März

10

By Ursel
Sa, 10.3.12 – Tag 10
Ursel erkundet schon vor dem Frühstück die Korallenriffe von Anegada, aber leider ist das Wasser zu aufgewühlt.
Um 10.00 gehen wir Anker auf nach Jost van Dyke. Wir segeln mit wenig Wind unter Großsegel und Genua gen Südwesten.
Bei der ruhigen See können wir mit vereinten Kräften Bananenkuchen mit Rum backen. Gut gelungen!
Das Highlight des Tages sind acht Delphine, die uns über einen längeren Zeitraum vor dem Bug begleiten.

Delphine auf dem Weg nach Jost van Dyke-1110750

Delphine auf dem Weg nach Jost van Dyke-1110750

Delphine auf dem Weg nach Jost van Dyke-1110775

Delphine auf dem Weg nach Jost van Dyke-1110775

Delphine auf dem Weg nach Jost van Dyke-1200981

Delphine auf dem Weg nach Jost van Dyke-1200981

Delphine auf dem Weg nach Jost van Dyke-1200986

Delphine auf dem Weg nach Jost van Dyke-1200986

Nach 30 sm erblicken wir die von Palmen umgegebenen Buchten der Insel. Nach einer Legende ist der Namenspatron ein holländischer Pirat aus dem 17.Jahrhundert. Wir ankern im Westen, in der White Bay.

White Bay_Jost van Dyke-1010313

White Bay_Jost van Dyke-1010313

Rasch begibt sich Skipper Martin in die Küche, da wir uns später in das Nachtleben stürzen wollen. Er fabriziert Kartoffelauflauf mit in Rotwein ersoffenem Thuna an Gemüse und überbackenem Käse, welcher von der Crew mit Begeisterung gegessen wird.

Kartoffelauflauf-1210042

Kartoffelauflauf-1210042

Voller Vorfreude fahren wir mit dem Zodiak zum Strand. Ziel ist die Soggy Dollar Bar, denn hier wurde der Painkiller erfunden. Kurz bevor wir unser Ziel erreichen, werden die Lichter gelöscht. Vermutlich gab’s tagsüber gute Geschäfte mit Tagestouristen.
Ohne die Original Painkiller-Erfahrung vergnügen wir uns wieder an Bord bei Anitas Drinks.

März

9

By Ursel
Fr, 9.3.12 – Tag 9
Anita, Ursel und Thomas erkunden bei einem Spaziergang Mosquito Island, eine Insel am Eingang zum Gorda Sound. Nach schönen Landeindrücken wird natürlich auch die Unterwasserwelt, hier ein Weichkorallengarten, erschnorchelt.

Spaziergang auf Moskito Island-1200820

Spaziergang auf Moskito Island-1200820

 

Spaziergang auf Moskito Island-1200842

Spaziergang auf Moskito Island-1200842

Zurück auf blu:kat sprechen die folgenden Bilder für sich!

Wasserski im Gorda Sound-1200885

Wasserski im Gorda Sound-1200885

 

Wasserski im Gorda Sound-1200890

Wasserski im Gorda Sound-1200890

Gegen Mittag segeln wir gen Norden nach Anegada, von Kolumbus „das versunkene Land“ genannt. Der höchste Punkt der Insel ist nur 8,5 m über dem Meeresspiegel.

Segeln nach Anegada-1200902

Segeln nach Anegada-1200902

 

Pomato Point_Anegada-1200910

Pomato Point_Anegada-1200910

In Anegada soll es die besten Lobster von den BVI geben, also erkunden wir die bunt gestrichenen Strandlokale.

Setting Point Village_Anegada-1200918

Setting Point Village_Anegada-1200918

Setting Point Village_Anegada-1200924

Setting Point Village_Anegada-1200924

Dann wollen alle schnell zurück an Bord, da wir einen guten Sonnenuntergang erahnen. Dazu Anitas Cocktails, das sind sowieso die Besten.

Sonnenuntergang auf Anegada-1200949

Sonnenuntergang auf Anegada-1200949

Später fahren wir mit dem Zodiak direkt bis zum Steg des Ocean Side Restaurants, wo wir mit festlicher Beleuchtung erwartet werden. Wir sitzen direkt vorne am Meer, und der Lobster schmeckt wirklich köstlich.

Lobster Trap_Anegada-1110735

Lobster Trap_Anegada-1110735

 

Lobster-Dinner_Anegada1200960

Lobster-Dinner_Anegada1200960

März

8

By Ursel
Do, 8.3.12 – Tag 8
Nach dem Frühstück und dem üblichen kurzen warmen Schauer motoren wir entlang der Westküste von Virgin Gorda gen Norden.

Auf See Gorda Sound-1200694

Auf See Gorda Sound-1200694

Kolumbus erinnerte die Silhouette der Insel an eine auf dem Rücken liegende fette Frau, daher soll der Name Virgin Gorda kommen. Seine Gedanken können wir nicht ganz nachvollziehen, aber vielleicht hat es mit der höchsten Erhebung der Insel, dem Virgin Gorda Peak (414m) zu tun.

Bootsausflug im Gorda Sound-1200717

Bootsausflug im Gorda Sound-1200717

Unser Ziel ist der Gorda Sound. Es ist eine riesige Bucht, die von allen Seiten von Inseln umgeben ist. Es ist ein kleines grün türkises Paradies!

Saba Rock im  Gorda Sound-1200744

Saba Rock im Gorda Sound-1200744

 

Saba Rock im  Gorda Sound-1200742

Saba Rock im Gorda Sound-1200742

Niedriges Buschwerk bedeckt die Inseln bis hinunter zu den kleinen von Palmen umsäumten Buchten. Bei einer Rundfahrt mit dem Zodiak durch den Gorda Sound legen wir eine Pause im Saba Rock Island Resort ein.

Tarpune im  Gorda Sound-1200756

Tarpune im Gorda Sound-1200756

 

Tarpune im  Gorda Sound-1200759

Tarpune im Gorda Sound-1200759

Außer der Fischfütterung der Tarpune gab es nun für alle Happy Hour mit Painkiller. Der viele Rum hat nicht die Schmerzen gekillt, sondern unser Wahrnehmungsvermögen war etwas getrübt.
….
Ursel traf es besonders hart: Chili con Carne kochen und den Blog schreiben, während sich andere auf der Bank „mopsen“ konnten. Das Chili schmeckte auch ohne Mais und dank der Schärfe waren jetzt alle wieder fit.

März

7

By Ursel
Mi, 7.3.12 – Tag 7
Die restlichen Pfannkuchen schmecken auch zum Frühstück noch gut. Anschließend fahren wir alle mit dem Zodiak an Land. Martin geht wieder zum Einklarieren, wir gehen shoppen und füllen unsere Vorräte auf.

Virgin Gorda gehört zu einer Inselgruppe, der Kolumbus wegen ihrer Schönheit und Unberührtheit den Namen Ursulinen gab. Wer kennt nicht die Geschichte von der Märtyrerin Ursula und ihren Jungfrauen, die in Köln von den Hunnen umgebracht worden sein sollen. Unter englischer Herrschaft wurden die Inseln in Virgin Islands umbenannt. Die Nationalflagge der BVI weist heute noch auf die Namenspatronin Ursula, die aus England kam, hin.

Virgin Gorda-P1050088

Virgin Gorda-P1050088

Das Wahrzeichen von Virgin Gorda sind „The Baths“. Es ist ein sehr schöner Strandabschnitt umrahmt von riesigen Granitblöcken. Innerhalb der Blöcke haben sich Gänge und kleine Salzseen gebildet. Wir erforschen zuerst die faszinierenden Steinformationen und dann die Unterwasserwelt. Diesmal gibt es fast intakte Korallenblöcke und auch größere Fische wie Barakuda und Zackenbarsch.

The Baths_Virgin Gorda-1010121

The Baths_Virgin Gorda-1010121

 

The Baths_Virgin Gorda-1010124

The Baths_Virgin Gorda-1010124

 

The Baths_Virgin Gorda-1010124

The Baths_Virgin Gorda-1010124

Mit Speed fahren mit dem Zodiak zum Boot zurück.
Später verwöhnen uns Renate und Anita wieder mit Putencurry. Da alle noch etwas schlapp von der letzten Nacht sind, wird der Abend früh beendet.

März

6

By Ursel
Nachtfahrt von Di, 6.3. auf Mi, 7.3.12 – Tag 6/7
Nach einer Einweisung von Skipper Martin setzen wir gegen 18.00 die Segel. Die Sonne geht unter und das Abenteuer beginnt.
Vorher stärken wir uns noch mit Pfannkuchen (leicht und ohne Alkohol).

Um 20.00 beginnt meine Nachtwache. Der Himmel ist bewölkt. Viel Wind, Wellen und kein Land in Sicht. Nach und nach klart es auf, Mond und Sterne kommen hinter den Wolken hervor. In zwei Tagen ist Vollmond.

Es ist mittlerweile 1.30 und meine zweite Wache beginnt. Es gibt ab und zu kurze warme Schauer und der Himmel ist leider wolkenverhangen.
Ich beobachte den Kurs, die Windstärke und eventuell auftauchende Schiffe. Ansonsten genieße ich die Stille und die Unendlichkeit des Meeres. Ein letzter Blick auf das glitzernde Meer, die Wolken haben sich verzogen, und ich gehe wieder in meine Koje.
6.30: Die Sonne ist aufgegangen, wir haben schon die Südspitze von Virgin Gorda umsegelt und motoren jetzt nach Spanish Town.
Um 7.00 lassen wir den Anker außen vor der Marina fallen.

Es war eine schöne Nacht in der „Sombrero-Passage“, dem Meeresteil zwischen Atlantik und Karibischer See.

Nachtfahrt nach Virgin Gorda

Nachtfahrt nach Virgin Gorda

Distanz 73 sm, Wind bis zu 32Kn aus 060, Wellenhöhe um die 4m, GrII und Fo, max. Speed 12,2Kn