Lucia
Doch wir haben den Käpt’n Baker! Das ist noch viel besser! Er macht uns heute eine köstliche Aprikosen-Yoghurttorte.

Kulinarisch bleibt der gesamte Tag interessant. Am Vormittag kommt ein kleines Boot bei uns vorbei – ein Papa mit zwei Söhnen, die vom erfolgreichen Fischen zurückkommen und uns einfach einen Fang schenken :). Hausgemachte Fish n Chips sind ja doch die besten!



Der Wind ist sehr stark, der Himmel bewölkt, die Temperatur steigt heute nicht über 18 Grad. Martin berät uns während des gesamten Törns immer gut und schlägt vor, die Fahrt zu den Poor Knights Islands auf morgen zu verschieben. So segeln wir nach Tutukaka, das wir vom letzten Jahr, also vom 29.12. schon kennen. Es nieselt manchmal und am liebsten würden sich alle mit einer Daunendecke und Wollhaube in der Koje verkriechen. Ein optimaler Tag für Marco und Martin, um stundenlang die Kaffeemaschine zu reparieren. Marco fasst zusammen: M & M haben die Maschine endgültig kaputt repariert.

Doch die Internetverbindung ist gut, bald ist kommen einige neue Maschinen in die nähere Auswahl. Und das Wichtigste: die Apricosentorte schmeckt auch mit Tee gut! Um der Kälte endgültig zu trotzen tanzen sich Alexandra, Lucia und Marco mit Salsa warm. Dem Christian wird schon beim Zusehen heiß und Martin verschläft das ganze Spektakel – der Koffeinentzug macht sich bemerkbar ;).


Da er eine halbe Stunde auf den Fish wartet (wird wohl gerade frisch gefangen… so unrealistisch ist das gar nicht!), ist das Dinghy für die Rückfahrt dann auch schon wieder komplett getrocknet. Alex und Marco gönnen sich inzwischen ein Eis – denn sobald die Sonne richtig heraussen ist, kommen Sommergefühle hoch! 





Lucia macht einen Ausruhtag am Boot, alle anderen werden bei der Überfahrt mit dem Beiboot von den Wellen angespritzt und leider dort auch nicht mehr ganz trocken, denn der Himmel verdunkelt sich… Um 16 Uhr ist es so finster wie kurz nach Sonnenuntergang. Von den Waldbrände in Australien kommt die Asche nun auch im Norden Neuseelands an. Es ist beeindruckend und bedrückend zugleich. 










Die Insel MOTURUA ist unbewohnt und nur mit dem Boot zu erreichen, doch wie schon zu Silvester bemerkt: alle haben frei und alle haben ein Boot ! Glücklicherweise sind die meisten Besucher am Strandleben interessiert und so sind am Wanderweg immer wieder zahlreiche Vogelstimmen zu hören. Nach ca. 1,5 Stunden erfreuen aber auch wir uns am Strand. Wir können uns in der Mittagssonne im Schatten ausruhen, schwimmen, schnorcheln und Lucia wagt es sogar, vom Strand bis zur Vava’u zurück zu schwimmen.


Doch die wahre „Action“ kommt erst: um zur neuen Bucht zu segeln müssen wir erstmals aufkreuzen. Dieses nicht alltägliche Event begeistert alle MitseglerInnen!


Als Belohnung gibt es nach der Ankunft eine köstliche, kühle Zitronentorte. Alle sind von der Lemon Cheese Cake so begeistert, dass für die vegetarisch gefüllten Paprika am Abend kaum noch Platz im Bauch bleibt und sie daher auch noch für morgen reichen. 



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