Juni

29

Am Morgen ist der Wind fast weg, aber es weht die passende Briese zum Spi-segeln nach Pylos.

Spi-Segeln nach Pylos_2

Spi-Segeln nach Pylos

Spi-Segeln nach Pylos

Auf halben Weg legt sich der Wind schlafen und erwacht erst wieder ein paar Meilen vor der Einfahrt nach Pylos. Wir nehmen die „Abkürzung“ durch das Felsentor.

Felsentor_ Einfahrt Pylos_2

Felsentor_ Einfahrt Pylos

Felsentor_ Einfahrt Pylos

Im Hafen machen wir neben dem CoastGuard fest, die aber hier länger liegen muss, weil unten ein großes Loch im Rumpf klafft, das vermutlich von einer Riffberührung stammt.

Hafen Pylos

Hafen Pylos

Rings um den Hafen ist geschäftiges Treiben. Und auch wir machen noch ein paar Besorgungen vor dem Tavernenbesuch.

Juni

28

Die kleine, knapp 30 sm von Katakolon und Pylos entfernte Mönchsinsel Strophades soll unser heutiges Ziel sein. Vielleicht treffen wir dort noch einen Bewohner an und können uns das Kloster zeigen lassen.

Die Wettervorhersage verspricht den leichten und richtungsmäßig passenden Wind, bei dem wir dann dort auch ggf. über Nacht ankern können.

Katakolon-Strophades

Katakolon-Strophades

Bis später wieder

Sonnige Grüße aus Hellas von der VAVA-U Crew

 

Hier jetzt die Fortsetzung:

Anfangs müssen wir einen kleinen „Umweg“ segeln und einen kleinen Kreuzschlag fast nach Noorden machen bevor wir dann mit einem Schlag die Insel Strofades anlaufen können.

Ein frischer Wind brachte uns recht flott hier her. An Ankerplatz sind wir dann allein bei zunächsst etwas umlaufende Dünung, die VAVA-U aber nichts tut.

Schnell ist das Beiboot klar gemacht und wir starten zur
Inselbesichtigung mit dem alten, 1000 Jahre alten MönchsKloster und dem Leuchtturm.

Am Mini Inselhafen, der nur aus einer Steinschüttung besteht, liegt ein kleines Boot hoch und trocken, denn es ist etwas unruhig hier.

Strofades-Mönchskloster

Strofades-Mönchskloster

Im Kloster ist zunächst niemand, dann wachen jedoch die beiden Inselbewohner, ein Verwalter des Klosters auf und zeigen uns bereitwillig alles. Dabei erzählen sie einiges zur Geschichte des Klosters und dass nun endgültig der letzte 80-jährige Mönch das Kloster seit Weihnachten verlassen hat. Nun steht es endgültig leer – birgt aber einige Schätze im Inneren.

Strofades-Mönchskloster_IMG_0680

Strofades-Mönchskloster_IMG_0681

Strofades-Mönchskloster_IMG_0682

Strofades-Mönchskloster

Strofades-Mönchskloster

Strofades-Leuchtturm_IMG_0683

Vor unserer Rückfahrt folgen wir auf einem Tracktorpfad dem Weg zum alten Leuchtturm, der keinen Leuchtturmwärter mehr benötigt, aber vielleicht doch ab und an eine Kontrolle und Pflege.

Strofades-Leuchtturm_IMG_0684

Strofades-Leuchtturm

Strofades-Leuchtturm

Zurück auf VAVA-U zünden wir den Grill an, der mit dem noch frischen Wind schnell zum Glühen kommt.

Strofades-Ankerplatz

Strofades-Ankerplatz

Juni

27

Am Morgen ging‘s erst mal ins hier noch recht kalte Wasser. Leider waren auch recht viele, wenn auch ungefährliche Riesenquallen unterwegs, so dass das Baden kurz ausfiel.

große Quallen

große Quallen

Nach unseren Recherchen sollte es drei Möglichkeiten geben um nach Olympia zu kommen.
Die wohl interessanteste wär mit der „S-Bahn“ gewesen. Einem Zug, der auf alten Eisenbahnschienen vier Mal Täglich fahren sollte. Dies aber wohl nur tut, wenn ein großes Kreuzfahrtschiff im Hafen anlegt. Also erst wieder nächsten Dienstag.
Die zweite Möglichkeit: den öffentlichen Bus zunächst nach Pyrgos nehmen und dann dort nach Olympia umsteigen. Nur wusste keiner die Abfahrtszeiten. Oder wollte es nicht, denn die
dritte Möglichkeit ist ein Taxi zu nehmen.

Antikes Olympia-Eintritt_IMG_0672

Antikes Olympia-Eintritt_IMG_0672

Das war dann auch unsere Entscheidung ohne noch eine ggf. vierte Möglichkeit (Mietwagen von SIXT) zu checken.
Der nette Taxifahrer Antonios, sprach gut Englisch und erklärte einiges auf der 45km langen Anfahrt nach Olympia. Dort wartete er geduldig die knapp 3 Stunden und fuhr uns wieder zurück nach Katakolon – alles für nur € 60,–.

Ankerplatz Katakolon_IMG_0677

Ankerplatz Katakolon_IMG_0677

Im Ort selber ist nicht viel los, obwohl inzwischen ein kleineres Kreuzfahrtschiff angelegt hatte, dessen Gäste gerade in Olympia ankamen, als wir bei starken Gewitter-Regen wieder abfuhren.

Leider hatten wir vergessen einige Luken zu schließen und mussten jetzt einiges zum Trocknen raushängen, was allerdings bei inzwischen wieder Sonnenschein nicht lange gedauert hat.

Ankerplatz Katakolon_Sachen Trocknen

Ankerplatz Katakolon_Sachen Trocknen

Juni

27

Die Erwartungen waren nicht wirklich hoch, weil wir schon einiges an antiken Stätten in Griechenland gesehen haben und auch Berichte von Bekannten hatten, die nicht so sehr begeistert waren.

Das antike Olympia liegt jedoch wie wir finden in einer schönen schattigen Landschaft in einer Ebene die Parkähnlich wirkt.

Antikes Olympia-Plan-Übersicht_IMG_0671

Antikes Olympia-Plan-Übersicht_IMG_0671

Bei vielen der alten Fundamente sind dreisprachige Tafeln mit Zeichnungen, Bildern und Erklärungen angebracht, die sehr gut verständlich sind. Dadurch bekommt man beim Rundgang einen guten Überblick und Gesamteindruck.

Antikes Olympia-Phillipeion_IMG_0650

Antikes Olympia-Stadion_IMG_0658

Antikes Olympia-Geländeansichten_IMG_0656

Unbedingt besuchen sollte man dann auch noch das Museum, in dem viele Fundstücke sehr übersichtlich und mit Erklärungen beschriftet, untergebracht sind. Von Haushaltgegenständen über Schmuck und Waffen bis hin zu den großen Skulpturen und Baudetails sowie Hinweise zu deren Erschaffung – ist alles vorhanden.

Antikes Olympia_Diverses

Antikes Olympia_Diverses

Antikes Olympia-Zeustempel

Antikes Olympia-Zeustempel

Juni

26

26.6.15 Poros nach Katakolon

Die lange Strandpromenade von Pronos, der Badeort gleich neben dem Hafen, lädt zum Joggen ein. Allerdings ist es nach acht schon doch recht heiß.

Danach gibt’s erst mal Frühstück mit frischem Brot vom Bäcker.

Der Wetterbericht verspricht Wind ab Mittag so dass wir den Vormittag noch hier vertrödeln können.

Hafen Poros_Kefalonia

Hafen Poros_Kefalonia

Unser Ziel soll für heute Katakolon am Peleponnes sein. Von dort aus kann man dann einen Ausflug zum antiken Olympia machen.
Leider verspätet sich unsere Abfahrt wegen eines tragischen Zwischenfalls:

Ein 76 Jahre alter Franzose ist kurz nach der Hafenausfahrt auf seiner kleinen 9m Segelyacht verstorben. Sein Boot drehte einige merkwürdige Kreise vor dem Hafen und wir sahen durchs Fernglas eine Person leblos im Cockpit liegen. Nachbarboote alarmierten die Hafenbehörden und ich enterte mit dem Dinghi das Boot und brachte es in den Hafen zurück, wo nach einigen Wiederbelebungsversuchen leider nur der Tod des vermutlich glücklich auf seinem Boot gestorbenen Mannes festgestellt werden konnte.

Weniger erfreulich war dann die doch etwas länger dauernde Prozedur, sprich das Aufnehmen des Aussageprotokolls beim Hafenamt.

Aber dann konnten wir mittags endlich los. Immerhin warten gut 40 Sm auf uns.
Anfangs gab es leider fast keinen Wind, dann sogar Flaute mit spiegelglatter See die zu einigen Bildimpressionen veranlassten.

VAVA-U_Stilleben_P1140904

VAVA-U_Stilleben_P1140908

VAVA-U_Stilleben

VAVA-U_Stilleben

Erst am späten Nachmittag konnten wir dann die letzten Meilen bis vor die Hafenbucht bei Katakolon segeln und mit Sonnenuntergang Ankern.

Abendessen gab’s dann an Bord mit Blick auf Bucht und bei Petroleum-Kerzenschein. Schon fast Kitschig aber trotzdem immer wieder schön.