na klar hatten wir versucht zu Angeln, aber außer einem Biss ohne Fisch war nix. Zumindest haben wir den Köder nicht verloren.

Den Pass konnten wir nicht genau anliegen, so dass wir am Ende nochmal zwei Wenden gemacht haben um dann unter Segeln durch den Pass Avapehi in die Lagune einzulaufen. Nach ca 6 Stunden hörte dann endlich die Schaukelei auf (die Bali 4.5 ist halt recht kurz und leicht und damit etwas „bockig“ in den Wellen ;-)) und wir fuhren unter Motor noch ca 1 1/2 Stunden weiter südlich bis zu unserem Ankerplatz.

Zum Ankerbier sagten die Jungs nicht nein. Kurz bevor es dunkel wurde, sprangen noch alle zur Abkühlung ins Wasser. Waltraud und Norbert bereiteten zum Abendessen ein leckeres Curry vor. Heute hatte auch keiner mehr Lust auf ein Wizzard. Nach dem langen und anstrengenden Schlag gingen fast alle zeitig in die Kojen.

Jan.

25

Nachts hat es mal kurz und heftig geregnet, aber zumindest in der Früh lugte die Sonne ein bisschen raus. Da sieht die ganze Umgebung doch gleich anders aus. Nach dem Frühstück ließ sich die Crew von Martin mit dem Dinghi an Land fahren. Das schöne Mahana Hotel hatte leider noch geschlossen, aber sie besuchten Secrets of Vahine, den Mann mit den Tamanoölen und anderen Tinkturen. Die Dame mit den Seidentüchern war leider nicht da, aber im Chez Tara, einem kleinen Bistro am Strand, haben alle noch eine Erfrischung genossen. Derweil hat Martin an Bord frisches Brot gebacken. In diesen großen Alutöpfen wird das echt super.


Am frühen Nachmittag holte der Skipper die Crew wieder ab. Zurück an Bord war chillen , baden und schnorcheln angesagt. Kurz vor dem Hotelsteg sind wunderschöne Seeanemonen zu sehen, Martin erspähte auch ein Seepferdchen Pärchen. Die Schildkröte hat niemand entdeckt.
Zum Abendessen machten wir Brotzeit. Waltraud bereitete einen leckeren Thunfischdip und eine Guacamole. Dazu hatten wir Oliven, Schinken und Gurken und selbst gebackenes Skipperbrot. Natürlich gab es auch viele lustige Anekdoten und Erlebnisse zu erzählen.
Am späteren Abend spielte der harte Kern von der Crew wieder Wizzard. Dabei wurde wieder viel gelacht und viele Theorien durchgespielt nach dem Motto hätte hätte. Ziemlich zufrieden gingen alle in die Kojen.

Jan.

26

Nach dem Frühstück hieß es Anker auf Richtung Norden. Da wollten wir vor dem Hauptort der Insel , Fare, ankern. Es regnete wiedermal. Norbert und Götz sahen in ihren Regenjacken aus, als segelten sie in der Nordsee, aber nicht wie in der Südsee. Wenigstens war es warm. Doch je weiter wir unserem Ziel näher kamen, je mehr klarte der Himmel auf. Das Ankern mit dem eingespielten Team klappt reibungslos.

Der Skipper fuhr die Crew in zwei Etappen an Land. Waltraud, Norbert und Matthias und die anderen drei, Katrin, Götz und Ute wollten sich jeweils ein Auto für eine Inselrundfahrt mieten. Hier gibt es echt viel Natur, einige Museen, eine Perlenfarm und die heiligen blaue Aale zu sehen. Die Rumdestillerie hatte geschlossen.

Martin und ich spazierten derweil gemütlich durch den Ort und machten noch einen Einkauf. Im Yachtclub tranken wir schnell einen Cappuccino und spähten nach einer Möglichkeit, unseren Müll loszuwerden.

Zurück an Bord machte ich kleine Bananenmuffins, da alle Bananen auf einmal reif geworden sind. Martin ließ derweil den Wassermacher und den Generator laufen. Auf dem Rückweg vom Yachtclub zum Boot mit dem Dinghi sah Martin eine Boje, die viel näher zum Land war. Falls die später noch frei ist, gehört sie uns.

Zwischendurch kam noch die große Katfähre aus Papeete vorbei und blockierte mit ihren Festmachern unser kleines Dinghy.

Als wir das zweite Mal rüber fuhren, saßen schon alle gutgelaunt bei Bier, Kaffee und Cocktails im Yachtclub. Die Crew wollte gleich sitzen bleiben bis zum Abendessen. Götz fuhr mit aufs Boot zurück zum Umsetzen und um an die Boje zu fahren. Die war sehr kurz angeleint, deswegen hat Götz das vom
Dinghi aus gemanagt. Das klappte super und unser Weg an Land war nur noch halb so weit. Martin fuhr Götz wieder an Land und brachte Ute mit zurück. Um kurz vor sieben fuhren wir dann das letzte Mal zurück an den Steg vom Yachtclub zum Abendessen .

Die Stimmung war schon super. Alle erzählten von ihren Erlebnissen der Inselrundfahrt und Fotos wurden in die Gruppe gestellt. Die Bedienung war sehr nett aber irgendwie etwas verpeilt. Es dauerte, bis alle das richtige oder auch falsche Essen hatten.

War aber alles sehr lecker. Kurz bevor wir zum Dinghi gingen, fing es wieder an zu schütten. Egal, solange es nur Nachts regnet, passt es doch. Nach dem langen Tag verabschiedeten sich alle müde in ihre Kojen.

Jan.

27

So nach und nach kamen alle noch ein bisschen verschlafen aus den Kojen. Frühstück war schon vorbereitet.
Die Mannschaft vom Nachbarschiff kam aufgeregt mit ihrem Dinghi zu uns rüber. Sie erzählten, dass sie gestern Nacht, als sie auch im Yachtclub beim Essen waren, ausgeraubt wurden. Papiere sind alle noch da, die hätten wohl Bargeld und eine Kamera mitgenommen und sie fahren jetzt zur Polizei. Die Einbrecher sind über die Skipperkabinenluke eingestiegen und durch ein Verbindungsfenster in das Schiff gelangt.
Bei uns kann man die Verbindung verriegeln, dass hat die Crew wahrscheinlich übersehen . Da haben wir natürlich noch ein bisschen darüber diskutiert.
Aber dann kam das Kommando zur Abfahrt und los ging es Richtung Taha‘a. Martin drehte in den Wind, damit das Großsegel gesetzt werden konnte und danach die Fock. Ganz anders als am Samstag gleitete das Schiff schön ruhig über die Wellen.

Jeder genoss im Stillen die schönen verschiedenen Blautöne vom Wasser und vom Himmel. Die letzte Stunde vorm Ziel machten wir noch einen kurzen Badestop vor einer Privatinsel in herrlich türkisfarbigem Wasser. Was für eine Kulisse. Ein paar kleinere Haie kreisten am Grund und ließen sich von uns nicht stören.

Um halb sechs hieß es nochmal Anker auf zur letzten Etappe heute. Wir wollten noch in die Bucht von Vanilla Tours, wo wir für die Crew die Inselrundfahrt mit Vanillefarm und Rumdestillerie f gebucht hatten.
In der Heckwelle fuhren abwechselnd zwei Insulaner mit ihren Auslegerkanus mit. Das war echt cool, das zu sehen.

Zum perfekten Abschluss des Tages gab es einen Traum Sonnenuntergang. Alle hielten das Spektakel mit den Kameras fest.

Waltraud war so inspiriert, dass sie einen Sundowner für die Crew mixte.

Götz hat sich zum Kochen gemeldet und Ute bot sich als Schnippelhilfe an. Es gab ein leckeres Gemüsecurry mit Martin‘s selbstgebackenem Brot. Nach dem Essen waren heute auch alle durch und gingen müde in die Kojen.
Da wir morgen ein Geburtstagskind an Bord haben, hab ich noch einen Käsekuchen gebacken und eine kleine Überraschung vorbereitet.

Jan.

28

Da die Crew heute eine Halbtagestour mit Vanilla Tours machen wollte, war Frühstück schon um halb acht angesagt. Ich hatte ja gestern schon Geburtstagsgirlanden aufgehängt und heute Morgen den Tisch schön gedeckt . Gut, dass das Wetter gehalten hat, die Sonne strahlte auch schon am Himmel. Perfektes Geburtstags und Ausflugswetter. Alle waren schon oben als Katrin aus ihrer Kabine kam. Ein Geburtstagsständchen tönte aus Martins Musikbox. Nachdem alle gratuliert haben, gab es Frühstück. Katrin war total überrascht und hat sich sehr gefreut.


Danach ging’s los. Martin fuhr die Truppe an Land und unterhielt sich noch mit Noah, dem Tourguide.
Wir wollen dann die Tour mit dem nächsten Törn machen .
Derweil probierte ich Bananenchips aus den Kochbananen. Die waren schon sehr reif, sind aber trotzdem gut geworden. Die leichte Schärfe vom Chili und die Süße der Banane sind eine gute Kombination. Katrin hat sich heut Abend eine Brotzeit gewünscht. Deswegen habe ich noch einen Krautsalat und einen Tomaten/Feta Salat gemacht. Waltraud und Norbert machen wieder den Thunfischdip, wenn sie von der Tour zurück sind. Nachdem ich in der Küche fertig war, hat Martin sein Skipperbrot gebacken.

Am frühen Nachmittag kam die Crew total begeistert zurück aufs Boot. Der Tourguide Noah war so toll, hat sehr viel über Flora und Fauna der Insel erzählt, über die Vanilleproduktion und er hat sie über die Bestäubung per Hand aufgeklärt.

Zum Schluss hielten sie in der Pari Pari Rum Destillerie. Der war so gut, dass Matthias und Waltraud kleine Flaschen mit Vanille und IngwerRum gekauft haben.


Um drei gab’s dann Kaffee und Käsekuchen. Während der schönen Sonnenuntergangsstimmung haben wir nochmal auf Katrin mit Sekt angestoßen und es gab einen kleinen Snack dazu.


Später hat sie sich ja eine Brotzeit gewünscht .


Vor dem Abendessen hüpften einige noch ins Wasser und Götz paddelte mit dem SUP durch die Bucht. Unsere Nachbarn von Huahine, die überfallen wurden, lagen jetzt wieder neben uns . Götz fragte , wie die Sache ausging. Das wird im Sand verlaufen, da wird nichts rauskommen.
Nach dem Abendessen holten Waltraud und Matthias ihre Rumschätzchen aus den Kabinen und luden zum Rumtasting ein. Fazit..die Vanille ist schön weich im Geschmack, der Ingwer übertrumpft den Rumgeschmack. Die meisten gingen müde in die Kojen . Kein Wizzard heute vom harten Kern 😊

Jan.

29

Um acht hieß es Leinen los von der Boje. Über der Bucht wölbt sich bei unserer Abfahrt ein Regenbogen und so fuhren wir dem Regenbogen entgegen.

Wir hatten 42 Seemeilen vor uns . Wind passte und wir segelten gemütlich bei durchschnittlich 8-12 Knoten Wind aus NE auf halb bis raum über den Pazifik. Martin startete erneut einen Versuch mit der Schleppangel.

Schattenplätze waren heiß begehrt, da sich bei dem ersten längeren Schlag einige einen Sonnenbrand geholt haben. Am Steuer wurde sich immer wieder abgewechselt.


Nachmittags zog dann auf einmal kurzzeitig eine kleine Wolkenfront mit Windböen von bis zu 22 Kn auf. Das Segel wurde gerefft. Martin meinte, das ist nur kurzzeitig. Und so war es auch. Nach gut 20 Minuten war der Spuk vorbei und der heftige Seegang beruhigte sich auch wieder.
Dann war es nach ca 8 Stunden endlich soweit. Die spektakuläre Einfahrt vom Pass von Maupiti.

Alle kamen an Deck und zückten die Handys und Fotoapparate. Links und rechts die Brandung und schon waren wir durch. Die Ankermannschaft stand schon parat.

Wir ankerten vor dem Motu Pitiahe im glasklaren, türkisfarbigen Wasser auf 1,6m WT. Es war also nicht tief. Alle konnten stehen, außer mir🤷‍♀️. Den Badespaß haben wir uns alle verdient nach dem langen Schlag. Zuerst spielten wir Wasserball, dann beschlossen Martin und ich mit dem SUP auf die Insel zu fahren. Mal schauen, ob der Dackel vom letzten Jahr noch da ist. Der Chef ließ sich natürlich liegend auf dem SUP chauffieren. Und tatsächlich, als wir auf der Insel ankamen, liefen uns schon zwei kleine Dackel schwanzwedelnd entgegen. Wir haben uns später mit dem Besitzer der Hunde unterhalten, der hier im Paradies lebt. Das Dackelmädchen war letztes Jahr schon da und sie sei die „Schwimmerin“.

Er sagte uns auch, dass wir quer durch die Insel laufen können. Vereinzelt ist uns jemand begegnet, ansonsten fühlten wir uns fast wie Robinson und Freitag.
Als wir aufs Boot zurück kamen, waren in der Küche die Vorbereitungen zum Abendessen schon im vollen Gang. Katrin, Ute und Götz haben Bohnen mit Speck und Kartoffeln zubereitet.
Das war sehr lecker. Nach dem Abendessen haben wir noch über den Tag philosophiert und dass wir hier nahe am Paradies sind . Martin, Waltraud und ich spielten noch zwei Runden Kniffel, die der Skipper für sich entscheiden konnte.

Jan.

30

Eine Strophe von Achim Reichels Song Aloha he heißt “ Ich hab das Paradies gesehen “
Dann müsste er hier vor Maupiti gewesen sein. Wenn es ein Paradies gibt, dann hier und wir sind mitten drin. Ein Traum.

Heute Früh noch vor dem Frühstück sind wir mit dem Dinghi an den Mantaspot gefahren. Ich hab das SUP genommen. Dinghi und SUP wurden an der Boje fest gemacht und dann ging es auf die Suche.

Das Wasser war etwas trüb. Martin hatte den Platz entdeckt, wo sie sich meistens putzen lassen, aber da war keiner. Die anderen kreisten auch um die Stelle und plötzlich rief Götz…hier ist einer.

Schnell schwammen wir zu der Stelle und in ca 5-6 Meter Tiefe gleitete wirklich ein großer Manta durchs Wasser. Matthias hat noch einen zweiten gesehen und folgte ihm. Wir blieben bei dem einen und beobachteten ihn fasziniert. Martin tauchte runter und hat ein paar tolle Aufnahmen von ihm gemacht. Das war unser erstes Highlight des Tages. Dann hatten wir ein leckeres Frühstück vor einer traumhaften Kulisse. Highlight Nr 2 . Diese Farben kann kein Foto festhalten. Danach schnappten Martin und ich ein SUP, um auf das MOTU Tiapaa zu paddeln. Der Chef hat sich natürlich wieder durch das glasklare türkise Wasser chauffieren lassen.

Auf dem Motu wurde fleißig gearbeitet. Die kleinen Chalets, die sie letztes Jahr angefangen hatten, waren fast fertig. Die sehen wirklich schön aus. Wir sind noch ein bisschen weiter spaziert. Auf einer HÄngematte saß ein Einheimischer und genoss einfach den wunderschönen Blick .

Dann kamen wir an einer Bar an, die sich als Pension Papahani entpuppte. Das wäre doch die perfekte Location für einen Sundowner. Martin fragte nach, ob wir heute Abend auf einen Drink vorbeikommen können. Perfekt, das wird Highlight Nr 3.


Ich paddelte den Skipper zurück aufs Boot und wir erzählten von dem Plan. Da meinte Katrin, wenn das schon so eine schöne Location ist, könnten wir doch auch dort essen. Alle waren einverstanden. Also zurück aufs SUP, dieses Mal mit Ute als Passagier. Am Restaurant angekommen, nahmen sie gerade die Fische aus, die es am Abend geben sollte. Zwei schöne große MahiMahi wurden fachgerecht zerlegt. Ute sprang derweil ins Restaurant und reservierte uns einen Tisch.


Zurück an Bord gab’s Kaffee und Kuchen . Danach sprangen alle ins Wasser, das war einfach zu verlockend. So klar und warm wie in der Badewanne. Ab und zu kreisten ein paar Rochen ums Boot.


Um 17.00 Uhr setzten wir mit dem Dinghi über an Land ins Restaurant und bestellten schon mal einen leckeren Rumpunsch als Sundowner.

So nach und nach kamen die Hotelgäste und bewunderten auch den schönen Sonnenuntergang. In der Zeit wurde das Buffet aufgebaut. Alle Gäste wurden zu dem großen Tisch gebeten. Die Chefin und die Köchin erklärten die leckeren Gerichte. Dann wurde noch ein Gebet gesprochen und die Musik begann zu spielen.

Jetzt durften die Gäste ans Buffet. Viel frischen Fisch. Alles war so lecker. Das Highlight Nr 4. Als Nachtisch gab es einen fluffigen Kuchen. Glücklich und zufrieden fuhren wir mit dem Dinghi aufs Boot zurück. Katrin und Götz wollten draußen schlafen und zogen sich aufs Oberdeck zurück. Martin hatte noch am Laptop zu tun und ich fasste unsere tollen Erlebnisse für den Blog zusammen. Ein wundervoller Tag mit vielen Highlights im Paradies ging zu Ende.

Feb.

8

Wir wollen heute Richtung Maupiti, deswegen hieß es um sieben Anker auf. Mit dem neuen Ankerteam Helene und Walde klappt das schon super gut. Die Wetterbedingungen waren schon wie bei den letzten Malen nicht optimal. Martin musste die 52 Seemeilen motoren mit dem Großsegel als Unterstützung. Wir frühstückten unterwegs und haben vorsichtshalber alles rutschfest verstaut.

Zuerst suchten sich alle vorne die Schattenplätze, weil die Sonne ist auch in der Früh schon sehr intensiv. Martin probierte wieder die Schleppangel aus, leider ohne Erfolg. Helene und Walde lösten den Skipper mal ab, damit eine Pause machen konnte.
Kurz vor dem Ziel, dem Pass von Maupiti, wollte Helene ihre Drohne ausprobieren. Irgendwie hat sie plötzlich nicht mehr reagiert und es gab eine Rettungsaktion vom Skipper und Walde, der die dann doch noch greifen konnte.


Bei der Einfahrt war die ganze Crew an Deck und war richtig geflasht von diesem wunderschönen Ort.

Routiniert wurde der Anker gesetzt und kaum hatte Martin die Motoren ausgeschaltet, wurde die Badeleiter ins Wasser gelassen und alle sprangen vor dem Kaffee ins Wasser. Nach dem Kaffee war Fotosession um Wasser angesagt. Melanie gab die Posen an und fotografierte. War sehr lustig und es sind schöne Fotos entstanden. Danach wurde Wasserball gespielt. Man mag gar nicht raus aus dem Wasser.

Zum Sundowner gab es eine Flasche Prosecco. Helene und Walde erklärten sich bereit, das Abendessen, Nudeln mit Broccoli, zu machen und Melanie machte einen gemischten Salat dazu.

Da wir heute so früh gegessen haben, gingen Melanie, Walde und Helene nochmal ins Wasser und blieben bis nach Sonnenuntergang drin. Sylvia machte es sich vorne am Bug bequem zum Sterneschauen und kam ein bisschen zum Ratschen auf die Flybridge. Als alle aus dem Wasser waren und wieder trocken waren haben wir wieder zwei Runden Wizard gespielt. Die erste Runde ging an Martin und mich mit Gleichstand und die zweite Runde gewann Melanie. So ging ein wunderschöner Tag im Paradies zu Ende.

Feb.

9

Man sagt ja Montagen immer nichts Gutes nach, aber heute hatten wir ein Highlight nach dem anderen. Kurz nach sieben setzte ich mich auf ein SUP und wollte Mantas ausspähen. Ich wusste noch ungefähr die Stelle vom letzten Mal. Die Sicht nach unten war sehr gut, ich konnte bis auf den Grund sehen. Ca 15 Min musste ich langsam hin und her paddeln und dachte schon, dass wir kein Glück hatten bis unter mir ein großer schwarzer Schatten schwebte. Mit Martin hatte ich ausgemacht, dass ich mit dem Paddel wedeln sollte, wenn Mantas da sind. Blöd nur, dass jetzt genau ein Segelboot zwischen uns lag. Ich wedelte und hoffte, Martin sieht mich trotzdem. Ich paddelte zur Boje, um das SUP festzubinden und schnorchelte zu der Stelle zurück. Es waren mindestens 3 Stück, die da fast schwerelos durch das Wasser glitten. Die Foto und Videoaufnahmen waren jedenfalls sensationell.

Nach einer guten halben Stunde fuhren wir alle zufrieden zurück aufs Boot. Melanie und Sylvia zauberten ein leckeres, sehr buntes Omelette und ich hatte schon Früchte und eine Avocado vorbereitet, so hatten wir ein weiteres Highlight.

Nach dem Abwasch wurden erst Fotos gesichtet und getauscht, dann ging es ins Wasser. Heute waren besonders viele Rochen hier in der Lagune, manchmal auch zu zweit und zu dritt. Melanie machte mit ihrer Kamera tolle Aufnahmen. Für mittags hatte Walde einen leckeren Thunfischdip zubereitet. Gemeinsam ließen wir uns diesen mit Brot, Baguette und frischen Karotten schmecken. Danach hat Helene von den vielen reifen Bananen ein Bananenbrot mit Walnüssen für den Nachmittagskaffee gebacken. Ein herrlicher Bananenduft zog durch das Boot. Derweil sahen wir Adlerrochen im Wasser. Die sehen schon ein bisschen anders aus, als die normalen Stingrays und sind viel scheuer. Melanie versuchte ihnen zu folgen, aber die waren einfach zu schnell. Später versuchte ich mein Glück und tatsächlich konnte ich ganz nah an einen Eagle Ray ran, nur hatte ich keine Kamera dabei. Melanie filmte von außen. Als er mich bemerkte, ergriff er schnell die Flucht Richtung Boot. So konnte sie nochmal tolle Aufnahmen machen. Ich holte mir Martins Kamera und schnorchelte durchs Wasser. Fast zwei Stunden lang immer wieder Sichtung, bis mir dann doch noch einer vor die Linse kam.

Mehr geht doch gar nicht. Um fünf wollten wir ins Papahanis rüber, wo wir für das Abendessen reserviert hatten. Die neue Crew war von der Location sehr begeistert. Als wir ankamen, wurde gerade der Thuna für das Dinner im/am Wasser zerlegt. Was für ein Spektakel. Die Abfälle lockten einige Rochen und kleine Haie an. Die Handys wurden für Fotos gezückt. Melanie und Helene durften sogar einen Rochen füttern.

Wieviele Highlights waren das heute?? Und der Tag war noch nicht zu Ende. Vorne am Steg haben wir dann unseren Sundowner getrunken. Leider war heute kein super Sonnenuntergang, es waren trotzdem tolle Farben am Himmel.


So langsam wurde das Buffet hergerichtet. Die Mädels hatten schon richtig Hunger. Sah alles wieder total lecker aus. Ein weiteres Highlight war die Vorstellung von den Speisen und das Dankesgebet von der Chefin. Dann endlich durften die Teller gefüllt werden.


Beim Essen haben wir nochmal so den Tag Revue passieren lassen. Fazit…noch besser geht fast nicht mehr. Zurück auf dem Boot wollten alle nochmal ein Wizzard spielen. Aus einer Runde wurde zwei, die einmal der Skipper und einmal Walde für sich entscheiden konnte. Danach spielten wir noch ein Kniffel. Würfel liegen Helene scheinbar besser. Sie hat das Spiel gewonnen. So ging ein wirklich erlebnisreicher Tag zu Ende.

Feb.

10

Ein neuer Tag im Paradies. Heute hatten wir vor, mit dem Katamaran zu der Hauptinsel rüberzufahren und dort zu ankern. Wir wollen da Räder für eine Inseltour mieten . Martin machte beim Frühstück noch auf die Gefahren mit den Mieträdern aufmerksam, die letzten, die wir hatten, waren nicht TÜV tauglich.

Nachdem wir das Dinghi am Hafen festgemacht hatten, gingen wir los. Wetter passte auch , nicht ganz so heiß mit etwas Wind. Direkt am Dorfplatz glänzten im Sonnenlicht lauter bunte neue Fahrräder.
Da war die Freude groß. Jeder suchte sich eine Farbe aus und los ging es.

Immer wieder hielten wir für Fotostopps,so auch bei der Schmuckdesignerin, bei der einige was gekauft haben.
Dann fuhren wir weiter zu dem öffentlichen Strand. Helene und Melanie setzten sich gleich ins Wasser und wollten dort noch ein bisschen bleiben. Walde spielte mit dem Hund, der uns ein Stück begleitete und Sylvia legte sich in den Schatten. Martin und ich schauten mal zu dem Snack Mimi ums Eck.

Wir haben immer das Schild gesehen, sind die Straße aber nie hinter gefahren. Das entpuppte sich echt als Geheimtipp. Ein wunderschöner Strandabschnitt mit einer Einkehrmöglichkeit für Snacks und kalte Getränke. Wir suchten uns ein schattiges Plätzchen und machten Pause.
Nach ca 30 Minuten entschieden Martin und ich uns, zum Boot zurückzukehren. Unterwegs haben wir noch Sylvia im Restaurant Tayrona getroffen. Sie genoss dort noch die schöne Aussicht auf die Lagune bei einem kleinen Snack und wollte noch nicht mit zurück.
Melanie, Helene und Walde fuhren derweil mit den Rädern noch um die Insel.
So nach und nach trudelten die Nachrichten ein, dass sie mit dem Dinghi abgeholt werden möchten. Zuerst Sylvia, dann die restlichen drei.
Als alle zurück an Bord waren gab es noch den restlichen Bananenkuchen von Helene, diesmal mit Sahne.
Martin und ich wollten mit dem SUP auf die Insel, das Motu Tuanai. Als wir schon fast auf dem SUP saßen, kamen zwei einheimische Jungs in einem Kanu vorbei. Neugierig kamen sie aufs Boot und ließen sich von Walde den Kat zeigen. Eine Tafel Milka Schoki sprang auch noch dabei raus.

Bei uns wurde das Wasser so flach, dass ich fast die ganze Strecke rüber auf die Insel laufen konnte. Der Skipper ließ sich von mir nachziehen und hielt ein Nickerchen. Auf dem Motu waren verschiedene kleinere private Häuschen, teilweise richtig schön angelegt. Ein lustiger Hund begleitete uns die ganze Strecke. Er hüpfte manchmal im Wasser wie ein Känguru.
Zurück auf dem Boot bereitete Melanie und Walde ein Gemüsecurry vor. Das hatte es ganz schön in sich und war ziemlich spicy, aber sehr lecker.


Nach dem Abwasch baute Martin das Bordkino auf. Wir schauten Disneys Vaiana, das passte einfach gerade. Danach gingen alle müde in die Kojen, bzw auf die Liegeflächen am Bug.

Feb.

11

Martin, Walde und ich fuhren zeitig in der Früh mit dem Dinghi an Land um Baguette zu holen. Dass das so kompliziert werden würde, hätten wir gar nicht gedacht. Wir liefen zuerst Richtung Fahrradverleih. Die Strecke zog sich dann doch noch ganz schön, weil wir an dem kleinen Supermarkt immer mit den Rädern vorbeigefahren sind. Die Lady wollte den Laden gerade aufschließen. Bei ihr gab es leider kein Baguette. Sie zeigte in die andere Richtung.

Walde fragte immer wieder an kleineren Snackbuden, wo es Brot gibt. Die freundlichen Insulaner schickten uns immer weiter. Als wir dann an der „Bäckerei“ ankamen, war das Baguette ausverkauft. So fuhren wir ohne zurück aufs Boot. Sylvia bereitete ein Chakchouka vor, das sind versunkene Eier in Tomatensoße, eine israelische Spezialität. Ich hatte ganz in der Früh schon eine Obstplatte geschnippelt.

So ließen wir uns das leckere Frühstück auch ohne Baguette schmecken. Danach wollten Helene und Walde mit dem SUP auf die Insel. Helene packte sich gut ein, die Sonne hat irgendwie jeden ein bisschen erwischt. Ich hab zwischendurch noch einen Kuchen gebacken. Wir müssen hier echt schwere Entscheidungen treffen, wie z. Bsp. zuerst ins Wasser oder zuerst Schattenplatz suchen oder Sonne oder lesen usw. Und zwischendurch findet sich immer jemand zum Ratschen.

Die Mädels hier an Bord haben so wunderschöne bunte Bikinis, da hatte ich die Idee, alle Oberteile vor unsere Kaffeetafel zu hängen. Melanie, Helene und Sylvia waren sofort mit dabei. Das war ein lustiger Akt.

Wir haben eh sehr viel Spaß an Bord und es wird viel gelacht. Beim Nachmittagsplausch oben auf der Flybridge hatten wir die Idee, nochmal ins Papahanis zum Sundowner zu fahren. Das war noch ein richtig schöner Abschluss hier auf Maupiti.

Melanie fuhr nicht mit und wollte sich um das Abendessen kümmern. Sie zauberte ein leckeres Abendessen mit einem tollen,bunten Salat und Spaghetti mit einer Soße aus Avocado und Limetten. Das war so gut, dass nicht mal mehr ein Eis geht.


Nach dem Abwasch haben wir noch Wizard gespielt. Dieses Mal hat sich Sylvia auch mit dazu gesetzt. Beide Runden gingen an Walde. Da wir morgen früh zeitig los wollen, haben sich alle nach dem Spiel in die Kojen verabschiedet.

Feb.

12

Pünktlich um 7.00 Uhr war das Ankerteam gefordert, denn es hieß Anker auf Richtung Bora Bora. Es hat leicht geregnet , darum fiel der Abschied von Maupiti nicht ganz so schwer. Wind kam aus Osten gegen an, deswegen musste Martin wieder die ganze Strecke, 32 Seemeilen, motoren mit dem Großsegel zur Unterstützung. . Da es doch einige Wellen gab, hatte die Crew fast die ganze Überfahrt geschlafen. Nach knapp 5 Stunden haben wir vor dem Bora Bora Yachtclub an der Mooring Boje festgemacht. Helene, Melanie, Sylvia und Walde hatten sich vorher schon telefonisch ein Mietauto an den Yachtclub bestellt, mit dem sie die Insel und die Boutiquen auf Bora Bora erkunden wollten.

Martin und ich blieben an Bord, weil wir uns um das Abendessen kümmerten. Vorher fuhren wir noch mit dem Dinghi zur Tankstelle zum tanken und machten kurz Halt im St. James auf einen Mocktail, Virgin Pina Colada. Der war sehr lecker. Eigentlich hätte Martin noch gerne ein Eis gegessen, aber die Cafeteria im Arc and Ciel hatte schon geschlossen. Zuhause auf dem Boot begannen dann die Vorbereitungen für das Dinner. Skippers Haumannskost😊: Fleischpflanzerl , lila Kartoffelstampf und Lauchgemüse.
Die Crew kam um 18.00 Uhr im YachtClub an und Martin brachte den Einkauf mit dem Dinghi an Bord. Die vier hatten viel Spaß nach den Fotos und Videos. Wir fuhren nochmal rüber zum Sundowner, bevor es dann zum Essen aufs Boot zurück ging.

Da eigentlich heute Weiberfasching ist, haben wir noch ein bisschen gefeiert und eine Polonaise ums Boot getanzt. Müde verschwanden alle in die Kojen oder aufs Vordeck zum Schlafen.

Feb.

13

Helene erinnerte uns heute morgen daran, dass Freitag, der 13.te ist. So richtig abergläubisch ist keiner von uns. Nach dem Frühstück fuhren wir los an den tollen Schicki Micki Hotels vorbei bis an den wunderschönen Platz vor Ariis Motu Grill, da waren wir letztes Jahr auch schon.

Wie immer, wenn es eine tolle Location ist, wird sofort nach Motorstop die Badeleiter ausgefahren und alle springen ins Wasser.

Die Crew blieb an Bord und Martin und ich fuhren mit dem SUP rüber zur Insel. Helene schnappte sich die Kuchenform und wollte einen Rotweinkuchen mit Weißwein backen, Walde legte einen Waschtag ein und Melanie und Sylvia chillten ein wenig. Unterwegs mit dem SUP war es ganz schön schwierig wind und strömungstechnisch. Die letzten Meter ist Martin geschwommen. Sein Schnorchel machte irgendwie komische Geräusche, dass auf einmal vier große Hunde bellend und verteidigungsbereit ins Wasser schossen. Im Wasser noch stand Martin auf und dann haben ihn die Hunde doch schwanzwedelnd begrüßt.

Letztes Jahr war die Location noch nicht so schön, er hat wahnsinnig viel hergerichtet und zwei neue größere Hütten gebaut. Es war picobello sauber. Wir tranken eine Kokosnuss und gingen ein bisschen spazieren. Immer in Begleitung der Hundeformation, die sich Reviertechnisch dauernd änderte. Sehr interessant.

Nur Rambo, wer den Blog regelmäßig liest, weiß, dass bei mir fast alle Tiere Namen kriegen😄, war auf dem ganzen Weg dabei. Er umging die Reviere, indem er im Wasser lief und schwamm. Das war unsere Theorie, weil Hunde im Wasser nicht markieren können, endet deren Revier im/am Wasser.

Die Crew hatte derweil Spaß an Bord und produzierten ein Video nach dem anderen. Melanie ist aus der Branche und hatte ständig neue Ideen.


Helenes Rotweinkuchen mit Weißwein war sehr lecker und fluffig, die Sahne war noch das i Tüpfelchen .
Nach dem Kaffee und Kuchen sollten Martin und ich auch nochmal mit auf ein Video. Also wurden die Posen eingenommen und Sylvia filmte das Ganze. Das war ein Heidenspaß und wir genossen gleich noch eine schöne Abkühlung im Wasser.


Um 17.00 fuhren wir zurück an den Platz vor dem Conrads. Da werden immer in der Früh die Stingrays und Haie angefüttert. Das wir früh morgens nicht soviel Stress haben, wollte Martin eben heute noch zurück.
In der Küche wurden schon viele Vorbereitungen für das heutige Abendessen getroffen. Es gab ein bisschen Reste vom Vortag und verschiedene Salate und Dips. Jedenfalls eine reichliche und leckere Auswahl.

Nach dem Dinner war wieder mal Wizard angesagt. Beim ersten Durchgang hat Sylvia und beim zweiten Durchgang hat Helene gewonnen. Das war ein erlebnisreicher Tag und ein lustiger Abend.

Feb.

14

Heute hab ich die Crew mit einem leckeren Valentinsfrühstück überrascht, bevor sie zum Shark und Stingray Feedingpoint gefahren sind.

Nur waren leider viele Ausflugsboote von den beiden Kreuzfahrtschiffen vor Ort. Es sind trotzdem alle begeistert gewesen und Martin und Melanie haben tolle Fotos und Videos gemacht, die danach gezeigt und ausgetauscht wurden .

Sonst war heute nur schnorcheln und chillen angesagt. Melanie wollte einen Strandausflug machen, deswegen hat Martin sie nachmittags ans Ufer gefahren. Zum Kaffee hatten wir noch Helenes Rotwein/Weißweinkuchen mit Sahne. Den Rest des Nachmittags genossen wir einfach die tollen Farben des Wassers und den Blick auf den Mount Otemanu. Walde und Helene bereiteten das Abendessen vor. Reis mit Shrimps in Kokossosse und leckeren Salat.

Martin holte Melanie wieder pünktlich zum Abendessen mit dem Dinghi ab. Nachdem Abwasch haben wir im Bordkino den zweiten Teil von Vaiana geschaut. Passte wunderbar in die tolle Kulisse.

Feb.

15

Das Ankerteam Helene und Walde standen pünktlich um acht bereit, als es vom Skipper hieß, Leinen los von der Mooringboje. Gefrühstückt wurde unterwegs mit Obstsalat, Joghurt, gekochten Eiern und natürlich dem frischen Brot von Martin. Für den längeren Schlag nach Taha’a konnten wir teilweise sogar mit Großsegel und Genua segeln.

Viel Wind war nicht aber wir kamen gut vorran und da die See ruhig war konnte ich zusammen mit Helene als Apfelschnitzler einen Apfelstrudel backen, den es gleich nach unserer Ankunft auf Tahaa mit Vanilleeis und Sahne gab.

Erstes Ziel war die Love Here Pearlfarm, die, wie wir nach Ankunft feststellen mussten, leider am Sonntag geschlossen hat. Dann fuhren wir retour zum Coral Garden. Laut Marina in Raiatea darf man hier nicht mehr ankern, aber es lagen schon 4 Boote dort. Also kurz entschlossen Anker raus.

Martin erklärte die Vorgehensweise dort und los ging es voll bepackt mit den Schnorchelausrüstungen und dem Dinghi auf die Nachbarinsel des Motus Tautau. Im Gänsemarsch folgten wir dem Skipper bis an die Stelle, wo wir ins Wasser gingen.

Mit Flossen und Brille ließen wir uns mit der Strömung durch die farbenfrohe Korallenwelt treiben. Neugierige bunte Fische umschwärmten uns oder ließen sich durch uns nicht stören. Martin und Melanie machten wieder viele tolle Fotos mit den Unterwasserkameras.

Die Sonne schien, deswegen war die Sicht im glasklaren Wasser perfekt. Am Ende des Coral Gardens angekommen, machten wir uns auf den Weg zur zweiten Runde.

Als wir wieder durch waren blieben wir noch ein bisschen im flachen Wasser sitzen und beobachteten die vorwitzigen kleinen Fische um uns herum.

Begeistert machten wir uns mit dem Dinghi auf den Rückweg zum Boot. Martin ließ noch den Wassermacher und den Generator laufen, da uns Noah gebeten hatte, diese in der Bucht nicht einzuschalten, zwecks Lärm.
Danach ging es weiter in die Hurepiti Bay an die Boje von Vanilla Tours, mit denen wir morgen eine Ganztages Tour machen wollen.
In der kleinen Küche wurde fleißig gewerkelt. Sylvia bereitete eine würzige Karotten/Ingwersuppe als Vorspeise und Melanie verarbeitete die Auberginen zu einem leckeren Ratatouille mit Couscous. So langsam neigen sich unsere frischen Gemüsevorräte dem Ende zu, aber ist ja gut so. Nach dem Abendessen diskutierten wir noch den Essensplan für die restliche Zeit und es wurden Snacks , Eier und belegte Brote für den Ausflug vorbereitet, da wir um dreiviertel acht loswollen. Zeitig gingen wir alle in die Kojen oder an Deck, damit wir morgen ausgeschlafen sind.

Feb.

16

Heute stand die gebuchte Tagestour mit Vanilla Tours auf dem Plan. Frühstück light war angesagt, jeder wie er möchte, und es wurden ja schon am Vorabend Snacks für den Tag vorbereitet. Um 7.45 Uhr wollte Martín mit dem Dinghi an Land. Er hatte die Tour schon mal 2018/19 gemacht und unsere erste Crew vor zwei Wochen war total begeistert von Noah, dem Guide.
Gespannt setzten wir über und schon das wunderschöne Grundstück, wo uns Noah in Empfang nahm, hat uns geflasht. Er fing gleich an, über die Pflanzen und Bäume in seinem Garten Geschichten zu erzählen, zum Beispiel über den riesigen Ficus Benjamini, der mittlerweile fast 40 Jahre alt ist. Seine Eltern haben ihn 1 Jahr nach seiner Geburt gepflanzt.


Dann bestiegen wir den hübsch dekorierten 4×4 Allrad Jeep und los ging es . Nach kurzer Strecke hielten wir an der Straße und wir mussten einen steileren Weg hochgehen.

Da war die Vanilleplantage von Noahs Freund. Die war völlig in die Natur integriert und die Vanillepflanzen rankten sich um verschiedene Baumstämme wobei die Blätter oben für Schatten sorgen. Noah erklärte uns die verschiedenen Schritte der Vanilleproduktion, die Bestäubung per Hand, die Ernte, die Massagen usw. Danach wunderte es uns nicht mehr, dass die Vanillestangen so teuer sind.

Wir fuhren weiter über die Insel, durch schöne Dörfer und hielten immer wieder an tollen Aussichtspunkten an. Noah erzählte uns viel über die Insel, über Traditionen und wurde nicht müde, unsere Fragen zu beantworten.

Auf der anderen Seite der Insel fuhren wir gottseidank mit dem Allrad Jeep durch ein grünes Tal und echt off road einen Berg hoch. Die Aussicht war grandios, man hatte den Rundumblick auf beide Buchten. Dort oben arrangierte Noah für uns verschiedene Früchte auf wilden Hibiskusblättern und schlug Kokosnüsse zum Trinken auf. Ein sehr gelungenes Picknick.

Nach ca einer Stunde mit kurzem Regenschauer ging es wieder den Berg hinunter. Noah zeigte uns noch seine Schule und wo im Sommer die Paddelwettbewerbe stattfinden, bevor wir zu unserem letzten Halt, der Rumdestillerie Pari Pari, kamen. Dort erzählten uns die Ladies etwas über die Öle, die hier hergestellt werden und über die Rumproduktion.


Einige haben auch etwas gekauft. Zwischendrin haben wir noch unsere Getränkevorräte in einem Supermarkt aufgefüllt. Das konnten wir im Jeep gut mitnehmen. Gegen drei kamen wir auf Noahs Grundstück zurück und wir mussten die ganzen Wasserpacks ins Dinghi schaffen. Auf dem Boot gab es dann noch den restlichen Apfelstrudel mit Vanillesoße und Sahne. Bis zum Abend war chillen angesagt, bis sich Helene und Walde in die Küche verzogen um das Abendessen vorzubereiten. Es gab mit Käse gefüllte Ravioli, dazu Spinat und Pilzsoße. Sylvia machte noch einen Chinakohlsalat.
Nachdem die Küche aufgeräumt war , verzogen sich alle aufs Deck und tauschten Fotos aus. Melanie und Sylvia gingen zeitig ins Bett und Walde, Helene, Martin und ich spielten eine Runde Wizard. Diesmal ging die Runde an mich. Ich hab noch einen Käsekuchen gebacken, bevor es in die Koje ging.

Feb.

17

Helene, Melanie und Waldemar

Heute übernimmt die Crew den Griffel, um den Blogbeitrag zu schreiben, da unsere Sylvi, Chef-Redakteurin, heute nicht den ganzen Tag dabei war.

Der Vormittag war super entspannt. Nach dem obligatorischen „Rund-um-den-Katamaran-Schwimmen“ gab es ein superleckeres Frühstück. Danach hieß es wie gewohnt: klar Schiff machen. Und heute war anschließend direkt weiter chillen angesagt, da wir um 13 Uhr loswollten, um die Love Here Pearl Farm leerzukaufen.

Helene:
Mein Vorsatz war, nichts zu kaufen, da ich bei anderen Gelegenheiten schon ausgiebig geshoppt habe. Aber „luegä darf me ja“. Tatsächlich habe ich dann auch nichts gekauft. Die Präsentation über die Entstehung der Perlen – vom Impfen der Muscheln bis zur Ernte – fand ich jedoch sehr spannend. Auch der zum Kauf angebotene Schmuck war sehr ansprechend und das Wühlen in der Perlen-Kiste war sehr schön.

Ergänzung, auf der Fahrt nach Raiatea wurden wir noch fast überholt…

Melanie:
Mit dem Dinghy ging es zielgerichtet über die Lagune von Taha’a zur Perlenfarm.

Kaum angekommen, tauchten wir ein in die faszinierende Welt der Perlen. Bei einer kleinen, aber feinen Führung lernten wir, dass Perlen alles andere als Zufallsprodukte sind. Uns wurde gezeigt, wie sie den Muscheln entnommen werden, wie jede einzelne Perle einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen wird und warum manche Muscheln aussortiert werden, während andere ein zweites Karriereleben als Perlenproduzenten bekommen.

Frisch geschult und voller Kaufbereitschaft ging es dann in den Perlen Shop. Ein gefährlicher Ort. Gefühlt entdeckten wir jede Minute etwas Neues: hier eine schimmernde Perle, dort ein Schmuckstück, das dringend mit nach Hause wollte. Zeit spielte keine Rolle mehr – bis unser lieber Skipper Martin irgendwann sehr höflich, aber bestimmt daran erinnerte, dass Boote selten warten. Schweren Herzens lösten wir uns also von den Perlen (zumindest von einigen).

Zurück an Bord folgte der nächste emotionale Höhepunkt: Kaffee und Kuchen. Unsere großartige Sylvi zauberte einen Heidelbeer-Käsekuchen – Sensationell! Diesen haben wir dann auch fast komplett vernichtet.

Nach ein paar ausgiebigen Badesessions – Lagune geht immer – segelten wir schließlich in eine ruhige Bucht zum Ankern und Übernachten. Der Abend? Genau so, wie man ihn sich wünscht: gemeinsames Kochen, ein Glas Wein (oder zwei), viel Lachen und wie immer eine hitzige Wizzard-Runde nach dem Kniffeln.

Fazit: Perlen, Kuchen, Lagune und Spiele. Mehr Taha’a geht eigentlich nicht.

Waldemar:
Heute früh musste die Sonne erst über den Berg von Taha’a klettern, bevor sie uns auf dem Bug des Katamarans weckte. Sylvia war sofort wieder in der kleinen Küche zugange und bereitete liebevoll ihre Früchteplatte zu.

Wir genießen es sehr, unser Frühstück erneut über dem türkisblauen Wasser einzunehmen, in dem unsere Rasdu liegt. Der Tag kann kaum besser beginnen – in dieser traumhaften Landschaft und mit einer unglaublich herzlichen Crew, die respektvoll und gleichzeitig sehr humorvoll miteinander umgeht.

Ich habe heute früh sogar meine zehn Runden ums Boot geschafft, und das noch vor dem Frühstück!

Ein spannender Tag stand uns bevor, denn um 13 Uhr sollte es zu einer Perlenfarm gehen, die etwa eine Dreiviertelstunde entfernt lag. Ich hatte mir vorgenommen, für meine Frau Elke eine Perle zu kaufen, damit auch sie ein Stück Südsee bekommt – sie wird sich bestimmt darüber freuen.

An der Farm angekommen, erhielten wir nach einer kurzen Erklärung und Führung die Möglichkeit, uns an den wertvollen Perlen zu erfreuen, die eine ganz eigene Magie ausstrahlen.

Zurück an Bord genossen wir einen von Sylvia gebackenen Blaubeerkuchen. Man staunte nicht schlecht, wie schnell er fast vollständig verschwunden war! Die Kuchen, die hier gebacken werden, sind jedes Mal köstlich – und zugleich eine kleine Herausforderung für Sylvia, denn der Ofen an Bord ist mit unseren heimischen Öfen kaum zu vergleichen.

Feb.

18

Helene, Melanie und Waldemar

✨ Nächtlicher Regen & ein perfekter Start in den Tag ✨

Walde: Heute Nacht weckte mich Helene sanft aus meinem Traum. Der Regen prasselte aufs Boot – und wahrscheinlich hätte ich ewig weiter davon geträumt, wenn sie mir nicht einen kleinen Stupser gegeben hätte und ich schlussendlich realisiert habe, dass es tatsächlich regnet. Also schnell vom Bug nach hinten in die warme Kabine.

Helene machte es sich dort gemütlich, während ich die Bank im hinteren Teil des Bootes für mich hatte.

Am Morgen erwartete uns ein gemeinsames Frühstück: eine superleckere Eierspeise von Helene und – wie könnte es anders sein – eine wunderschön angerichtete Obstplatte von Sylvia. 🍇🍓🍍

Und ganz ehrlich:
Vor Sylvia ziehe ich meinen Hut! 🎩
Sie ist immer als Erste wach, zaubert uns die beeindruckendsten Obstplatten, sorgt mit ihrem Humor für die besten Momente – und wenn wir längst müde in unseren Kojen liegen, backt sie noch schnell die leckersten Kuchen für uns.

Danke, liebe Sylvia! ❤️✨

🌴 Ein Besuch bei André – mitten im Grünen 🌴

Nach dem Frühstück sind bei André zu Besuch. Dafür sind wir mit unserem Dinghy den Fluss hinaufgefahren – etwa 15 Minuten – bis wir an seinem kleinen Paradies ankamen.

Kaum hatte Martin nach ihm gerufen, stand André auch schon vor uns und nahm uns mit in seinen wunderschönen Garten.

Und was für ein Garten das ist! Überall Obstbäume, frische Früchte, Düfte, Farben – einfach traumhaft. 🍊🍌🌿

Wir bekamen eine kleine Führung und durften natürlich auch probieren: Obst direkt vom Baum und frisch geöffnete Kokosnüsse, deren Wasser einfach himmlisch schmeckte. 🥥✨

Als besonderes Geschenk gab es sogar ein paar Vanilleschoten für uns.

Ein herzliches, echtes Erlebnis – und wieder einer dieser Momente, die man nicht so schnell vergisst.

Zurück zum Bordleben ⛵️
Zurück auf dem Katamaran und nach einem Standortwechsel hat Martin noch ein Brot gebacken. Das Brot ist einfach unglaublich lecker.


Ein weiteres Mal sind wir ins türkisfarbene Meer gehüpft und haben die Abkühlung genossen – allerdings nicht zu lange, denn kurz darauf hieß es: Anker hoch und Fahrt zur Location für den Abend.
Geplant war ein Folkloreabend mit feinem Essen.

Vorher aber noch mal rasch ins Wasser 💦 zum abkühlen und auch gleich frisch machen für den Abend.

Soirée polynésienne 🇵🇫🔥
Das Essen war sehr abwechslungsreich und köstlich. Von frischen Salaten über Fisch und Fleisch bis hin zu Plantains und Kuchen konnten wir wirklich von allem probieren.

Die anschließenden Darbietungen – vom Pareo-Knüpfen für Frauen und Männer über Tanz und Tanzunterricht bis hin zu einer Feuershow – waren äußerst unterhaltsam.

Und bald war es dann wieder Zeit mit dem dinghy zurück zu fahren.

An Board gab es mit Sylvi und Melanie eine kleine Gegenveranstaltung – die zwei haben sich einen Mädelsabend mit dem Film „Dirty Dancing“ gemacht und haben die Feuershow am Strand aus der Ferne betrachtet.

Feb.

19

Wie gestern Abend abgesprochen, hieß es heute Morgen um acht Uhr Leinen los von der Mooring Richtung Huahine. Wenn wir längere Schläge fahren, gibt es immer Frühstück light mit Obstsalat, gekochten Eiern und Skipperbrot. Einfach etwas leichtere Kost. Das Großsegel wurde gleich zu Beginn als Unterstützung gesetzt und später die Genua dazu, dann konnte Martin die Motoren ausschalten. Wir hatten nicht viel Wind, so zuckelten wir bei 5-8 Knoten Wind dahin.

Da alles recht übersichtlich war, setzte heute der Skipper selber eine Bolo an. Die Crew suchte sich die begehrten Schattenplätze und döste . Nach ca 6 Stunden erreichten wir unseren Mooringplatz im Norden von Huahine beim Le Mahana Hotel. Das hatte leider beim ersten Törn noch nicht geöffnet. Nach dem Kaffee und Kirschkuchen fuhren Melanie und ich auf dem SUP rüber ins Hotel, um für die Crew für den morgigen Tag ein Mietauto zu organisieren. Das klappte relativ schnell und Melanie erspähte in dem kleinen Büro ein paar Pareos. Wir wollten nur mal kurz schauen und schwupps hatte jede von uns einen in der Tasche. Um NOCH einen Pareo reicher gingen wir noch über die Straße zum Secret of Vahine, der schon geschlossen hatte. Zurück im Hotel bestellten wir uns schön gekühlte Getränke warteten auf den Rest der Crew, die zur Happy Hour um 17.30 Uhr nachkommen wollte.


Kurz nach halb sechs tuckerte die Mannschaft mit dem Dinghi zum Hotelsteg, nur Helene fehlte. Sie probierte ein Kuchenrezept aus Samoa , und der Kuchen war noch nicht fertig. Martin, Melanie und Walde nutzen die Happy Hour für je einen Pina Colada und einen Maitai, meine Namensvetterin Sylvia blieb beim Weißwein und ich beim Kokoswasser und einem Mocktail.

Die Rückfahrt auf dem SUP gestaltete sich dann eher lustig. Wir haben unseren gute Laune Ohrwurm geträllert, dabei ist Melanie irgendwie zweimal ins Wasser gefallen, dann hab ich sie liegend zurück aufs Boot gepaddelt. Martin, Sylvia und Walde fuhren lachend mit dem Dinghi an uns vorbei.
Bevor es dann das Abendessen gab wurde noch eine Tanzrunde eingelegt.

Hungrig machten wir uns über Martins leckere Spaghetti Bolognese her.

Wir waren so satt, dass kein Eis mehr reinpasste. Nach dem Abwasch sind erstmal alle verschwunden, da hat mich Martin beim Backgammon gnadenlos abgezockt und 4:0 gewonnen. Auf einmal kamen doch alle wieder zurück zum Tisch und wir konnten noch zwei Runden Wizard spielen. Die eine Runde ging an Martin, die andere an mich. Müde schlüpften alle in ihre Kojen, bzw Aussenschlafplätze.

Feb.

20

Melanie, Sylvia, Helene, Waldemar

9:30 Uhr hieß es wieder: Pferde satteln und einmal rundherum – dieses Mal um beide Inseln.

Zuerst wurde jedoch ausgiebig bei ‚Schorschi‘ Tamanu-Creme, verschiedene Öle, Vanilleschoten und vieles mehr eingekauft.

Nach nur wenigen Kilometern kam bereits der erste Pareo-Shop – also voll in die Bremsen, Blinker setzen und raus, um die kunstvollen Paréos zu bestaunen.

Der Herr vom ‚Atelier du Pareo‘ verkauft nicht nur die von ihm selbst gestalteten Stücke, sondern auch weitere wunderschöne Kunstwerke und Schnitzereien.

Und so ging es den ganzen Tag weiter: ein paar Kilometer fahren, dann wieder ein Paréo-Atelier, ein Schmucklädchen, eine verführerische Vanille-Boutique, die all zum Einkaufen einluden. Den besten Vanille-Deal haben wir bei ‚Boutique LM Huahine Vanille’ gemacht – Anbau und Verkauf waren sehr professionell und sauber organisiert. Wir hätten auch an einer Führung teilnehmen können, haben aber darauf verzichtet, da wir eine solche bereits bei Noah auf Taha’a gemacht hatten.

Nicht zu vergessen die Kultstätten, die über die Inseln verteilt sind. Huahine ist berühmt für seine Maeva. Das sind große Versammlungshäuser mit hohen Steinmauern, die der Verteidigung dienten. Außerdem dienten die Anlagen für unterschiedlichste Kulte und waren verschiedenen Göttern geweiht. Wir schauten uns das Marae Mata ire a Rahi an, das dem Gott des Lichtes geweiht war. Diese Marae liegen an den schönsten Orten und haben uns dazu geführt in der Lagune und im Pazifik zu baden.

In Fare haben wir praktisch alle Läden und Stände besucht, im Super U noch ein paar Kleinigkeiten als Proviant eingekauft und anschließend im Yachtclub lecker zu Mittag gegessen.

Walde entdeckte zudem eine kleine Galerie, die er natürlich ebenfalls besuchte. Eine sehr spannende Künstlerin: Melanie Shook Dupré.

Walde: „Als ich die Stahltreppe in ersten Stock des Hauses hoch stieg begrüßte mich eine sehr freundliche ältere Dame. Ich habe mir zur Angewohnheit gemacht ein kleines Kunstwerk aus dem Urlaubsland zu erwerben, um eine Erinnerung an die dortige Zeit mit nach Hause zu nehmen.

Die Künstlerin malt auf Aquarell und Öl, und hatte auch einige Kohlezeichnungen ausgestellt. Sie erstellt viele Motive aus ihrer Umgebung, ziemlich authentisch aus meiner Sicht. Ich entschied mich für eine Kohlezeichnung, die wie sie sagte ein Enkel von ihr darstellt“

Sylvia hat ihr am nächsten Tag ebenfalls noch einen Besuch abgestattet.

Helen hat sich bei ‚Coco and Paréo‘ schockverliebt – in einen Paréo. Der Künstler stellte ihn noch am selben Abend fertig, und am nächsten Tag wurde er ihr sogar geliefert.😲

Zum Abschluss haben wir auch den ‚Anguilles sacrées‘ – den ‚Heiligen Aalen‘ – unsere Aufwartung gemacht. Ein Herr aus dem Ort war so freundlich, uns dorthin zu führen. Er fütterte die Aale mit Thunfisch aus der Dose und half uns sogar beim Filmen. Alles war sehr freundlich und herzlich – letztlich jedoch gegen einen kleinen Obolus.

Nun hieß es Vollgas: erst noch tanken und dann zurück zur Autovermietung – mit einem letzten Stopp in einer Vanille-Boutique. Mit einer zeitlichen Fast-Punktlandung haben wir das Auto schließlich zurückgegeben.

Zum alltäglichen Subdowner haben wir uns alle wieder zusammen gefunden.

Feb.

21

Ungewohnte Geräusche in der Nacht bedeuten meistens nichts Gutes. Um fünf Uhr morgens brummte die Wasserpumpe im Dauerton. Ich ging an Deck und horchte, schaute ob alle Wasserhähne zu sind und kontrollierte die Außendusche. Dann weckte ich Martin. Die Crew schlief tief und fest. Auch er schaute überall nach, vermutete schlimmstenfalls irgendwo ein Leck in der Leitung, schaltete die Pumpe ab und ging wieder schlafen. Walde war der erste, der wach wurde. Da er immer draußen schläft, hab ich ihn gebeten, in der Kabine nach zu schauen. Da war alles in Ordnung. Um halb acht hab ich die Pumpe wieder eingeschalten und wieder ein Dauerton. Ich hab bei Sylvia geklopft, da hat sich noch nichts gerührt, Melli war schon wach und fragte auch, was das für ein Geräusch sei. Bei ihr war nichts. Martin musste den Generator und den Wassermacher einschalten, da Batterien und Wassertank sich leerten. Ich probierte es nochmal bei Sylvia und hörte schon beim Öffnen der Kabinentür den Wasserhahn im Bad laufen. Sie war ganz erschrocken und hatte ihn einfach vergessen. Dann war das wenigstens geklärt , ein Leck wäre schlimmer gewesen.
So konnte ich beruhigt das Frühstück vorbereiten. Heute war nichts geplant, außer das schöne Wetter genießen und chillen. Sylvia wollte nach Fare, in den Hauptort fahren um sich dort eine Gallerie anzuschauen. Sie erzählte später eine schöne Geschichte, dass die Fahrerin ihr fast ihre ganze Verwandtschaft vorgestellt hat und sie dadurch ganz nette Begegnungen hatte. Sie wurde in der Galerie auch fündig und erstand wunderschöne Bilder. Der Rest der Crew fuhr mittags samt Schnorchelausrüstung mit dem Dinghi zum Hotel rüber. Heute war Strandtag angesagt. Martin und ich gingen ein bisschen im Sand spazieren. Dort trafen wir einen einheimischen Fischer namens Jean. Er putzte seinen Fang und fütterte nebenbei einen Rochen. Wir gingen noch bis eine Weile und kehrten dann um. Melanie, Walde und Helene schnorchelten derweil in einem Corel Garden, der direkt beim Hotel liegt. Dort sind wunderschöne Anemonen und schöne bunte Fische zu sehen.

Helene wartete auf einen Pareo, den sie bei ihrem Ausflug gestern gekauft hatte und der noch fertig gezeichnet wurde. Der wurde direkt ans Hotel geliefert. Stolz präsentierte sie ihn nach Erhalt. Tolle Farben in verschiedenen Blautönen, da kann sie ein schönes Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen. Martin und ich fuhren aufs Boot zurück, die Crew blieb bis zum Abendessen im Hotel. Sie genossen einfach mal den feinen Sandstrand. Zum Essen hatten wir eine Reservierung im Hotel. Pünktlich zum Sundowner kamen Martin und ich zurück und nahmen an einem schön eingedeckten Tisch Platz. So hatten wir einen fast perfekten Sonnenuntergang mit tollen Cocktails und einem leckeren Essen in einer schönen Umgebung.

Zurück an Bord wurde die Eisdiele eröffnet. Ich habe noch Sahne dazu geschlagen . Leider gibt es von dieser Session kein wirkliches Foto😄.

Obligatorisch wurden noch zwei Runden Wizard gespielt, eine RevancheRunde, aber unser Skipper ist einfach nicht zu schlagen. Müde schlichen dann alle in die Kojen oder legten sich draußen unter den Sternenhimmel.