Dez.

17

 

Wie immer geht auch dieser Törn einmal zu Ende.
Aber da das Taxi (Angela) erst für kurz nach neun bestellt ist bleibt noch Zeit für ein gemütliches 3. Adventfrühstück.

Und dann heißt es wieder „Tschüß“ und bis zum nächsten Mal auf einem anderen Törn auf VAVA-U

Bis bald dann wieder

Skipper Martin und VAVA-U

Dez.

16

Recht früh sind wir aus den Kojen um die letzte längere Etappe (36sm) bis nach Nassau zu starten.

Ein leichter Wind treibt VAVA-U voran und um noch einmal das Wasser der Bahamas beim Schwimmen zu genießen lassen wir teilweise den Motor mitlaufen.

Daher sind wir schon kurz nach Zwölf vor Nassau und lassen noch mal den Anker für einen Badestop fallen.

Danach machen wir wieder in der Marina fest und nutzen den Nachmittag für einen kleinen Ausflug nach DownTown. Mit dem „LinienBus“ geht es fast quer über die Insel. Dann landen wir in der weihnachtlich geschmückten „Altstadt“ in der es nur so von Kreuzfahrttouristen wimmelt.
Welch ein krasser Gegensatz zu unseren letzten zwei Wochen in den Exumas.

Zum Abendessen gehen wir, wie auch schon einige Crews vorher, ins „Green Parrot“.

Mit dem großen Fototausch und ein paar restlichen Gläschen endet der vorletzte Tag und wir verschwinden in die Kojen

Dez.

15

Thomas

Heute schliefen wir etwas länger. Zum einen lag das an der extrem ruhigen Nacht zum anderen an dem mit Wolken verhangenen Himmel. Beim Frühstück merkten wir, dass unser schöner Urlaub allmählich zu Ende geht, denn unsere Brotvorräte hatten sich erschöpft.

Wir wollten erst am Mittag weiterfahren und es herrschten ideale Bedingungen für Wassersport. Also die Gelegenheit um noch Wasserski auszuprobieren. Die einzige mutige war Svenja. Sie bekam von Martin eine kurze Einweisung und es wurden noch einige Trockenübungen an Bord absolviert. Im Neoprenanzug und mit Schwimmweste ging es ins Wasser. Die Wasserski wurden angezogen, die zuvor geübte Stellung in der Hocke eingenommen und die Zugleine mit der Hantel noch in Position gebracht. Dann fuhr das Boot langsam los. Bereits der erste Start war erfolgreich, Svenja kam aus dem Wasser und stand auf den Ski. Anfangs fuhr sie im Kielwasser etwas später wurde sie mutiger, fing an zu Schwingen und überquerte sicher die Heckwelle. Erst als Martin eine enge Kurve fuhr, konnte sie sich nicht mehr halten und fiel ins Wasser. Auch der zweite Start klappte perfekt. Nach ein paar weiteren Runden ging es zurück zur VAVA-U. Alle Achtung, für das erste Mal auf Wasserski sah das alles schon sehr professionell aus.

Es war immer noch etwas Zeit bis zum Ablegen. Deshalb wurden die zwei Kanus und ein Stand Up Board klar gemacht. Damit erkundeten wir eine nahe gelegene Bucht die von Mangroven gesäumt war. Doch die erhofften Schildkröten, Rochen und Fische sahen wir leider nicht. Nach einer knappen Stunde ging es dann zur VAVA-U zurück.

Nachdem alles wieder verstaut war, fuhren wir bei schwachem Wind unter Motor zu unserem letzten Ziel auf den Exhumas nach Allan’s Cay.

Auf dem Weg zu unserem Tagesziel löste Martin noch unser Brotproblem indem er einen Teig anrührte, den Teig ziehen ließ, drei kleine Brote formte und diese in den Ofen schob. Nach unserer Ankunft mussten wir noch warten bis die Brote im Ofen fertig waren. Dann ging es mit dem Dinghi zum Strand. Wir wollten nach den hier lebenden Iguanas suchen und sie füttern.

Nach anfangs vergeblicher Suche gelang es uns einige Meter landeinwärts ein erstes Exemplar zu sichten und anzulocken. Nach und nach kamen aus dem Unterholz weitere Artgenossen hinzu und ließen sich mit auf einem Stöckchen aufgespießten Mandarinenstückchen füttern. Zeitweise entbrannte ein regelrechter Streit um unsere Köstlichkeiten.

Martin meinte allerdings, dass sonst mehr los ist und fuhr mit uns noch auf die Nachbarinsel. Dort fanden wir aber nur einen einzigen Iguana, der faul und satt auf einem Felsen lag.

Auf der VAVA-U zurück gab es einen kleinen Snack und das frisch gebackene Brot wurde verkostet. Die Zeit bis zum Abendbrot vertrieben wir uns mit einigen Runden Uno. Wir kochten die letzten Kartoffeln und verarbeiteten das restliche Hackfleisch zu Beefsteaks. Dazu gab es noch Erbsen- und Möhrengemüse sowie eine Zwiebelsoße. Ein wieder rundum gelungenes Abendessen. Passend zur Geschichte der Bahamas sahen wir uns noch einen Teil aus „Fluch der Karibik“ im Bordkino an. Danach ging es schnell ins Bett, denn am nächsten Tag wollten wir bereits um 7.30 Uhr starten um nicht allzu spät in Nassau anzukommen.

Dez.

14

Thomas

Wieder wurden wir von der Sonne geweckt. Der Himmel war absolut wolkenlos. Also gleich rein ins warme Wasser. Der Badeausflug geriet aber ziehmlich schnell zum Morgensport, da um das Schiff herum eine ziemlich starke Strömung herrschte. Nach einem stärkenden Frühstück mit viel Rührei beobachteten wir am Bug drei kleine Kalmare. Dabei wurden auch wir beobachtet, denn Martin hatte seine Drohne gestartet um von unserer Umgebung einen kleinen Film zu drehen.

Der Anker wurde eingeholt aber mangels Wind konnten wir erstmalig keine Segel setzen und so ging es unter Motor zu unserer nächsten Station nach Shroud Cay.

Spiegelglatte SeeGegen zwei Uhr erreichten wir unser Ziel und ließen uns erst einmal die während der Fahrt gebackenen Muffins schmecken. Dann wurde das Beiboot für unseren Ausflug in die Mangrovensümpfe vorbereitet. Mit Badesachen und Kamera ausgestattet fuhren wir los. Nachdem wir zuvor sehr flott unterwegs waren mussten wir an der Einfahrt zu den Mangrovensümpfen die Geschwindigkeit auf 3 Knoten drosseln und sahen im klaren und relativ flachen Wasser gleich einen größeren Barrakuda und kurz darauf noch einen kleinen Hai. Auf dem weiteren Weg durch die Mangroven gab es außerdem noch viele Schildkröten, die zum Teil mehr als einen halben Meter groß waren.

Am Ende der Strecke befand sich auf der Atlantikseite der Insel ein traumhafter Strand mit strahlend weißem, fast mehligem Sand. Der Strand war fest in deutscher Hand, weil fast zeitgleich eine weitere deutschsprachige Crew eintraf. Da waren wir aber schon auf dem Weg in das kristallklare Wasser. Nach dem Baden stiegen wir noch auf einen kleinen Hügel, von dem wir eine herrliche Aussicht auf einen Großteil der Mangrovensümpfe hatten.

Dann ging es wieder zurück. Nochmals sahen wir einige Schildkröten. Und schon düsten wir wieder mit Highspeed zurück zu unserem Kat.

Etwa eine halbe Seemeile neben uns ankerte eine größere Yacht. Nach unserer Ankunft lauschten die Damen am Funkgerät ob nicht vielleicht eine Einladung zum Dinner kommt. Aus unerklärlichen Gründen blieb die Einladung jedoch aus und wir mussten wieder selber kochen.

Mit dem kreierten Brokkoli-Geflügel-Ragout hätte man auf der Yacht aber jederzeit einen Job als Smutje bekommen. Nach dem Abendessen wurden bei einem Glas Wein die gesammelten Bilder und Videos der letzten zwei Tage angeschaut. Die Runde löste sich dann langsam auf und einer nach dem anderen trabte in seine Koje. Den Nachtschwärmern bot sich noch ein gigantischer Sternenhimmel…

Dez.

13

Thomas

Nach einer unruhigen Nacht, der Wind hatte gedreht und war aufgefrischt, entschädigte uns ein strahlend blauer Himmel beim Aufstehen. Martin überraschte uns zum Frühstück mit frischen Pfannkuchen. Wie wir feststellten sagen manche auch Eierkuchen dazu und „im scheenen Sachsen heeßen se eenfach Plinsen“.

Dann wurde das Beiboot verstaut, der Anker gelichtet und weiter ging es nach Soldiers Island. Bei fast Gegenwind war wieder Kreuzen angesagt. Die Fahrt war wegen dem kühlen Gegenwind und der kurzen Welle nicht gerade angenehm aber wir kamen ganz gut voran und waren bereits gegen zwei Uhr am Ziel.

Wir ankerten zwischen mehreren Inseln am Rande einer traumhaften, flachen und windgeschützten Bucht. Dieser wurde einstimmig zum bisher schönsten Ankerplatz bestimmt. Seekanus und SUP‘s wurden klar gemacht und wir erkundeten damit die Umgebung und hatten dabei viel Spaß. Anschließend schwammen wir zu der kleinen Insel neben der VAVA-U um an einem kleinen Riff zu schnorcheln, welches auch Aquarium genannt wird. Es gab wieder jede Menge Fische und Korallen in allen Farben zu sehen. Svenja sah einen kleinen Riffhai und auf dem Rückweg begegnete uns noch eine Schildkröte. Also wieder ein gelungener Ausflug.

Nach einem Käffchen, ein paar Zwischenkeksen und dem Verstauen unseres Spielzeuges machte sich Steffi an die Zubereitung des Abendessens. Svenja half ihr und der Rest fand sich zu ein paar Runden Skat zusammen. Die leckeren Spaghetti Carbonara schmeckten allen hervorragend.

Die einsetzende Müdigkeit wurde schnell noch mit einem Espresso bekämpft und dann sahen wir uns den mit Spannung erwarteten 2. Teil des „Medicus“ an. Steffi schlief bereits unter freiem Himmel im Trampolin und wegen den zahlreichen Mücken verzogen sich auch die anderen recht schnell.