Nov.

1

Bei herrlichstem Segel- und Manöverwetter fand das intensiv-Skippertraining Anfang November in Izola statt.

Auf dem Programm standen wie immer diverse Motormanöver am Vormittag.
Zum „Strumsegeln“ in die Bucht von Triest in Richtung Monfalcone blies ein kräftiger, mit bis zu 35 Kn wind aus nördlichen Richtungen.
VAVA-U plügte mit ihren alten Segeln trotzdem noch mit bis zu 12 Kn durch die Bucht.

Am Nachmittag standen, wie auch an den beiden folgenden Tagen, nochmals Anlegemanöver bis sonnenuntergang auf dem Programm.

Skippertraining November

Skippertraining November

Okt.

31

by Thomas, Stefan und Gerhard

Skippertraining vom 30.10 bis 01.11

Los ging es am Mittwoch erst mal mit einem guten Frühstück auf dem Achterdeck bei wunderbarem Sonnenschein. Nach der obligatorischen Sicherheitseinweisung und kurzem Überblick über die Schiffstechnik folgen zunächst etwas Theorie und erste Erläuterungen zum Katamaran-Segeln im Unterschied gegenüber dem üblichen Yachtsegeln. Dann geht es praktisch los: Manöverkreise, Wenden auf der Stelle mittels der beiden Motoren und Boje-über-Bord-Manöver werden in der Bucht vor Izola geübt.

Erste Übungen

Erste Übungen

Bei strahlendem Wetter und gutem Wind bis 37 kn segeln wir am Nachmittag einen Schlag in Richtung Italien.

Dabei lernen wir schnell, daß der Katamaran durch seine beiden Rümpfe enorm viel Platz bietet und auch keine Krängung hat, was wir komfortabel empfinden, denn man muss sich nicht ununterbrochen irgendwo abstützen bzw. festhalten. Im Gegenzug neigt er aber dazu, durch seine hohe Steifigkeit beim Aufprall auf einem Wellenkamm, sehr schnell einen Schwall Wasser in Richtung Steuerstand zu schicken, so dass der Eine oder Andere von uns bald bedauert, sein Ölzeug nicht angezogen zu haben.

Nach Umkehr Richtung Izola dann am Abend wieder Ansteuerübungen mit feindosierter Steuerung über die beiden Motoren im Rückwärtsfahren an die Kai-Mauer.

Am Abend wird noch gemeinsam an Bord gekocht und etwas gefachsimpelt. Am nächsten Tag beginnen wir mit Heck-Anlegemanövern unter Zuhilfenahme des Bugankers. Bei Windeinwirkung gilt hier ein Gefühl für den großen Kat zu entwickeln.

Durch die beiden Motoren, die unabhängig voneinander geregelt werden können, lässt sich der große Kat mit etwas Übung jedoch leicht beherrschen, so dass es nicht allzu lange dauert, bis sich Erfolgserlebnisse bei uns einstellen.

Anlegen mit Buganker

Anlegen mit Buganker

Wetter und Wind sind ähnlich prächtig wie am Vortag so dass auch an diesem Nachmittag ein Schlag nach Westen Richtung Italien gesegelt wird. Wende, Halse und Wechsel von Genua auf Fock stehen hierbei auch dem Programm. Nach Rückkehr am späteren Nachmittag folgend noch bis in die Dunkelheit Manövrierübungen an der Kai-Mauer im Hafen von Izola.

Am Abend bei einer Flasche Wein gibt uns Skipper Martin noch viele nützliche Tipps und Informationen.

Am dritten Tag stehen wieder seitwärtige Anlagemanöver, mal schräg oder senkrecht zur Anlegestelle angefahren auf dem Plan.  Wieder ist wunderbares Wetter, doch der Wind mit 4-5 Kn ist heute deutlich geringer als an den Vortagen. Wir starten trotzdem wieder einen Schlag aufs Meer. Bei der geruhsamen Fahrt nutzt Skipper Martin die Zeit und erklärt uns ausführlich die Navigations- und Steueranlage und den Autopilot.

Anlegemanöver

Anlegemanöver

Nach Rückkehr erfolgt dann die Einfahrt in den Hafen und wir üben nochmals in der etwas eingeschränkten Umgebung das Anlegen an unserem Liegeplatz.

Zwei von uns fahren gleich nach Hause, die anderen drei bleiben noch eine letzte Nacht an Bord und starten erst am folgenden Morgen wieder zur Rückfahrt.

Es hat viel Spaß gemacht und uns viele neue Erfahrungen vermittelt.

Ein gelungener Trip, vor allem wegen der sehr angenehmen Lehrweise von Skipper Martin.

Okt.

30

Zur Vorbereitung auf einen Törn mit einem Katamaran und/oder das Skippertraining

kann ich das Buch „Katamaran-Skippertraining“ von Thomas Brückner nur zu gut empfehlen.
ISBN: 978-3-9502807-1-5 für  21,–€

In ihm sind in kompakter Form sämtliche Hafen-, Bojen- und Ankermanäver beschrieben.

Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche Tipps und Anregungen für professionelle Manöver.

Natürlich biete auch ich auf meiner VAVA-U weiterhinn das 3-Tages-Intensiv-Skippertraining mit maximal 6 Teilnehmern an.

Skippertrainings-Termine findet ihr hier (klick)

Buch SKT

Buch SKT

 

Okt.

25

Vom 16.-18.10.13 nahmen meine Frau Beate und ich an einem Skippertraining auf dem Katamaran VAVA-U unter Skipper Martin teil. Bei der Ankunft in Izola herrschte strahlender Sonnenschein mit angenehm milden Temperaturen und absoluter Flaute.

Neiner kurzen sicherheitstechnischen Einweisung starteten wir sofort mit dem ersten Ablegemanöver – Eindampfen in die Vorleine. In die Vorleine ? fragte ich mich, da bin ich mal gespannt.
Es ist schon toll, was man mit den beiden Maschinen, die soweit voneinander entfernt eingbaut sind, alles machen kann. Nach dem wir die Marina verlassen hatten, fuhren wir ein paar Vollkreise, um uns ein wenig an das Schiff zu gewöhnen.

Dann gings mit Boje über Bord Manövern weiter. Nach der Mittagspause setzte eine leichte Brise mit 8-12 kn ein. Also  Segel setzen und ein paar Schläge segeln.
Leider schlief der Wind bald wieder ein.

Auf dem Rückweg in die Marina unter Motor wiederholten wir noch einmal die BüB Manöver. Am Abend kochten wir selbst auf dem Schiff, gingen im Anschluss aber bald in die Kojen, denn wir hatten uns um 8:00 Uhr zum Frühstück verabredet.

 

Am zweiten Tag wieder Sonne pur und Flaute.

Wir übten wir an einer Mole bei Izola verschiedene Varianten des längsseits An- und wieder Ablegens, sowie Heckanleger mit und ohne Buganker.

Am Abend bekamen wir von Martin noch eine Einführung in die elekrtonische Navigation und viele Tipps für unseren 2014 geplanten Karibiktörn in den Windwards, natürlich mit einem Katamaran.

 

Am dritten Tag wiederholten wir noch einmal die An- und Ablegemanöver,
diesmal aber in der Marina auf engerem Raum.

 

Da wir an diesen Tagen die beiden einzigen Teilnehmer waren und deshalb sehr intensiv üben konnten, beschlossen wir das Training bereits um 12:00 Uhr zu beenden, um die Heimreise nach München schon früher antreten zu können.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass sich das Training für uns in jedem Fall gelohnt hat. Es ist schon etwas anderes, ob man die Manöver nur theoretisch aus einem Buch kennt, oder ob man sie praktisch durchgeführt hat. Mir gibt es jedenfalls das Gefühl von mehr Sicherheit im Umgang mit einem Katamaran und ich gehe im nächsten Jahr ruhiger als Skipper auf unseren Karibiktörn.

Dafür vielen Dank an Skipper Martin

Beate und Wolfram

Okt.

14

Letzte Woche war so viel los, dass ich erst heute dazu gekommen bin es nachzutragen.

Also schaut noch mal ab dem 6.10.13 nach, was so alles los war.

Schöne Woche

Martin