Mai

23

Arne

Strand – bzw. Badetag.

Jeder füllt den Tag mit der Art zu faulenzen, die ihm am liebsten ist.

Auf dem Boot rumhängen, schnorcheln, am Strand liegen, mit dem Kanu Paddeln….

 

Zum Thema Strand:

Überall hört und liest man über die berüchtigten Nonos. Wahre Monstermücken die am Strand in Horden über einen herfallen, einem das Blut aussaugen und einen furchtbaren Juckreiz hinterlassen. Entweder ist das ein Märchen wie das vom Graf Dracula, ein Running Gag der Einheimischen um die Touristen vom Strand wegzuhalten oder die NONOS sind gerade Urlaub.
Wir haben jedenfalls keine gesehen, geschweige denn gespürt.

Was es dagegen in Mengen gibt sind Fische.

In dieser Bucht lohnt sich das Schnorcheln wirklich, das Wasser ist klar und voller Korallen.

Neben den üblichen „Aquariumsfischen“, sahen wir Kugefische, Seenadeln, Muränen und einen mittelgroßen Hai.

Hinter dem Sandstrand liegen die Grundstücke einiger Bauern.

Sie kommen jeden Tag mit dem Motorboot aus Vaipaee und ernten Kokosnüsse, Obst und Gemüse.

Da gerade Schulferien sind, sind auch ihre Kinder dabei. Sie haben einen Riesenspaß dabei mit unseren Kanus herumzufahren, nachdem sie höflich gefragt haben, ob sie es einmal ausprobieren dürften.

Sie verbringen den ganzen Tag im Wasser, bevor sie abends mit den Eltern wieder heimfahren.

Wir bestreiten heute das Abendessen aus den letzten frischen Resten und können immerhin 3 verschiedene Salate und frischen Radi servieren…

Leider gibt es immer noch keine Cocktailbar am Strand…

 

Mai

22

Arne

Am Morgen liegen wir vor dem grünen Tal bei Vaitahu, einem kleinen Örtchen.

Mit dem Dinghy machen wir uns auf zum kleinen Anleger und laufen etwas im Dorf herum.

Viel ist heute hier nicht los und weil wir nichts einkaufen müssen und der Buchtstrand aus großen schwarzen Kieseln besteht, die nicht wirklich zum Baden einladen, fahren wir weiter in die Nachbarbucht nach Hanamoenoa.

Diese Bucht liegt 2sm entfernt und ist wiedermal eine Südseebucht wie aus dem Katalog.

Wir beschließen, bis zur Weiterreise nach Hiva Oa hier zu bleiben und einfach nur Badeurlaub zu machen. Leider gibt es keine Cocktailbar am Strand…

Mai

21

Arne

Nächstes Ziel ist Ua Huka.

Wir wollen südlich um Ua Pou herumfahren und dann auf nordöstlichem Kurs den Ort Vaipaee ansteuern.

Das klappt nur teilweise, denn der Wind kommt genau aus der angepeilten Richtung und wir müssten lange nach Vaipaee kreuzen.

Also entschließen wir uns zur Kursänderung und segeln nach Tahuata.

Diese Insel liegt etwas südlich von Hiva Oa und dem Ort Atuona, unserem Endpunkt des Törns.

Auch auf diesem Kurs müssen wir etwas kreuzen und benötigen 18 Stunden für die Überfahrt.

Um 02.00 fällt dann der Anker in der dunklen Bucht nach einem schönen Segeltag.

Mai

20

Arne

Für diesen Tag ist Wandern angesagt. Die ersten 30 Minuten führen uns zum einem Wasserfall, Markus und Arne baden und duschen und lassen sich vom starken Wasserstrahl massieren.

Martin und Robert wandern zum Boot zurück, der Rest erreicht nach weiteren 30 Minuten „Manfredville“.

Hier hat sich vor etwa 28 Jahren ein deutscher Aussteiger niedergelassen  und sein kleines Paradies aufgebaut.

Es gibt fast alles aus Selbstanbau. Spezialität ist die selbstgemachte Schokolade. Er erzählt lange und ausführlich aus seinem Laben, ist aber bestens informiert und die riesige Satellitenschüssel auf seinem Dach erklärt, warum.

Er bietet in seinem kleinen Reich auch Schlafplatze für Rucksacktouristen (im Zelt) an und hat einen kleinen Pool.

Weiter gehts auf einem immer steiler werdenden Weg durch den Dschungel bis auf ca. 700m Höhe an.

Wir stehen direkt vor den Vulkan-„Zähnen“, verzichten aber auf deren Besteigung.

 

Sie ragen wirklich fast senkrecht und glatt in die Höhe. Das sind die Überreste eines früher kegelförmigen Vulkans. Die Kanäle, über die die Lava aus der Tiefe nach oben geflossen ist, bestand am Ende des Ausbruchs aus anderem (festerem) Gestein. Der umgebende Kegel ist mittlerweile wegerodiert, so dass nur noch diese imposanten Spitzen übrig geblieben sind.

Durch dichtes Grün geht es wieder steil nach unten und wir erreichen unseren Ausgangsort nach insgesamt ca. 5 Stunden erlebnisreicher Wanderung.

Das sehr leckere Abendessen gibt es wie verabredet im Restaurant. Und zusätzlich freuen wir uns über ein, wenn auch recht langsames WIFI und kehren satt und zufrieden zur VAVA-U zurück.

 

Markus wandert noch einmal zu Manfred, den er zu später Stunde wecken muss, um doch noch etwas Schokolade zu kaufen.

Die konnten wir ja vormittags nicht mitnehmen in der Hitze.

Für seine Fahnensammlung erhält Manfred zwei etwas ausgefranste aber weitgereiste Fahnen der VAVA-U.

Schwarz-Rot-Gold und die Bayernfahne!

 

 

 

Mai

19

Arne

Diesmal schon früh am Morgen, nachdem ein Teil der Mannschaft an Land frisches Baguette, Bananen und Käse besorgt hat,
heben wir den Anker uns setzen die 25sm nachUa Pou über.

 

In der Bucht von Hakahetau liegen wir nach knapp 3 Stunden schon vor Anker und genießen den Blick auf die spitzen Vulkanreste, die der Insel eine einzigartige Silhouette geben.

Später marschieren wir ein paar Schritte durch den Ort und reservieren im einzigen „Restaurant“ für den nächsten Tag einen Tisch und stellen fest, dass der Supermarkt wegen Ausverkauf geschlossen hat – also kochen abends an Bord.