Hallo Werner,danke für die netten Grüße.
Inzwischen sind wir nach 2,5 TAgen wohlbehalten auf MAlta angekommen.
Vielleicht hattest Du ja die Wettervorhersage für das Ionische Meer auch beobachtet und gesehen, das es recht stürmisch war: bis 40kn und 4-5m Wellen.
Aber wir haben gut Fahrt gemacht und alles heil überstanden. Mehr kannst Du wieder im Blog lesen.Den Sommer 2015 und 2016 den bleibe ich noch mal im Mittelmeer.
In die Karibik starte ich dann ab Oktober 2016 von Malta über Gibraltar und die Kanaren, so dass ich zu Weihnachten im Dezember 2016 dann dort bin.
Den Törnplan dazu gibt es im kommenden Winter.Würde mich freuen, wenn du wieder mal dabei bist.
Herzliche Grüße
Martin und VAVA-U
Nov.
9
Nov.
9
Seit den Morgenstunden ist es ziemlich ruhig geworden und auch der Wind ist eingeschlafen. Also Segel bergen und Maschine an für die noch verbleibenden 70 sm nach Malta, wo wir vermutlich gegen 18.00 ankommen werden.
Frühstück gibt’s auf See heute wieder im Cockpit bei Sonnenschein und kompletter Crew.
Auf der Weiterfahrt nach Süd-Süd-West durch den Maltakanal begegnen uns die Frachter wie an einer Perlenkette.
Kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir Malta und den Hafen Valletta, wo wir in der Manoel-Island Marina mit Bugmoorings und Heckleinen zwischen zwei Motoryachten festmachen.
Dann steht erst mal ein kleiner Landgang zum „Füße vertreten auf dem Programm“ nach insgesamt 360 Seemeilen in 56 Stunden.
Nov.
8
Die ersten Sonnenstrahlen nach einem grauen und windigen Tag bringen die Lebensgeister der angeschlagenen Crew langsam wieder zurück.
Ein paar kurze Regenschauer streifen uns noch auf der Weiterfahrt gen Westen und bescheren und einige Regenbogen.
Inzwischen hatten wir schon die Genua wieder ausgerollt und später dann auf Südwestkurs auch noch das Groß wieder ausgerefft.
In der immer ruhiger werdenden Nacht leuchtet uns der noch fast Vollmond.
Nov.
7
Gestern auf der Fahrt hierher hatten wir schon mal für heute und morgen einen Eintopf vorgekocht, denn die neuerliche Wettervorhersage bleibt unverändert stürmisch für die ersten 24 Stunden.
Unsere vier unterschiedlichen Wetter-Quellen
(Grib-files, Windfinder, Poseidon und WeatherTrack) – sagen alle etwa das Gleiche voraus.
Die Kursplanung machen wir mit „WeatherTrack“, eine APP fürs I-Phone/Pad, nördlich um das Sturmtief herum.
Zunächst geht es noch recht ruhig zu, aber kurz nach dem Leuchtturmkap Dukato im Süden von Lefkas binden wir das 2. Reff ins Groß und tauschen die Genua gegen die Fock.
Dann frischt der Wind schon bald bis auf 30 Kn auf, in Spitzen erreicht er ab und an auch 42 Kn.
Aber VAVA-U segelt recht ruhig durch die immer höher werdenden Wellen, die eine Höhe bis schätzungsweise 4-5m erreichen um die 9Kn und erreicht sogar einmal 13,7Kn Fahrt
Zwischendrin gibt es diverse Regenschauer und leider auch zwei „Ausfälle“ durch Seekrankheit in der Crew.
So segeln wir quer durch das Ionische Meer auf annähernd West-Kurs in die Nacht hinein, bei inzwischen leicht abnehmenden Winden und Wellen.
Nov.
6
Am Morgen nach dem Frühstück gab‘s noch die obligatorische Einweisung.
Und dann ging’s auch schon los. Anker auf zum letzten Mal mit der alten rostigen Kette und ab durch den Kanal, in dem seit dem Frühjahr immer noch die Bagger arbeiten um die alte Solltiefe von 5 m wieder herzustellen, nach Süden.
Bei leichtem SE unter Groß im ersten Reff und der Genua kreuzen wir gen Süden um die Insel Meganisi herum in Richtung Syvota mit bis zu 9 Kn Fahrt.
Bis auf einen anderen Segler, der gerade eine der Nordbuchten von Meganisi ansteuert sind wir allein unterwegs. Auch Syvota wirkt wie ausgestorben und in der Bucheinfahrt bringen Fischer kleine Netze aus.
Auf Nachfrage nach einer Taverne gibt es nur freundliches Lächeln und den Hinweis dass es Winter sei – es geht erst wieder im April hier los.
Also müssen wir selber kochen: Spagetti mit Tomatensoße und frischem Petersilie – lecker.
Aber bei der Taverne „IONIO“ funktioniert noch das W-LAN und so kommen wir nochmal an einen „frischen“ Wetterbericht





















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