Juni

9

Schon am nächsten Früh ging es rückwärts wieder raus aus dem kleinen Hafen Richtung Oodenaarde.

Sehr schöner kleiner Ort mit zauberhaften kleinen Häuschen. Nicht weit von unserem Anlegeplatz zwischen den großen Frachtschiffen war ein netter Park mit einem kleinen Schloß, Liedts Castle. Da konnte auch Gebhardt ein paar Schritte mit durch den Park laufen und wir genossen auf einer Bank die Sonne.

Auf dem sonnigen Marktplatz ließen sich Isa und Doris einen Aperol schmecken.

Juni

7

Wir fuhren bis zu dem kleinen Yachthafen Kloron, wo wir wieder die WOBs aus England trafen. Sie filmte auch Martins Fahrt durch die enge Einfahrt.

Endlich schien mal die Sonne und wir konnten an Deck Doris leckeren Apfelkuchen genießen.

Juni

6

Bei unserem Halt in Avelgem entdeckten wir beim Spazierengehen ein uriges Antiqutitätengeschäft. Das war auf drei Etagen vollgestopft mit allem möglichem Kunst und Krempel.

Am Kanalende war wieder eine große Schleusse, diesmal mit 12 m Höhenunterschied.
Hier konnten wir noch nach der Schleuse noch Wasser tanken.

Zum Abschluss noch ein wenig groß reine machen – mit dem Schrubber gings über Deck um die letzten Reste von den Vögeln zu beseitigen.

Juni

5

Jetzt wird’s eng 😊. Die erste kleine Schleuse am Kanal Bossuit-Kortrijk. 3 kleine Schleusen hintereinander, wo der Schleusenwärter immer mit seinem Rad zur nächsten Schleuse mitfuhr, um die Schleuse manuell zu betätigen und uns beim Festmachen half.

Am Vortag hatten wir uns die Schleusen angeschaut und waren alle der Meinung…..da passen wir doch niemals rein….ausser Martin, der mittlerweile ganz routiniert in die Schleusen fuhr.

Wieder ging es durch wunderschöne Wohngegenden.

Juni

4

Der nächste Tag war leider wieder ein wenig regnerisch und es ging früh los. Zuerst durch die automatische Brücke, dann durch verschiedene Schleusen, die die beiden Schleusenmädels mittlerweile perfekt händelten.

Nur einmal musste Martin mit dem Messer eingreifen und eine Leine, die sich verhakt hatte, durchschneiden bevor sich VLINDER „aufgehängt“ hätte.

An unserem nächsten Ziel in Kortrijk waren leider alle Anlegemöglichkeiten besetzt oder ungeeignet für die Größe. Martin beschloss dann einfach, unter einer Brücke festzumachen.

Der Platz war beschissen, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Vögel, die oben in der Brücke ihre Nester hatten, ließen einfach ihre Hinterlassenschaften auf unser Deck fallen.
Aber sonst ein recht guter Platz um zu Fuß und mit den Räder bequem an Land zu kommen.

Wir spazierten dann in die sehr saubere und mit vielen Kunstwerken, Türmchen und Brücken ausgestattete Stadt. Nicht weit von unserem Liegeplatz gab es den Koning Albert Park.

Martin und ich wollten die nächste Etappe mit dem Radl erkunden und mussten allsbald durch hohe Wiesen fahren, weil der „Weg“ einfach aufzuhören schien.