Feb.

4

Heute hatten wir ein zeitiges Frühstück mit Martins selbstgebackenem Brot.
Es wurden auch noch Sandwiches für unterwegs gerichtet und pünktlich um acht saßen wir alle im Dinghi.
Eloy, der Guide von Monika und Klaus , kam mit seinem Pick up und wir kletterten auf die Pritsche. Er brachte uns zu unserem Startpunkt und Monika und Klaus blieben sitzen zu einer 3 1/2 stündigen Inseltour. Genauso lange sollte unsere Wanderung dauern.


Dann ging es vorbei an Ananasfeldern durch ein tolles Tal und später ganz schön steil nach oben. Teilweise waren die Wege sehr mit Wurzeln durchwachsen und man musste schon sehr aufpassen. Die Tour ist anspruchsvoll aber gut machbar. Martin ging sogar mit FlipFlops. Manchmal blieben wir stehen um den Geräuschen im Wald zu lauschen.

Die Aussichtsplattform oben, das Belvedere, hat uns für die Strapazen entschädigt. Da hat man einen Ausblick in beide Buchten. Traumhaft schön.
Da oben gab es auch frische Kokosnüsse und Ananassaft. Die Kokosnüsse teilten wir dann mit den Hühnern, die da oben rum liefen.
Wir haben einen günstigen Zeitpunkt erwischt, ohne andere Touris.
15 Minuten später war der Aussichtspunkt voll und wir traten den Rückweg an.

Teilweise ging das ganz schön steil nach unten und breit waren die Wege auch nicht. An einem riesigen Baum machten wir einen kurzen Zwischenstopp für ein Gruppenfoto.


Zuerst dachten wir, dass uns die Zeit
nicht ausreicht, aber waren dann doch fast zusammen mit Monika und Klaus am Treffpunkt. Am Heimweg hielt Eloy noch an einem Obststand, wo wir dann noch ein paar frische Früchte einkauften.
Zurück auf dem Boot sind wir alle erstmal ins Wasser zur Abkühlung.
Nach dem Kaffee haben Corinna und Julie mit der Vorbereitung vom Abendessen begonnen und bald zog ein leckerer Duft durchs ganze Boot.
Inzwischen sind ein paar Regentropfen gefallen und es gab einen wunderschönen Regenbogen am Land.
Vorm Essen wurden noch zwei Runden Kniffel gespielt, bei der Uli zwei Mal haushoch gewonnen hat.

Feb.

5

Nach einem frühen Frühstück fuhr Martin Corinna, Micha und mich an Land. Die beiden wollten den Magic Mountain erklimmen und ich ließ mich von Eloy, unserem gestrigen Taxifahrer , zu der Ranch fahren. Ich hab für heute Morgen einen 2 stündigen Ausritt gebucht. Die Pferde waren schon gesattelt und nach ein paar Instruktionen und nachdem ich mir einen Helm ausgesucht hatte, ging es los. Mitten durch schöne enge Pfade im den Dschungel, entlang der Ananasfelder und immer mit der tollen Aussicht auf die Berge galoppierten, trabten und gingen wir ganz gemütlich im Schritt durchs Gelände.


Die anderen auf dem Boot machten sich fertig für den Stingray Point. Im Dinghi wurden die Sups mitgezogen, weil Julie und Uli mit den SUPs zurück wollten.
Es waren ziemlich viele Touris vom Kreuzfahrtschiff an der Stelle, aber es wurden trotzdem Haie und Stingrays gefilmt und fotografiert.


Wieder an Bord wurden die Fotos gleich in die Gruppe gestellt.
Ich machte noch einen kurzen Halt an der Shrimps Farm und kaufte 2 kg Shrimps frisch aus dem Wasser.
Derweil waren Corinna und Micha auch am Pier angekommen. Ihnen hat es total gut gefallen auf dem Magic Mountain. Auf der Plattform hatte man einen traumhaften Blick in die Bucht runter.
Zurück an Bord spielten wir eine Revanche Runde Kniffel, die Julie gewann.
Pünktlich um drei gabs Kaffee und Zitronenkuchen.
Martin hat dann die Schichten für die Überfahrt eingeteilt.
Um 18.00 Uhr wollen wir losfahren, damit wir noch bei Tageslicht den Pass durchfahren können. Es liegen 95 Seemeilen vor uns, denn wir wollen nach Raiatea durch die Nacht segeln.

Feb.

6

Nach einem leichten Abendessen ging es dann am Miitwoch abends los in die Nachtfahrt. Alle hielten tapfer durch und es war eine ruhige Nacht ohne besondere Vorkommnisse. Außer mal wegen einem Kurswechsel , einem Regenschauer oder zu wenig Wind mussten wir den Skipper nicht wecken.
Jetzt motoren wir bei strahlend blauem Himmel Raiatea entgegen.
Ca. um ein Uhr mittags erreichten wir den Ankerplatz, wo uns im wahrsten Sinne ein Farbenmeer erwartete.
Alle sprangen schnell ins türkisblaue Wasser und kühlten sich ab. Danach gabs Wraps mit verschiedenen Zutaten zum selber belegen als kleinen Snack.


Martin ließ das Dinghi ins Wasser um mit der Crew an Land Marae Taputapuatea, eine alte polynesische Kultstätte, zu besuchen. Die Mädels fuhren mit den SUPs voraus und zurück aufs Boot paddelten die Jungs.


Während die Crew an Land war, hab ich die frisch von der Farm gekauften Shrimps geputzt.
Nach dem Kaffee und Kuchen und einer kleinen Siesta hieß es wieder Anker auf zum nächsten Ankerplatz.
Jetzt ankern wir in der tief einschneidenden Bucht Faaa, von der aus wir morgen früh in eine kleine Flußmündung fahren können, um André, dem Obstbauer, einen Besuch abzustatten.
Zum Abendessen gab es die geputzten Shrimps und Couscoussalat.
Danach spielten wir noch Kniffel und Wizard. Aber bald verschwanden alle nach der anstrengenden Nachtfahrt nach und nach in den Kojen.

Feb.

7

Mit Dinghy und den SUP’s machten wir uns nach dem Frühstück auf Andre auf seiner Farm zu besuchen. Diesmal war der Fluss zahm und es hatte kaum Strömung wie beim letzten Mal. Angekommen waren wir zunächst allein und mussten Andre suchen. Nur sein Vater war schon im Einsatz konnte uns aber nicht weiterhelfen, weil er uns nicht verstand. Kurze Zeit später kam Andre „bewaffnet“ mit Machete zu uns. Mit reichlich Früchten im Gepäck gings wieder ins Dinghy und auf die SUPs zurück an Bord, nicht ohen einen kurzen Aufenthalt am gegenüberliegenden Botanischen Garten zu machen.

Angekommen auf unserm Kat verstauten wir alles und gingen Anker auf nach Uturoa, der Insel-„Hauptstadt“ von Raiatea. Hier erledigten wir ein paar Einkäufe, haben unseren Müll entsorgen, und die Gasflasche tauschen können. Und es blieb no ch ein wenig Zeit um im Ort herumzuschlendern und ein kühles Bierchen zu zischen. Während dieser Zeit war auch ein Mechaniker von DramYacht an Bord und tauschte zwei Wasserpumpen aus.

Und dann gings auf zur letzten Etappe für Heute. Nach Tahaa zur Faaha Bay. Hier gibt es einen Familienbetrieb mit Restaurant, Band, polynesicher Tanzgruppe und Feuershow, garniert mit einem reichhaltigen und vielseitigem Buffet sowie einem Begrüßungs- RumPunsch.
Alles im allen wieder ein gelungener Abend bei dem diesmal Markus den DJ via BlueToth gab und für Stimmung sorgte, die dann an Bord mit Disco-Licht ihren Ausklang fand.

Feb.

8

Heute Morgen hat’s mal nicht pressiert. Martin hat sich gegen die geplante Route mangels Wind entschieden. So frühstückten wir erstmal ganz chillig, bevor es um halb zehn hieß, Leinen los von der Mooring. Das Wetter sah gar nicht so gut aus, es war ziemlich bewölkt. So fuhren wir gemütlich unter Motor auf die andere Seite von Taha’a zur Perlenfarm. Heute war gar nichts los . Wir waren die einzigen Besucher. Die Erklärung zur Entstehung von den Muscheln war super und danach konnten wir noch einkaufen, was ein paar dann auch gerne machten.
Danach ging’s weiter Richtung Coral Garden. Nach dem Ankern kam voll die Sonne raus . Dann fuhren wir mir den Dinghi an Land. Wir liefen noch durch einen schönen Palmenhain, bevor wir dann am Anfang von des Strömungskanals ins Wasser gingen. Mit Flossen und Masken ließen wir uns von der Strömung durch den Coral Garden treiben. Heute war die Sicht toll und es waren so viele verschiedene Fische zu sehen. Die meisten von unserer Crew machten sogar noch einen zweiten und dritten Durchgang.


Bevor wir wieder ins Dinghi eingestiegen sind, kamen uns noch viele Rochen und ein kleiner Blacktip-Babyhai entgegen und schwammen um unsere Füße. Ein tolles Erlebnis.
Zurück an Bord gabs einen leckeren Kürbiskuchen vom Skipper oder wer es lieber herzhaft mochte, konnte sich an verschiedenen Salaten von Corinna bedienen.

Feb.

9

Heut hieß es wieder zeitig in der Früh Anker auf. Wir hatten ca 50 Seemeilen vor uns und Martin sagte uns 8-10 Stunden bei so gut wie gar keinem Wind. Die Sonne brannte bei strahlend blauem Himmel und alle Schattenplätze waren schnell besetzt.
Unser Ziel für heute Maupiti.
Unterwegs überholte uns die Fähre, das war aber auch das einzige Highlight.
Da es vom Wellengang ziemlich ruhig war, wurde in der Küche fleißig gewerkelt. Corinna bereitete für unseren Grillabend einen Kartoffel- und Krautsalat zu und Julie hat einen Kuchen für den nächsten Tag gebacken.


Die Einfahrt in den Pass vor Maupiti ist nicht ganz einfach und es gab ziemliche Brandungswellen am Aussenriff, aber Martin brachte uns souverän zum Ankerplatz. Dafür wurden wir aber auch wieder mit einem Farbenrausch in allen blau und türkis Tönen belohnt. Endlich konnten sich alle im glasklaren Wasser abkühlen. Ein Traum. Die Sups wurden ins Wasser gelassen und schon ging’s in alle Richtungen los auf Erkundungstour.


Auf der kleineren Insel gab es eine Bar. Leider war diese geschlossen.
Schade, mit so einem traumhaften Ausblick unter Palmen wäre bestimmt der eine oder der andere Cocktail über den Tresen gegangen 😊.
Abends wurde an Bord gegrillt. Zum Nachtisch gab es noch gegrillte Bananen mit Schoki frisch gepflückt von unserer bordeigenen Bananenstaude.
Nachdem wieder alles gespült und verräumt war, haben wir ein neues Kartenspiel von Julie gespielt, was ähnlich unserem Uno ist, aber mit den Rommé Karten gespielt wird. Nach zwei lustigen Runden sind nach und nach alle in die Kojen verschwunden.

Feb.

10

Nach einem spektakulären Sonnenaufgang sind die ersten von der Crew schon zum schnorcheln oder mit dem SUP unterwegs gewesen.
Nach dem Frühstück waren einige Boote in der Bucht unterwegs und auch wir versuchten unser Glück mit den Mantas.
Dieses Mal mussten wir nicht lange suchen. Vier Mantas tummelten sich an der Putzerstation und schwebten gemütlich durchs Wasser. Uli und Martin hatten Gottseidank die Kameras dabei und konnten das tolle Erlebnis festhalten.


Wieder zurück an Bord ging es in der Bordküche schon rund. Uli bereitete eine Bolognese Sauce und hat sich Marcus als Schnippelhilfe geschnappt. Martin setzte wieder ein Brot an und die Mädels erstellten einen Essensplan für die nächsten Tage.
Da die Schattenplätze an Bord echt rar waren, bauten sich Uli und Marcus kurzer Hand ihre eigene Schattenoase mit den übrigen Laken.
Das nahmen alle anderen auch gerne in Anspruch und plötzlich waren die Netze voll.
Man muss sich nur zu helfen wissen.


Nach dem tollen Erlebnis mit den Mantas setzte Martin am Nachmittag das Boot um, damit wir mit dem Dinghi nicht so weit in die Stadt hatten.
Wir wollten noch die Radtour um die Insel machen.
Acht von der Crew kamen mit an Land.
• Nachdem wir wieder den Preis verhandelt haben, ging es in einem gemütlichen Tempo los. Erst machten wir an dem schönen flachen Strandabschnitt Halt, wo wir ein paar Mangos von den Bäumen holen konnten. Weiter ging es an den steilsten Teil . Der Berganstieg. Die Jugend radelte hoch und die älteren Semester haben die Räder geschoben. Der Ausblick war auch dieses Mal wunderschön. Unterwegs lagen noch Pomelos auf der Straße, die eingesammelt wurden. Micha sah noch einen Chillistrauch, von dem er ein paar Schoten mitgenommen hat. Weil es schon so spät war, hatten alle Kioske unterwegs zu. Aber wir konnten in einem Restaurant nach anstrengenden 2 Stunden noch einen Absacker genießen.

Zum Abendessen gabs Uli‘s Spaghetti Bolognese und für die Mädels bereitete er eine spontane leckere vegane Version davon.
Zuerst war Bordkino angedacht, aber es war um 21.00 Uhr noch so warm, dass sich die meisten aufs Trampolin auf einen Plausch verzogen.
Die im Freien Übernachter wurden um vier Uhr morgens von einem kurzen heftigen Schauer überrascht, der aber gleich wieder vorbei war.

Feb.

11

Nach einem zeitigen Frühstück fuhr Uli fünf von der Crew, Corinna, Julie, die beiden Michas und Marcus an Land. Sie wollten den Berg hoch und später ist es einfach zu heiß. Monika und Klaus gingen auch an Land um sich ein bissel die Füße zu vertreten.

Uli stand per Handy immer im Kontakt mit Markus, die er dann per Fernglas tatsächlich am Gipfel sichtete. Der Aufstieg war ganz schön anstrengend, aber für alle machbar. Sie schickten gleich tolle Fotos von der spektakulären Aussicht in die Gruppe und waren der Meinung, dass es sich schon deswegen gelohnt hat.
Uli hat sich das SUP geschnappt und hat in einiger Entfernung nochmal Mantas gesichtet.
Die fünf Bergsteiger kehrten nach dem Abstieg noch in ein Restaurant ein . Marcus hat Uli Bescheid gegeben, worauf der sofort kehrt Richtung Land machte.


Martin holte dann alle wieder mit dem Dinghi an Bord. Danach hieß es wieder Anker auf Richtung Bucht, an der wir gestern schon waren.
Corinna war durch den Aufstieg noch nicht ausgelastet und sie beschloss, die zwei Meilen mit dem SUP nachzukommen. Nach dem
Kaffee war chillen, schwimmen oder suppen angesagt.
Die Sonne brannte ganz schön bis in den frühen Abend.


Corinna und Julie waren wieder fleißig in der Küche und zauberten einen Kartoffel Auberginen Auflauf.
Nach dem Essen war Bugparty angesagt, da hinten kein Wind ging.

Feb.

12

Heute morgen war schon Aufregung an Bord. Wir bekamen ein neues Crewmitglied . Corinna war nochmal an Land gepaddelt, weil in der Nacht ein Hund auf der Insel gejault hat. Die kleine Dackeldame ist gestern schon bei einigen Crewmitgliedern aufs SUP gesprungen und wollte mitfahren.
Als sie dann wieder zurück aufs Boot wollte , ist die kleine Maus einfach hinterher geschwommen. Auch der zweite Versuch, den Hund wieder mit Wasser und Wurst an Land zu ‚bringen, ist gescheitert. Als Corinna mit dem Sup zurück an Bord war, ist die Kleine wieder ins Wasser und kam dann sogar an Bord.
Nachdem sie freudig alle begrüßt hat, hat Martin das Dinghi nochmal ins Wasser gelassen und ist mit Corinna an Land gefahren. Danach ist die kleine Dackeldame gemütlich ohne einen Blick zurück ihres Weges getrottet und bei uns hieß es… Anker auf… Richtung Bora Bora.


Es ging ein bisschen Wind und wir setzten das Großsegel und die Genua und ließen uns mit …..treiben.
Plötzlich rief Micha…Uli, du hast was gefangen. Leider hat sich ein Vogel in der Leine verheddert. Er konnte aber wieder befreit werden und flog gleich weiter. Keine Aussicht auf einen Thunfisch.


Nach unserer Ankunft vor dem Yachtclub in Bora Bora erfrischten sich alle im Wasser. Martin reservierte im St. James Restaurant, dass die vorherige Crew sehr empfohlen hat.
Das Essen war sehr lecker und sehr schön angerichtet, aber mit den Portionen unserer Bordküche konnte das Restaurant nicht mithalten.


Dafür gabs noch einen Absacker auf dem Boot.
Für Corinna, Julie und Micha hieß es zeitig ins Bett. Die drei haben sich für morgen eine schwere Wanderung ausgesucht und wollen um 6.30Uhr los.

Feb.

13

Für Corinna, Julie und Micha fing der Tag sehr früh an. Uli fuhr sie um 6.30 Uhr an Land. Sie wollten den steilen Berg zum Mount Otemanu hoch. Damit es nicht zu heiß beim Aufstieg wird, mussten sie zeitig los. Laut der Komot App war das ein recht anspruchsvoller Weg. So nach und nach verließen alle das Boot. Uli, Marcus und Micha ll ließen sich von Martin um halb acht an den Yacht Club fahren. Sie wollten sich Roller mieten und eine Inseltour machen. Klaus und Monika sind etwas später los. Sie wollten auch mit dem Roller die Insel umrunden. So kurz nach halb zehn kamen die ersten Fotos von Corinna und Julie mit toller Aussicht vom Gipfel. Etwas später hatte es Micha I auch geschafft. Die drei von der Roller Gang schickten Fotos von tollen Stränden auf der anderen Seite. Martin und ich machten uns auch auf in die Stadt, wo wir Klaus und Monika auf ihrem Roller trafen. Sie hatten die Insel schon nach einer knappen Stunde umrundet. Wir erledigten noch ein paar Einkäufe, tankten und machten Halt im Hafen von Vaitape.

Da ging es sehr geschäftig zu, weil zwei kleinere Kreuzfahrtschiffe vor Anker lagen. Die Tenderboote fuhren unentwegt. Die Einkäufe und das Dinghi war verstaut und festgemacht. Wir suchten dann die Eisdiele. Nach einer kleinen Erfrischung und zwei Kaffee warteten wir auf Corinna und Julie. Sie berichteten von ihrem Hike auf den Berg. Das war schon ganz schön steil und man brauchte echt alpine Erfahrung. Das ging teilweise an dünnen Seilen bergauf oder dann wieder bergab. Das hörte sich sehr abenteuerlich an. Micha ll brauchte ca eine Stunde länger, aber er hat sich so gefreut, dass er es geschafft hat. Nur was er gar nicht verstehen konnte, dass er, als echter Schalker oben auf dem Gipfel einem Mann mit einem Boroussia Shirt getroffen hat. 😜. Das geht ja mal gar nicht. Auch er hat tolle Fotos in die Gruppe geschickt.


Für alle war es ein richtig schöner Tag. Als die Crew wieder vollzählig an Bord zurück war, setzten wir um an einen tollen Schnorchelspot bei dem 5 Sterne Resort „Conrads“. Alle erfrischten sich in dem türkis farbigem Wasser.


Abends gab es verschiedene Salate und Dips als Buffet. Das Essen selber genossen wir dann vorne am Bug, da ging wenigstens ein Lüftchen durch.
Nach dem Essen freuten sich ein paar kleine Blacktipps über die wenigen Reste.
Da alle müde waren von den Aktivitäten, gingen in den Kojen oder in den Hängematten draußen bald die Lichter aus.

Feb.

14

Heut haben wir es ganz gemütlich angehen lassen. Da die Sonne schon in der Früh brannte, begannen die meisten von der Crew den Tag mit einem Sprung ins Wasser, obwohl wir von zwei kleinen Blacktipps Besuch hatten . Die schwammen ganz nah ans Boot, in der Hoffnung, vom Frühstück etwas abzubekommen. War aber leider nicht so🤷‍♀. Martin meinte, wir sollten Ausschau nach den Touri Booten halten, die die Stingrays und Haie anfüttern. Zuerst tat sich gar nix. An einem anderen Platz versammelten sich 5 Boote, da waren aber wahrscheinlich die Kreuzfahrt Touris nur beim Schwimmen im warmen, türkisfarbigem Wasser. Pünktlich um halb zehn kam das erste Boot zum Schnorchelspot. Martin ließ sofort das Dhingi ins Wasser und ein paar von der Crew fuhren mit zum Schnorcheln .
Es waren Haie , Stingrays und ein paar kleinere Fische in dem flachen Wasser zu sehen.
Danach ging es zurück zum Boot. Uli war noch mit dem SUP unterwegs und schloss sich einer Gruppe von Booten an, mit der Hoffnung, Mantas zu sehen.
Was er dann aber zu sehen bekam war magisch. Unter ihm schwebten mehr als 50 Adlerrochen. Die Security passte auch auf, dass alle das Spektakel nur von der Oberfläche aus beobachteten und niemand dieses Schauspiel störte.


Wir setzten nochmal um auf die andere Seite vorbei an mega tollen Wasserbungalow Hotels. Aber unser aller Meinung war, das kann kaum schöner sein, als bei uns an Bord🥰.
Unser Mooringplatz war wirklich paradiesisch und lud zum Baden ein. Die Jungs machten sich auf den Weg an Land in die Strandkneipe zu Ariis, der eigentlich Joe hieß.
Die Kneipe war so einladend, dass sie gleich da blieben. Uli reservierte für den Abend ein BBQ mit frischem Fisch für den Rest der Crew.
Als wir gegen sieben mit dem Dinghi rüber fuhren, waren die Jungs mittlerweile sehr gut drauf. Das Essen stand schon auf dem Tisch. Eine große Portion Poisson cru und gegrillter MahiMahi mit Bohnen und Pommes oder Reis. Der Nachtisch war Kürbis in Kokosmilchsosse. Es war alles sehr lecker und sehr reichlich.


An Bord wurde endlich mal wieder eine Runde Wizard gespielt, die Corinna für sich entschied.

Feb.

15

Heut ging der Tag recht chillig los. Baden, Frühstücken, den gestrigen Tag Revue passieren lassen, dann hieß es Leinen los von der Mooring Boje in Richtung Bora Bora Yacht Club. Am späten Vormittag waren wir wieder auf der anderen Seite am Städtchen Vaitape. Alle wollten noch mal einen Landtag. Die Jungs fuhren mit dem Taxi an den Matira Strand, Corinna und Julie mieteten sich ein Mountain Bike für die ca 30 km Inselrundfahrt, Klaus suchte noch einen Geldautomaten und ich ging ein bissel laufen und bummeln. Martin blieb an Bord und setzte ein Körnerbrot an. Wir blieben natürlich dauernd über die WhatsApp Gruppe in Verbindung .


Abends, als alle wieder zurück an Bord waren, blieb die Bordküche mal kalt und es wurden die Reste von gestern aufgegessen. Dann wurde noch eine Runde Wizard und eine Runde 99 gespielt, bevor alle müde in die Kojen krochen. In der Nacht bekamen wir dann schon mal einen kleinen Vorgeschmack für den nächsten Tag. Wir wurden ordentlich durchgeschüttelt mit um die 25/30 Knoten Wind.

Feb.

16

Heute wollen wir sehr früh los. Nachdem wir alles wetter und wellenfest verstaut haben, hieß es Leinen los von der Mooring.

Das Wetter war wie vorher gesagt. Mit viel Wind bis über 30 Knoten und Regen ließen wir Bora Bora hinter uns. Die Crew rückte auf den regenfreien Plätzen zusammen oder zog sich in die Kabinen zurück. Nur der Skipper harrte im strömenden Regen am Steuerrad aus.

Nach sechs Stunden erreichten wir unseren Ankerplatz in einer kleinen Bucht vor Taha’a. Es regnete immer noch.
Nach dem Kaffee und Kuchen beschäftigte sich jeder selber, da das Wasser nicht wirklich zum Schwimmen einlud.


Ein paar spielten Kniffel und manche gingen schlafen.
Im der Küche wurde schon fleißig hergerichtet. Es gab Kichererbsen-Spinat-Kokos Curry mit Reis und Pide.
Danach wollten wir eigentlich noch einen Film schauen, aber die Technik hat hier so ihre Macken.
Dafür wurde es für morgen schon so hergerichtet, dass Martin nur auf den Knopf drücken muss.
Es war zwar noch nicht spät, aber das Wetter war so ungemütlich, dass alle bald ins Bett gingen.

Feb.

17

Nach einer regenreichen Nacht ging es morgens weiter mit Regen.
Eigentlich wollten wir heute unsere VanillaTour machen.
Corinna hat nochmal angerufen und der Guide meinte, es wird nicht besser. Also ging’s dann um 9.30 Uhr los.

Start war eine Vanilla Plantage. Hfarer erklärte uns , wie die Vanille gezogen wird und den ganzen Ablauf bis zur Ernte. Das dauert 9 Monate. Nach der Ernte muss die Vanilleschote auch immer wieder gedreht und gedrückt werden. Am Shop gab es einen lila Erfrischungsdrink aus einer Butterfly Clitoria Blüte. Nach der Erklärung konnten wir im Shop einkaufen. Es gab verschiedene Größen von VanillaSchoten, Honig, Gewürze, Perlen und vieles mehr.

Dann ging es weiter zu einem kleinen Supermarkt, danach noch Stop an einer Perlenfarm und endlich auch an der Rumdestillerie. Nach einem Rundgang durch die Rumherstellung konnten wir probieren. Rum und Gin und Biere.

Einige kauften noch ein paar Andenken. Wir machten noch an ein paar Aussichtspunkten Halt und konnten noch Fotos machen.


Schnell waren die 4 Stunden vorbei . Die Jungs wollten an Land bleiben, alle anderen fuhren mit dem Dinghi an Bord zurück und es gab eine Kleinigkeit zum Essen.
Leider gab es kein kaltes Bier in der SnackBar, dass die Landgänger schon nach einer Stunde wieder abgeholt werden wollten.
Dann wurden halt die Spieltische an Bord eröffnet. Zuerst eine Runde Kniffel, dann ging’s weiter mit Mäxchen. Das war so lustig, dass sich immer mehr Mitspieler dazu gesellten.
Die Zeit bis zum Abendessen verging so ganz schnell. Heute gab es Nudeln mit Shrimps und Salat und danach war Bordkino angesagt. Der Film „ All inclusive „, der teilweise auf Bora Bora gedreht wurde, war recht amüsant.


Zwischendurch hat es mal wieder geschüttet und gestürmt, aber die Crew ist ja mittlerweile Wetter erprobt. 

Feb.

18

Heute mussten wir wieder alles See und Wellenfest vorbereiten. Wir hatten nachts ja schon einen Vorgeschmack bekommen auf das, was uns später wieder erwarten sollte.
Nach einem leichten Frühstück oder auch gar kein Frühstück hieß es in Taha‘a Anker auf Richtung Huahine.
Was für ein Ritt über die Wellen. Ca 5-6 Stunden ging es auf und ab, Wind war günstig aus NW mit bis zu 30 Knoten
Aber alle waren Wellen und Wetterfest.
Nach Ankunft im Pass erreichten wir nach 1 1/2 Stunden unseren Ankerplatz. Nach dem Resteessen von gestern Abend und Kaffee und Kuchen sind alle trotz Wind und Sturm erstmal ins Wasser gesprungen. Was für eine Wohltat.
Nach dem Bad waren die Jungs bereit für die Hotelbar. Der Rest der Crew schloss sich später an und wir kamen noch in den Genuss der Happy Hour. Klaus und Monika genossen derweil mal die Ruhe auf dem Boot.
Die Jungs haben im Hotel gegessen und für den Rest gabs ein leichtes Abendessen an Bord.
Danach wurde unser neues Bordspiel gespielt. Mäxchen…nach dem Motto…wer traut wem.

Feb.

19

Heute haben wir alle eine Rollertour gebucht. Jeder fuhr zu zweit. Bis die Formalitäten alle geklärt waren und jeder seinen Roller hatte , verging fast eine gute halbe Stunde.
Dann ging es noch im Pulk zum ersten Stopp, ein Marae, diese polynesischen Kultstätten. So nach und nach sind alle in verschiedene Richtungen verschwunden, weil jeder nach seinem Gusto den Tag verbringen wollte. Ein kleiner Stopp in einer sehr schön hergerichteten Rumdestillerie mit Likörprobe musste noch sein. Ein paar von der Crew sind noch zusammen in den Yachtclub von Huahine gefahren und haben dort noch kalte Getränke an einem schönen Platz am Wasser getrunken. Danach waren wir nur noch zu zweit unterwegs. Wir waren bei den Heiligen Aalen mit den blauen Augen, dann waren wir noch in einer Kultstätte, dem Marae de Maeva. Da geht es um die Geschichte der Hotuhiva…….
Wir haben noch Halt bei einer Pareo Designerin gemacht. Sie hat mir meinen ausgesuchten Pareo signiert und meinen Namen drauf geschrieben.
Den muss ich noch 15 Minuten in Salzwasser einweichen, damit die Farben fixiert werden.
Zurück an der Rollerstation sind wir zusammen mit Monika und Klaus angekommen.
Da konnten wir zusammen mit dem Dinghi aufs Boot zurück.
Der Rest der Crew genoss wieder die Happy Hour vom Hotel.
An Bord wurde schon das Abendessen vorbereitet, so dass sie keinen Zeitstress hatten. Es gab Chili con Carne und für Corinna und Julie eine schnelle Variante ohne Fleisch.
Irgendwie war nach dem Abendessen die Luft raus nach dem Landtag und so war es schnell ruhig auf dem Boot.
Die Aussenschlafplätze waren alle belegt, wurden aber mitten in der Nacht durch einen heftigen Schauer unterbrochen.

Feb.

20

Heute ging es wieder mal sehr gemütlich in den Tag. Außer Happy Hour um 17.30-18.30 im Hotel neben an war nix geplant. Den letzten freien Tag kann jeder gestalten wie er mag. Uli und Marcus haben sich schon die SUPs geschnappt, nachdem Corinna eines wieder zurückgebracht hatte. Sie war schon früh unterwegs. Uli hatte Jagd mit der GoPro auf eine Schildkröte gemacht, die er nicht weit vom Boot entdeckt hatte.
Alle anderen erfrischten sich nach und nach im Wasser, schnorchelten oder lasen an Deck. Martin legte das Grillfleisch für den Abend ein .
Mittags fuhren wir ins Hotel zum Kaffeetrinken und wir besuchten den Ölshop gegenüber.
Die Jungs waren ab drei an Land und checkten verschiedene Locations. Aber pünktlich um halb sechs zur Happy Hour waren sie zurück im Hotel. Um sieben wollte Martin sie holen.
An Bord wurden schon Salate vorbereitet und ein Kuchen für den nächsten Tag gebacken.
Martin hat den Grill angezündet und um sieben die lustige Bande vom Hotel abgeholt. Es gab Steaks und für die Mädels Tofu.
Das war unser letztes Abendessen an Bord, weil morgen in Raiatea wollen wir gemeinsam essen gehen. Den Abend ließen wir dann am Bug unter einen tollen Sternenhimmel mit Musik ausklingen.

Feb.

21

Heute morgen war schon Aufregung an Bord. Das Gas war alle. Es gab ein kleines Geschäft ungefähr 2 km vom Ankerplatz. Da hab ich nachgefragt. Leider gabs die Nachfüllflaschen nur in Fare, im Hauptort. Uli und Marcus fuhren dann mit dem Dinghi nochmal ins Hotel und ließen sich wenigsten unsere Thermokanne mit Kaffee füllen. .
Nach einem Frühstück mit allem was der Kühlschrank hergab, waren alle nochmal im Wasser schwimmen oder schnorcheln. Das letzte Mal an diesem wunderschönen Ort🌺. Um zehn hieß es Leinen los von der Mooring und bye bye Paradies in Richtung Raiatea.

Mit NNE Wind konnten wir von Pass zu Pass die 25 Meilen schön ruhig dahin segeln.
In der DreamYacht Marina hatten sie uns schon erwartet um den check out zu erledigen, denn morgen früh startet der erste Fleiger schon um 09:20 nach Papeete und das bedeutet dass wir schon um 08:00 am Flughafen sein müssen.

Also gabs noch KAffee und Kuchen (der wurde schon in weiser Voraussicht gesztern gebacken), dann packen und gemeinsam im Hafenresataurant Abendessen.
Nun ist auch dieser Törn nach 353 gemeinsamen Meilen mit vielen verschiedenen Eindrücken und Erinnerungen zu Ende gegangen. Die Zusammenfasssung kommt dann morgen.

Feb.

22

Törnzusammenfassung

Angelaufene Häfen/Buchten:

Papeete, Moorea, Raiatea, Tahaa, Maupiti, BoraBora, Tahaa, Huahine, Raiatea

Gesegelte Strecke: 353 sm
Max. Speed: 7,8 Kn
Max Wind: 42 Kn
Bemerkungen: überwiegend Sonnig und warm mit kurzen Regenschauern in der Nacht.
in der Zweiten Törnhälfte zog ein Cyclon ca. 300 sm SW vorbei und brachte 2-3 Tage viel Regen und Wind
Auf der Nachtfahrt von Moorea nach Raiatea war es überwiegend windstill und ab und an 10 Kn Wind unter Genua

Apr.

10

Am 10. April, nachdem wir das Auto voll beladen hatten, ging’s los Richtung Frankreich. Da Martin ein neues Sofa gekauft hat und da noch so viele Sachen transportiert werden mussten, hatten wir einen Sprinter gemietet.
Vorbei an riesigen gelbblühenden Rapsfeldern und schönen kleinen Dörfern kamen wir dann am frühen Nachmittag in Saint Jean de Losne an der Saone an und weckten die VLINDER aus ihrem Winterschlaf.


Ein paar Nachbarn waren auch schon da. Die hat Martin auch gleich gebeten, uns mit dem schweren Ledersofa zu helfen. Schnell wurde die Dachluke geöffnet und mit vereinten Kräften zogen wir das schwere Sofa raus.
Wir stellten es oben an die Straße und am nächsten Tag hatte sich ein neuer Besitzer gefunden.
Am Abend war dann so ziemlich alles verstaut, einschließlich das neue Sofa durch die Dachluke wieder rein und wir machten gemütlich Brotzeit.
Am Freitag fuhr ich zeitig zurück nach Hause, um den Sprinter wieder zurück zu bringen. Es waren Osterferien und ich wollte die Staus umgehen.
Martin und Isabel haben angefangen, den Handlauf abzuschleifen und zu lackieren. Martin hatte noch mit den Fenstern zu tun, zwecks Isolierschicht, damit die im Herbst und Winter nicht immer anlaufen.
Und noch so einige Kleinigkeiten mussten erledigt werden.
Am Sonntag , als ich wieder zurück kam, war das ganze Boot, innen wie außen mit einer dicken Staubschicht vom schleifen und sägen bedeckt. Naja, die fleißigen Bienchen haben auch ganz schön gewerkelt.
Nachmittags ließen wir uns Isabels Apfelkuchen in der Sonne schmecken.

Apr.

15

Für heute hat Martin Diesel bestellt. Der Fahrer kam pünktlich kurz nach acht.
Die Lieferung von 1000 Litern in drei verschiedene Tanks hat reibungslos geklappt.


Der Wetterbericht hat eigentlich den ganzen Tag Regen vorhergesagt, aber wir hatten Glück.
Am Vormittag machte Martin den Vorschlag, nach Dijon zu fahren. Also machten wir uns auf den Weg um das trockene Wetter auszunutzen.
Da wir letztes Jahr fast zwei Wochen in Dijon angelegt hatten, konnten wir Isabel ein paar schöne Ecken dort zeigen.
Natürlich waren wir auch bei der Eule, dem Wahrzeichen und Maskottchen von Dijon. Wenn man sie mit der linken Hand, der Hand des Herzens berührt, soll sie Glück bringen. Na da sind wir mal gespannt.


Im Hugos am Place de la Libération haben wir uns dann einen Kaffee gegönnt, aber auf den Käsekuchen für 8 € haben wir dann gerne verzichtet.


Dafür kam sogar die Sonne raus.
So hatten wir einen wirklich schönen Nachmittag und den Kuchen gab es dann auf Deck.

Hier noch ein paar Impressionen von Dijon


Zum Abendessen gab es unser gerettetes Gemüse via „to good to go“. Artischocken mit Kräuterdip als Vorspeise, überbackenen Chicorée mit Kartoffeln und Kassler und Apfelküchle mit Vanilleeis zum Nachtisch.
Den Abend ließen wir gemütlich vorm Fernseher ausklingen, während draußen der vorhergesagte Regen aufs Deck prasselte.

Apr.

16

Heute wollten wir soviel erledigen. Das staubige Deck mit dem Hochdruckreiniger abspritzen, die Fenster putzen usw. Aber uns machte der Regen wirklich einen Strich durch die Rechnung.
Als einziger werkelte Martin an seinem Fahrstand. Isabel und ich nutzen die unfreiwillige Pause, um zu lesen und zu chillen.
Unserem Schwan machte der Regen nichts aus und er klopfte mittags ans Boot. Er weiß, das er immer einen Snack von uns bekommt.


Nach der Kaffeepause war der Wettergott doch noch auf unserer Seite. Es hat zum Regnen aufgehört und Martin konnte das ganze Boot mit dem Hochdruckreiniger sauber machen.


Und wir, die fleißigen Helferlein, gingen mit dem Schrubber hinterher, bis das Boot glänzte.
Das Abendessen haben wir uns verdient.

Apr.

17

Heut hat der Tag auch wieder mit Regen begonnen.
Mittags sind wir mit dem Auto zu der ersten Schleuse gefahren um zu schauen, wie die Öffnungszeiten über Ostern sind.
Dann waren wir noch einkaufen und Isabel und ich gingen zu Fuß zurück zum Boot.
So langsam ging auch dieser verregnete Tag zu Ende.

Apr.

18

Endlich war es soweit. Der Skipper darf wieder ans Steuer.

Der Nebel und der Regen haben aufgehört und die Sonne lugte schon über dem Nebel hervor. Pünktlich wie voraus gesagt starteten wir um 9.00 Uhr.

Gekonnt vorbei an den anderen Booten, die hier noch nach der Winterpause liegen und noch ein letztes Winken , dann ging es durchs ehemalige Schleusentor raus auf die Saône.

Vorbei an Saint Jean de Losne und den großen Hotelbooten erreichten wir nach einer guten Stunde die erste Schleuse zum Rhein Rhone Canal.
Da bekam Martin die Fernbedienung für die restlichen Schleusen.

Weil der Schleusenwärter so nett war, gabs einen kleinen SchokoOsterhasen von uns.
Gleich nach der Schleuse kamen noch zwei und wie es ausschaut, haben wir es nicht verlernt, das Einfahren und Anlegen funktionierte wie immer😃.


Nachmittags legten wir in Dole genau unterhalb von der Stiftskirche Notre Dame an. Ein hübsches Städtchen mit vielen Fachwerkhäusern aus dem 16.-18. Jahrhundert.


Von hier stammt auch der berühmte Chemiker Louis Pasteur, geb. 27.12.1822, dessen Geburtshaus heute ein Museum ist (das wollen wir dann morgen mal besichtigen).
Da unsere Anlegestelle zwar wunderschön ist, aber wir die E-bikes nicht vom Boot bekamen, fuhr ich mit dem kleinen Klapprad die 25km zurück zum Auto.
Isabel erkundete in der Zeit schon mal die Stadt und bereitete fürs Abendessen eine leckere Quiche vor.
An der Promenade waren noch bis spät am Abend viele Spaziergänger unterwegs und der aufgebaute Jahrmarkt war geschlossen. Das fanden wir nicht schlecht denn dadurch hatten wir eine ruhige Nacht in Dole.

Apr.

19

Heute sind wir nochmal in Dole geblieben. Nach dem Aufstehen gab es zuerst einen Kälteschock. Die Nächte sind noch ziemlich frisch. Jedenfalls hatten wir keinen Strom und deswegen auch keine Heizung. Aber ein Anruf bei Stefan genügte, dann war das Problem schnell beseitigt. Danach haben wir die Markthalle mit ganz vielen verschiedenen Angeboten, wie Gemüse, Obst, Fleisch und vor allem Käse, besucht.

Alles war total schön anzuschauen. Draußen vor der Halle boten noch mehr Händler ihre Waren an. Da gab es Körbe, Taschen und verschiedene Textilien.
Dann sind wir noch durch die Altstadt gebummelt, bevor wir wieder aufs Boot zurück gingen.

Isabel ging noch ein bisschen spazieren und ich fuhr nochmal mit dem Klapprad ins 10 km entfernte Tavaux, um eine Überraschungstüte von to good to go abzuholen. Das war eine große Menge, aber leider kein Brot, sondern nur süße Teilchen.
Also gingen Martin und ich nochmal los, um Brot einzukaufen.
Mittlerweile war es um die 20 Grad und wir konnten den Kaffee und Kuchen an Deck genießen. Viele Spaziergänger guckten ganz neidisch auf den frisch geschäumten Latte und auf Isabels Käsekuchen.
Danach machten sich Isabel und Martin auf ins Pasteur Museum.

Abends spazierten wir noch gemütlich durch den Rummel, der auf der Nachbarwiese aufgebaut war. Aber es gab fast ausschließlich nur Süßkram zu essen, außer einer nicht sehr vertrauenserweckende Burgerbude, da beschlossen wir, daheim Brotzeit zu machen.
Den Abend ließen wir mit der „Grießnockerlaffäre“ ausklingen.