Jan.

9

Da heute unser letzter Tag in LA war , bevor wir nach Papeete weiterfliegen, wollten wir einfach was chilliges machen. Wir fuhren nach Long Beach, wo die Queen Mary liegt. Die Queen Mary ist nicht nur ein Museum, sondern eine historische Institution, die den Glamour und die Herausforderungen der Atlantiküberquerungen verkörpert und heute eine einzigartige Touristenattraktion darstellt, die Geschichte und Gegenwart verbindet. 

Wir bekamen tatsächlich ein bisschen Titanic Feeling. Da wir beide noch nie auf so einem großen Schiff waren, hat uns die Größe , die ganze noble Einrichtung und alles drum herum erstmal total geflasht. Die ganze Verarbeitung und Inneneinrichtung ist der reinste Luxus. Heute kann man dort übernachten oder irgendwelche Events besuchen oder auch Führungen mitmachen. Martin hat natürlich sofort die Steam and Steel Tour gebucht und verschwand mit dem Guide in den Maschinenraum. …….Ich hab mich mit einigen anderen Gästen der Haunted Tour angeschlossen. Da hat halt unser Guide von mysteriösen Legenden und Spukgeschichten von der Queen Mary erzählt, wie Gäste würden sich umarmt fühlen, obwohl niemand da ist oder sie hören Katzen miauen. War ganz amüsant, und sie hat es auch sehr witzig rüber gebracht. Aber es sind halt Geschichten ( vielleicht so wie die aus dem Paulanergarten).


Wir haben tatsächlich den ganzen Nachmittag dort verbracht, tranken in den legendären und mondänen Bars einen Cappuccino staunten über die damalige Technik.

Als Martin vom Maschinenraum zurück kam, sind wir zurück durch das abendliche Verkehrschaos von LA Richtung Autovermietstation, um das Auto zurück zu bringen. Der Shuttle brachte uns dann zum Flughafen, wo wir uns wieder recht mühsam eineinhalb Stunden durch die Gepäckaufgabe und den Security Check kämpften. Jetzt bleiben uns noch knapp 2 Stunden bis zum Abflug.

Hier noch der Blick vom Liegeplatz der Qeen Mary zum anderen Ufer

Jan.

8

Neuer Tag, neue Abenteuer hier in LA. Wir besuchen die Warner Brothers Studio Tour, nachdem ich die ganzen Bewertungen gelesen habe. Die Paramount Tour war nicht unbedingt der Hit, also auf geht’s zu Warners.

Schon der Eingang war einladender als bei Paramount. Wir konnten uns erst mal in einem großen Raum umsehen und die Geschichte der Brüder nachvollziehen. Kindheitserinnerungen wurden geweckt mit Bugs Bunny usw.

Als wir hier fertig waren, stiegen wir in ein Golf Car und los ging es über das Gelände. Unser Guide zeigte uns viele Filmkulissen und spielte sogar manche Szenen nach. Das war viel spannender als bei Paramounts. Also wenn jemand von euch mal nach LA kommt, dann besser die WB-Tour buchen. Nach einer Stunde lieferte er uns in einer Halle ab, wo man verschiedene Produktionen selber ausprobieren konnte, wie zum Beispiel am Harry Potter Set auf einem Besen reiten. Dahinter wurde dann auf dem Green Screen die Szene eingeblendet und schwubs flog man mit dem Besen über Hogwarts. An einigen Filmsets von zum Beispiel Friends konnte man sich professionell fotografieren lassen. Diese Einblicke waren echt interessant.

Nach der Studio Tour fuhren wir Richtung Marina del Rey. Martin wollte sich dort die Boote anschauen. Wir quälten uns sechsspurig stopp and go durch den Freeway. An der riesigen Marina angekommen war weit und breit kein Café zu sehen. Vielleicht sind wir auch nur an der falschen Stelle ausgestiegen. Jedenfalls ging’s dann weiter zum Santa Monica Pier. Kurz vor dem Sonnenuntergang herrschte hier reges Treiben. Hier finden ja jeden Abend die Sunset Partys statt. Einige Mutige trauten sich sogar ins Wasser. Ein Musiker rappte und betete sie Sonne an, sie möge doch morgen wieder kommen. Hier hat man schon sehr skurrile Leute gesehen. Aber es war trotzdem sehr schön und romantisch, wenn auch mit eisigem Wind.

Als die Sonne verschwunden war, beschlossen wir noch ins Griffith Observatorium zu fahren. Da sind wir ja am Vortag drüber geflogen. Navi sagte knapp 2 Stunden für 40 Meilen. Also wieder überall Stau. Wir fuhren dann kreuz und quer über Land, gingen dazwischen noch in ein Burger Lokal namens HOME, zum Essen. Dann sind wir endlich am Observatorium angekommen. Da war echt viel los, aber als wir das Gebäude betraten, wussten wir warum. Von dort oben hat man einen gigantischen Ausblick über ganz LA. Dieser Lichterglanz war echt besonders und wir waren froh, dass wir hoch gefahren sind. Auch das Observatorium bietet innen ganz viel Information, auch interaktiv. Man konnte zu Vorträgen und oben mit einem riesigen Teleskop in die Sterne schauen. Da standen aber ganz viele Menschen an. Draußen auf der Terrasse boten auch zwei Privatleute mit großen Teleskopen einen Blick auf die Sterne. Man konnte deutlich den Jupiter erkennen. Das war ein tolles Erlebnis. Durchgefroren wärmten wir uns im Auto auf und fuhren dann zurück in die Hollywood Hills zu unserem Airbnb.

Jan.

7

Wir statteten Dino, unserem Vermieter, einen kurzen Besuch ab. Er hat 6 Hunde und seit Weihnachten auch wieder Welpen, die er uns noch zeigen will. Für heute haben wir eine Tour im Getty Center gebucht.

Das ist ein Kunstmuseum, in dem der Oil-Milliardär J. Paul Getti etwa 50.000 Kunstwerke zusammengetragen und der allgemeinen Öffentlichkeit kostenlos zugänglich gemacht hat. Die Auswahl konzentriert sich dabei auf klassische Kunstwerke wie Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Manuskripte und Fotografien. Schon die Architektur und die Lage ist einmalig. Wir hatten Glück mit dem Wetter. Die Sicht auf Los Angeles war toll und unser Guide Matt war einfach klasse. Er verfügt über ein einzigartiges Wissen und bringt das mit Charme seinen Kunden rüber.

Nach der 2-stündigen Tour trafen wir uns dort mit Katrin und Götz aus Berlin, das sind Mitsegler auf dem ersten Törn in FP. Sie machen auch einen Kurzurlaub in LA, bevor es aufs Schiff geht. Katrin hat erzählt, dass sie schon jahrelang einen Flyer von Martin daheim hat und seitdem mit dem Gedanken spielt, mit Martin zu segeln. Als sie dann vom Verkauf der Vava U gelesen hat, war sie ganz entsetzt und enttäuscht. Und nun kann sie in einem der schönsten Segelreviere endlich mit ihrem Mann an Bord. Nach dem Treffen hatten wir noch einen Termin, von dem Martin nichts wusste.

Wir fuhren raus aus LA und auf dem Highway ca. 1 Stunde Richtung Norden.

Martin hatte immer noch keine Ahnung. Vorletztes Weihnachten hatte ich ihm ein Training in einem Flugsimulator geschenkt. Dazu kam es leider nicht mehr, weil der Betreiber kurz nach Weihnachten Insolvenz angemeldet hat. Dafür bekommt er jetzt eine Flugstunde in der Flight Academie in einer echten Piper über die Wahrzeichen von LA.

Ich glaub, ich war mehr nervös als er. Der Fluglehrer Nirvan war ein ganz lässiger junger Typ, der immer nur gelacht hat. Nach dem er Martin alles erklärt hatte, ging es auch schon los auf die Startbahn. Nirvan fragte noch, ob wir Probleme mit schaukeln hätten, weil es etwas windig sei.

Nach der Starterlaubnis ging es wackelig in die Luft. Oben zeigte er noch, wie die Instrumente reagieren, dann übergab er das Steuer an Martin und zeigte immer nur die Richtung an, wo er hinfliegen soll. So ging es gerade auf das Hollywood Zeichen zu. Als wir das passiert hatten, flogen wir direkt über Downtown LA in Richtung Santa Monica über die Villen in Beverly Hills, der Heimat der Schönen und Reichen.

So langsam ging die Sonne unter und wir genossen einen wunderschönen Sonnenuntergang hoch oben im Cockpit. Die Stunde war leider viel zu schnell vorbei. Aber es war ein tolles Erlebnis und die Überraschung ist gelungen.

Auf dem Heimweg waren wir noch in einer urigen Kneipe einen Burger essen. Sogar mit Valet parking.

Daheim sind wir total müde ins Bett gefallen.

Jan.

6

Wir beschlossen, eine Tour mit dem Hop on Hopp off Bus zu machen, da hat man einen super Überblick und ein Rundum Paket für den ersten Tag. . Zu Fuß liefen wir durch die schöne Villengegend den Berg runter zum Walk of Fame, wo der Bus startete. Wir waren die ersten und hatten freie Platzwahl. Es ging los über den Hollywood Blv, den Sunset Blv, durch Beverly Hills, den Rodeo Drive und die ganzen berühmten Straßen von LA.

Am Paramount Studio stiegen wir aus, um eine 2-stündige Tour mitzumachen. Enchaka, nicht zu verwechseln mit Chubaka😂, war unser Guide und kam aus Texas. Sie hatte einen furchtbaren Akzent, gab sich aber Mühe, uns die Tour nahezubringen. Mit dem Golf Car ging es vorbei an vielen Filmkulissen. Da wir nicht so die Serienjunkies sind, kannten wir viele Sets gar nicht.

Nach der Tour fuhren wir zum Farmers Market und wollten dort eine Kleinigkeit essen. Als wir aus dem Uber ausstiegen, merkte ich, dass ich meinen Rucksack nicht mehr hatte. Wir überlegten, ob er im Uber war oder noch in den Paramount Studios. Also noch ein Uber bestellt und wieder zurück. Da lag er immer noch ganz einsam auf der Bank der Uber Pickup Station. Unser Fahrer brachte uns dann auch gleich wieder zurück. Nach dem Schreck gab’s Kaffee und Kuchen an einem kleinen Stand. Auf dem Farmers Market sind viele Internationale Stände mit Spezialitäten aus aller Welt zu finden. Voll lecker und einen Besuch wert.

Dahinter befindet sich The Grove, ein exklusives Einkaufszentrum mit trendigen Geschäften, Restaurants und Kino an belebter Promenade. Sehr schön zum Bummeln. Dort hat Martin seinen teuersten Cheesecake ever für 12.50$ in der Cheesecake Factory gegessen. Er war zwar lecker, aber sehr süß. Danach sind wir mit dem Bus wieder zurück zum Walk of Fame gefahren und sind noch zum TCL Chinese Theater gelaufen. Dort haben wir uns die Handabdrücke von vielen alten Hollywood Berühmtheiten angeschaut.

Jan.

5

Liebe Blogleser,

Unser Reiseabenteuer Südsee beginnt nun wieder. Wenn ihr Lust und Muse habt, könnt ihr uns gerne begleiten. Am Montag sind wir von München aus nach Los Angeles geflogen. Da die Anreise letztes Jahr ganz schön stressig war, haben wir heuer einen Zwischenstopp in LA eingelegt. Die Anreise mit Lufthansa war angenehm. Wir hatten sehr aufmerksame Flugbegleiter. Am Flughafen LA angekommen, war das übliche ewig dauernde Procedere. An der letzten Passkontrolle nahm mich so ein 2 m Schrank mit zu einem Visa Review. Hilfe. Martin ging derweil zur Gepäckabholung. Ich kam in einen Raum, wo schon ca. 50/60 Leute warteten. Ich wollte Martin gerade eine Nachricht schreiben, da ertönte eine laute Stimme…no cellphones. Kurz drauf klingelte es in meiner Handtasche zig mal hintereinander, Martin wollte wissen was los ist . Ich versuchte, in der Tasche zu schreiben, da kam wieder eine laute Stimme…no cellphones, put your hands out of your bag….ok. Andere versuchten auch Nachrichten zu schreiben, da war das gleiche Spiel. Nach eineinhalb Stunden kam ich endlich dran. Ein paar banale Fragen und fertig.

Martin saß unten in der Halle mit dem Gepäck und war erleichtert. Dann ging es los mit dem Bus zur Autovermietstation. Mittlerweile war es schon spät abends. Wir hielten noch an einem Supermarkt, um ein paar Lebensmittel einzukaufen. Endlich fuhren wir die Hollywood Hills hoch zu unserem Airbnb bei Dino und fielen, nach dem das Gepäck ausgeladen war, müde ins Bett.

Nov.

18

Wir haben vom 12.09.-17.10.2026 eine CATANA 440 „Georgiana“ gechartert
und haben in diesem Zeitraum vier Termine wie folgt:

Mehr Infos dazu hier oder schreibt mir!

Okt.

25

Wer den neuesten Newsletter vom 25.10.25 mit folgenden Inhalten :

  • Rückblick 2025 und Ausblick 2026/27
  • Kat-Segeln in der Südsee – Januar-März 2026
  • Hausbootfahrten 2026
  • Griechische Inseln – September-Oktober 2026
  • Sansibar im Januar-März 2027, Kat-Segeln und Safari

haben möchte schickt mir bitte eine Mail

Okt.

24

Die Dateilinfos zum Törnplan gibt es hier >>> klicke in die Tabelle oder in die Grafik oben!

Okt.

20

Dieses Jahr waren wir vom 20. April bis zum 7. Oktober mit unserer VLINDER hauptsächlich in Frankreich, aber auch in Luxemburg und Deutschland unterwegs.
Auf unserer Strecke von knapp
1000 Kilometer passierten wir
ca. 200 Schleusen (Höchste 15m),
zwei Tunnel (475m und 2306m) sowie
den Schräglift bei Arzviller mit
45 m Höhenunterschied.
Wir tuckerten ganz gemütlich vorbei an vielen verschiedenen Landschaften und Sehenswürdigkeiten und besuchten Museen, Burgen und Schlösser entlang der Strecke.

Für Spaziergänge, Radausflüge im Grünen, Baden, Kaffee- und Kuchennachmittage war auch immer Zeit.

Einige der Highlights waren Muhlhouse, Basel, Colmar, Straßburg, Saverne, Nancy, Toul, Metz, Schengen, Grevenmacher, Trier, Saarburg, die Saarschleife, Völklingen, Saarbrücken, Sarrebourg und Xouaxange.

 
All dies kannst Du nochmal in unserem Blog mit 142 Beiträgen nachlesen.
Rechts auf der Blogseite in der Scroll Zeile „Törntagebuch Archiv – Seegebiete
findest Du unter
2025 VLINDERs Reisen in Frankreich“ die einzelnen Routenabschnitte.


Unsere ursprünglich geplante Route, die uns wieder zum Winterlager in Saint-Jean-de-Losne führen sollte, mussten wir im Sommer umplanen, weil zwei Kanalrouten, die vom Rhein-Marne-Kanal nach Süden zur Saône führen, teilweise gesperrt waren.

Daher fuhren wir ab Nancy auf der Mosel talwärts über Toul und Metz bis nach Luxemburg und Trier. Von Trier aus folgten wir der Saar flussaufwärts bis Saarbrücken, um dann die letzten Kilometer, den Saar-Kanal und Rhein-Marne-Kanal bis nach Saverne zu folgen.

Jedoch war kurz vor Saverne am Tunnel von Niderviller erst einmal Schluss, da der Schräglift bei Arzviller wegen eines defekten Motors außer Betrieb war.

Nun überwintert die VLINDER jetzt bis April bei der Kuhnle-Marina in Niderviller,
bis ab Mitte April die neue Saison zum Mitfahren startet.

Sep.

28

Sep.

1

Via Internet hatten wir bei Hornbach ein dreieckiges Sonnensegel bestellt. Das wurde inzwischen gefiefert und hat den Weg zurn VLINDER gefunden.

EIn paar Anpassungen für die Halterungen an den Ecken – und schon ist es fix über dem Bug und kann auch bei der Fahrt hängen bleiben, weil es die Sicht nicht behindert.

Aug.

30

Nach dem ich die Türen im Steuerhaus getauscht habe, also von BB nach STB, und diese nun nach hinten aufgehen und somit das Durchgehen zum Bug wesentlich erleichtern, war es erforderlich auch an der Reeling und den Ketten einige Änderungen vorzunehmen.

Es mussten die Rohrstützen veresetzt werden, das Holzlauf auf der Reeling angepasst werden und die Ketten geändert werden.

Aber nun ist alles perfekt und funktioniert super.

Aug.

8

Kurz bevor wir in Pompey wieder abgelegt haben, hörten wir draußen laute Rufe „ hello Vlinder“.
Die Vorbesitzer Ellen und Peter sind mit ihrem neuen Boot Richtung Toul vorbeigefahren und haben kräftig gewunken.


Dann starteten wir auf eine ganz neue Strecke. Wir passierten viele Brücken und fuhren durch die grüne Natur.


Vor der ersten Schleuse mussten wir hinter dem Frachter Modena warten und festmachen. Es kam noch die Le Bisch und legte Backbord bei uns an. Nach ein bisschen Smaltalk erfuhren wir, dass sie die gleiche Strecke fahren wollen wie wir.


Nach ca 10 Minuten öffneten sich die Schleusentore und wir konnten reinfahren. Die Schleusen hatten hier mit 180 Meter Länge und 12 Meter Breite wieder eine ganz andere Dimension als auf den Kanälen. Ganz gemütlich ging es 4 m abwärts. Dahinter kam dann viel Industrie . Ein riesiges altes verrostetes Fabrikgebäude tauchte hinter hohen Bäumen auf. Sieht nach einem Lost Place aus.


Die zweite Schleuse kam in Sicht. Vor uns die Tormenta, ein riesiger Frachter mit 135 m Länge. Martin funkte den Schleusenmeister an, ob wir noch mit rein können. Er meinte, ja. Das Frachtschiff machte aber erst nicht ganz vorne fest, das war zu knapp für unsere 25 Meter. Also musste er noch ein Stück vor, dann konnten wir auch festmachen. Die Le Bisch legte sich Backbord neben uns an die Mauer . Dieses Mal ging es 7 Meter ganz langsam abwärts .


Bald darauf haben wir es zu unserer Anlegestelle in Mousson in einem kleinen Seitenkanal geschafft.
Da es heute windstill war, holten wir die Federballschläger raus und spielten eine Runde Federball.

Heute sind wir 21km auf der Mosel von Pompey (bei Nancy) nach Mousson gefahren und haben dabei zwei Schleusen von 4 und 6m Höhe überwunden.
Das alles gibte es im 40 Sekunden Zeitraffe zu sehen:

Juni

4

Hier lag Vlinder ein paar Tage und machte Pause.

Es gab ein paar kleiner Wartungsarbeiten unter anderem an der Dieselheizung. Die bekam im Brenner eine neue Düse und wurde neu eingestellt. Jetzt funktioniert sie wieder perfekt – obwohl wir je im Moment gar keine Heizung benötigen.

Mai

28

Auf VLINDER ist am Bug ein riesiger gelber Schmetterling gelandet.
Und weil ja VLINDER auf holländisch Schmetterling heißt
haben wir den überredet dauerhaft am Bug Platz zu nehmen und unsere Fahrten zu begleiten.

Dez.

21

Dez.

14

Es ist soweit, die neue Hausbootseite von VLINDER ist fertig und online

Würde mich über ein feedback per mail freuen >>> klick hier

Apr.

25

Wir drehen zuerst eine Runde ab/bis Gent und danach gehts dann ab Juli langsam Richtung Süden nach Frankreich.

Dort warten ca. 8000 Fluss-und Kanal-Kilometer die wir erkunden können.

Immer ganz relaxt 3-5 Stunden täglich durch die Landschaft schippern. Dabei Schleussen, Tunnel und Brücken passieren. Anhalten wo es schön ist und die Gegend genießen. Spazieren gehen und Wandern, Radel fahren und Sightseeing-Touren machen. Selber Kochen und Grillen, oder gemütlich Essen gehen. Auch können Golfer auf ihre Kosten kommen, wenn wir in der Nähe von Golfplätzen anhalten.

Platz an Bord ist für vier Gäste in den beiden Doppel-Kabinen
(1x mit Doppelbett und 1x mit zwei Einzelbetten).

Ein Reiseplan mit Einzelheiten ist in Vorbereitung und erscheint demnächst auf einer neuen Webseite.
Martin-Hausboot.de
Soviel aber schon vorab:
Von Juni bis Ende Oktober könnt ihr im Prinzip überall auf der Strecke ein-aussteigen und
ab 3 Tagen bis ??? mit dabei sein.

Wer von euch schon mal einen Zeitraum reservieren möchte,
der schreibt mir eine Mail

Apr.

25

Seit ein paar Tagen ist es fix geworden.

Die VLINDER (zu deutsch: Schmetterling) ist mein neues Boot,

25 x 4m mit 1,2 m Tiefgang.

3 Kabinen (Doppel im Bug und Heck sowie 2x Einzel)
2 Bäder mit Waschbecken, Du und WC, Warm- und Kaltwasser
geschlossenes Steuerhaus mit Sitzgruppe
Pantry mit 2x Kühl- und 1x Gefrierschrank, Spülmaschine, Gas- und Induktionsherd, Backofen und Kaffeevollautomat
Salon mit Sesseln, Sofa, Tisch und Fernseher
Außenbereich als Sonnendeck mit 6 Stühlen und Tisch, überdachbar
4 Fahrräder, Zentralheizung
Navigation- und Sicherheitsausrüstung

KABINEN

BÄDER Bug und Heck

SALON und DECKSHAUS

PANTRY

SONNENDECK und RADELPLATZ

März

10

Hier ein paar Auszüge von meinen Mitseglern

Lieber Martin!

Dein Newsletter erreicht mich bei Freunden in Potsdam…..

..Wünsche dir ganz viel Glück & Erfolg für den Neustart!!

Ganz liebe Grüße
Uschi

————

Guete Tag Martin, danke für deine Infos! Deine Entscheidung kann ich gut nachvollziehen! Ich bin dankbar für die vielen wunderschönen Erlebnisse auf Vavau mit dir als Skipper. Ich liebäugle schon länger mit einer Rheinfahrt von Basel nach Amsterdam/Rotterdam, Donauflussfahrt von Passau zum schwarzen Meer…vielleicht habe ich ja die Gelegenheit wieder mal mit dir auf Abenteuerreise zu gehen! Viel Glück und Freude auf deiner neuen Lebensreise,
herzliche Grüsse Barbara

——-

Hallo Martin, 

schade das du die Vava-U verkauft hast, verständlich ist das aber. 
Wir hatten unseren Törn mit dir sehr genossen und dich immer empfohlen, leider warst du dann zu weit weg für eine Wiederholung. 
Nun planen wir für 2025 einen Törn auf den Seychellen. Kennst du Skipper oder Veranstalter die du empfehlen würdest? Oder vielleicht hättest du sogar Interesse unser Skipper zu sein. 
Wäre schön von dir zu hören. 
Jörg

———-

Hallo Martin, neue Wege zu gehen, bedeutet Mut und Kraft. Die Sehnsucht wird Dich wohl immer begleiten, ich kenne das zu gut! Mit Stolz kannst Du auf diese Jahre zurück blicken! …….
……Ja jetzt Deine neue Herausforderung, ich wünsche ganz viel Glück, gutes gelingen und viele neue Abenteuer. Wir sehen uns irgendwo auf einem dieser Flüsse. Viel Spass mit liebem Gruß Margrit.

———-
Hallo Martin,

die Zeit fordert sicher auch bei dir ihren Tribut, obwohl du ein paar Jahre jünger bist. Bei mir steht in 14 Tagen der 72. Geburtstag an. Ich finde deinen Schritt in die Geruhsamkeit sehr gut, man muss sich ja nichts mehr beweisen. Vielleicht ergibt sich da auch mal für uns die Gelegenheit, eine Wein- und Fresstour durch Frankreichs Kanäle mitzumachen.
….
Würde mich sehr freuen, wenn sich unsere Wege wieder einmal kreuzen würden. Halte mich mit deinen Plänen bitte auf dem Laufenden.

Best Grüße und alles Gute für deine neuen Pläne
Othmar

BTW. Habe die letzten Monate genutzt, um mit einem Seglerfreund das Buch über die Proa fertigzustellen. Ist jetzt in deutsch und englisch bei Amazon bestellbar.

———

Hallo lieber Martin,
 
DAS sind ja echte Neuigkeiten! Da muss ich gleich antworten….
Ehrlich gesagt bin ich total überrascht… Mit allem hätte ich gerechnet, aber damit nicht. Alle Achtung! Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass dieser Schritt kein einfacher für dich war. Du hattest sicher gute Gründe.
 
Ich habe das sehr bewundert, wie du all diese Jahre mit immer wieder wechselnder Crew deine Segeltörns „durchgezogen“ hast. Es ist ja schon eine ganz schöne Herausforderung – abgesehen von der Verantwortung und den seglerischen Widrigkeiten -, sich immer wieder auf neue Menschen einzustellen, zum …..zigsten Mal die gleichen Dinge zu erklären und mit den verschiedensten Menschentypen auf so engem Raum klarzukommen. 
 
Dein Elan scheint aber ungebrochen und deine Energie, Neues in Angriff zu nehmen, ebenso. Die Idee mit dem Hausboot finde ich großartig!! Eine „bewegliche Wohnstatt“ (auf einem Kanal sicher etwas entspannter, als auf den Ozeanen dieser Welt) zu besitzen, ist gerade auch in diesen Zeiten doch sehr praktisch. Und so viel schöner auf dem Wasser, als z.B. mit einem Wohnmobil auf den Straßen!! 
Ich habe vor vielen Jahren mal mit der Familie in Irland einen Hausboot-Trip gemacht. Das war so eine tolle Erfahrung!
 
Du hast ja Frankreich erwähnt… Camargue fände ich hier SEHR spannend oder auch Normandie/Bretagne – aber nur außerhalb der Hochsaison, sonst tobt da wahrscheinlich gnadenlos der Tourismus… 
 
Ich drücke dir jedenfalls ganz fest die Daumen, dass du bald ein geeignetes Boot findest und freue mich, wenn du „uns“ (deine alten Mitsegler) auf dem Laufenden hältst. 
 
Liebe Grüße und alles Gute für dein neues Vorhaben und vielleicht ja auf bald auf deinem neuen Boot
 
Jutta

———

Hallo Martin 
Das hört sich nach einen gewaltigen Schritt an. Wie es aussieht kommst Du  Europa wieder näher. Deine Entscheidung hat also für uns alle eine positive Seite. Vorab alles gute und geniesse die restlichen Tage auf der VAVA.
Herzlichst Helmut 

——-

Hi Martin!

Alles Gute zu diesem Schritt. Ich hoffe, Du wirst die Weltmeere nicht allzu sehr vermissen. 

Bitte halte mich auf dem Laufenden, was Du in Zukunft machst. Ich wohne ja im Dreiländereck DE-BE-NL und wäre ad hoc an so einer Flusstour interessiert. Daher schreib mir gerne in Zukunft, was genau Du anbietest. Vielleicht kommen wir dann doch einmal zusammen. 

Ich werde im Oktober eine Woche in den Solomon Islands segeln. Falls Du für diese Region absolute Must See Ideen hast, gerne her damit. 

Ansonsten hoffe ich, wir bleiben in Kontakt. 

Liebe Grüße aus Belgien,
Christine 

——

Hallo Martin,

einerseits freut es mich zu hören, dass du die Yacht in gute Hände geben konntest und andererseits, neue Aufgaben suchst und finden wirst 🙂

Es waren tolle Törns bei dir an Bord, immer lustig und entspannt, was leider bei vielen kojencharter nicht selbstverständlich ist. Besonders erinnere ich mich an den Törn von Lefkas nach Isola Sept. 2013, wo du die VAVA-U „neu“ hattest und ich noch kaum Segelerfahrung hatte. DU warst es, der mir den Spaß am (Langstrecken-) Segeln gezeigt und vorgelebt hast – DANKE dafür !

Ich wünsche Dir bei deinem neuen Projekt weiterhin so viel Spaß, Erfolg und die Begeisterung, die du immer hattest, Toi Toi Toi und Mast- und Schottbruch!

 Alles Gute und liebe Grüße aus Wien, Stephan

——-

Lieber Martin
ich verstehe und respektiere deinen Entscheid. Ich habe untrrdessen einen Herzinfarkt überlebt
und meine Frau Petra einen Hirnschlag. Vielleicht
sehen wir uns mal auf einem
Süsswassertörn!
Liebe Grüsse aus der Schweiz
Werner

——

Hallo Martin,
vielen Dank für das Update und noch mal vielen Dank für die vielen schönen Momente die Du uns ermöglicht hast. Es war einfach super und bei jeder neuen Fahrt vergleiche ich und da ist selten vergleichbares.
Wir wünschen Dir viel Freude und Erfolg bei Deinen Flußkreuzfahrten. Wir bleiben in Kontakt. Bis bald mal wieder.
Christian 😢😂

——-

Hi Martin
 
Wow, das sind mal News die wie eine Bombe einschlagen.
Dir ein grosses Dankeschön für die beiden Törns, die ich mitmachen durfte und ich bin gespannt, wie es bei dir weiter geht 😊
Virtueller Hug, viel Spass und Erfolg und hoffentlich „bis gli“.
Helene

——-

Hallo Martin,
 
das ist ja sehr traurig, wäre gerne mit dir noch ein Paar Törns gesegelt.
Wünsche dir aber ein glückliche Händchen, für dein neues Projekt.

Oliver

———

Hallo Martin,

was für eine Nachricht! 

Das haben wir jetzt erst zweimal lesen müssen 😃, kaum vorstellbar, was das für ein großer Schnitt / Schritt für Dich sein muss.

Aber genauso steht ja wohl fest, dass Du einen guten Plan für die Zukunft hast! Sicher auch eine tolle Sache!

Da wünschen wir Dir auf jeden Fall ein gutes Gelingen und viel Spaß mit der neuen Unternehmung. Vielleicht können wir ja da mal bei Dir anheuern.

Beste Wünsche und Viele Grüße
Karin und Frank

———

Lieber Martin,
 
über 40 Jahre hast Du erfolgreich als Schiffbauer und Seefahrer verbracht, mit allen Höhen und Tiefen. Alles im Leben hat seine Zeit und wir ändern uns mit ihr. Einen neuen Lebensabschnitt beginnen kluge Leute nicht einfach durch Umlegen eines Schalters. Ich kann gut nachvollziehen, dass Du den Umstieg von der Hochsee- zur Binnenschifffahrt systematisch und ohne Zugzwänge gestaltest. Deine Absicht, die VAVA-U zu verkaufen, stand ja schon länger im Raum. Ich freue mich wie ein Schnitzel, dass wir noch zusammen über den Indischen Ozean segeln konnten. An Bord der VAVA-U fühlte ich mich immer wohl. Alle unsere gemeinsamen Törns, vor allem aber die Atlantik-Überquerung, die Seereise durch die Karibik und besonders der lange Schlag von Darwin nach Mahé haben mich geprägt und werden mir unvergessen bleiben.  Dafür ein großes Danke!!!
Ich bin gespannt, wie es bei Dir weiter geht und welchen Flusskahn Du ergattern wirst. Du wirst Deine Fans zu gegebener Zeit bestimmt entsprechend informieren.
Bis dahin wünsche(n) ich/wir Dir viel Glück und eine gute Hand.
 
Gaby + Markus

——-
Hallo Martin,

ich gratuliere dir zu deinem Entschluss und wünsche dir für die Zukunft
alles Gute auf den europäischen Flüssen.

Lass es mich wissen, wo du dich rumtreibst, vielleicht kommen wir mal mit an Bord.
Lg Renate

Nov.

23

Die letzten Tage hatte VAVA-U eine Pause und es wurden ein paar Dinge erneuert und repariert und viel geschrubbt.

Alles ist fast wie neu und auch ein bisserl Relaxen war angesagt mit neuem Outfit über den Ohren 😉

Nov.

1

Hallo liebe Blog-Gemeinde!

Es hat ein wenig gedauert, aber jetzt sind wir wieder aktuell und up to date.

Und wir haben auch für die Zeit der Überfahrt von den Malediven bis nach Thailand den Blog aktualisiert und viele Bilder dazu hochgeladen.

Also viel Spaß beim anschauen.
Wer den aktuellen Törn in chronologischer Reihenfolge sehen möchte klickt einfach hier.

Sep.

15

von der Überfahrt SEYCHELLEN zu den MALEDIVEN
haben wir in den Blog eingestellt.

Viel Spaß und bis bald

Skipper MArtin und Crew

Juli

6

Wir haben die Bilder der letzten 14 Tage für die Blogeinträge hochgeladen.
Viel Spaß beim anschauen und nochmaligem Lesen.

Mai

14

Jetzt haben wir tatsächlich nach einer Woche eine australische Flagge gefunden, die es bisher nirgendwo gegeben hatte. Fündig wurden wir in einem kleinen Souvenirshop in Cairns der uns seine beiden letzten Flaggen zum Sonderpreis von 10 Dollar verkauft hat.

Die brauchten allerdings noch ein Bändsel, aber dann wurde sie auch gleich hochgezogen.

Und in einem speziellen Nautik-Laden habe ich dann auch gleich noch die Flaggen für die nächsten Länder besorgt:

Seychellen – Malaysia – Thailand

Malediven gabs noch nicht. Die werden wir aber sicher auch noch auftreiben.