Jan.

22

Es musste niemand geweckt werden👍, als es um sieben hieß, Leinen los. Wir haben ja nicht geankert, sondern waren an einer Mooring fest gemacht.
Wir passierten ein kleineres Kreuzfahrtschiff, das innerhalb der Lagune von Bora Bora, direkt vor dem Hauport Vaitape, ankerte . Die Beiboote standen schon bereit, um die ganzen Touris an Land zu bringen.


Wir segelten von Bora Bora nach Tahaa. Dort machten wir einen kurzen Stop an einer Perlenfarm bevor es nochmals zum CorelGarden gehen sollte.
Da haben die Augen der Mädels geleuchtet. Uns wurde erklärt , wie die Perlen hergestellt werden.
Dann konnten wir fertige Schmuckstücke wie Ketten, Armbänder und Ringe bewundern, die aber dann doch unser Budget sprengten.
Wir haben uns dann aus einer Ausschußbox einige Perlen ausgesucht, die wir uns gleich mit einem Spezialbohrer durchbohren ließen.
Wieder an Bord ankerten wir nochmal vor dem Coral Garden und ein paar von uns fuhren mit dem Dinghy nochmal rüber um im Kanal schnorcheln zu können.
Dieses Mal war das Wasser viel klarer und es waren viel mehr Fische zu sehen als bei unserem letzten Besuch vor ein paar Tagen.
Am Ende des Kanales wurden wir von einem Sturm überrascht, von dem fünf Minuten vorher noch nichts zu sehen war. Wir warteten unter einem Wellblech-Unterstand, bis der Schauer vorbei war.
Gut dass diese Schauer immer nur kurz und in ein paar MInuten vorbei sind
Christin und Matthias bereiteten das Abendessen vor. Es gab Reisnudeln, Shrimps und Zucchini Gemüse.

Jan.

21

Der Tag beginnt mit strahlendem Sonnenschein schon um sechs mit 27 Grad. Da werden heute die Schattenplätzchen auf dem Boot schnell besetzt sein😁.
Sylvi hat einen Hefeteig für einen Plaumenkuchen angesetzt und Christin bereitete die Bolo für das Abendessen vor.
Es war ein Tag im Paradies. Farbtechnisch nicht zu toppen. Blauer Himmel, der Berg Otemanu, eingehüllt in ein leuchtendes grün, türkisfarbiges Wasser und weißer Sandstrand an Land.
Wir ankerten , wo früher das bekannte Restaurant „Bloody Mary“ war. Leider befindet sich da jetzt eine Baustelle.
Die Hälfte der Crew machte sich auf , an einem weiterem Spot zu schnorcheln, die Wittenberger machten sich landfein. Sie wollten nochmal zu der kleinen Bar in der Nähe vom Yachtclub auf Bora Bora und Christian zog das SUP vor.
Nach dem Kaffee spielten wir ein neues Spiel von Christian und Conrad, „Code Name“.
Da musste man in Teams Begriffe erraten. War lustig und kommt sicher noch öfter zum Einsatz.
Später nach dem Abendessen hatten wir einfach einen chilligen Ratschabend.
Wir schlüpften alle zeitig in die Kojen, da wir am nächsten Tag ca 35 Seemeilen vor uns hatten und Martin um sieben Uhr los wollte.

Jan.

20

Nach dem Frühstück wollten wir zu unserem nächsten Spot aufbrechen, als Martin ein Touriboot am Stingray Spot sah. Also, Dinghi ins Wasser und los ging’s. Wir hatten Glück , es war nur ein Boot mit vier Gästen da.
An diesem Spot werden die Rochen und Haie angefüttert.
Im Wasser schwammen die Blacktip-Haie um uns rum, die Rochen ließen sich von dem Guide auch anfassen. Das war schon ein Erlebnis. An einem Gast hat sich ein Rochen auch fast festgesaugt.
Zurück hieß es Anker hoch und es ging durch türkisfarbiges Wasser vorbei an tollen Hotelanlagen bis zum neuen Mooringplatz auf der anderen Seite von Bora Bora, die in Polynesisch VAVAU heisst.
Am Nachmittag fuhr uns Martin zu einen Schnorchelspot mit ganz vielen bunten Fischen, aber die Korallen waren leider ziemlich ausgebleicht. Das ist schon sehr erschreckend zu sehen.
Zurück an Bord gab es Kaffee und Kirschkuchen.

Jan.

19

Heute ging es etwas zäh zurück nach Bora Bora.
Wir hatten ca 45 Seemeilen vor uns mit Wind genau gegen an. Da blieb nur Aufkreuzen.
Das letzte Stück mussten wir motoren, sonst wären wir nie angekommen .
Aber unser Ankerplatz entschädigte uns für die letzten 8 Stunden.
Bora Bora mit Mount Otemanu im Blick und Türkises Wasser um uns rum. Alle machten sich gleichauf ins Wasser. Die beiden SUPs wurden ins Wasser gelassen und Christin und Jenny machten sich auf den Weg in die tolle Hotelanlage mit Aussicht auf einen kühlen Cocktail. Leider durften sie nicht bleiben und wurden aber ganz freundlich abgewiesen.
Um das Abendessen kümmerte sich heute unser Youngster Conrad. Er bereitete ein leckeres Curry mit Erbsen und Tofu, die Fleischesser bekamen noch Hähnchenschenkel dazu. Als wir unseren Biomüll ins Wasser entsorgten, tummelten sich plötzlich ein gutes halbes Dutzend kleine Blacktip-Haie unterm Boot. Wir zählten sieben Stück . Leider sind von unserem Essen nur die Hähnchenknochen übrig geblieben, aber die Haie ließen sich die schmecken. Das war ein Spektakel.
Anschließend gabs noch die restlichen Folgen von der Serie „Achtsam Morden“ im Bordkino.

Jan.

18

Eigentlich wollten wir in der Früh zu den Mantas schnorcheln. Es war aber so windig und es hat geregnet, dass Martin beschloss, erst an Land zu fahren und die Radltour um die Insel zu machen.
Mit dem Dinghi fuhren wir an Land. Da wurden wir von einem feuchtfröhlichen Männerstammtisch empfangen. Die hatten schon einiges intus in aller Frühe.
Einer nahm uns dann mit zum Radlverleih.
Wir suchten uns alle ein Rad aus und Christin verhandelte noch um den Preis, dann ging es los. Am Ende des Dorfes war ein kleiner Schmuckstand, wo wir Mädels natürlich nicht vorbei fahren konnten.
Dann ging es weiter über die einzige Straße einmal rund um die Insel .
Bei einigen Aussichtspunkten machten wir halt und liefen am Strand mit den Füßen im Wasser oder wir genossen vom Berg die Aussicht.
Im kleinen Industriegebiet am Fährhafen häuften sich die Plastikabfallberge.
Immerhin trennen sie hier den Müll.
Kurz vor Ende hielten wir noch an einem kleinen Kiosk, wo wir uns noch kalte Erfrischungen gönnten.
Zurück an Bord hüpften alle ins Wasser und dann schnorchelten einige Richtung Mantapoint.
Die waren leider wo anders unterwegs und wir blieben erfolglos.
In der Küche starteten die Vorbereitungen fürs Abendessen.
Das Wetter passte und wir wollten grillen. Fleisch wurde schon mittags aus der Gefriertruhe geholt, Kartoffeln kochten und Gurken wurden geschnippelt. Sylvi bereitete noch eine würzige Kräuterbutter.
Matthias war der Grillmeister.
Das war ein leckeres Abendessen.
Anschließend gab es für ein paar eine Wizard Runde, und der Rest genoss vorne im Trampolin den gigantischen Sternenhimmel.