Sep.

12

Zum Frühstück mit Eiern und Speck ist der Wind ziemlich eingeschlafen.
Für die letzten 25sm bis Ubli, dem Port of Entry auf Lastovo nehmen wir den Motor zu Hilfe.
Gegen Mittag erreichen wir den Hafen Ubli – alles schein ein wenig verschlafen. Nur im Hafencafe sitzen ein paar nette, freundliche Kroaten, die uns erklären, dass der Hafenmeister und Passbeamte in etwa einer Stunde kommen – wir können aber am langen Kai liegen bleiben.

Ubli auf Insel Lastovo

Ubli auf Insel Lastovo

Die Formalitäten sind dann schnell und unbürokratisch erledigt. Permit für ein Jahr Kroatien 350€ bei 16,5m Schiffslänge sowie 55€ Kurtaxe für 6 Personen /8Tage.

Ubli auf Insel Lastovo

Ubli auf Insel Lastovo

Dann verholen wir uns zur Tankstelle ins SE-Eck des Hafens, wo wir auch übernachten können.
Vor uns legen noch zwei Fähren an, die den restlichen Platz am Kai in Anspruch nehmen.
Fürs Abendessen verlassen wir uns auf den Tipp eines Freundes von Christoph, der uns per Minbus und Taxi in die Bucht Skrivena Luka zur Taverne Roso führt. Auf dem Weg dahin über die 17Km lange Strecke erleben wir eine saubere grüne Insel mit vielen Buchten und dem kleinen, über Hang gebauten Hauptort mit seiner großen Kirche.

Lastovo-Stadt

Lastovo-Stadt

Das Essen ist preiswert und lecker und auch die Bucht Skrivena Luka mit Anlegesteg (Ponton mit Mooring, 16m Boot: 80€/Nacht, Kat zzgl. 50%) wird eines der nächsten Ziele sein.

Skrivena Luka auf Lastovo

Skrivena Luka auf Lastovo

Sep.

11

Es ist ein wenig feucht an Deck am Morgen ehe die Sonne richtig durchkommt und alles verdunsten kann. Über der Küste im Osten stehen hohe Kumuluswolken, bei uns verziehen sie sich.
Dann frischt der Wind auf und wir haben diverse Segelwechsel zu vollziehen.
In die zweite , nach einem leckeren Essen von Christoph (Hühnerbrüste in Kapern-Senfsoße und Gemüse an Kartoffeln und Reis) segeln wir unter Genua bei fast Vorwind-Kurs.
Nach Mitternacht dreht der Wind vorlicher und wir setzen das Groß dazu während kurz vor uns die AIDAAURA und die DUBROVNIK unseren Kurs jeweils in Gegenrichtung kreuzen.
Wir lassen beide in ca. 0,5 sm passieren und haben dann direkten Kurs auf die Insel Lastovo – unser geändertes Ziel statt Dubrovnik.

Einreise Kroatien

Einreise Kroatien

Sep.

10

Heute verlässt uns Carola mit dem Flieger nach Stuttgart. Wir frühstücken gemütlich und füllen per Einkauf die Kombüse auf. Dann geht’s los in Richtung Nord – nach Kroatien. Unser erstes Ziel soll Dubrovnik sein.
An der Nordseite Korfus können wir zunächst für kurze Zeit Segel setzten, dann schläft er wieder ein und hält uns aber später dann auf Trapp mit ein- und ausreffen.
Letztlich segeln wir gemütlich mit achterlichem Wind in die erste Nacht.
Haiko macht 4x Pizza, so dass einiges für die Nachtwachen übrig bleiben kann.

Pizzabäcker Pizzabäcker_1

Pizzabäcker

Pizzabäcker

Sep.

9

Für heute ist geplant Korfu-Stadt zu erreichen.
Kurz nach dem Ablegen haben wir Raumen Wind und setzten zunächst die Genua, später dann den 150m² großen Blister. Nach gut zwei Drittel der Strecke müssen wir Halsen und können dann die Mandraki-Marina am E-Zipfel von Korfu-Stadt direkt anliegen.

BlisterSegeln nach Korfu

BlisterSegeln nach Korfu

Nach Anmeldung per UKW auf Kanal 68 bekommen wir einen guten Platz zum Übernachten mit Wasser und Strom sowie W-Lan. Auch Baden kann man von hier aus, wobei das Wasser nicht mahr ganz so klar ist wie im restlichen Griechenland.
Durch die Festung und die „Hängebrücke“ gelangen wir in die quirlige Altstadt mit ihren vielen Cafes, Restaurants und Souvenirläden in den schmalen Gassen mit schönen alten Häusern.

Mandraki-Marina_Korfu

Mandraki-Marina_Korfu

Sep.

8

Zuerst einmal gibt es ein ausgiebiges, kräftiges Frühstück.
Dann den obligatorischen Schiffsrundgang mit Sicherheitseinweisung und kurz vor Zwölf machen wir die Leinen Los und motoren den Kanal von Lefkas gen Nord.
Pünktlich um Zwölf öffnet die 30m breite Ponton-Dreh-Brücke und gibt uns den Weg frei nach Nord.
Unser heutiges Ziel ist Paxos mit seinem Haupthafen Gaios.

Angeln auf See_1130919

Angeln auf See

Angeln auf See

Anfangs haben wir passenden Wind nach einer kurzen Motorstrecke, dann dreht er leider zu unseren Ungunsten und schläft später ganz ein.
Unter Motor erreichen wir die Bucht bei Gaios und Ankern mit Heckleine.
Bis zum Abendessen und Landgang haben wir noch Zeit für ein ausgiebiges Bad im Meer.
Auch in Gaios finden wir in einer Seitengasse eine nette, preiswerte und Leckere Taverne („Poseidon“)