Jan.

9

Da heute unser letzter Tag in LA war , bevor wir nach Papeete weiterfliegen, wollten wir einfach was chilliges machen. Wir fuhren nach Long Beach, wo die Queen Mary liegt. Die Queen Mary ist nicht nur ein Museum, sondern eine historische Institution, die den Glamour und die Herausforderungen der Atlantiküberquerungen verkörpert und heute eine einzigartige Touristenattraktion darstellt, die Geschichte und Gegenwart verbindet. 

Wir bekamen tatsächlich ein bisschen Titanic Feeling. Da wir beide noch nie auf so einem großen Schiff waren, hat uns die Größe , die ganze noble Einrichtung und alles drum herum erstmal total geflasht. Die ganze Verarbeitung und Inneneinrichtung ist der reinste Luxus. Heute kann man dort übernachten oder irgendwelche Events besuchen oder auch Führungen mitmachen. Martin hat natürlich sofort die Steam and Steel Tour gebucht und verschwand mit dem Guide in den Maschinenraum. …….Ich hab mich mit einigen anderen Gästen der Haunted Tour angeschlossen. Da hat halt unser Guide von mysteriösen Legenden und Spukgeschichten von der Queen Mary erzählt, wie Gäste würden sich umarmt fühlen, obwohl niemand da ist oder sie hören Katzen miauen. War ganz amüsant, und sie hat es auch sehr witzig rüber gebracht. Aber es sind halt Geschichten ( vielleicht so wie die aus dem Paulanergarten).


Wir haben tatsächlich den ganzen Nachmittag dort verbracht, tranken in den legendären und mondänen Bars einen Cappuccino staunten über die damalige Technik.

Als Martin vom Maschinenraum zurück kam, sind wir zurück durch das abendliche Verkehrschaos von LA Richtung Autovermietstation, um das Auto zurück zu bringen. Der Shuttle brachte uns dann zum Flughafen, wo wir uns wieder recht mühsam eineinhalb Stunden durch die Gepäckaufgabe und den Security Check kämpften. Jetzt bleiben uns noch knapp 2 Stunden bis zum Abflug.

Hier noch der Blick vom Liegeplatz der Qeen Mary zum anderen Ufer

Jan.

10

Wir sind Freitag Nacht mit Air Tahiti Nui von LA nach Papeete geflogen. Das war nicht so der Hit. Essen fast ungenießbar, Entertainment Angebot sehr schwach. Das einzige Gute waren unsere Sitzplätze am Notausgang mit viel Platz.

Wir kamen fast 45 Minuten früher an und fuhren gleich mit dem Taxi zum Fährhafen. Dort legte in den nächsten 10 Minuten die Aremiti Fähre ab. Eigentlich wollten wir die um 9.15 Uhr nehmen, aber eh wir uns verschaut haben, haben die kräftigen Jungs unser Gepäck noch mit auf den Gepäckwagen gehievt. Also schnell an die Kasse und Tickets für 7.00 Uhr lösen und ab auf den großen Pott. Viele Einheimische nutzten den Samstag, um auf der Insel Verwandte und Freunde zu besuchen. Die Fähre war ziemlich gut gebucht.

Die Überfahrt war ruhig und auch das Ausfahren der Autos nach Ankunft verlief unkompliziert und ohne Stress im Reißverschlussverfahren, da gegenüber noch eine Fähre angelegt hatte. An der Anlegestelle herrschte kurz ein richtiges Gewusel, bis jeder sein Gepäck hatte. Auf Empfehlung von unserem Vermieter suchten wir die Moorea Scooter and Cars Vermietung, um nach einem Auto zu schauen. Ein kleiner Hüpfer von Suzuki stand noch auf dem Hof, als wenn er auf uns gewartet hätte. Den haben wir auch bekommen. Mit unserem Gepäck mussten wir Tetris spielen. Sogar die Rückbank war voll bepackt. Nachdem wir zu früh dran waren um einzuchecken, sind wir noch an einer kleinen Strandbar namens Chez Elo eingekehrt und hatten dort ein kleines Frühstück. Immer wieder kamen Einheimische vorbei und brachten frisches Obst. Eine Frau fragte uns, ob wir nicht eine Brotfrucht möchten. Sie hat uns noch gleich ein paar Zubereitungsmöglichkeiten erklärt. Martin kannte die Frucht von früheren Reisen hier und wir entschieden, dass wir am nächsten Abend ein Gratin draus machen werden.

Gegenüber war noch ein Supermarkt, wo wir uns für die nächsten Tage mit Lebensmittel eindeckten. An einem Straßenstand hielten wir noch, weil es da Bananen gab. Das waren nur die Kochbananen , aber die nette Dame holte schnell noch Essbananen aus ihrem Garten und schenkte uns sogar noch ein paar Reifere dazu. So langsam näherten wir uns dem Ziel, der Fare Manueva. Jeanro, der Vermieter, wartete schon auf uns. Er hieß uns herzlich willkommen. Die Ferienwohnung ist zwar einfach, aber man hat alles, was man braucht und sie ist sehr geräumig.


Am Nachmittag, nach dem wir uns ein bisschen eingerichtet hatten, sind wir nur über die Straße zum Strand zum Schnorcheln gegangen. Jeanro sagte uns, dass man Stingrays und auch kleine Haie um das Riff sehen kann, da ein Nachbar diese dort anfüttert. Die sind wahrscheinlich eher in der Früh da, wir haben nur ein paar kleinere Fische gesehen. Das Wasser ist wie in der Badewanne.
Zurück in unserer Unterkunft wollten wir uns nur ein bisschen ausruhen und abends zum Essen in eine der lokalen Restaurants in der Nähe gehen. Aber wir waren so müde vom Nachtflug, dass wir einfach eine Kleinigkeit daheim gegessen haben und unseren ersten Abend auf Moorea tatsächlich verpennt haben.

Jan.

11

Nach einem leichten Frühstück am Morgen sind wir zu Jeanros Kanuvermietung gefahren. Die Beschreibung über WhatsApp war easy und so waren wir nach ca 5 Minuten da.

Jeanro hat uns angeboten, solange wir hier sind, können wir sein Kanu uneingeschränkt nutzen. Er hat uns noch gezeigt, wo wir unsere Flossen verstauen können und gab uns noch Tipps , wo die Haie und Stachelrochen angefüttert werden und wo wir am besten Schildkröten sehen. Dann ging’s los. Ich paddelte vorne und der Chef gab hinten Anweisungen…..hahaha…

Wir fuhren gegen den Wind Richtung Haifütterung. Den Platz kannten wir schon vom letzten Jahr. Nachdem der Anker geworfen und fest war, hüpften wir ins klare Wasser und zogen unsere Flossen und Brillen an. Mit uns lagen einige Ausflugsboote dort .


Es ist echt ein Traum. Wir wurden von Blacktipps und großen Stachelrochen umrundet. Ganz gemütlich schwammen die Haie und Stingrays unter und neben uns und ließen sich nicht stören. Ein paar kleinere Fische flitzten um die einzelnen Felsen herum. Ein großer Jackfisch verfolgte immer einen Hai, er blieb aber auch nach einigen Runden immer hinten.

Nach einer halben Stunde stiegen wir wieder ins Kanu. So lange wollten wir noch nicht in der Sonne bleiben. Jetzt ging es leichter mit dem Wind. Wir legten an einer kleinen Insel an, dort haben einheimische Familien sich zum sonntäglichen Picknick getroffen. Ums Eck war ein nobler Beachclub, wo die Flasche Deutz Rosè und Deutz Brut jeweils schlappe 200€ kosteten. Da haben wir nur kurz Rast gemacht.

Weiter in Richtung Schildkröten ließen wir uns einfach treiben. Martin sah sofort die großen Panzer im Wasser und wie sie ihre Köpfe aus dem Wasser nach Luft streckten. Das waren schon mal tolle Erlebnisse für den ersten Tag auf Moorea. Wir paddelten langsam zurück. Vom Wasser aus haben wir ein schönes Restaurant , das Les Tipaniers, entdeckt, das Martin von früher kannte. Dort beschlossen wir, eine Kleinigkeit zu essen. Wir bekamen auf der Terrasse noch einen schönen Platz und genossen die wunderschöne Aussicht. Ein paar Parasailors drehten im Wasser ihre Runden und zeigten waghalsige Sprünge. Wir teilten uns ein leckeres Clubsandwich mit Pommes. Martin trank noch einen Cappuccino, bevor wir zu unserem nächsten Ziel fuhren.

Ein China Supermarkt hatte geöffnet und wir hatten am Vortag die Milch vergessen. Jeanro meinte so ca 2 km von unserer Ferienwohnung, tatsächlich waren es aber 5 und wir wollten schon fast wieder umkehren mit unserem kleinen Inselflitzer.
Daheim chillten wir ein bisschen, Martin stellte den Blog online und wählte dazu die Fotos aus. Dann bereiteten wir gemeinsam unser Gratin aus der Brotfrucht für das Abendessen.
Nachtrag, der Auflauf war sehr lecker und macht richtig satt.

Jan.

12

Heut morgen ließen wir es ganz chillig angehen. Ich fuhr mit dem Radl zum nächsten Supermarkt und kaufte frisches Brot und Croissants . Auf dem Rückweg sah ich ein Schild mit Tiki Village. Da musste ich unbedingt halten. Das war ein kleiner Andenkenshop, der aber Montag geschlossen hat. Läuft ja nicht davon, dann eben morgen.

Nach einem leckeren, ausgiebigeren Frühstück als gestern sind wir wieder zur Kanuvermietstation gefahren. Jeanro hatte bereits auf uns gewartet. Kanu war schon im Wasser und für die Abfahrt bereit. Nachdem alles verstaut war, ging’s quer rüber zu einer Insel. Es war viel weniger los, als sonntags. Fast am Ufer schmiss ich den Anker raus. Zuerst gingen wir ein bisschen den Strand entlang spazieren. Am Ende zwischen Bäumen war ein Bungalow, der schon mal bessere Zeiten gesehen hatte. Trotzdem, die Lage und die Bauweise hatten schon was, einfach traumhaft. Schade, dass so eine tolle Location einfach so vergessen wird. Zurück am Kajak holten wir unser Schnorchelzeug raus.

Ich hörte wieder nicht auf den Skipper, deswegen beschlug meine Maske nach wenigen Minuten. Tztztz…ging dann doch irgendwie. Wir schnorchelten durch einen wunderschönen Coral Garden. Es passte einfach alles. Das Licht von der Sonne, die bunten Fische und es gab auch noch lebendige bunte Korallen . Martins geschulter Blick sah zwischen den Korallen noch vieles mehr, wie zum Beispiel die gut versteckte Mördermuscheln oder die „Tannenbaum-Röhrenwürmer“. Die ärgerte er ein bissel, so dass sie immer wieder blitzartig verschwanden und dann langsam wieder herauskamen. Die Fische waren gar nicht scheu.

Einige Ausflugsboote waren noch unterwegs, die boten ein Barbecue am Strand an. Coole italienische Musik lief und ich hatte einen Dauerohrwurm. Langsam paddelten wir zurück zu der Stelle, wo die Schildkröten zu sehen sind. Auch heute hatten wir Glück und gleich zwei von den Turtles schauten aus dem Wasser. Wir brachten unser Kanu zurück , warfen den Anker und zogen uns dort um. Martin wollte mir noch die Saftfabrik ROTUI von Moorea zeigen. Die lag auf dem Weg zu einem Angelzubehör Laden. In der Cook Bay ankerte ein kleineres Kreuzfahrtschiff für 1000 Gäste, die Vasco da Gama.

Martin meinte noch, dann wird die Saftfabrik bestimmt auch voll sein. Wir sahen schon einige Tour Pickups, die Ausflüge mit den Gästen der Vasco da Gama durchführten. Unser Inselflitzi wurde kurzerhand unter einem riesigen Mangobaum im Schatten geparkt. Wir liefen nur schnell durch den Laden. Es gab nichts Aufregendes und in die Saftpresserei gingen wir gar nicht erst rüber.

Wir fuhren weiter durch die nächsten Buchten und fanden den Angelladen nicht, dafür eine nette kleine Strandbar. Dort aßen wir das Tagesgericht Fish and Chips. Der Fisch ist zweimal gestorben 🤣, aber die Pommes waren lecker. Der Angelladen war in Wirklichkeit ein „ Baumarkt“ und er hatte tatsächlich alles, was Martin suchte. Auf dem Heimweg hielten wir noch an einem Obststand und nahmen ein Bund mit 5 Ananas mit. Wir sind ja schließlich auf der Ananasinsel.

Zurück in unserer Ferienwohnung gab’s dann eine leckere Obstplatte. Abends haben wir die andere Hälfte von unserem Brotfruchtauflauf gegessen und noch Backgammon und Kniffel gespielt. Irgendwie machen diese Temperaturen müde, bis man sich wieder richtig daran gewöhnt hat, deswegen sind wir zeitig ins Bett gegangen.

Jan.

13

Heute Morgen war das Homeoffice geöffnet. Martin musste noch ein bisschen Bürokram erledigen, deswegen fuhren wir später zur Kanustation. Leider waren unsere Nachbarn schneller und das Kanu war weg. War auch nicht schlimm, Jeanro meinte, ab nachmittags ist das Kanu wieder zurück. Dann fuhren wir zum Belvedere Aussichtspunkt hoch. Ja, wir sind gefahren. Nachdem das mit dem Schnorcheln nicht geklappt hat, hatten wir noch Badekleidung und FlipFlops an, damit kann man einfach nicht wandern. Letztes Jahr sind wir zu Fuß hoch gegangen. Das ist schon ein etwas anspruchsvolleres Programm und ein toller Wanderweg. Oben waren viele Autos gestanden, aber fast keine Leute zu sehen.

Außerdem hatten wir keine so gute Sicht und es fing zu regnen an. Die Schauer dauern zwar oft nicht lange, trotzdem fuhren wir wieder die steilen Serpentinen hinunter und beschlossen, ins Tiki Village zu fahren. Das ist eine kulturelle Ausstellung und außerdem von berühmten Menschen , die in Französisch Polynesien gelebt und z.bsp. gemalt haben, wie Paul Gauguin.

Bevor der französische Maler Paul Gauguin seine erste Reise nach Tahiti antrat, hatte er einen Traum: Ein unbeachtetes Paradies in der Südsee wollte er finden, dessen glückliche Bewohner vom Leben nichts anderes kennen als seine Süße. Ich denke, er hat es dort gefunden.

Eine Touristengruppe lernte dort gerade die polynesische Flechtkunst. Im Tiki Village finden kulturelle Veranstaltungen, wie Folklore Abende statt. Dort gibt es auch ein Restaurant und einen Perlenshop.

Die Dekoration war noch sehr weihnachtlich mit Figuren aus Frozen, Anna und Sven, das Rentier , Arielle, die Meerjungfrau und einem beleuchteten Einhorn. Außen hingen überall noch Zuckerstangen. Vielleicht bleibt die Deko ja gleich hängen.

Auf dem Heimweg fuhren wir noch an einem Supermarkt vorbei. Martin wollte noch nach einem Kuchen schauen. Wird Zeit, dass wir aufs Boot kommen und endlich wieder selber backen können. Derweil hat Jeanro geschrieben, dass das Kanu zurück ist. Da es aber immer noch so dick bewölkt war und keine Aussicht auf Sonne, haben wir beschlossen, heute nicht Kayak zu fahren. Scnorchelzeug war schon gepackt, als wieder ein kräftiger Schauer im Anmarsch war. Ok, dann wurde Backgammon gespielt. Zuerst sah es nicht so gut für Martin aus, am Ende war es dann doch unentschieden. Beim Kniffeln hab ich ihn dann leider ausnahmsweise abgezockt, die letzten Male hat er immer haushoch gewonnen. Spät am Abend wollten wir noch zu einem kleinen Restaurant in der Nähe spazieren. Leider hat der Besitzer noch einen Schließtag auf seine Tafel gekritzelt und zwar Dienstag. Also , zu Fuß wieder 10 Minuten zurück. Da kamen wir an einer riesigen Figur vorbei. Das war kein Tiki, sondern ein Einheimischer. Vielleicht erfahren wir die Bedeutung noch. Im Dunkeln sah er echt bedrohlich aus. Martin beleuchtete ihn mit seiner Handylampe, damit wir wenigstens ein Foto machen konnten.

Immer noch hungrig stiegen wir ins Auto und fuhren Richtung Tipanier, wo wir schon mal gegessen hatten. Derweil suchte ich noch auf GoogleMaps nach anderen Gelegenheiten. Die Strandbuden hatten alle schon zu, aber ein italienisches Restaurant war noch auf dem Weg. Sah ganz gut aus. War ziemlich gut besucht, aber für zwei geht eigentlich immer. Sie hatten eine tolle Auswahl an Pizza und Pasta. Wir entschieden uns für Pizza. Das war echt die leckerste Pizza, die ich je gegessen habe. Martin hat danach noch ein Tiramisu gegessen. Das war auch total fluffig und saftig, wie man es eigentlich nur aus Italien kennt. Also rund um ein gelungener letzter Abend auf Moorea. Morgen früh geht’s zurück nach Papeete und mittags geht der Flieger nach Raiatea.

Jan.

14

Unser letzter Morgen auf Moorea. Gepäck haben wir am Vorabend schon gepackt, zum Frühstück gab es noch eine leckere Ananas von unserem Bündel und Tee für Martin. Um halb neun sollten wir an der Autovermietung sein, um unseren Inselflitzi zurückzugeben . Dort hat alles gepasst, und wir mussten nur über die Straße zur Fähre. Das Riesending sah man schon von weitem. Unser Gepäck brachten wir zu den Gepäckwägen auf die andere Seite und anschließend checkten wir ein. Das Wetter war nicht so besonders, deswegen nahmen wir innen drinnen Platz. Die Einheimischen stürmten gleich die Snackbar. Hier gab es eine Abteilung mit Tischen und weiter vorne saß man reihenweise wie im Kino mit großem Ausblick durch die Scheibe.


Die Aremiti 5 Fähre kann bis zu 697 Passagiere und 30 Autos mitnehmen . Die Überfahrt dauerte 30 Minuten. Bei der Ankunft wieder das gleiche Procedere mit dem Gepäck, dass wir vom Gepäckwagen holen mussten. Eigentlich hätten wir jetzt 5 Stunden Zeit für die Stadt, aber war das mit den großen Reisetaschen nicht möglich. Also auf zum Taxistand. Hier hatten wir leider unser erstes negatives Erlebnis in hier in French Polynesien. Wir informieren uns eigentlich immer vorher, was die Taxifahrten kosten oder fragen vorher nach dem Preis. Auf der ersten Fahrt haben wir genau die beschriebenen 2500 xfp bezahlt, wo überall in den Foren beschrieben ist. Zum Taxistand kam eine ältere Dame mit einem SUV geschmückt wie ein Faschingsumzugwagen. Martin hievte unser Gepäck selbst in das Auto. Erst war sie super nett, aber von hinten sah Martin, wie sie ihr Handy, das benützt sie als Taxameter, auf 2350 einstellte. Das war ja schon fast der Endpreis. Ich fragte sie, was die Fahrt kostet zum Flughafen. Dann sie, so ca 30 $ oder 3000 . Dann fragte Martin, warum? Der Tarif ist 2500 xfp. Das hat im Auto schon zu einer Diskussion geführt, sie müsse eine Karte kaufen, damit sie in den Flughafen reinfahren darf usw. Am Flughafen, nachdem Martin unser Gepäck ausgeladen hat, schaute er sich gleich die Tafel mit den offiziellen Tarifen an. Inzwischen bezahlte ich die Lady. Sie wollte 3800 xfp, also 38$ statt 25. Martin hat dann nochmal mit ihr eine Diskussion angefangenen schließlich zwei Polizeibeamte dazu geholt. Die Dame behauptete doch glatt, der Tarif hätte sich heute erhöht. Plötzlich, nach einigem hin und her, stieg sie aus dem Auto und sagte zu mir, gib mir mein Geld wieder. Wir tauschten, sie gab mir meinen großen Schein zurück und ich gab ihr das Rückgeld wieder. Sie wollte dann gar kein Geld mehr. Sie blaffte uns an, wir sollen schauen, dass wir aus dem Land verschwinden , weil solche Leute wie wir es sind , brauchts hier net. Die Polizisten hielten sich mehr oder weniger raus. Wir wollen nichts geschenkt, wir sind auch nicht geizig, nur wenn man vorsätzlich betrogen wird, ist es eine andere Sache. Wir legten dann unsere Münzen und kleinen Scheine zusammen und Martin reichte ihr 2500xfp durchs Fenster. Zuerst protestierte sie, nahm es aber dann doch.


Danach gab’s erstmal einen Kaffee und einen Muffin und wir setzten uns ins Flughafen Café. Wir hatten immer noch mehr als 4 Stunden Zeit. Ich ging ein bisschen durch die paar Geschäfte bummeln und Martin hat gelesen.
Endlich war Boarding und es ging los mit Air Tahiti Richtung Raiatea. Leider mussten wir Übergepäck zahlen, irgendwie hatten wir plötzlich einige Kilos zuviel. Es war bewölkt, deswegen war die schöne Sicht von oben auf die Lagunen nicht gut.

Unsere neue Unterkunft war auch schnuckelig, aber die Lage war nicht so schön, als auf Moorea. Hier patrouillieren gefühlt die ganzen Hähne der Insel mit ihrem Hühnervolk ums Haus, dementsprechend ist auch Geräuschpegel. Wir holten uns noch ein paar Lebensmittel vom Supermarkt um die Ecke, schauten noch ein bisschen die Umgebung an und gingen zeitig ins Bett.

Jan.

15

Unser erster Morgen auf Raiatea begann mit dem Gekrähe der Hähne und dem Gegackere ihrer Hühnergang. Und das schon ziemlich früh. Martin stört das ja überhaupt nicht und ich war eh schon wach.
Gestern Abend saßen viele von dem Geflügel gegenüber in einem Mangobaum und man glaub es kaum, die haben an den reifen Mangos gepickt.


Dicke Wolken hingen am Himmel und oben in den Bergen. Trotzdem fuhren wir nach dem Frühstück mit unseren Rädern Richtung Uturoa, der Hauptstadt der Insel. Hat nicht lange gedauert und ein Wolkenbruch platzte auf uns runter. Erst wollten wir in einer Telefonzelle Unterschlupf suchen, aber da hat die Hälfte an Scheiben gefehlt, aber gleich daneben war eine Bushaltestelle. Eigentlich war es eh egal, wir waren schon tropfnass. Nach ungefähr 10 Minuten konnten wir weiter radeln.

Zuerst suchten wir den Friseursalon von unseren Vermietern Tepairu und Jeff an der Hauptstraße. Der kleine Laden mit 3 Sitzplätzen war voll und die beiden begrüßten uns herzlich , während sie an den Kunden weiter rasierten und Haare schnitten. Wir regelten das Finanzielle, sie gaben uns ein paar Tipps und beantworteten noch offene Fragen und danach fuhren wir weiter in die Dream Yacht Charter Marina. Martin fragte nach Olivier, dem Chef, der letztes Jahr auch schon da war. Das Boot, das Martin für Sonntag gechartert hat, war nicht da, kommt erst am nächsten Tag in der Früh. Nach der Marina war noch ein Supermarkt, den wir uns anschauen wollten. Das war ein kleiner Proxy, die gibt es in Frankreich auch oft. Das Angebot hielt sich in Grenzen. Wir werden wahrscheinlich doch das Meiste von unserem Großeinkauf im neuen Carrefour machen, den gab es tatsächlich letztes Jahr noch nicht. In der großen Markthalle gibt es dazu das frische Obst und Gemüse.


Um die Mittagszeit machen alle Läden zu, deswegen haben wir in einem kleinen Café Pause gemacht. Für Martin gab’s einen Café au lait mit einer Apfeltarte und ich blieb bei einer Coke.
Dort verbrachten wir ne gute Stunde und beobachteten ein bisschen die Leute. Die Wassertaxis gegenüber hatten heute auch nicht viel zu tun.


Nach unserer Pause erkundeten wir den großen Carrefour. Der war riesig und leer. Fast keine Kundschaft drin. Wir schauten uns schon mal für den Großeinkauf um. Die Preise sind horrend, aber er ist halt gut sortiert. Am Samstag wollte ich einen Kuchen backen für den ersten Nachmittagskaffee an Bord, dafür nahmen wir ein paar Zutaten mit. Der Betrag an der Kasse war unglaublich🙈.
Zuhause wurden die paar Sachen in den Kühlschrank verstaut und wir gingen zu Fuß in den Supermarkt ums Eck, weil im Carrefour waren die Eier aus. Dann fing es so richtig an zu schütten, das würde nicht so schnell wieder aufhören.
Auf unserer Terrasse daheim gab es Kaffee und Kuchen und Martin bereitete schon mal das Angelzeug vor.

Es hat sich so richtig eingeregnet und wir konnten nicht mehr vor die Tür. Eigentlich wollten wir essen gehen, aber dann machten wir Brotzeit auf der Terrasse. Später entdeckte ich, dass man auf unserem Fernseher auch auf YouTube deutschen Tatort schauen konnte. Na wenn schon denn schon , dann die ulkigen Münsteraner. Somit war der Abend auch gerettet.

Jan.

16

Dauerregen die ganze Nacht und kaum hat es aufgehört morgens um vier, durchstreift die Gockel Mafia die Gegend und jeder will den anderen mit der Lautstärke übertrumpfen. Wenn ich dann die Terrassentür öffne, hab ich das Gefühl, die grinsen sich eins und machen gegenseitig high five wenn sie da so vor dem Tor patrouillieren.
Ich bleib ein bisschen auf der Terrasse sitzen und geh doch noch mal ins Bett zum Lesen. Um sieben steh ich dann auf, koch derweil Tee und bereite das Frühstück vor. Auch wenn Martin sich zu der Zeit noch zweimal umdreht.
Später nach dem Frühstück radelten wir zusammen mit den Rädern in die Stadt.

Martin fuhr weiter in die Marina und wollte sich das Boot anschauen und ich bummelte ein bisschen durch die Straßen. Vor der Markthalle haben sich lauter ältere Leute zum Singen und Musizieren getroffen . Ich bin ganz lange stehen geblieben, weil die Melodien so schön waren. Ich war gefühlt die einzige, die stehen blieb. Die Senioren hatten soviel Spaß und ich auch.

Dann hab ich mich noch ein bisschen umgeschaut, war in dem örtlichen kleinen Supermarkt. Da sind einige Sachen schon günstiger als im großen Carrefour. Bei den Mengen, die wir brauchen, macht das schon was aus. Martin kam von der Marina zurück und wir radelten gemütlich zu unserer Lodge. Unterwegs nahmen wir noch Ananas mit. Anlauf Nummer zwei , um mit den Kajaks zum Motu rüber zu paddeln, aber es kündigte sich schon wieder Regen an. Dann eben Siesta und vielleicht klappt es später.
Nach Kaffee, Kuchen und Ananas sah es immer noch nicht so aus, das wir zum Strand auf das MOTU paddeln können.


Einmal können wir noch verschieben, am Sonntag geht es endlich aufs Boot. Martin erledigte noch ein bisschen Bürokram und danach spielten wir noch ein paar Runden Backgammon und Kniffel, bevor wir abends zum Essen gingen. Wir entschieden, die zwei Kilometer zu Fuß zu gehen, denn die Räder hatten kein Licht und die Straße ist doch recht gut befahren. Das Lokal war eine einfache Halle mit Pizzaofen , ein bisschen Deko und ein paar Tische und Stühle. Es standen einige Autos davor, das waren aber alles Abholer. Wir waren innen die einzigen Gäste.

Das Essen kam recht schnell und war lecker. Immer wieder kamen Leute um ihre bestellten Gerichte abzuholen. Als wir bezahlt haben, hat ein Fahrer gerade eine größere Bestellung ins Auto verfrachtet. Martin nutze die Chance und fragte, ob er uns die 2km mitnehmen könnte. Erst zögerte er, dann meinte er, es ist nur ein Platz im Auto. Kurzerhand wurde Martin hinten zu der Pizzalieferung gesperrt und los ging es. So kamen wir sicher zuhause in unserer kleinen Lodge an.

Jan.

17

Auch heute hat es mit den Kanus nicht geklappt. Schade. Am Vormittag regnete es wieder mal, außerdem kam Götz kurz auf einen Kaffee vorbei. Wir besprachen noch das weitere Vorgehen für Sonntag, da der Vermieter von Katrin und Götz uns am Sonntag Obst und Gemüse von seiner Plantage direkt aufs Boot liefert. Nachmittags hatte Martin mit den Vorbereitungen zum Törn, wie Wetter und Windcheck für die ersten Tage zu tun und ich hab einen Kuchen für unser erstes gemeinsames Treffen auf dem Boot gebacken. Nachmittags kam sogar kurz die Sonne raus. Am Abend noch die Taschen für die Abreise zur Marina packen. Taxi hat uns unsere Vermieterin schon für 9.45 Uhr bestellt.

Jan.

18

Heute war es endlich soweit. Pünktlich um 9.45 Uhr holte uns das Taxi ab in die Marina. Wir konnten gleich aufs Boot. Die stellvertretende Leiterin kam und für Martin begann auch sofort die Einweisung.

Eigentlich wollten wir noch ein bisschen was einkaufen, weil sonntags haben die Läden nur bis mittags offen. Damit wir wenigstens ein paar Getränke und Lebensmittel für das Frühstück an Bord haben und wir dann gemütlich am Montag alle gemeinsam einkaufen können. Ich schaute auf die Uhr und beschloss, dass ich alleine zum Supermarkt gehe. Mit dem langen Einkaufszettel füllte ich einen Einkaufswagen um den anderen. Ich hatte ja nur noch 45 Minuten Zeit. Die vollen Wägen stellte ich an die Kasse und die netten Verkäufer packten mir schon mal alles in Taschen. Pünktlich um halb zwölf stand ich mit meinem Einkauf vor dem Supermarkt und die Rollos gingen runter. Die Ladies haben gesagt, Taxi kommt gleich. Martin hat mir geschrieben, dass die ersten Gäste schon an Bord sind. Katrin und Götz wollten um eins kommen. Tja, und nun stand ich da mutterseelenallein auf der Hauptstraße und wartete aufs Taxi, aber es kam keins. Wie in dem bekannten Schlagersong….jetzt hab ich wieder einer Ohrwurm…30 min später hielt ein kleiner Bus und fragte, ob ich ein Taxi brauche. Dankbar belud ich mit dem freundlichen älteren Herrn ohne Zähne das Fahrzeug. Er unterhielt sich mit seiner Schwester und machte sich glaub ich , über den großen Einkauf lustig.


In der Marina mussten wir alles wieder ausladen, da kamen aber schon die netten Helferlein von der Crew und halfen fleissig mit. Jetzt muss erst mal nach Stauraum und Platz gesucht werden. Wir kriegten gut alles unter. Mittlerweile kamen auch die beiden Berliner an Bord. Jeder brauchte jetzt ein bisschen Zeit um sich zu orientieren und seine Sachen zu verstauen. Um drei gab es Kaffee und Kuchen und jeder erzählte so ein bisschen. Martin zeigte dann der Crew das Schiff und machte auch gleich die Sicherheitseinweisung.

Die Zeit verging und plötzlich war es schon kurz nach sechs. Martin reservierte im Snack Tonoi. Das hatte ich noch vom letzten Jahr in Erinnerung mit kleinen Portionen und das Essen war nicht wirklich gut. Es war leider das einzige Restaurant, dass am Sonntag Abend geöffnet hat. Matthias und ich gingen zu Fuß und der Rest der Crew kam mit dem Taxi. Unterwegs wurden wir von zwei recht aggressiven Hunden attackiert. Die hatten uns schon fast an der Wade, aber wir gingen mutig weiter und ließen uns von den Kläffern nicht beeindrucken. , Im Restaurant sassen wunderschön am Wasser. Und wir wurden echt positiv überrascht. Die Portionen waren üppig und das Essen war super lecker.


Mit dem Taxi ging es zurück aufs Boot und Matthias und Norbert holten das Ankerbier nach. Wir saßen noch ein bisschen zusammen, aber nach dem aufregenden Tag gingen alle zeitig in die Koje.

Jan.

19

Der erste Morgen auf dem Boot war ganz chillig. Ich ging früh in die Stadt um Baguette und Croissants zu holen und als ich zurück aufs Boot kam , sind so nach und nach alle aus den Kojen gekommen. Während dem Frühstück besprachen wir dann den Einkauf, wer für was zuständig ist. Mit vielen leeren Taschen gingen wir los. Nur Norbert lag leider mit Fieber flach und blieb noch in der Koje und Martin hatte noch einige Mängel entdeckt, die die Mannschaft von der Marina vor dem Start ausbessern musste. Jeder hatte seinen Part von der Einkaufsliste abfotografiert und so schoben wir die Einkaufswägen, die sich langsam füllten durch die Gänge. Waltraud ging gleich in die Getränkeabteilung. Das war der größte Teil von der Liste. Götz und Katrin kümmerten sich um die Küchenutensilien und Matthias schaute nach Konserven und half noch der Waltraud. Ute fand man in der Knabberabteilung, sie suchte nach Nüssen usw. Ich schwebte durch die Kühlregale und schlug beim Obst und Gemüse zu. Nach und nach konnte ich in der Liste fast alle Haken setzen. An der Kasse halfen die netten Mitarbeiter beim Einpacken. Vor dem Laden wurden alle Lebensmittel deponiert und es wurde aufs Taxi gewartet. Ich machte mich zu Fuß auf den Weg und war sogar noch vor dem Taxi in der Marina. Gemeinsam luden wir alles aus. Nun war unser Skipper, das Verstaugenie gefragt. Nach einer Stunde war alles an einem geeigneten Platz untergebracht.

Ich musste nochmal in die Stadt, weil ich den Sekundenkleber vergessen hatte. Zurück auf dem Boot machten sich so langsam alle für das Ablegen fertig und ich schob noch schnell einen Birnenkuchen in den Ofen, damit zum Kaffee der Kuchen fertig‘ ist. Die Crew von Dream Yacht Charter hat den Katamaran langsam aus der Marina gefahren und übergab dann Martin das Steuer. Jeder suchte sich sein Plätzchen , wo man die Brise und die tollen Farben des Wassers genießen konnte. Wir fuhren unter Motor ca 6,5 Meilen Richtung Norden. Pünktlich zum Kaffee fiel der Anker. Der Birnenkuchen war noch warm , aber ein bisschen dunkel. Ein kleiner Hai und ein größerer Fischschwarm kreisten ums Boot, was ein bisschen Panik auslöste. Aber es gingen dann doch alle ins Wasser. Martin kontrollierte das Boot unten vom Wasser aus und entdeckte dort ebenfalls noch Mängel.


Zurück auf dem Boot genossen alle die Sonne und Martin checkte am Kartentisch das Wetter und die Route für den nächsten Tag.
Langsam machte sich Hunger bemerkbar und ich fing an, die Soße für den Thuna vorzubereiten. Waltraud bot sich an, den grünen Salat zuzubereiten. Der Reis kochte langsam vor sich hin und Martin machte sich an dem Thunfisch. Am Tisch haben schon alle Platz genommen und warteten auf den Fisch. Der hat allen sehr gut geschmeckt. Ums Boot kreisten wieder einige Haie in freudiger Erwartung auf Reste vom Abendessen. Leider blieben nur zwei Löffel Reis übrig.


Da es ein aufregender Tag war , bekamen einige doch ziemlich bald eine Bettschwere und verabschiedeten sich bald in die Koje

Jan.

20

Die Sonne ist weg und wir haben leider Sturmwarnung. Martin hatte das schon auf seinem Bordequipment vorausgesehen und wurde von der Basis angewiesen, einen sicheren Ankerplatz zu suchen.

Der Skipper entschied, mittags in die gegenüberliegende Bucht zu fahren.
Inzwischen wollte er den Generator laufen lassen, aber der zuckte nur. Martin ging auf die Suche, mittlerweile kennt er fast jede Ecke auf und unter Deck. Es dauerte nicht lange und er hat den Fehler gefunden.

Götz ging noch schnorcheln und alle anderen beschäftigen sich mit lesen, dösen und das Wetter beobachten. Es wechselte zwischen Sturmböen, Wind und Regen. Es war einfach nur grau. Am Tisch wurde der Essensplan für abends diskutiert. Es sollte bunten Reissalat, den ich schon in der Früh gemacht hab, Hühnchen und eine große Schüssel grünen Salat mit Avocado geben. Um die Mittagszeit , nachdem der Generator fertig war, hieß es Anker auf. Die Jungs, dick eingepackt in ihre Regenjacken, holten den Anker ein bei strömenden Regen und wir fuhren unter Motor in die Bucht. Es lagen schon Segelyachten hier und es sollten noch einige mehr werden. Da der Boden nicht so gut war und durch die vorausgesagten Wetterbedingungen musste der Anker auch zweimal gesetzt werden. Endlich saß er fest und die armen Jungs konnten endlich aus den nassen Regenjacken.


Danach gabs dann erst mal einen frisch gebackenen Kuchen und Kaffee – so lässt sich auch mal ein Regentag in der Südsee aushalten.

Irgendwann am Nachmittag entdeckte Norbert, dass sich irgendwie Wasser in seinem Schrank angesammelt hatte, seine ganzen Shirts und Hemden waren nass. Hilfe, das musste alles erstmal aufgehängt werden. Nur wohin mit den feuchten Sachen, es kamen ja immer wieder starke Regenschauer. Also wurde alles vorerst im Salon über die Polster gehängt. Martin ging wieder auf Ursachensuche. Er vermutete, dass es mit der Salzwasserpumpe, die nicht funktionierte, zu tun hatte. Aber genau wusste er es auch nicht. Er kontaktierte die Basis, die hatten wir immer 1000 Ausreden, wollten trotzdem für den nächsten Tag in der Früh ein Boot mit Mechanikern vorbei schicken.


Wie ließen uns erstmal Kaffee und den Mandarinenkäsekuchen schmecken. Es blieb wie schon an den anderen Tagen kein Stück übrig.
Es hatte ein bisschen aufgehört zu regnen. Martin bot an, für alle ein Dinghitraining zu machen. Matthias und ich wollten an Land und uns ein bisschen die Beine vertreten. Der Ort war ja nicht groß, aber die Vegetation war wie im Dschungel. Üppig wachsende Ixorapflanzen, Hibiskusse, Krotone und Palmen in allen Größen und Variationen. Am Straßenrand fühlten sich die großen Krabben durch uns gestört und schlüpften ganz schnell in ihre Löcher zurück. Ein Gewusel links und rechts. Am Ende vom Dorf war ein Supermarkt. Dort haben wir kurz durchgeschaut und noch eine Plastikschüssel für Teig, Obstsalat usw gekauft. Dann setzten wir uns an so einen einheimischen Foodtruck und tranken noch was. Martin wollte uns um sechs wieder abholen. Mittlerweile übten die anderen Dinghi fahren.


Zurück an Bord wurde so langsam das Abendessen vorbereitet. Waltraud übernahm das Hühnchen und Katrin machte den grünen Salat mit Avocado. Der Reissalat mit Ananas und Paprika war schon fertig.
Bis auf den letzten Krümel wurde alles aufgegessen.
Den Abwasch erledigten Katrin und Matthias.
ENDLICH konnten wir einige Mitsegler für unser Wizard gewinnen.
Martin erklärte kurz das Spiel und die Regeln und nach einer kurzen Proberunde ging’s los. Zu sechst gingen die 10 Runden schnell vorbei und unsere Mitspieler schlugen sich wacker. Die erste Runde gewann zwar noch Martin, aber die zweite Runde ging schon an Götz und Waltraud.
Vielleicht gibt’s ja morgen schon eine Revanche.

Jan.

23

Nachdem wir zwei Tage Zwangspause in der Ha‘amene Bucht einlegen mussten wegen dem Sturm, konnten wir heute endlich weiter und in die Bucht segeln, in der sich die Farm von André befindet. Dieses Mal hatte der Anker gleich richtig gefasst – in der letzten Bucht mussten Martin und die Crew einige Versuche starten, bis der Anker hielt. Und in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag haben Martin und ich zur Sicherheit noch eine Ankerwache gehalten.

Da hatten wir Sturmböen bis 40 Knoten. Eigentlich hätten wir gerne am Mittwoch eine polynesische Show angeschaut und am Donnerstag die Vanilla Tour mitgemacht, doch der Folklore Abend sowie der Ausflug mit Vanilla Tours fiel buchstäblich ins Wasser. Aber das können wir noch nachholen, daher ist die Crew immer noch gut gelaunt, wir können es ja eh nicht ändern. Dafür gabs zur „Abwechslung“ mal wieder einen leckeren Kuchen.


Am Nachmittag war der Himmel nicht ganz so dunkel, so konnte Martin und die Crew mit dem Dinghi zu André s Farm fahren. Schon die Fahrt durch eine Flussmündung ist recht abenteuerlich.

Martin kennt Andre schon von früheren Törns aus den Jahren 2018/19 und auch letztes Jahr haben wir ihm mit den beiden Crews einen Besuch abgestattet. Dort bekommt man oft frisches Obst und Gemüse.
André zeigte stolz sein Grundstück suchte zusammen, was reif war.

Gegenüber liegt ein kleiner botanischer Garten, da konnten sich die Gäste mal die Beine vertreten.

Auf der Rückfahrt hat sie dann doch noch ein Regenschauer erwischt. Katrin und ich blieben an Bord.
Abends übernahm Katrin das Kochen und Waltraud putzte den Salat. Es gab Rührei mit Shrimps, frisch gebackenes Brot und Salat.


Danach erzählte Martin ein bisschen über die Tuamotus und die Marquesas, die Waltraud und Norbert nach dem Törn noch bereisen . Katrin und Goetz wollten auch noch einiges wissen, da die beiden danach auch noch einige Zeit hier verbringen werden.
Der eine oder andere fing an zu gähnen und verabschiedete sich in die Koje. Der harte Kern blieb noch auf ein Wizzardspiel, das Martin für sich entscheiden konnte, dicht gefolgt von Matthias.

Jan.

24

Heute hieß es gleich nach dem Frühstück Anker auf Richtung Huahine. Der Sturm hat Gottseidank etwas nachgelassen und die Sonne ließ sich auch öfter blicken. Trotzdem mussten wir alles gut Wetter und Wellenfest verstauen. Die letzten drei Tage war die Crew ja schon sturmerprobt. Kaum raus aus der Bucht wurde das Großsegel und die Fock gesetzt.

Uns erwartete ein richtiger Wellenritt. Martin gab den Kurs an und Waltraud, Norbert, Götz und Matthias wechselten sich am Steuer ab.


Mit Wind aus NE zwischen 15 und 25 Kn segelten wir im 2 Reff und 50%-iger Genua bei 2-3m Wellen ziemlich hoch am Wind.

Na klar hatten wir versucht zu Angeln, aber außer einem Biss ohne Fisch war nix. Zumindest haben wir den Köder nicht verloren.

Den Pass konnten wir nicht genau anliegen, so dass wir am Ende nochmal zwei Wenden gemacht haben um dann unter Segeln durch den Pass Avapehi in die Lagune einzulaufen. Nach ca 6 Stunden hörte dann endlich die Schaukelei auf (die Bali 4.5 ist halt recht kurz und leicht und damit etwas „bockig“ in den Wellen ;-)) und wir fuhren unter Motor noch ca 1 1/2 Stunden weiter südlich bis zu unserem Ankerplatz.

Zum Ankerbier sagten die Jungs nicht nein. Kurz bevor es dunkel wurde, sprangen noch alle zur Abkühlung ins Wasser. Waltraud und Norbert bereiteten zum Abendessen ein leckeres Curry vor. Heute hatte auch keiner mehr Lust auf ein Wizzard. Nach dem langen und anstrengenden Schlag gingen fast alle zeitig in die Kojen.

Jan.

25

Nachts hat es mal kurz und heftig geregnet, aber zumindest in der Früh lugte die Sonne ein bisschen raus. Da sieht die ganze Umgebung doch gleich anders aus. Nach dem Frühstück ließ sich die Crew von Martin mit dem Dinghi an Land fahren. Das schöne Mahana Hotel hatte leider noch geschlossen, aber sie besuchten Secrets of Vahine, den Mann mit den Tamanoölen und anderen Tinkturen. Die Dame mit den Seidentüchern war leider nicht da, aber im Chez Tara, einem kleinen Bistro am Strand, haben alle noch eine Erfrischung genossen. Derweil hat Martin an Bord frisches Brot gebacken. In diesen großen Alutöpfen wird das echt super.


Am frühen Nachmittag holte der Skipper die Crew wieder ab. Zurück an Bord war chillen , baden und schnorcheln angesagt. Kurz vor dem Hotelsteg sind wunderschöne Seeanemonen zu sehen, Martin erspähte auch ein Seepferdchen Pärchen. Die Schildkröte hat niemand entdeckt.
Zum Abendessen machten wir Brotzeit. Waltraud bereitete einen leckeren Thunfischdip und eine Guacamole. Dazu hatten wir Oliven, Schinken und Gurken und selbst gebackenes Skipperbrot. Natürlich gab es auch viele lustige Anekdoten und Erlebnisse zu erzählen.
Am späteren Abend spielte der harte Kern von der Crew wieder Wizzard. Dabei wurde wieder viel gelacht und viele Theorien durchgespielt nach dem Motto hätte hätte. Ziemlich zufrieden gingen alle in die Kojen.

Jan.

26

Nach dem Frühstück hieß es Anker auf Richtung Norden. Da wollten wir vor dem Hauptort der Insel , Fare, ankern. Es regnete wiedermal. Norbert und Götz sahen in ihren Regenjacken aus, als segelten sie in der Nordsee, aber nicht wie in der Südsee. Wenigstens war es warm. Doch je weiter wir unserem Ziel näher kamen, je mehr klarte der Himmel auf. Das Ankern mit dem eingespielten Team klappt reibungslos.

Der Skipper fuhr die Crew in zwei Etappen an Land. Waltraud, Norbert und Matthias und die anderen drei, Katrin, Götz und Ute wollten sich jeweils ein Auto für eine Inselrundfahrt mieten. Hier gibt es echt viel Natur, einige Museen, eine Perlenfarm und die heiligen blaue Aale zu sehen. Die Rumdestillerie hatte geschlossen.

Martin und ich spazierten derweil gemütlich durch den Ort und machten noch einen Einkauf. Im Yachtclub tranken wir schnell einen Cappuccino und spähten nach einer Möglichkeit, unseren Müll loszuwerden.

Zurück an Bord machte ich kleine Bananenmuffins, da alle Bananen auf einmal reif geworden sind. Martin ließ derweil den Wassermacher und den Generator laufen. Auf dem Rückweg vom Yachtclub zum Boot mit dem Dinghi sah Martin eine Boje, die viel näher zum Land war. Falls die später noch frei ist, gehört sie uns.

Zwischendurch kam noch die große Katfähre aus Papeete vorbei und blockierte mit ihren Festmachern unser kleines Dinghy.

Als wir das zweite Mal rüber fuhren, saßen schon alle gutgelaunt bei Bier, Kaffee und Cocktails im Yachtclub. Die Crew wollte gleich sitzen bleiben bis zum Abendessen. Götz fuhr mit aufs Boot zurück zum Umsetzen und um an die Boje zu fahren. Die war sehr kurz angeleint, deswegen hat Götz das vom
Dinghi aus gemanagt. Das klappte super und unser Weg an Land war nur noch halb so weit. Martin fuhr Götz wieder an Land und brachte Ute mit zurück. Um kurz vor sieben fuhren wir dann das letzte Mal zurück an den Steg vom Yachtclub zum Abendessen .

Die Stimmung war schon super. Alle erzählten von ihren Erlebnissen der Inselrundfahrt und Fotos wurden in die Gruppe gestellt. Die Bedienung war sehr nett aber irgendwie etwas verpeilt. Es dauerte, bis alle das richtige oder auch falsche Essen hatten.

War aber alles sehr lecker. Kurz bevor wir zum Dinghi gingen, fing es wieder an zu schütten. Egal, solange es nur Nachts regnet, passt es doch. Nach dem langen Tag verabschiedeten sich alle müde in ihre Kojen.

Jan.

27

So nach und nach kamen alle noch ein bisschen verschlafen aus den Kojen. Frühstück war schon vorbereitet.
Die Mannschaft vom Nachbarschiff kam aufgeregt mit ihrem Dinghi zu uns rüber. Sie erzählten, dass sie gestern Nacht, als sie auch im Yachtclub beim Essen waren, ausgeraubt wurden. Papiere sind alle noch da, die hätten wohl Bargeld und eine Kamera mitgenommen und sie fahren jetzt zur Polizei. Die Einbrecher sind über die Skipperkabinenluke eingestiegen und durch ein Verbindungsfenster in das Schiff gelangt.
Bei uns kann man die Verbindung verriegeln, dass hat die Crew wahrscheinlich übersehen . Da haben wir natürlich noch ein bisschen darüber diskutiert.
Aber dann kam das Kommando zur Abfahrt und los ging es Richtung Taha‘a. Martin drehte in den Wind, damit das Großsegel gesetzt werden konnte und danach die Fock. Ganz anders als am Samstag gleitete das Schiff schön ruhig über die Wellen.

Jeder genoss im Stillen die schönen verschiedenen Blautöne vom Wasser und vom Himmel. Die letzte Stunde vorm Ziel machten wir noch einen kurzen Badestop vor einer Privatinsel in herrlich türkisfarbigem Wasser. Was für eine Kulisse. Ein paar kleinere Haie kreisten am Grund und ließen sich von uns nicht stören.

Um halb sechs hieß es nochmal Anker auf zur letzten Etappe heute. Wir wollten noch in die Bucht von Vanilla Tours, wo wir für die Crew die Inselrundfahrt mit Vanillefarm und Rumdestillerie f gebucht hatten.
In der Heckwelle fuhren abwechselnd zwei Insulaner mit ihren Auslegerkanus mit. Das war echt cool, das zu sehen.

Zum perfekten Abschluss des Tages gab es einen Traum Sonnenuntergang. Alle hielten das Spektakel mit den Kameras fest.

Waltraud war so inspiriert, dass sie einen Sundowner für die Crew mixte.

Götz hat sich zum Kochen gemeldet und Ute bot sich als Schnippelhilfe an. Es gab ein leckeres Gemüsecurry mit Martin‘s selbstgebackenem Brot. Nach dem Essen waren heute auch alle durch und gingen müde in die Kojen.
Da wir morgen ein Geburtstagskind an Bord haben, hab ich noch einen Käsekuchen gebacken und eine kleine Überraschung vorbereitet.

Jan.

28

Da die Crew heute eine Halbtagestour mit Vanilla Tours machen wollte, war Frühstück schon um halb acht angesagt. Ich hatte ja gestern schon Geburtstagsgirlanden aufgehängt und heute Morgen den Tisch schön gedeckt . Gut, dass das Wetter gehalten hat, die Sonne strahlte auch schon am Himmel. Perfektes Geburtstags und Ausflugswetter. Alle waren schon oben als Katrin aus ihrer Kabine kam. Ein Geburtstagsständchen tönte aus Martins Musikbox. Nachdem alle gratuliert haben, gab es Frühstück. Katrin war total überrascht und hat sich sehr gefreut.


Danach ging’s los. Martin fuhr die Truppe an Land und unterhielt sich noch mit Noah, dem Tourguide.
Wir wollen dann die Tour mit dem nächsten Törn machen .
Derweil probierte ich Bananenchips aus den Kochbananen. Die waren schon sehr reif, sind aber trotzdem gut geworden. Die leichte Schärfe vom Chili und die Süße der Banane sind eine gute Kombination. Katrin hat sich heut Abend eine Brotzeit gewünscht. Deswegen habe ich noch einen Krautsalat und einen Tomaten/Feta Salat gemacht. Waltraud und Norbert machen wieder den Thunfischdip, wenn sie von der Tour zurück sind. Nachdem ich in der Küche fertig war, hat Martin sein Skipperbrot gebacken.

Am frühen Nachmittag kam die Crew total begeistert zurück aufs Boot. Der Tourguide Noah war so toll, hat sehr viel über Flora und Fauna der Insel erzählt, über die Vanilleproduktion und er hat sie über die Bestäubung per Hand aufgeklärt.

Zum Schluss hielten sie in der Pari Pari Rum Destillerie. Der war so gut, dass Matthias und Waltraud kleine Flaschen mit Vanille und IngwerRum gekauft haben.


Um drei gab’s dann Kaffee und Käsekuchen. Während der schönen Sonnenuntergangsstimmung haben wir nochmal auf Katrin mit Sekt angestoßen und es gab einen kleinen Snack dazu.


Später hat sie sich ja eine Brotzeit gewünscht .


Vor dem Abendessen hüpften einige noch ins Wasser und Götz paddelte mit dem SUP durch die Bucht. Unsere Nachbarn von Huahine, die überfallen wurden, lagen jetzt wieder neben uns . Götz fragte , wie die Sache ausging. Das wird im Sand verlaufen, da wird nichts rauskommen.
Nach dem Abendessen holten Waltraud und Matthias ihre Rumschätzchen aus den Kabinen und luden zum Rumtasting ein. Fazit..die Vanille ist schön weich im Geschmack, der Ingwer übertrumpft den Rumgeschmack. Die meisten gingen müde in die Kojen . Kein Wizzard heute vom harten Kern 😊

Jan.

29

Um acht hieß es Leinen los von der Boje. Über der Bucht wölbt sich bei unserer Abfahrt ein Regenbogen und so fuhren wir dem Regenbogen entgegen.

Wir hatten 42 Seemeilen vor uns . Wind passte und wir segelten gemütlich bei durchschnittlich 8-12 Knoten Wind aus NE auf halb bis raum über den Pazifik. Martin startete erneut einen Versuch mit der Schleppangel.

Schattenplätze waren heiß begehrt, da sich bei dem ersten längeren Schlag einige einen Sonnenbrand geholt haben. Am Steuer wurde sich immer wieder abgewechselt.


Nachmittags zog dann auf einmal kurzzeitig eine kleine Wolkenfront mit Windböen von bis zu 22 Kn auf. Das Segel wurde gerefft. Martin meinte, das ist nur kurzzeitig. Und so war es auch. Nach gut 20 Minuten war der Spuk vorbei und der heftige Seegang beruhigte sich auch wieder.
Dann war es nach ca 8 Stunden endlich soweit. Die spektakuläre Einfahrt vom Pass von Maupiti.

Alle kamen an Deck und zückten die Handys und Fotoapparate. Links und rechts die Brandung und schon waren wir durch. Die Ankermannschaft stand schon parat.

Wir ankerten vor dem Motu Pitiahe im glasklaren, türkisfarbigen Wasser auf 1,6m WT. Es war also nicht tief. Alle konnten stehen, außer mir🤷‍♀️. Den Badespaß haben wir uns alle verdient nach dem langen Schlag. Zuerst spielten wir Wasserball, dann beschlossen Martin und ich mit dem SUP auf die Insel zu fahren. Mal schauen, ob der Dackel vom letzten Jahr noch da ist. Der Chef ließ sich natürlich liegend auf dem SUP chauffieren. Und tatsächlich, als wir auf der Insel ankamen, liefen uns schon zwei kleine Dackel schwanzwedelnd entgegen. Wir haben uns später mit dem Besitzer der Hunde unterhalten, der hier im Paradies lebt. Das Dackelmädchen war letztes Jahr schon da und sie sei die „Schwimmerin“.

Er sagte uns auch, dass wir quer durch die Insel laufen können. Vereinzelt ist uns jemand begegnet, ansonsten fühlten wir uns fast wie Robinson und Freitag.
Als wir aufs Boot zurück kamen, waren in der Küche die Vorbereitungen zum Abendessen schon im vollen Gang. Katrin, Ute und Götz haben Bohnen mit Speck und Kartoffeln zubereitet.
Das war sehr lecker. Nach dem Abendessen haben wir noch über den Tag philosophiert und dass wir hier nahe am Paradies sind . Martin, Waltraud und ich spielten noch zwei Runden Kniffel, die der Skipper für sich entscheiden konnte.

Jan.

30

Eine Strophe von Achim Reichels Song Aloha he heißt “ Ich hab das Paradies gesehen “
Dann müsste er hier vor Maupiti gewesen sein. Wenn es ein Paradies gibt, dann hier und wir sind mitten drin. Ein Traum.

Heute Früh noch vor dem Frühstück sind wir mit dem Dinghi an den Mantaspot gefahren. Ich hab das SUP genommen. Dinghi und SUP wurden an der Boje fest gemacht und dann ging es auf die Suche.

Das Wasser war etwas trüb. Martin hatte den Platz entdeckt, wo sie sich meistens putzen lassen, aber da war keiner. Die anderen kreisten auch um die Stelle und plötzlich rief Götz…hier ist einer.

Schnell schwammen wir zu der Stelle und in ca 5-6 Meter Tiefe gleitete wirklich ein großer Manta durchs Wasser. Matthias hat noch einen zweiten gesehen und folgte ihm. Wir blieben bei dem einen und beobachteten ihn fasziniert. Martin tauchte runter und hat ein paar tolle Aufnahmen von ihm gemacht. Das war unser erstes Highlight des Tages. Dann hatten wir ein leckeres Frühstück vor einer traumhaften Kulisse. Highlight Nr 2 . Diese Farben kann kein Foto festhalten. Danach schnappten Martin und ich ein SUP, um auf das MOTU Tiapaa zu paddeln. Der Chef hat sich natürlich wieder durch das glasklare türkise Wasser chauffieren lassen.

Auf dem Motu wurde fleißig gearbeitet. Die kleinen Chalets, die sie letztes Jahr angefangen hatten, waren fast fertig. Die sehen wirklich schön aus. Wir sind noch ein bisschen weiter spaziert. Auf einer HÄngematte saß ein Einheimischer und genoss einfach den wunderschönen Blick .

Dann kamen wir an einer Bar an, die sich als Pension Papahani entpuppte. Das wäre doch die perfekte Location für einen Sundowner. Martin fragte nach, ob wir heute Abend auf einen Drink vorbeikommen können. Perfekt, das wird Highlight Nr 3.


Ich paddelte den Skipper zurück aufs Boot und wir erzählten von dem Plan. Da meinte Katrin, wenn das schon so eine schöne Location ist, könnten wir doch auch dort essen. Alle waren einverstanden. Also zurück aufs SUP, dieses Mal mit Ute als Passagier. Am Restaurant angekommen, nahmen sie gerade die Fische aus, die es am Abend geben sollte. Zwei schöne große MahiMahi wurden fachgerecht zerlegt. Ute sprang derweil ins Restaurant und reservierte uns einen Tisch.


Zurück an Bord gab’s Kaffee und Kuchen . Danach sprangen alle ins Wasser, das war einfach zu verlockend. So klar und warm wie in der Badewanne. Ab und zu kreisten ein paar Rochen ums Boot.


Um 17.00 Uhr setzten wir mit dem Dinghi über an Land ins Restaurant und bestellten schon mal einen leckeren Rumpunsch als Sundowner.

So nach und nach kamen die Hotelgäste und bewunderten auch den schönen Sonnenuntergang. In der Zeit wurde das Buffet aufgebaut. Alle Gäste wurden zu dem großen Tisch gebeten. Die Chefin und die Köchin erklärten die leckeren Gerichte. Dann wurde noch ein Gebet gesprochen und die Musik begann zu spielen.

Jetzt durften die Gäste ans Buffet. Viel frischen Fisch. Alles war so lecker. Das Highlight Nr 4. Als Nachtisch gab es einen fluffigen Kuchen. Glücklich und zufrieden fuhren wir mit dem Dinghi aufs Boot zurück. Katrin und Götz wollten draußen schlafen und zogen sich aufs Oberdeck zurück. Martin hatte noch am Laptop zu tun und ich fasste unsere tollen Erlebnisse für den Blog zusammen. Ein wundervoller Tag mit vielen Highlights im Paradies ging zu Ende.

Jan.

31

Ein weiterer Tag im Paradies vor Maupiti. Die Jungs fuhren nochmal mit dem Dinghi auf Mantasuche. An Bord wurde derweil das Frühstück vorbereitet und Katrin schwamm im glasklaren Wasser, als sich ein großer schwarzer Schatten näherte. Zuerst dachten wir , ein Rochen, aber das war tatsächlich ein großer Manta, der da an ihr gemütlich vorbei schwebte. Die Schnorchler hatten heute kein Glück.

Nach dem Frühstück hieß es Anker auf an den nächsten Ankerplatz direkt vor dem Hauptort. Dort wollten einige ein Fahrrad mieten und um die Insel fahren. Waltraud, Norbert und Matthias sind zu Fuß gegangen. Wir machten eine Uhrzeit und einen Treffpunkt aus, wo wir uns später wieder treffen .
Martin, Götz, Katrin , Ute und ich suchten uns jeder ein Fahrrad aus. Zuhause würde der TÜV die Dinger aus dem Verkehr ziehen.

Das Wetter war perfekt, schon fast ein bisschen zu warm. Unser erster Halt war das Künstlerhaus. Ist leider wieder geschlossen, aber man kann auch gut von außen ein paar Kunststücke sehen.

Weiter ging es auf der Straße zu dem öffentlichen Strand. Martin und Götz sammelten noch Mangos auf der Straße. Die Bäume hängen so voll, das war letztes Jahr nicht.

Nachdem wir uns die Füße in dem weißen Puderzuckerstrand vertreten haben, ging es bergauf. Wir schoben alle, außer Martin, der ist noch ein ganzes Stück hochgefahren. Seine Kette war schon kurz vorm Reißen.

Aber die Aussicht von da oben belohnte jede Anstrengung. Alle Farben von schneeweiß bis dunkelblau. Der Pazifik leuchtete in allen Grün und Blautönen.

Aus den Häusern klang überall Inselmusik. Nahezu perfekt, bis auf mein Radl. Das klapperte und schepperte bei jedem Tritt. Auf dem Rückweg fanden wir einen kleinen Laden, wo wir gekühlte Getränke kaufen konnten. Dann setzten wir uns noch kurz an den Strand, bis Martin sah, dass sich jemand auf dem Boot befand. Kurze Aufregung. Wir versuchten Waltraud oder Matthias zu erreichen .
Waltraud meldete sich daraufhin bei Martin und sagte, dass sie sich aufs Boot bringen ließen. So hat sich das aufgeklärt.
Martin und ich brachten die Räder zurück, da gesellte sich ein süßer Vierbeiner zu uns. Katrin, Ute und Götz wollten noch bis 14.00 Uhr bleiben. Dann entschieden sich Katrin und Götz, doch mit aufs Boot zu kommen. Mogli, ich finde, der Name passte zu ihm, legte sich neben uns und wartete auch geduldig auf die beiden.


Um 14.00 Uhr, als wir wieder komplett waren, ging es zurück an den schönen Ankerplatz im glasklaren Wasser, das alle gleich für ein ausgiebiges Bad nutzten. Götz schnappte sich das SUP, Martin und ich spielten Wasserball. Bis zum Abendessen chillten wir an Bord. Götz hatte schon eine leckere Bolognese vorbereitet und kochte Spaghetti dazu. Danach gab’s einen Bordkinoabend mit Hidden Figures, unerkannte Heldinnen. Der Film handelte von einer wahren Begebenheit in den USA. Danach gingen alle müde in die Kojen, da wir morgen schon um 7.00 Uhr Richtung Bora Bora losfahren wollen.

Feb.

1

Früh um sieben hieß es Anker auf Richtung Bora Bora. Bye bye Paradies. Leider meinte es der Wettergott nicht so gut mit uns. Es scheinte zwar die Sonne, aber der Wind kam von der falschen Seite. Martin musste die ganze Strecke motoren. So tuckerten wir bei ca. 5-8 Kn Wind die 5 Stunden nach Bora Bora gegenan und konnten mittags im Hafen Vaitape anlegen.

Kaum waren die Leinen fest, schwärmte die Crew aus. Leider waren alle Geschäfte heute am Sonntag geschlossen, das war schon ein bisschen ärgerlich. Der Bora Bora Yachtclub hatte geöffnet, dort trafen sich dann später alle . Martin und ich hüteten das Boot. Da es ausnahmsweise keinen Kuchen gab, hab ich dem Skipper Pfannkuchen gemacht. Gegen Abend beschloss Martin, doch zum Bora Bora Yachtclub an die Mooring zu fahren, da die Fähren ganz schön Welle machten und das Boot an der Kaimauer ganz schön umherschaukelte. Ich wollte gerade der Crew Bescheid geben, da war Waltraud schon am Telefon und teilte mir mit, dass alle im Taxi Richtung Boot fuhren. Als dann alle an Bord waren, Ute kam noch zu Fuß gelaufen, legten wir vom Hafen ab und tuckerten zur Mooringboje am Yachtclub.
Das eingespielte Team machte souverän an der Mooring vor dem Yachtclub fest. Eine tolle Kulisse unterhalb vom Mount Otemanu. Waltraud bereitete ein Curry mit den Shrimps und es gab noch die Reste vom Vortag.

Dann bewunderten wir noch den schönen Vollmond. Irgendwie sind alle immer kaputt und huschen zeitig in die Kojen. Ich hab noch einen Kuchen gebacken und bin danach auch schlafen gegangen.

Feb.

2

Gleich in der Früh um 7.00 Uhr kam der MooringManager zum Kassieren mit seinem Jetski vorbei. Einige hüpften noch zur Erfrischung vor dem Frühstück ins Wasser. Waltraud brutzelte wieder Rühreier für alle.

Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Dinghi zum Yachtclub. Heute war Landgang angesagt.

Ute wollte sich ein Radl mieten, Götz und Katrin haben sich ein MietAuto zum Yachtclub bestellt, Waltraud und Norbert haben sich Vaitape, die Inselhauptstadt von Bora Bora, angeschaut und Martin und ich wollten uns einen Roller mieten. Da hat sich Matthias mit drangehängt. Zu Fuß liefen wir die knapp 3 km in die Stadt.

Heute hatte wirklich alles offen, da gestern Abend noch ein Kreuzfahrtschiff in die Bucht von Bora Bora gekommen ist. Es war auch ein geschäftiges Treiben auf den Straßen und unheimlich viel Verkehr. Wir hatten schon Bedenken, ob wir überhaupt noch einen fahrbaren Untersatz bekommen würden. Bei Alberts wurden wir fündig und Martin und Matthias erledigten noch die geschäftlichen Dinge, wie Führerschein , Versicherung usw . Dann probierten wir die passenden Helme und los ging’s Richtung Matira Beach. Ein wunderschöner Strandabschnitt, der zu einer kleinen Pause einlud.

Dann fuhren wir weiter. Das Hinterland von Bora Bora ist nicht wirklich Hochglanzbroschürentauglich. Viele Schrottautos und einen Schrottplatz sahen wir auf dem Weg, sowie viele Bootsleichen und Wellblechhütten. . Auch leere Openwater Bungalows von geschlossenen Hotels. So schade, dass man das so vergammeln lässt, statt zu renovieren. Ca 30 km ist die Inselrundfahrt, die hatten wir im eineinhalb Stunden durch.

Der Mount Otemanu sah aus jeder Perspektive anders aus. Martin war schon voller Vorfreude auf die italienische Eisdiele. Leider standen wir dort vor verschlossener Türe. Die schien für immer geschlossen zu sein. Waltraud und Norbert hätten sich auch gerne ein Eis gegönnt. Wir fuhren dann eben weiter zu einem Obststand, der eine schöne große Auswahl hatte.

Voll bepackt, sämtliche Verstaumöglichkeiten von den beiden Rollern wurden ausgenutzt, um das Obst zu verstauen, überlegten wir, wo wir am besten einen Kaffee trinken konnten. Auf dem Weg in den Ort haben wir bei Arc and Ciel Leute draußen sitzen sehen. Also zurück zu dem Café, dass eigentlich ein Perlenshop ist. Die hatten eine kleine Cafeteria dabei, wo Martin und Matthias auch ein leckeres Eis zum Kaffee bekamen. Ich hab mir eine frische Kokosnuss ausgesucht.

Um eins mussten die beiden Roller zurück gebracht werden. Martin fuhr mich in den Yachtclub und fuhr mit Matthias an die Tankstelle und zu Albers wegen den Rollern. So nach und nach trafen alle im Yachtclub ein. Nach einer kleinen Erfrischung ging’s zurück aufs Boot und an den anderen Ankerplatz im Mooringfeld beim Motu Toopua. Pünktlich um drei zur Kaffeezeit machten die Jungs an der Boje fest. Das klappt mittlerweile wie am Schnürchen. Zum Kaffee gab es einen Mandarinen Käsekuchen. Ums Boot schwammen 3 Blacktipps, die Haie mit der schwarzen Spitze auf der Rückenflosse. Zuerst waren alle ein bisschen skeptisch, aber wir waren alle mutig und sprangen ins Wasser.

Ute hat derweil das Essen vorbereitet. Sie kochte ein Zitronen Hühnchen mit Kokos Mango Soße und Gemüse .
Nach dem leckeren Abendessen spielen wir endlich mal wieder Wizzard. Da Götz recht müde war ist Norbert für ihn eingesprungen.

War recht lustig. Als alle ins Bett gegangen sind, hab ich noch einen Aprikosenkuchen gebacken.

Feb.

3

Viel Wind blies uns heute Morgen um die Ohren. Beim Frühstück erklärte Martin den Tagesablauf. Auf dem Programm stand schnorcheln mit Rochen und Haien am einer Fütterungsstation und am Nachmittag schnorcheln an einem Felsen, um den ganz viele bunte Fische zu sehen sind. Zuerst hieß es mal abwarten, bis die Ausglugsboote zu sehen sind. Die füttern nämlich die Rochen und die Haie an. Um zehn war es dann soweit, alle bis auf Katrin und ich, fuhren mit dem Dinghi zu der Stelle, an der man stehen konnte.

Da ein Kreuzfahrtschiff im Hafen lag, war zu erwarten, dass auch viele Touris da sind. Auf den Fotos waren zumindest sehr viele Beine zu sehen. Egal, spannend und aufregend war es trotzdem. Schnorcheln macht müde, so denkt die Crew. Jedenfalls haben sich alle zum chillen auf dem Boot verteilt. Da es immer noch so stürmisch war, hat der Wind Waltrauds Badetuch mit über Bord geblasen. Martin wollte am Nachmittag auf die Suche gehen. Um kurz nach eins fuhr ein kleinerer Teil der Crew mit Brille und Schnorchelflossen an den schönen Schnorchelspot. Die waren vorher schon total nass wegen dem Spritzwasser vom Dinghi. Für mich war Waschtag, die ganzen Geschirrtücher mussten mal durchgekocht werden. Bei dem Wind waren sie ratzfatz wieder trocken. Um kurz vor drei kamen die Schnorchler wieder zurück, pünktlich zum Kaffee und Kuchen.

Norbert hat vorher schon das Boot umrundet und auch das Handtuch gesichtet. Nach dem Kaffee machten sich Martin und Götz auf die Suche nach dem vermissten Handtuch. Der Skipper hat es entdeckt und aus ca 5 Meter Tiefe hoch geholte. Zum Abendessen gab es heute nochmal Brotzeit mit Waltrauds Thunfischsalat, Krautsalat, Wurst und Käse. Alles so lecker, dass man fast nicht aufhören kann zu essen. Danach spielten wir in unserer alten Konstellation Wizzard, das Waltraud für sich entscheiden konnte.

Feb.

4

Wieder mal ein früher Tagesbeginn für die Crew. Um sieben hieß es Leinen los von der Boje in Richtung Taha‘a. Ca 37 Seemeilen lagen vor uns. Martin meinte, es könnte sehr wackelig werden weil der Wind von Südost, also genau gegenan, kommen sollte. Trotzdem haben wir als Stütze schon mal das Groß im 2.Reff gesetzt.

Also haben wir vorher noch alles verstaut und ich hab zum Frühstück noch Pfannkuchen gebacken . Die sollten eigentlich für zwischendurch sein, aber kaum waren sie aus der Pfanne, waren sie schon wieder weg. Als Martin aus dem Pass rausfuhr, sahen wir noch das Kreuzfahrtschiff Amera, auf der frühere Mitsegler von Martin, Andrea und Richard, eine Weltreise machen. Gestern Abend sahen wir die Amera schon von weitem schön beleuchtet in den Hafen von Bora Bora einlaufen. Leider hat es mit einem Treffen nicht geklappt, aber wir tauschten fleißig über WhatsApp Nachrichten aus.


Außerhalb vom Pass hat es dann ordentlich geschaukelt. Zwischendurch kam auch mal ein Regenschauer runter.
Gegen Mittag erreichten wir die Love Here Perlenfarm in Taha‘a. Wir wurden dort per Boot abgeholt und konnten dann an einer Präsentation zuschauen, bei der uns die Perlenproduktion und die Ernte gezeigt wurde. Anschließend gab es im Shop noch die schönen Perlenketten und andere Schmuckstücke zu bewundern und/oder zu kaufen.

Später, nach der nördlichen Umrundung von Tahaa, ankerten wir wieder vor der kleinen Privatinsel mit dem herrlichen, glasklaren Wasser und konnten uns beim Schnorcheln und Schwimmen abkühlen.

Abends starteten wir unseren zweiten Versuch mit der Folklore Veranstaltung . An den Mooringplätzen in der Bucht war kein Platz mehr frei, deswegen holten uns die Veranstalter mit einem schön geschmückten Boot ab.

Die Location war richtig voll. Zur Begrüßung gab es Rumpunsch und eine Vorführung, mit wie vielen verschiedenen Möglichkeiten man einen Pareo binden kann. Derweil wurde ein leckeres Buffet aufgebaut mit einem frisch gefangenen Mahi Mahi. Es gab noch Poisson cru, verschiedene Salate und Beilagen, Hähnchen und Rindfleisch und als Nachtisch Bananenbrot und viele Früchte.

Danach begann die Show. Die Tanzgruppe mit den
hübschen, immer lächelnden Mädchen, weihte uns in die polynesischen Tänze, die Ori Tahiti, ein. Anschließend durften die Frauen mitmachen und danach wurden den Männern der Hüftschwung nahe gebracht. Es war recht lustig. Nach den Tanzeinlagen gab es von Papa Tattoo noch eine Feuershow, bei der sich auch Gäste mit einbringen konnten. Auch drei mutige Kanadier trauten sich.

Alles in allem ein schöner Abend. Zurück an Bord saß der harte Kern und wir philosophierten über Gott und die Welt. Irgendwann nach Mitternacht ging es dann doch müde in die Kojen.