Juli

28

Wie immer Baden vor dem „schnellen“ Frühstück, denn heute ist der passende Wind schon da.

Beim Anker auf warten wir noch kurz das Anlegen einer Fähre ab, die uns dann schon wieder kurz nach der Hafenausfahrt überholt.

Gavrion auf Andros

Gavrion auf Andros

Wir Segeln wieder auf Raumwindkurs fast parallel zur Küste unter Genua mit Wind bis 25Kn und nähern uns dabei dem ca. 30sm entfernen Syros mit gut 6 Koten. Da wird dann genug Zeit bleiben Syros zu besichtigen, die einst sogar mal fast griechische Hauptstadt geworden wäre.Ermopoulis auf Syros1

Ermopoulis auf Syros

Ermopoulis auf Syros

 

Laut  Ursel stand mal in der Berliner Zeitung, dem Tagesspiegel ein Artikel über Syros: „ …eine Kykladeninsel westlich von Mykonos. Wenig Tourismus und man speist unter Tamarisken wie im Himmelreich.“

Das fanden wir auch und haben noch dazu einen kleinen perfekten Badestrand gefunden.

Juli

27

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Schon mal ein typisches Bild – demnächst gibt es auch wieder was zu lesen und zu sehen, aber bisher waren die W-Lans spärlich.

Juli

27

Das Warten auf den Wind am Morgen vertreiben wir uns mit Baden am Strand – diesmal auf der anderen Seite des Hafens, wo das Wasser doch noch sehr sauber ist.
Und – wir kaufen Fisch beim Fischhändler am Hafeneck (insgesamt fast 3 Kg für nur 20 €!!)

Dann machen wir uns auf den Weg nach Andros, nachdem uns der Hafenmeister „verschont“ hat und lieber Frappé trinken wollte mit seinen Kollegen, als diverse Formulare für ca. 20€ Hafengebühr auszufüllen. Es lebe Griechenland 😉

Raumer Wind beschert uns eine flotte Überfahrt nach Andros in den Hafen von Gavrion.

 

Rudergänger Johannes

Rudergänger Johannes

 

Ansteuerung Gavrion_Andros

Ansteuerung Gavrion_Andros

 

In der Hafeneinfahrt macht sich die ebenfalls hinter uns ankommende Fähre lautstark bemerkbar und wir drehen für einen Augenblick bei ehe wir dann in der Bucht ankern statt im Hafen anzulegen, in dem fast im Stundentackt die Fähren an- und ablegen.

Nach dem obligatorischen Landgang durch die wenigen weißen Gassen mit ihren blauen Fenstern und Türen gehen wir noch vom Boot aus Baden.

Dann wird in Gemeinschaftsarbeit unser Bord-Menü  zubereitet.
Garnelen, Gambas und Fisch satt mit Salat bei sternenklarer Nacht im Cockpit.

Bordküche

Bordküche

Juli

26

Der Tag beginnt wie üblich mit einem Bad im erfrischenden, türkisenen Meer. Wir ankern direkt über Sandgrund und sehen beim Schnorcheln ein paar Seezungen am Grund – leider zu klein für die Pfanne – Glück für die Seezungen 😉

Unser Ziel ist das 37sm entfernte Gavrion auf der Insel Andros.
Die Winde verheißen zunächst ein gutes Vorankommen unter Groß und Genua.
Dann leider Flautenabschnitte und drehende winde, so dass wir uns entschließen Karystou auf Euböa weiter nördlich anzulaufen.

entspannt Segeln1

entspannt Segeln

entspannt Segeln

Karystou ist ein recht großer Hafen und wir finden reichlich Platz zum Festmachen mit Buganker und Heckleinen direkt vor der Hafenpromenade mit vielen Cafes und Restaurants.

Karistou auf Euböa1

Karistou auf Euböa

Karistou auf Euböa

Einige von uns gehen erst mal am Strand neben dem Hafen Baden, wo allerdings recht viel Müll im Wasser schwimmt. Der Ort aber ist sauber, sehr geschäftig und die vielen Festlandsgriechen, die hier Urlaub machen füllen am Abend die Tische.

Wir finden eine nette Taverne in einer schmalen Seitengasse und bekommen nach Ladenschluss des Bäckers dort einen weiteren Tisch für uns hingestellt.
Von „deutschfeindlichkeit“ keine Spur, man könnte sogar sagen die Griechen sind mehr als freundlich!

Den Abend lassen wir bei Ouzo und einer Flasche Wein im Cockpit ausklingen.

Juli

25

Schon am Morgen ist es recht warm und alle kühlen sich schon mal ein wenig ab vor dem reichhaltigem Frühstück im Cockpit mit Blick über die Bucht von Glyfada.

Bevor wir Richtung SE Segeln ist die Einweisung und Sicherheitsbesprechung übliches Ritual bei jedem neuen Törn. Schwimmwesten, Seenotmittel, Feuerlöscher usw.  – Jeder weiß jetzt wo wie was und wann.

Dann kanns endlich losgehen – Anker auf nach Kap Sounion.
Wir wollen noch vor dem Sonnenuntergang da sein um den Poseidon-Tempel zu besichtigen und den dortigen Sonnenuntergang zu erleben, bei dem regelmäßig von allen anwesenden Besuchern dazu geklatscht wird – warum weiß wohl niemand wirklich ;-).

Kap Sounion

Kap Sounion

Einfaches, nicht ganz preiswertes Abendessen gibt es an der Taverne direkt am Strand vor dem wir das Beiboot parken.