Juni

5

By Jessica
Der Tag beginnt mit Arbeit: Erst mal Segel setzen – dann Frühstück machen. Und als wir so alle gemütlich am Frühstückstisch sitzen, hört Stefan Michis Angel surren – da hängt was dran. Nach einem harten Kampf sehen wir, dass es ein Thunfisch ist. Mich kämpft mit aller Kraft – und kurz bevor der Thunfisch an Bord gezogen werden kann, biegt sich der Haken auf und er entkommt. Glück für den Thunfisch – schade für uns.
Angeln

Angeln - fast wieder Thunfisch

Angeln – fast wieder Thunfisch

Jetzt haben wir zwar Wind – aber leider aus der falschen Richtung. Also motoren wir ein Stück nach Ostenen Richtung Sardinien.
Der Tag ist ruhig und gemütlich – wieder mal ein Urlaubstag auf See.
Erst nach dem Abendessen setzen wir erneut die Segel und steuern die Ile de la Galite an. Der Wind frischt immer weiter auf und auch die Wellen werden höher – es scheint eine spannende Nacht zu werden…

Juni

4

By Jessica
Rund um uns her schwimmen lauter kleine Stöpsel – nachdem Stefan einen Eimer voll gefischt hat, erkennt Martin, dass das nicht die Stöpsel-Fracht eines gesunkenen Containers ist, sondern dass es spanische Galeeren sind. Die begleiten uns auch den ganzen Tag und so können wir trotz Flaute nicht baden gehen.

Meduse-Qualle

Meduse-Qualle

Pünktlich zum Mittagessen bekommen wir Besuch: 3 Delfine schwimmen ein Stück mit uns mit!

Zum Kaffeetrinken kommt ein anderer Besucher: Ein kleiner Vogel. Zuerst ist er sehr scheu, schließlich findet er aber ein bequemes Plätzchen.
Blinder Passagier-1

Blinder Passagier

Blinder Passagier

Juni

3

By Jessica
Vor dem Frühstück macht sich ein Teil der Crew nochmal auf in die Stadt – es müssen ja noch die restlichen Dinare verpulvert werden und so kaufen wir einige Mitbringsel – oder auch interessante Kleidung für uns:
Bild: Michi und Stefan traditionell gekleidet

Traditionel gekleidet

Traditionel gekleidet

Wir warten nach wie vor auf die Naphtal Marine – und das Tanken wird zum Abenteuer. Die Herren laufen mit 4 Mann und einem Tanklaster auf. Nach einigem hin und her tanken wir und sind nach erstaunlich kurzer Zeit klar zum Ablegen – also auf nach Malta.
Ein Pilot würde sagen, es ist ein bumpy flight – es schüttelt uns kräftig durch, aber immerhin ist Wind und wir kommen voran – allerdings erst mal fast Richtung Mallorca – aber da soll‘s ja auch ganz schöne Ecken geben

Juni

2

By Jessica
Kurz vor der Ankunft in Algier gibt’s noch Frühstück auf See. Dann tauchen auch schon viele Frachter auf, die vor Algier liegen. Hier darf Jessica am Ruder stehen – kurz vor dem Anlegepunkt der Coast Guard übernimmt dann Martin.

Ansteuerung Algier

Ansteuerung Algier

Nun beginnt ein Behördenmarathon. Zuerst die Coast Guard, dann der Zoll, dann der Hafenmeister und schließlich noch die Immigration. Alle wollen das Selbe: Crewliste, Kopien unserer Pässe, Schiffspapiere – und bitte alles als Kopie zum Mitnehmen. Die Fragen „Woher, wohin, warum Algier“ müssen auch immer beantwortet werden. Nach erstaunlich kurzer Zeit – es hat nur etwa 4 Stunden gedauert – bekommen wir aber unsere Shorepässe und dürfen nach Algier einreisen.

Algier-1 Algier-2

Algier

Algier

Da die Tankstelle „busy“ ist, gehen wir gleich in die Stadt. Hier gibt’s einiges zu sehen – und gerade für Michi und Jessica ist‘s spannend – beide waren wir noch nie in Afrika. Wir entdecken also die Stadt und finden schließlich ein Restaurant zum Abendessen.

Algier bei Nacht

Algier bei Nacht

Wir fallen auf wie bunte Hunde – Touristen gibt’s wohl nicht so oft in Algier. Alle sind freundlich, begrüßen uns, fragen wie es uns geht. Und so geht der Tag in Algier zu Ende

Juni

1

By Jessica
Beim Abendessen haben wir uns kurz diese Frage gestellt – nach und nach ist uns dann doch einiges eingefallen, was wir an diesem Tag erlebt haben:
– Wir haben den Meridian von Greenwich überschritten
– Wir haben die Mette Maersk getroffen, ein Frachter, der 367 Meter lang ist.
– Tagsüber gabs maximal 8 kn Wind aus 050, wir segeln also bis 5 sm an die algerische Küste ran – was dann wieder dazu geführt hat, dass die Nachtwachen viel spannender wurden, weil sehr viele Fischer unterwegs waren.
Abends war dann fast kein Wind mehr und so Motoren wir weiter Richtung Algier.
Alles in allem war es doch ein wunderbar ruhiger, sonniger Tag – also Urlaub auf See!