Aug.

21

Am Morgen bringen wir eben n och das Auto zurück (die Mietdauer ist ja in GR immer 24 Std.) und vervollständigen noch unsere Vorräte mit etwas Obst und Gemüse im Supermarkt.
Dann geht’s wieder Anker auf, anfangs mit Motor, dann Segeln, dann wieder Motor und letztlich doch wieder Segeln.
Wir kreuzen zwischen dem Peleponnes und der Insel Hydra gen Norden.
Am Hafen Hydra bergen wir kurz das Vorsegel und drehen eine Ehrenrunde mit Hafenbesichtigung der aber voll ist – also wie geplant: weitersegeln bis zur Badebucht bei der Insel Soupia, wo wier mit nur zwei kleinen Segeljachten liegen und diese fast kein Ankerlicht benötigen, weil der Vollmond sie voll ausleuchtet.

Hydra1 Hydra2

Hydra

Hydra

Unter dem Mondschein grillen wir eingelegte Hähnchenbrüste grillen, dazu gibt’s Kartoffelpuffer und Salat – super lecker. Da darf der Ouzo dann nicht fehlen.

Vollmond am Peleponnes

Vollmond am Peleponnes

Aug.

20

Nach dem langen Segelschlag von gestern geht es heute ruhiger an.
Gemütliches Frühstück und Baden sowieso, dann organisieren wir ein Auto und begeben uns auf Landerkundung am Peleponnes.
Als erstes steht Epidaurus mit seinem alten antiken Theater auf dem Programm.

Epidaurus1

Epidaurus

Epidaurus

Danach ist eine Abkühlung nötig, denn die Sonne ist gnadenlos. Am Nachbarstrand von Palio Epidaurus ärgern wir uns nicht doch die Schnorchelsachen dabei zu haben, denn soll es noch Überreste einer versunkenen Stadt zu sehen geben.

Badestrand

Badestrand

Weiter geht’s nach Navplion – der ersten vorrübergehenden Hauptstadt des modernen Griechenlands.
Hier finden wir auch eine schöne Taverne zum Essen und sind auf den kurvenreichen Straßen dann erst wieder spät am Schiff zurück.

Navplion1

Navplion

Navplion

Aug.

19

Schon kurz vor acht holen wir frisches Brot und zahlen die Hafengebühr bei den noch etwas verschlafenen Beamten- knapp 20€ ist mehr als preiswert und das in allen öffentlichen Häfen Griechenlands.
Zurück an Bord gibt’s ein kräftiges Frühstück, denn der heutige Schlag wird bis in die Abendstunden dauern. Gut 75 sm sind es bis nach Porto Heli am Peleponnes gegenüber der Insel Spetasi.

Segeln zum Peleponnes

Segeln zum Peleponnes

Der wind lässt uns arbeiten: erst bis knapp 30 Kn, dann 15-18Kn, wieder eine steife Brise mit langer Welle um die 28Kn und auf den letzten 20 Meilen fast Flaute.
Also immer wieder reffen und ausreffen und am Ende Motoren. Aber trotzdem war es ein schöner Segeltag und wir haben sogar eine große Caretta-Caretta, die in Griechenland lebende Mittelmeerschildkröte gesehen.
Abendessen mit Spagetti und Thunfischsoße gibt es mit Sonnenuntergang und aufgehendem (fast) Vollmond bei inzwischen fast spiegelglatter See.
Gegen 22.30 ankern wir in der großen Bucht von Porto Heli in der SE-Ecke, nehmen noch einen Absacker bei irischer Folk Musik, die Nathalia aus London mit gebracht hat.

Aug.

18

Frühstück und zum morgendlichen Bade danach macht der Wind grad eine kleine Pause, dann geht es unter Groß im 2. Reff und mit bis 30 Kn Wind Anker auf nach Milos, in den Haupthafen Adamas.
Daniel und Nathalia machen kurzentschlossen einen kleinen Busausflug zu den heißen Quellen am Strand von Paleiohora, wo es blubbert und leicht nach Schwefel riecht, aber sehr schön und nicht überlaufen ist.

Schwefelstrand Milos

Schwefelstrand Milos

Um in der Plaka, dem eigentlichen alten Hauptort oben auf dem Berg Essen zu gehen, treffen wir uns am Abend alle wieder am Bus, der uns in knapp 15 Minuten die 5 Km den Berg hochfährt.

Milos on Top

Milos on Top

Dort schaffen wir es kurz nach acht noch den Sonnenuntergang von ganz oben über dem Meer zu beobachten, bevor wir lecker in einer der vielen kleinen Gassen eine nette Taverne finden.
Zurück am Boot gibt’s noch nen Absacker – morgen gibt’s dann eine etwas längere Etappe bis zum Peleponnes mit ca. 75sm

Aug.

17

Frühstück bei viel Wind – wie immer bisher, aber im Cockpit von VAV-U ist es fast windstill.
Dann gehen wir Anker auf und Segeln nur mit der Genua auf Raumwind bei bis zu 32Kn nach Kimolos zur Südbucht.
Auch hier weht der Wind noch kräftig aber zum Relaxen, Baden und schnorcheln ist es ruhig genug.

Kimolos

Kimolos

Nach dem Mittgassnack ist Siesta angesagt und dann ist es schon wieder Abend und die Sterne leuchten wie immer hell über den Horizont – die Kulisse für das Abendessen ala Nathalia mit diversen Mezedes, Wein und Bier und guter Stimmung.