by Julia und Gunnar
Juni
13
by Haiko
Letztes Frühbaden mit Julia und Gunnar, zum Frühstück kommt schon Frank von der neuen Crew dazu, der früh gelandet ist und mit dem Beiboot vom Ufer geholt wird. Heiko bleibt noch für eine Woche an Bord.
Jetzt ist Abschiednehmen angesagt, es war ein toller Törn und hat superviel Spaß zusammen gemacht! Vielen Dank an die Mitsegler und natürlich an Martin!
Juni
12
by Haiko
Auch in unserer neuen Bucht gibt es wieder eine Insel, die wir schwimmend erobern müssen. Nach der Ratteninsel von gestern nennen wir die heutige nach ihren Bewohnern „Möveninsel“ und stellen beim Betreten fest, dass sich der Guano-Abbau durchaus lohnen könnte – lecker!
Da wir am letzten Segeltag AUF-GAR-KEINEN-FALL unter Motor in Lefkas einlaufen wollen, beschließen wir diesmal bis zum späten Nachmittag zu warten, da dann erfahrungsgemäß durch Thermik passabler Wind entsteht.
Wir vertrödeln den Tag mit Wassersport in der Bucht, wobei Heiko den Martin fast beim Mono-Skilaufen über ein tückisches Riff gezogen hätte. Gerade noch mal gut gegangen. Anschließend fahren wir mit dem Tenderboot und der Ausrede „Eisessen“ in den kleinen Hafen von Frikes hinein, wo wir alle nach tagelanger Enthaltsamkeit mal wieder unserer Internetsucht frönen.
Unser Plan geht auf, und bis auf eine kleines, wirklich klitze-klitze-kleines Teilstück, echt jetzt, gelingt der Schlag zurück nach Lefkas unter Segeln, wo wir am späten Abend, schon in der Dämmerung, wieder in der Bucht von Lygia ankommen.
Pünktlich zum Ablassen des Ankers ist auch das Abschiedsessen fertig, das wir aus den tatsächlich allerletzten Vorräten noch gezaubert haben. Wir genießen es mit der letzten Helligkeit des Tages.
Juni
11
by Haiko
Wir starten den Tag mit einem Schwimmmarathon auf die kleine Insel in der Ankerbucht, von der Martin behauptet, es gäbe dort eine Rattenplage.
Doch das war wohl Seemannsgarn, außer uns Landratten haben wir dort keine weiteren Bewohner entdecken können.
Unsere Schmach des Tages: Wegen anhaltender Flaute können wir nicht segeln, sondern müssen an der Ostküste Ithakas entlang Motoren. Gunnar erfindet für die ständigen Flauten die neue Badedisziplin „An der langen Leine von VAVA-U ziehen lassen“, so dass wir auch diesen Phasen noch etwas abgewinnen können. Und wieder einmal kommt Wind erst kurz vor Erreichen des Tagesziels auf.
Gegen Nachmittag erreichen wir unsere nächste Ankerbucht in der Nähe von Frikes. Weil Gunnar es sich zum Ziel gesetzt hat, die Lebensmittelvorräte von VAVA-U zum Törnende vollständig aufzubrauchen, beginnen wir schon heute mit dem Resteessen. Dazu bietet sich Martins berühmtes Rezept für Kartoffelauflauf an, das Kartoffeln als einzig zwingende Zutat vorsieht, der Rest ist Freestyle. Dazu gibt Martin noch eine „Schmeckt-immer-Garantie“, die er tatsächlich einlösen kann und damit sogar den skeptischen Heiko überzeugt.
Juni
10
by Haiko
So, auf nach Ithaka, Odysseus soll nicht länger auf uns warten. Leichter Rückenwind treibt uns durch die Straße zwischen Keffalonia und Ithaka nach Süden und wir können den neuen Spinnaker mit VAVA-U Logo setzen. So herausgeputzt zieht VAVA-U die Blicke auf sich, schon nach kurzer Zeit kreist ein Fotograf mit Motorboot um uns und wirbt mit Schmeicheleien um seine Dienste. Da Posen wir gerne.
Ausgerechnet beim Ankern in der Bucht Ormos Pegadi kommt dann doch noch stärkerer Wind auf, der kurz darauf auch noch um 180 Grad dreht. Ein Engländer hat sich in unseren Schwoij-Kreis gelegt und kommt nicht mehr weg, weil seine Ankerwinsch streikt. Als der Abstand zu ihm auf 2m schrumpft, sehen wir bei Martin zum ersten Mal einen Anflug von Nervosität. Aber alles geht gut, und wir starten wieder das Wassersportprogramm mit Wasserski und Kneeboard.
Julia macht mit Abstand die beste Figur und verdient sich den Beinamen „Eisprinzessin“, während Heiko die Wasserskifigur „Teibanker“ erfindet.








Kommentare