Mai

8

So. 8.5.11
Pos (12.00 UTC): 35°06.172’N, 035°55.888’W
Wind aus 160, 10 Kn, Gr + Ge, KÜG 065, FÜG 5,5Kn
Etmal: 97 sm, Restdistanz 523 sm

Zunächst mal allen Müttern und denen die es noch werden wollen:
Alles GUTE zum MUTTERTAG! Die „blu:kat“ Crew wünscht einen schönen Tag.

Nach einer letztlich ruhigen Nacht sind das Sturmtief und Fronten durchgezogen.

Segelreparatur

Segelreparatur

Nach der erfolgreicher Reparatur der Genua habe wir diese wieder gegen die Fock gewechselt und auch das Groß ausgerefft.

Der Wind hat wie vorhergesagt auf Süd gedreht und bläst mit10-12 Kn. Damit machen wir ganz gut Fahrt (6-7 Kn) und im Moment auch direkt auf die Azoren zu.

Dazu scheint die Sonne und unsere Sachen können von den Regengüssen wieder trocknen.

Segelreparatur

Segelreparatur

Große lange hohe Dünungswellen begleiten uns am Nachmittag und Abends auf der leider langsamer werdenden Fahrt – hoffentlich hat sich der Wind nicht gestern „verbraucht“.

Mai

7

Sa. 7.5.11
Pos (12.00 UTC): 35°24.020’N, 036°50.640’W
Wind aus 110, 15 Kn, Gr I + Ge, KÜG 055, FÜG 7 Kn
Etmal: 151 sm, Restdistanz 561 sm

Am Mittag entschließen wir uns auf Grund der Wetterinformationen eine Wende in Richtung Süd zu machen, um später dann in den Genuss von Südwinden zu kommen.

Beim Frontendurchgang haben wir mehrfach Starkwind mit bis zu 42 Kn und segeln nur mit Gr II und kleiner Fock.

Segeln-18

Segeln-18

Zur Mittagspause haben wir für eine gute Stunde segel geborgen und „abgewettert“ – mit Luvruder quer zu Wind und Welle, dabei nur 0,7 Kn FÜG leicht voraus – eine gute Taktik! Und gemütliches Mittagessen.

MIttagessen

MIttagessen

Leider ist bei der Genua ein Stagreiter ausgerissen – den werden wir morgen reparieren (nähen) müssen. Für heute geht’s ohne hin nur mit der Fock weiter, bei der wir den gerissenen Drahtvorlauf durch ein dickes Tau ersetzt haben.

Mai

6

Fr. 6.5.11
Pos (12.00 UTC): 34°22.290’N, 038°18.642’W
Wind aus 090, 19 Kn, Gr I + Ge, KÜG 155, FÜG 5,5 Kn
Etmal: 131 sm, Restdistanz 741 sm

Seit gestern sind wir relativ weit nach Süden gekommen.
Heute dann endlich konnten wir mit dem erwarteten Winddreher wieder auf NE-Kurs gehen und machen jetzt recht gute Fahrt bei ruhiger werdender See.

Am Vormittag schien noch die Sonne und zum Nachmittag zog langsam die Warmfront des hartnäckigen Tiefs auf, welches uns bisher immer nur e-liche Winde bescherte.

Mit Sonne Segeln

Mit Sonne Segeln

Ab und an ließ sich mal wieder eine kleinere Delphingruppe blicken, ansonsten hatten wir den ganz normalen „Alltag“ mit Biskuitekuchen und Cappuccino.

Mai

5

Do. 5.5.11
Pos (12.00 UTC): 36°04.835’N, 039°51.234’W
Wind aus 070, 19 Kn, Gr I + Ge, KÜG 140, FÜG 6,5 Kn
Etmal: 122 sm, Restdistanz 691 sm

Sonne scheint am Morgen und erhellt unsere Gemüter zum gemeinschaftlichen Frühstück im Salon.
Immer noch sind wir „gefangen“ zwischen zwei Hochs und dem Tief westlich, dass uns verfolgt und „nur“ östliche Winde beschert, die uns zum Kreuzen zwingen.

Wache

Wache

Mittags reffen wir bei nur noch 17 Kn Wind wieder aus und warten immer noch auf den Winddreher, der uns weiter östliche Kurse als im Moment von 130 segeln lässt.

Zum Abend frischt der Wind wieder auf bis zu 20 Kn auf – also wieder Reff ein ins Groß. Laut Wetterkarte soll das Tief nun doch mal schneller werden als wir und uns in zwei Tagen überholen. Dann können wir denke ich mit dem Süd-Südwest die Azoren direkt anlegen.

Segel bergen

Segel bergen

Derweil ist wieder Bäckereibetrieb in der Pantry – Brot und Biskuitteig für einen Kuchen.

Mai

4

Mi. 4.5.11
Pos (12.00 UTC): 37°25.692’N, 041°39.889’W
Wind aus 065, 23Kn, Gr I + Fo, KÜG 125, FÜG 6 Kn
Etmal: 111 sm, Restdistanz 764 sm

Heute gab’s nichts besonderes, außer dass wir in der Nacht Wind um die 23 Knoten bekommen haben. Also Groß rauf im 1. Reff und die Fock dazu.

Leider kam der Wind dazu nicht ganz aus der passenden Richtung und wir konnten nur so um die 125 Grad laufen, was uns aber immerhin ein Stück nach Osten gebracht hat, wo der Nord- und Nordwestwind wehen soll. Zumindest zeigt es sich so in den gerade ankommenden Wetterkarten per Wetterfax aus Boston.

Segelwechsel

Segelwechsel

Mittags mussten wir für ein paar Stunden die kleine Fock hochziehen, weil ein paar Fronten durchgingen. Inzwischen ist die große Genua wieder oben und wir werden vermutlich auch noch das Groß ausreffen um etwas mehr Fahrt zu machen.

Uschi

Uschi

Zwischendurch versorgt uns Uschi immer wieder mit lecker Essen. Heute Mittag hatten wir Reiberdatschi und Apfelmus 😉 und sind trotz des bewölkten Himmels guter Dinge.