Um acht hieß es Leinen los von der Boje. Über der Bucht wölbt sich bei unserer Abfahrt ein Regenbogen und so fuhren wir dem Regenbogen entgegen.

Wir hatten 42 Seemeilen vor uns . Wind passte und wir segelten gemütlich bei durchschnittlich 8-12 Knoten Wind aus NE auf halb bis raum über den Pazifik. Martin startete erneut einen Versuch mit der Schleppangel.


Schattenplätze waren heiß begehrt, da sich bei dem ersten längeren Schlag einige einen Sonnenbrand geholt haben. Am Steuer wurde sich immer wieder abgewechselt.


Nachmittags zog dann auf einmal kurzzeitig eine kleine Wolkenfront mit Windböen von bis zu 22 Kn auf. Das Segel wurde gerefft. Martin meinte, das ist nur kurzzeitig. Und so war es auch. Nach gut 20 Minuten war der Spuk vorbei und der heftige Seegang beruhigte sich auch wieder.
Dann war es nach ca 8 Stunden endlich soweit. Die spektakuläre Einfahrt vom Pass von Maupiti.




Alle kamen an Deck und zückten die Handys und Fotoapparate. Links und rechts die Brandung und schon waren wir durch. Die Ankermannschaft stand schon parat.




Wir ankerten vor dem Motu Pitiahe im glasklaren, türkisfarbigen Wasser auf 1,6m WT. Es war also nicht tief. Alle konnten stehen, außer mir🤷♀️. Den Badespaß haben wir uns alle verdient nach dem langen Schlag. Zuerst spielten wir Wasserball, dann beschlossen Martin und ich mit dem SUP auf die Insel zu fahren. Mal schauen, ob der Dackel vom letzten Jahr noch da ist. Der Chef ließ sich natürlich liegend auf dem SUP chauffieren. Und tatsächlich, als wir auf der Insel ankamen, liefen uns schon zwei kleine Dackel schwanzwedelnd entgegen. Wir haben uns später mit dem Besitzer der Hunde unterhalten, der hier im Paradies lebt. Das Dackelmädchen war letztes Jahr schon da und sie sei die „Schwimmerin“.









Er sagte uns auch, dass wir quer durch die Insel laufen können. Vereinzelt ist uns jemand begegnet, ansonsten fühlten wir uns fast wie Robinson und Freitag.
Als wir aufs Boot zurück kamen, waren in der Küche die Vorbereitungen zum Abendessen schon im vollen Gang. Katrin, Ute und Götz haben Bohnen mit Speck und Kartoffeln zubereitet.
Das war sehr lecker. Nach dem Abendessen haben wir noch über den Tag philosophiert und dass wir hier nahe am Paradies sind . Martin, Waltraud und ich spielten noch zwei Runden Kniffel, die der Skipper für sich entscheiden konnte.











































































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