Nov.

21

  • Position um 08:00: 33°06.739’N, 009°08.710’W
  • Etmal: 110 sm
  • schnellste Fahrt: 6,0 Kn
  • Wind: Windstille seit Vormittag
Grib_Wetter
Grib Wetter

In der Früh hat uns der Wind verlassen, daher motoren wir ein wenig. Die Batterien benötigen ohnehin Strom. Gleichzeitig nutzen wir das Stromangebot für die Spül- und Waschmaschine. Dann lohnt sich das heiß Duschen mitten im Atlantik wenigstens, wenn es wieder frische Klamotten gibt.

Haben heute auch unseren Autopilot neu verkabelt und siehe da – er arbeitet besser denn je. Dann können wir ja heute Abend mal wieder einen Film anschauen ohne immer dauernd nach dem Ruder sehen zu müssen.

Beim Fall klarieren können wir gleich mal ein paar Fotos machen.

Bug von oben
Bug von oben

Nov.

20

  • Position um 08:00: 34°02.313’N, 007°22.241’W
  • Etmal: 104 sm
  • schnellste Fahrt: 7,1 Kn
  • Wind: meistens NE 2-3 Bft

In der Früh haben wir gleich nach dem Ausbringen der Angel den Fisch wieder verloren. Vielleicht waren wir zu schnell. Aber es liegt ja noch einer auf Eis und der Tag ist noch lang.
Also: erstmal ein kräftiges Frühstück – Omelette nach Art des Küchenchefs.
Mittags haben wir Casablanca quer ab. Aber wir lassen Rick’s Cafe diesmal aus und nehmen ab jetzt direkten Kurs – ca. 230 Grad – nach Las Palmas.

Die „übliche“ Mittagsvisite: viele kleine Fischerboote vor der marokkanischen Küste.

Mittagsvisite
Mittagsvisite

18:00 UTC zum Segelwechsel haben wir Begleitung von einem Delphinschwarm, die vor dem Boot umherspringen. Leider ist es schon zu dunkel zum Fotografieren.

Nov.

19

  • Position um 08:00: 35°23.461’N, 006°18.211’W
  • Etmal: 110sm
  • schnellste Fahrt: 8,8Kn
  • Wind: am Kap Ra‘s Spartel (NW-Marokko) NE 4-5

Unterwegs gab’s  in der Nacht ringsherum ein paar Gewitter mit Himmel-Himmel-Blitzen und kurzem Regen. Seit heute Mittag hat es aufgeklart und es scheint die Sonne.

Mit dem neuen Köder aus Benalmádena klappt auch zusehends das Angeln.
Gleich im Morgengrauen beißt ein kleiner Thunfisch.

Fisch geangelt
Fisch geangelt

Ofenfisch mit Kartoffel und Gemüse

Fisch 1 im Ofen
Fisch 1 im Ofen

Ein zweiter folgt als der erste schon im Ofen schmort.

Fisch 2
Fisch 2

Tagsüber war Blister segeln auf Halbwind. Die kommende Nacht setzten wir Groß und Fock.

Nov.

18

Wecken um 05:30 UTC – klar Schiff und auslaufen nach Gibraltar. NE 2 reicht leider wieder noch nicht zum Segeln – aber es soll heute noch mehr kommen.
Hauptsache wir können den Zeitplan halten, damit wir gut aus dem Mittelmeer rauskommen. E-Wind ist schon mal gut und zu den richtigen Zeiten hilft auch noch ein nach West setzender Strom. Heute ist das im Zeitraum ab Gibraltar von ca. 18:00 bis 24:00 unter der Küsten und von 21:00 bis 03:00 in der „Straßenmitte“. Bis dahin sollten wir durch sein und vor Afrikas Westküste segeln.
Mal sehen, wie viel Frachter uns passieren lassen wenn wir queren. Im Moment zeigt uns das AIS – Signal gut 20-25 Frachter, die sich in der Straße tummeln.

AIS-Gibraltar

AIS-Gibraltar

Und viele liegen auch vor Anker oder lassen sich einfach treiben.

Anklieger vor Gibraltar

Ankerlieger vor Gibraltar

Fast pünktlich erreichen wir  LT Europapoint an der Südspitze von Gibraltar-Felsen. Wir sind eine Stunde zu früh aber der Weststrom wird uns trotzdem in einer Stunde in den Atlantik, vorbei an Tarifa, schieben.

Europapoint mit S-Tonne

Europapoint mit S-Tonne

Es ist jetzt gleich 18:00 UTC; bis wir Tarifa erreichen werden bleiben wir noch auf der Nordseite der Straße, dann werden wir Richtung Süden queren und auf die vielen Frachter die aus dem Atlantik kommen aufpassen müssen. Aber dank AIS und Radar können wir das alles schon im Vorfeld gut sehen und kalkulieren.

Danach geht’s dann auf Kurs SW direkt zu den Kanaren.

Von dort werden wir uns wieder melden – so in ca. 5 Tagen.

Bis bald, Grüße Martin

Nov.

18

Die Fahrt war ruhig. Leider blieb der versprochene Wind aus, so mussten wir mit Motor fahren.

Spiegelglattes Wasser, fast ölig und ein wenig dreckig.
Dafür warm und sonnig – 25 Grad – T-Shirt-Wetter.

Da bleibt Zeit für ein Paar Aufnahmen.

Bugspiegelung

Bugspiegelung

Málaga ist ein großer Industriehafen mit nur einer kleinen Yachtecke – für uns zu klein.
Ein Hafenangestellter lotste uns schon früh nach ganz hinten an die Berufspier und half mit den Leinen. Nach akribischer Aufnahme der Bootsdaten usw. erklärte er uns, dass es hier recht teuer sei – 350€ für 2 Nächte, aber in Benalmádena im Jachthafen wäre es viel billiger. Na mal sehen!

Also auf nach Benalmádena. Die Anfahrt im Dunkeln ist nicht einfach zu erkennen bei den vielen Lichtern im Hintergrund. Dafür ebenfalls ein netter Hafenmensch und tatsächlich – sehr preiswert. Nur 54€/Tag. Also bleiben wir zwei Tage, bis es an Gibraltar vorbei und raus aus dem Mittelmeer auf die Kanaren gehen soll.

Benalmadena bei Nacht

Benalmádena bei Nacht

Den Tag in Benalmádena nutzen wir für ein paar Landgänge, Einkauf im BAUHAUS und Besorgung von Schiffszubehör.

Bis bald, Grüße Martin