Juni

16

by Haiko

Wir wollen noch vorm Frühstück mit den Fahrrädern nach Vathy, frisches Brot und Obst besorgen. Martin beschreibt die Strecke als flach, immer dem Ufer folgend. Den einen Berg hat er sicherlich nur vergessen. Frank und Heiko strampeln wie die Zirkusaffen auf den winzigen Klapprädern.

Zurück vom Radeln

Zurück vom Radeln

Nach dem obligatorischem Bade- und Spaßprogramm geht es später nochmal mit dem Beiboot nach Vathy zum Eis essen und Bummeln. Warum nicht gleich so entspannt?

Der Wettercheck für Donnerstag enthält immer noch die Regenlüge.

Unter zunächst viel Wind segeln wir nach Kastos, nach einer kurzen Zwischenflaute läuft es wieder super bis knapp 10 Kn Fahrt!

Gischt zum Zweiten

Gischt zum Zweiten

Den Hafen von Kalamos inspizieren wir nur im Vorbeifahren (sehr nett, aber für uns etwas klein) dann umrunden wir Kastos und Ankern in einer Badebucht nahe dem einzigen Inselörtchen.

Juni

15

by Haiko

Wir starten unser Tagesprogramm: Langes und ausgiebiges Frühstücken, warten auf Wind, baden und SUP-Paddeln, warten auf Wind, Wasserski und Kneeboard, warten auf Wind.

Was sich zu Recht nach harter Arbeit anhört, wird auch belohnt: Am frühen Nachmittag können wir durch den Meganisi-Kanal gen Süden segeln.

Gischt zum Ersten

Gischt zum Ersten

Nach kurzer Flaute und Winddrehern nehmen wir direkten Kurs auf Ithaka, es geht gut voran. Wir ankern ganz allein auf türkisem Wasser in der Bucht vor Aetos auf Ithaka, kurz vorm schönen, natürlichen Hafen von Vathy.

Für die Woche haben wir uns ein nicht minder hartes Grillprogramm vorgenommen, eingekauft haben wir für 4 Grillabende, da müssen wir durch.

Grillazubi Heiko

Grillazubi Heiko

Juni

14

by Haiko

Nach dem Frühstück holen wir mit dem Tender Sprit von der Tanke, ein letzter E-Mail- und Wettercheck für die Woche verspricht mittlere Winde bis 15 Kn, Sonne satt mit Hitzewarnung (Oh Gott) und für Donnerstag Regen (das glauben wir natürlich nicht).

Wir segeln unter schönem Anfänger-Wind nach Meganisi, wo wir mit „Hello again VAVA-U“ in der Ambelike-Bucht empfangen werden – scheint Martins Lieblingsbucht zu sein.

SUP on the roof

SUP on the roof

Beim Testen der neuen SUPs deklassieren Frank und Martin den Rest der Crew, flanieren schon lässig bekleidet auf den Boards durch die Bucht während es für die anderen ein eher nasses Vergnügen ist. Dafür holt sich Martin den 1.und einzigen Platz im Wet-T-Shirt-Comtest, hahaha.

Wet-Shirt-Contest

Wet-Shirt-Contest

Juni

13

by Haiko

Neuer Törn, neues Glück, neue Mitreisende:

Bei Franks Ankunft zum Frühstück hatte er noch die alte Crew kennen gelernt, später kommen noch Conny und Andreas dazu sowie, tatataaa, die lange angekündigten Standup-Paddelboards (SUP). Verkehrte Welt: Die SUPs kommen mit dem Beiboot, die Gäste müssen schwimmen – irgendwie hatte Martin nicht sein Handy im Blick.

Conny und Andreas

Conny und Andreas

Unter den Griechen in Lefkas-Stadt hat es sich schon herumgesprochen, Samstag abends ist der Lidl immer leergekauft. Diesmal muss der Miet-Micra von Conny und Andreas dran glauben, bei der Beladung nehmen wir uns ein Beispiel an den griechischen Pickups.

Bordeinweisung

Bordeinweisung

Nach der ersten Bordeinweisung geht es abends wieder in die Taverne Seven Islands, wir dinieren im Sonnenuntergang direkt auf dem Strand. Klasse!

Taverne Seven Islands

Taverne Seven Islands

Juni

13

by Julia und Gunnar

Gästekommentar von Julia und Gunnar

Gästekommentar von Julia und Gunnar

Juni

13

by Haiko

Letztes Frühbaden mit Julia und Gunnar, zum Frühstück kommt schon Frank von der neuen Crew dazu, der früh gelandet ist und mit dem Beiboot vom Ufer geholt wird. Heiko bleibt noch für eine Woche an Bord.

Jetzt ist Abschiednehmen angesagt, es war ein toller Törn und hat superviel Spaß zusammen gemacht! Vielen Dank an die Mitsegler und natürlich an Martin!

Juni

12

by Haiko

Auch in unserer neuen Bucht gibt es wieder eine Insel, die wir schwimmend erobern müssen. Nach der Ratteninsel von gestern nennen wir die heutige nach ihren Bewohnern „Möveninsel“ und stellen beim Betreten fest, dass sich der Guano-Abbau durchaus lohnen könnte – lecker!

Möveninsel bei Frikes

Möveninsel bei Frikes

Da wir am letzten Segeltag AUF-GAR-KEINEN-FALL unter Motor in Lefkas einlaufen wollen, beschließen wir diesmal bis zum späten Nachmittag zu warten, da dann erfahrungsgemäß durch Thermik passabler Wind entsteht.

Wir vertrödeln den Tag mit Wassersport in der Bucht, wobei Heiko den Martin fast beim Mono-Skilaufen über ein tückisches Riff gezogen hätte. Gerade noch mal gut gegangen. Anschließend fahren wir mit dem Tenderboot und der Ausrede „Eisessen“ in den kleinen Hafen von Frikes hinein, wo wir alle nach tagelanger Enthaltsamkeit mal wieder unserer Internetsucht frönen.

Selfie in Frikes

Selfie in Frikes

Unser Plan geht auf, und bis auf eine kleines, wirklich klitze-klitze-kleines Teilstück, echt jetzt, gelingt der Schlag zurück nach Lefkas unter Segeln, wo wir am späten Abend, schon in der Dämmerung, wieder in der Bucht von Lygia ankommen.

Pünktlich zum Ablassen des Ankers ist auch das Abschiedsessen fertig, das wir aus den tatsächlich allerletzten Vorräten noch gezaubert haben. Wir genießen es mit der letzten Helligkeit des Tages.

Juni

11

by Haiko

Wir starten den Tag mit einem Schwimmmarathon auf die kleine Insel in der Ankerbucht, von der Martin behauptet, es gäbe dort eine Rattenplage.

Ratteninsel im Morgenlicht

Ratteninsel im Morgenlicht

Doch das war wohl Seemannsgarn, außer uns Landratten haben wir dort keine weiteren Bewohner entdecken können.

Unsere Schmach des Tages: Wegen anhaltender Flaute können wir nicht segeln, sondern müssen an der Ostküste Ithakas entlang Motoren. Gunnar erfindet für die ständigen Flauten die neue Badedisziplin „An der langen Leine von VAVA-U ziehen lassen“, so dass wir auch diesen Phasen noch etwas abgewinnen können. Und wieder einmal kommt Wind erst kurz vor Erreichen des Tagesziels auf.

Badespaß

Badespaß

Gegen Nachmittag erreichen wir unsere nächste Ankerbucht in der Nähe von Frikes. Weil Gunnar es sich zum Ziel gesetzt hat, die Lebensmittelvorräte von VAVA-U zum Törnende vollständig aufzubrauchen, beginnen wir schon heute mit dem Resteessen. Dazu bietet sich Martins berühmtes Rezept für Kartoffelauflauf an, das Kartoffeln als einzig zwingende Zutat vorsieht, der Rest ist Freestyle. Dazu gibt Martin noch eine „Schmeckt-immer-Garantie“, die er tatsächlich einlösen kann und damit sogar den skeptischen Heiko überzeugt.

KAroffelauflauf

KAroffelauflauf

Juni

10

by Haiko

So, auf nach Ithaka, Odysseus soll nicht länger auf uns warten. Leichter Rückenwind treibt uns durch die Straße zwischen Keffalonia und Ithaka nach Süden und wir können den neuen Spinnaker mit VAVA-U Logo setzen. So herausgeputzt zieht VAVA-U die Blicke auf sich, schon nach kurzer Zeit kreist ein Fotograf mit Motorboot um uns und wirbt mit Schmeicheleien um seine Dienste. Da Posen wir gerne.

Unter Spinnaker nach Ithaka

Unter Spinnaker nach Ithaka

Ausgerechnet beim Ankern in der Bucht Ormos Pegadi kommt dann doch noch stärkerer Wind auf, der kurz darauf auch noch um 180 Grad dreht. Ein Engländer hat sich in unseren Schwoij-Kreis gelegt und kommt nicht mehr weg, weil seine Ankerwinsch streikt. Als der Abstand zu ihm auf 2m schrumpft, sehen wir bei Martin zum ersten Mal einen Anflug von Nervosität. Aber alles geht gut, und wir starten wieder das Wassersportprogramm mit Wasserski und Kneeboard.

Julia macht mit Abstand die beste Figur und verdient sich den Beinamen „Eisprinzessin“, während Heiko die Wasserskifigur „Teibanker“ erfindet.

Ankunft Ormos Pegadi

Ankunft Ormos Pegadi

Juni

9

by Haiko

Wieder einmal schreibt Martin die Törnplanung in den Wind. Oder besser: Der Wind schreibt die Törnplanung, unter bestmöglicher Ausnutzung der gegen Abend kräftiger werdenden Windverhältnisse lassen wir Ithaka zunächst aus und landen gegen Abend im gleichermaßen pittoresken wie touristischen Hafenort Fiscardo auf Keffalonia.

Zum Anlegemanöver liefert Martin ein Meisterstück und parkt VAVA-U in die letzte Lücke des Hafens wie einen 40-Tonner auf dem Supermarktparkplatz. Vor den karambolagesüchtigen Blicken des Schicki-Micki-Publikums in den Hafenrestaurants direkt auf der Kaimauer wollen wir uns aber auch keine Blöße geben. Am Ende passen zwischen uns und die Nachbarboote mit Mühe noch eine Lage Fender, VAVA-U ist mit zwei Landleinen und passablen Knoten vertäut und sogar der Anker liegt knapp neben dem des deutschen Nachbarbootes (Gruß an die nette Familie aus Freiburg). Wir geben uns großzügig 10 Punkte in der Anlege-Wertung und machen uns landfein, heute ist Ausgehen angesagt.

Venezianischer Leuchtturm Fiscardo

Venezianischer Leuchtturm Fiscardo

 

Das Kultur-Sightseeing erledigen wir nebenbei, denn direkt neben dem Restaurant unserer Wahl hat man einen römischen Friedhof neu aufbereitet. Die Ruine der antiken Basilika und der historische venezianische Leuchtturm liegen in einem idyllischen Kiefernwäldchen direkt an der Küste, so dass sich die Besichtigung en passant mit einem Badegang verbinden lässt.

Antike Basilika Fiscardo

Antike Basilika Fiscardo

Juni

8

by Haiko

Die neue Woche lassen wir mit einem Törn auf die kleine Insel Kastos beginnen, wieder können wir den größten Teil der Strecke segeln.

Naja, genauer gesagt kann nur Martin segeln, von uns Mitseglern hat nur Julia ein wenig Segelvorbelastung. Aber wir sind stets bemüht und Martin sehr geduldig, sogar ein paar Knoten können wir schon, besonders gut den gordischen.

Wir legen uns in Beibootnähe des namensgebenden Inselortes, dessen Einwohnerzahl wir durch unseren Landgang kurzzeitig verdoppeln.

Selfie in Kastos

Selfie in Kastos

Wegen des großen Erfolges wird am Abend wieder gegrillt, leider versagt Heiko beim Feuermachen kläglich – die Grillanzünder sind augenscheinlich Abfallprodukte feuerfester Flugzeugverkleidungen, anders ist es nicht erklärbar. Mit viel Liebe päppelt Feuerteufel Martin in mühsamer Handarbeit dennoch eine passable Glut, der Abend ist gerettet.

Grillchef Martin

Grillchef Martin

Juni

7

by Haiko

Es geht los!

Doch zunächst ein Schock: Beim von Gunnar neu eingeführten rituellen Morgenbad in der Bucht stellt sich heraus, das Martin dieses Jahr noch nicht im Wasser war (angeblich „zu kalt“)! Das geht ja gar nicht! Im Verlauf der Woche bekommen wir ihn dann immerhin 2-3 mal hinein, ist dann doch nicht so schlimm kalt.

Bei schönem, aber launisch- wechselhaftem Wind landen wir schließlich etwas unplanmäßig in der Ambelike-Bucht auf Meganisi, wo wir am Abend feierlich den neuen Grill einweihen.

Vorbereitung zum Grillen 2

Vorbereitung zum Grillen 2

Um das schlechte Ernährungsgewissen angesichts der Fleischberge zu erleichtern, gibt’s Nudelsalat und Ofenkartoffeln dazu – lecker, das lassen wir mal als Gemüse gelten.

Vorbereitung zum Grillen 1

Vorbereitung zum Grillen 1

Noch besser schmeckt es, weil wir uns ein paar Tomaten und frischen Rosmarin aus dem schick angelegten Garten der neuen Luxusvilla am Buchtufer ausborgen – Danke dafür unbekannterweise!

Juni

6

by Haiko

VAVA-U liegt am Südeingang vom Lefkas-Kanal vor Anker, weil es in Lefkas Stadt ziemlich voll ist und es keinen Platz mehr im Stadthafen gab.

Die neue Crew (Julia, Gunnar, Heiko und natürlich Martin) geht mit dem Beiboot an Bord, begeht danach den traditionellen Überfall auf den örtlichen Lidl-Markt mit dem ebenso traditionell überladenen Miet-Panda und Martin spendiert der VAVA-U endlich einen Holzkohlegrill, so dass die gesunde Ernährung für die kommende Woche gesichert ist.

Erklärbär Martin

Erklärbär Martin

Beim Bordrundgang macht Martin den Erklärbär für die neue Landratten-Crew.

Abends beehren wir die Seven-Islands Taverne (sehr empfehlenswert) mit unserem Besuch, deren Anlegesteg und Parkplatz wir im Gegenzug benutzen dürfen.

Juni

6

by Gabi, Saskia und Frank

Gästebucheintrag

Gästebucheintrag

Juni

6

Heute hieß es leider schon früh wieder Abschied nehmen, den der Flieger ab Prevezza startete schon gegen 09.00. Wie immer kam Panos mit seinem Taxi pünktlich wie vereinbart um alle gut zum Flughafen zu chauffieren.

Gästebucheintrag

Gästebucheintrag

Apr.

19

by Mark:

Hallo zusammen,

merci für das schöne Wochenende.

Es hat uns riesig gefallen, wir haben viel gelernt & aufgefrischt…

Das wichtigste: Wir haben ein gutes Gefühl für unseren Sommertörn…

Martin merci.

Liebe Grüße
Mark & Silke, Hannah & Patrick…

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by Stefan
(an einen „Yacht“-Redakteur)
hallo Jan,

wir waren ja letzten Oktober in Pula auf der Lagoon 410 und Du hast anschliessend den Yacht-Artikel geschrieben. Ich war der Bayer mit ‚happy wife – happy life‘

Letztes Wochenende habe ich nochmal ein KAT-Skippertraining gemacht, diesmal auf der VAVA-U, einem hochseetauglichen 58′ Alu-Kat. Der Skipper Martin Ranft hat alles sehr gut und detailliert erklärt, besonders hilfreich waren die Zusammenhänge, die er anschaulich aufgezeigt hat, z.B. Maschinen in Rückwärtsfahrt ziehen das Heck nach innen, bei Vorwärtsfahrt nach aussen. Mit dieser Faustregel wusste man, wie ein Manöver prinzipiell zu fahren ist – oder, was man auf keinen Fall machen sollte.

Ich schick Dir separat mal die Kontaktdaten von Martin, falls Du nochmal einen Artikel, z.B. über Hochsee-KATs schreiben möchtest ist er bestimmt ein guter Ansprechpartner. Details findest Du in der Bestätigung, siehe Anhang

Beste nautische Grüße & die Handbreit Wasser unterm Kiel ..

Stefan

März

15

Lieber Martin,

vielen Dank für die vielen Informationen und Neuigkeiten über die VAVA-U.

Nun ist schon einige Zeit vergangen seit unserem Skipper-Training und ich denke immer wieder gerne an dieses tolle Wochenende zurück.

Längst habe ich mir vorgenommen einen weiteren Turn zu buchen. leider leider ist es bisher noch nicht dazu gekommen. Dennoch – es ist nicht aus dem Sinn…

Diese ganzen Berichte und Bilder laden förmlich zu einem genialen Segelabenteuer ein..

Ich wünsche für das Jahr 2015 blaues Wetter, Wind und geniale Gäste

liebe Grüße von

Iris

Nov.

9

Hallo Werner,danke für die netten Grüße.
Inzwischen sind wir nach 2,5 TAgen wohlbehalten auf MAlta angekommen.
Vielleicht hattest Du ja die Wettervorhersage für das Ionische Meer auch beobachtet und gesehen, das es recht stürmisch war: bis 40kn und 4-5m Wellen.
Aber wir haben gut Fahrt gemacht und alles heil überstanden. Mehr kannst Du wieder im Blog lesen.

Den Sommer 2015 und 2016 den bleibe ich noch mal im Mittelmeer.
In die Karibik starte ich dann ab Oktober 2016 von Malta über Gibraltar und die Kanaren, so dass ich zu Weihnachten im Dezember 2016 dann dort bin.
Den Törnplan dazu gibt es im kommenden Winter.

Würde mich freuen, wenn du wieder mal dabei bist.

Herzliche Grüße
Martin und VAVA-U

Nov.

4

By Werner

Hallo Martin, ich habe den ganzen Sommer lang Deine Törns zwischen den griechischen Inseln verfolgt und Dich ein bischen beneidet. Für Euren großen Törn bis Sizilien wünsche ich Euch gute Fahrt. Den Törnplan für 2015 habe ich schon studiert und sah, dass Du Ende 2015 wieder nach Izola fährst. Ins Winterlager? Wolltest Du nicht 2016 in die Caribic? Grüße von Werner

Okt.

11

Ich segelte auf der VAVA-U zwei Wochen von Rhodos nach Kreta mit Skipper Martin durch das Mittelmeer. Auf unserem Weg lagen verschiedene griechische Inseln, die bei Landgängen näher erkundet werden konnten. Das Ganze wurde mit Martins gesammelten Wissen, als Griechenlandkenner, untermauert und war dadurch sehr interessant. Man sammelte viele Eindrücke über die Kultur, Religion, Lebenswelt und kulinarischen Köstlichkeiten der Griechen. An Bord fühlte man sich immer sicher, denn Martin wirkte stets souverän und wusste was er tat. Als Segelneuling lernte ich die Grundlagen und Begriffe des Segelns. Es konnten immer Fragen gestellt werden, die dann verständlich für einen Laien beantwortet wurden. Die Crew wurde bei den anfallenden Aufgaben beim Segeln und sonstigen Tätigkeiten am Bord beteiligt. In meiner Zeit fehlte es an nichts und es war eine Erfahrung, die ich sehr gern in der Zukunft wiederholen möchte. Bis bald und danke für die schöne Zeit auf VAVA-U. Stephanie

Okt.

11

by Ursel und Steffi

Der Törn ist zu Ende, aber die Crewmitglieder fliegen heute noch nicht nach Deutschland zurück. Georg mietet sich ein Motorrad und fährt zu Freunden. Steffi, Sören und Ursel besichtigen die Festung Fortezza, eine venezianische Burg in der Nähe vom Hafen.

Fortezza Rethymno

Fortezza Rethymno

Anschließend wird die Altstadt nochmal bei Tageslicht erkundet.

Alter Hafen Rethymno

Alter Hafen Rethymno

Ein letztes gemeinsames Abendessen im „Fantastico“ mit einem fantastischen Blick auf das erleuchtete Rethymno und die umliegenden Ortschaften rundet den Tag ab.

Unser Törn von Rhodos nach Kreta war ein unvergessliches Erlebnis. Die Crew aus Jung und Alt, die sehr gut harmonierte, war immer interessiert Kenntnisse beim Segeln zu erwerben und neue Eindrücke auf den verschiedenen Landgängen zu sammeln. Der Skipper hat unsere Wünsche mit Rat und Tat erfüllt.

Bis zum nächsten Mal!

Die Crew Steffi, Ursel, Sören und Georg

Crew Rhodos-Kreta

Crew Rhodos-Kreta

Okt.

10

by Ursel und Steffi

Heute erwarten uns 75 sm bis Kreta. Der Sonnenaufgang um 7.30 lockt alle aus ihren Kojen.

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Georg zieht das Großsegel  heute auch ohne Frühstück per Hand hoch.

Erst haben wir vorrauseilende Dünung und wenig Wind, dann starken Wellengang und Wind, später reduziert sich dann beides. Irgendwann ist kein Land mehr in Sicht.

Ingwerkapseln werden jetzt von mehreren Crewmitgliedern in unterschiedlicher Dosierung geschluckt. Auch die Folgen sind sehr unterschiedlich. Sören und Stefanie fallen in Tiefschlaf, Ursel sitzt fit am Steuer, Georg schlummert auch ohne Pillen und der Skipper liegt auf der Bank und gibt Ursel wesentliche Kurshinweise.

Am frühen Nachmittag verwöhnt uns Martin mit vegetarischen Köstlichkeiten. Alle sind begeistert, aber ein Crewmitglied will auch jetzt wieder auf die Bank im Cockpit. 8 sm später erwacht Sören und der Wind und schiebt VAVA-U wieder mit bis zu 10 Kn gen Kreta.

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Auf See Santourin nach Kreta

Auf See Santourin nach Kreta

Um 20.15 erreichen wir den hell erleuchteten Hafen von Rethymno. In Teamarbeit, natürlich unter Anleitung von Martin, wird nochmal die Bordküche für Spaghetti mit Thunfischsauce in Gang gesetzt.

Dann stürzen wir uns in das Nachtleben von Rethymno, das mit Cocktails an der Uferstraße endet.

Delphine - das Wahrzeichen von Rethymno

Delphine – das Wahrzeichen von Rethymno

Okt.

9

by Ursel und Steffi

Die Wolken haben sich verzogen, und bei unserer Abfahrt strahlt Anafi im Sonnenlicht.

Rückblick nach Anafi

Rückblick nach Anafi

Viele Wellen, wechselnde Winde und einige Delfine begleiten uns in Richtung Westen zur Vulkaninsel Santorin.

Wellen auf See

Wellen auf See

Wir segeln an der Südküste von Santorin entlang, um auf der Westseite in die Caldera einzufahren. Ein gewaltiger Anblick sind die hohen Kraterwände, an deren Abbruchkante sich die weißen Kykladen Häuser befinden. Beim Vulkanausbruch um 1645 v. Chr. wurde das Zentrum der fast kreisrunden Insel zerrissen. Das Meer drang in die Caldera ein und durch spätere Ausbrüche sind hier noch kleinere Lavainseln entstanden.

Caldera_Santourin

Caldera_Santourin

Blick auf Thira

Blick auf Thira

Caldera Felsen

Caldera Felsen

Vorbei an den steilen Kraterwänden verlassen wir die Caldera und finden an der Südküste bei Akrotiri einen Ankerplatz.

Akrotiri Felsen

Akrotiri Felsen

Ankerplatz

Ankerplatz

Red Beach, ein kleiner Felsstrand vor einer senkrecht aufragenden Felswand verlockt uns noch zu einem kleinen Ausflug mit dem Beiboot.

Roten Strand

Roten Strand

Ursel schnorchelt über schwarzen Grund, Steffi erforscht das Lavagestein und Sören passt auf die Sachen auf. Die Bootstour wind erweitert zu einer interessanten Felsformation aus Sandstein, die wir als Kathedrale interpretieren.

Sandkirche

Sandkirche

Zurück an Bord beginnen unsere häuslichen Pflichten, wie Blog schreiben und Essen kochen. Sören und Steffi wollen heute der griechischen Küche Konkurrenz machen und servieren uns einen Auflauf aus Tomaten, Zwiebeln und Schafskäse.

Okt.

8

by Ursel und Steffi

Ein letzter Blick zurück auf die Festung von Astypaleia und weiter gehts wieder Richtung Südwesten.

Rückblick nach Astypaleia

Rückblick nach Astypaleia

Als erstes erblicken wir den östlichen Zipfel, das Kalamos Kap der Kykladen Insel Anafi. Auf der Bergspitze steht einsam eine kleine weiße Kapelle, die wie immer von den Wolken verhüllt ist.

"Kapellen-Berg"

„Kapellen-Berg“

Nach 36,8 Seemeilen haben wir bei einer Maximalgeschwindigkeit von 10,8 Knoten die Hafenbucht, die am Ende eines Tales der steilen felsigen Insel Anafi liegt, erreicht.

Ansteuerung Anafi

Ansteuerung Anafi

VAVA-U in Anafi

VAVA-U in Anafi

Anafi (die Strahlende) soll der griechischen Mythologie zufolge durch ein von Apollon gesandten Strahl für die Argonauten die rettende Insel aus schwerer Seenot gewesen sein. Aus Dank hierfür ist erst ein Opferaltar, dann ein Apollon Tempel und später ein Kloster westlich vom Kalamos Kap gebaut worden.

Bevor wir an Land fahren, stärken wir uns noch mit Steffis leckerem Kuchen, der diesmal mit Pfirsichen statt mit Pflaumen gefüllt ist.

Der gleichnamige Hauptort der Insel thront oben auf den kahlen Felsen. Im Hafen finden wir nach einigen Gesprächen mit der Inselbevölkerung einem Mietverleih, der uns ein Auto für 25 Euro am Tag zum Hafen bringt. Mittlerweile ist es zum ersten Mal in unserem Törn richtig bewölkt und der Wind pfeift aus allen Ecken, aber die Temperatur beträgt immer noch 23 Grad. Der Ort ist wie ausgestorben.

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Anafi Chora

Anafi Chora

 

Die Saison ist zu Ende und die wenigen Tavernen sind schon geschlossen. Aber wir finden noch eine mit Blick aus Meer, in der wir auch wieder alle mit dem Essen zufrieden sind.

Taverne Anafi

Taverne Anafi

Heute ist Vollmond, und so ist die Fahrt mit dem Beiboot ein besonderes Erlebnis, nur leider zu kurz.

Oktober-Vollmond

Oktober-Vollmond

Ein Absacker an Bord und es bleibt nur noch „kali nichta“ zu sagen.

Okt.

7

by Ursel und Steffi

Heute Vormittag ist wieder Ruhetag!!!

Man kann die Bucht abschnorcheln, die Kniebordtechnik verbessern oder einfach nur lesen und die Ruhe in der Bucht genießen.

Schnirchelvorbereitungen

Schnorchelvorbereitungen

 

Kniebord

Kniebord

Auf See bei Astypaleia_6006

Auf See bei Astypaleia

Auf See bei Astypaleia

Wir motoren die sechs Seemeilen nach  Astypalaia und finden einen perfekten Liegeplatz zum Ein- und Ausstieg an der Kaimauer.

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Hafen-Skala_Astypaleia

Hafen-Skala_Astypaleia

Astypalaia, die westlichste Dodekanes Insel, hat eine ähnliche Schmetterlingsform wie Guadeloupe. Inmitten der beiden Flügel liegt der Hauptort Astypalaia. Auf kahlen Hügeln thront eine venezianische Festung oberhalb der Chora und dem Hafen mit den weißen quaderförmigen Häusern, die unverkennbar die Nähe zu der Inselgruppe der Kykladen zeigt. Durch verwinkelte Gassen und Treppen steigen wir zur Festung hinauf.

Gassen in der Chora Astypaleia

Gassen in der Chora Astypaleia

Oben angekommen haben wir einen großartigen Blick auf das spiegelglatte Meer, die vorgelagerten Insel und VAVA-U.

Festung-Skala_Astypaleia

Festung-Skala_Astypaleia

Hafen-Skala_Astypaleia

Hafen-Skala_Astypaleia

Die Chora wirkt fast wie ausgestorben und auch weiter unten im Hafen gibt es außer ein paar Seglern keine Touristen, alles wirkt noch sehr ursprünglich.

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Chora-Skala_Astypaleia

Chora-Skala_Astypaleia

Bei der Auswahl der Taverne ist das Kriterium nicht nur die Lage, sondern auch die Anzahl der Gäste. Die bei uns sehr beliebten griechischen Vorspeisen sind hier, nach Aussage der Chefin, inseltypisch zubereitet. Nicht ganz unser Geschmack. Aber man kann sich ja auch flüssig ernähren und der Hauswein schmeckt gut. Ein Raki zum Abschluss und wir finden sicher zum Boot um dort sofort die elektronischen Geräte in Gang zu setzen.